Backingtracks über Kopfhörer: Wie AMP, PC, Kopfhörer (und weitere?) verkabeln?

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its_me
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Hallo zusammen,

ich möchte gerne zu Backingtracks üben. Angesichts der Misseklänge als Anfänger unbedingt über Kopfhörer. Ich dachte, das ist schnell gelöst, doch das Handbuch meines Amps ist leider so dünn wie die (Halb-)Infos aus dem Internet umfangreich.
Nach den fantastischen Hinweisen zum Kauf von Amp (Katana 100) und eGitarre (Pacifica 311) hoffe ich deshalb erneut auf eure guten Tipps.

Wo fange ich an...
  1. Ich lese immer wieder von einem Audio-Interface, das notwendig ist, wenn man über den PC spielen will. Ist das diese Einheit, die das Gitarrensignal nimmt, mit Aux-In zu Audio-Out des PC vermischt und dann hoffentlich noch einen Kopfhörer-Ausgang hat?
    Da in diesem Zusammenhang immer wieder von einer "Amp"-Software die Rede ist (v.a. "Amplitude"): Brauche ich das überhaupt, ich habe doch bereits einen Amp?

  2. Mein bisheriger Versuch bestand darin, dass ich den Katana 100 über USB an den PC angestöpselt habe. In Audacity habe ich die Option "Durchschleifen" gefunden und hätte nun einen Backingtrack ebenfalls in Audactiy geladen. Kopfhörer hängt dann am PC.

    Das Problem war nun, dass die Gitarrentöne mit sehr starker Verzögerung / Latenz ankamen. Ich dachte eigentlich, dass die Boss-Katana-Treiber unter Windows 10 diese Latenz verringern sollten?
    Irgendwo habe ich gelesen, dass Amplitude nicht mit XY-Treibern (weiß den Namen nicht mehr, aber offenbar diese, die die Latenz reduzieren sollen) zusammen arbeitet. Bei anderen Quellen wird wiederum zu Audacity geraten, u.a. aufgrund der vielseitigen Möglichkeiten die Backingtracks in Schleife zu hängen, Geschwindigkeit zu reduzieren etc..

    Was kann ich hier machen, brauche ich noch weitere Hard- oder Software?

  3. Die nun dritte Option scheint zu sein, den Kopfhörer an den Amp zu hängen, ein dünnes Audio-Kabel in den Aux-In des Amp (und vermutlich Audio-Out des PC?) und dann über den Amp die Backingtracks laufen zu lassen. Da ich dieses Kabel erst organisieren müsste, konnte ich das noch nicht testen. Gibt es da dann auch wieder Probleme mit Audacity und Verzögerung? Brauche ich hier diese "Amp-Software" oder kommt hier das Boss-Studio zum Einsatz?

Das zumindest, was ich bislang rausgefunden habe. Doch einmal anders gefragt: Was würdet ihr mir raten?
Ich habe Amp, PC, USB-Kabel, Kopfhörer plus Adapter für "Großklinke-auf-Kleinklinke", Audactiy, die Boss-Studio-Software und ggf. so ein dünnes Audio-Kabel. (Komme mir jetzt vor wie bei Apollo 13)... Wie bastel ich mir daraus möglichst einfach aber gut meine digitale Band?

Wie üblich: Vielen Dank vorab!
 
mjmueller
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Hallo :hat:
und Glückwunsch zur Gitarre :great:

Kopfhörer an den Amp zu hängen, ein dünnes Audio-Kabel in den Aux-In des Amp
Das ist die Option mit dem geringsten Aufwand. Du kannst auch einen MP3-Spieler oder so als Quelle verwenden und nicht nur den PC.

Backingtrack ebenfalls in Audactiy geladen. Kopfhörer hängt dann am PC.
Das Problem war nun, dass die Gitarrentöne mit sehr starker Verzögerung / Latenz ankamen.
Wenn ich mich nicht irre liegt es daran, dass Audacity kein ASIO kann (weil keine DAW) und das wäre der Weg der Latenzkompensation.
Wobei ich auch nicht weiß, was der Treiber von Boss kann.

Ein Interface ist zwar nicht nötig, kann aber einen starken Schub in Richtung "Spaß" bringen, weil das die Audioqualität idR doch deutlich verbessert (im Gegensatz zu den PC-Soundkarten)
 
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its_me
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Danke schonmal. Ich vergaß: In meinem PC ist eine ordentliche zusätzliche Soundkarte (aus der Ferne: Soundblast ZX), nicht nur so ein onboard-Chip. Vermutlich das Interface dennoch viel besser?
 
Basstom
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Vermutlich das Interface dennoch viel besser?
Mangels Erfahrungen mit vernünftigen Soundkarten kann ich dazu leider nichts Konkretes schreiben.
Ich habe mich vor etlichen Jahren nach Abwägung der Vor- und Nachteile von Soundkarten und USB-Interfaces für Letzteres entschieden. Die Dinger sind für mich irgendwie viel unkomplizierter im Handling, zudem bekommt man für überschaubares Geld neben zumeist recht guten Wandlern auch noch Phantomspeisung für Kondensatormikrofone mitgeliefert.
 
gustavz
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Anmerkung 2019-08-02 122755.png von mir Glückwunsch zum Katana!
Das Tone Studio kann das mit der Funktion Play, aber....
Sh. Bedienungsanleitung für das Tone Studio Seite 15:
"Using the Audio Player
You can use the audio player built into TONE STUDIO to listen to audio data. You can prepare audio backing data for your song, and mix it with the sound of the KATANA and enjoy performing along with it. Playing Back Audio Data Audio data that can be played back from TONE STUDIO must be in the following format. 5 Sampling Frequency: 44.1 kHz 5 Bit depth: 16-bit (linear) 5 Number of channels: 2 channels (stereo) 5 Format: WAV Loading and playing audio data
1. On your computer, prepare the audio data that you want to play back. 2. In the lower right of the TONE STUDIO screen, click the Play Button."

Du musst du deine Backingtracks ggf. erst noch nach wav konvertieren.

Audacity und ASIO sh. https://manual.audacityteam.org/man/asio_audio_interface.html#Audacity_and_ASIO

Die Treibereinstellungen findest du in WIN 10 unter "Boss" im Startmenü. Dort kannst du noch auf die Latenz Einfluss nehmen.

Wenn du nicht aufnehmen willst, kannst du allerdings mit USB-Verbindung ganz einfach eine beliebige Quelle am PC abspielen, in den Soundeinstellungen des PC als Ausgabegerät den Primary Katana auswählen, dazu mit der Gitarre spielen und über deinem Kopfhörer astreinen Sound genießen.
 
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Ralphgue
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  1. Die nun dritte Option scheint zu sein, den Kopfhörer an den Amp zu hängen, ein dünnes Audio-Kabel in den Aux-In des Amp (und vermutlich Audio-Out des PC?) und dann über den Amp die Backingtracks laufen zu lassen. Da ich dieses Kabel erst organisieren müsste, konnte ich das noch nicht testen. Gibt es da dann auch wieder Probleme mit Audacity und Verzögerung? Brauche ich hier diese "Amp-Software" oder kommt hier das Boss-Studio zum Einsatz?
Dies ist m.E. der einfachste Weg, hierzu brauchst du auch kein Audacity oder andere Software.
Du spielst den Backingtrack am PC, wo auch immer er herkommt, ab mit irgendeinem Player (Windows groove, VLC Player etc.), wenn lokal gespeichert oder direkt aus Youtube / Homepage des Anbieters.
damit kommt das Audio aus dem PC (Soundkarte Kopfhörerausgang) ohne Verzögerung in dem Amp.
Kabel:
https://www.thomann.de/de/the_sssnake_kabel_ministereoklinke.htm
Mittelfristig würde ich die Backingtracks auf der Festplatte speichern, sofern Sie als MP3 oder Anderes Format kommen, mit einem kostenlosen Konvertierprogramm in Wave (*.wav) umwandeln, so dass du Sie ggf. später in einer DAW Software verwenden kannst.

Da in diesem Zusammenhang immer wieder von einer "Amp"-Software die Rede ist (v.a. "Amplitude")
du meinst entweder Amplitube von IK (https://www.ikmultimedia.com/products/amplitube4/), dies ist eine Software, die einen Gitarrenverstärker am PC emuliert. Die Idee ist, das du mit deiner Gitarre direkt (über ein USB Audiointerface=externe hochwertige Soundkarte) in den PC gehst und dort einen (viele) Verstärker hast, die du wiederum über den Kopfhörer des Audiointerfaces hörst.
Dies hat erstmal nichts mit Backingtracks zu tun.
Oder du meinst Samplitude, dies ist ein DAW Software (Digitale Audio Workstation) mit der du, (ebenfalls mit Audiointerface) aufnehmen kannst und Vieles mehr.
Ist im Moment für dich nicht zielführend.
Solltest du später Lust kriegen, dein Spielen zum Backingtrack aufzunehmen, ist das eine Option.
 
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Vielen Dank.
So wie ich das verstehe, habe ich genau diese beiden generellen Möglichkeiten: Entweder ein Interface nutzen oder den Backingtrack vom PC zum Amp zuspielen... sei es nun via USB oder Aux-In. Den umgekehrten Weg, d.h. die Gitarre zum Backingtrack auf PC spielen geht nicht so ohne Weiteres, bzw. scheitert an den proprietären Treibern.

Wenn nun alle diese Möglichkeiten funktionieren, dann stellt sich die Frage, was denn nun besser ist. Kann man sagen, dass das Einspielen über Interface die professionellste/klanglich beste ist, die Variante über Amp die einfachste Methode?
Ist es ein Unterschied, ob bei der anderen Variante das Einspielen nun über USB oder Aux-In + Audiokabel geschieht?

Zum Üben würde ich den jeweiligen Backingtrack gerne anpassen (Loops setzen, Geschwindigkeit variieren). Dafür wird VLC oder der Media-Player nicht reichen. Ich dachte deshalb an Audacity, habe aber bislang keine Ahnung von dem Programm. Soll heißen, wenn ich mich schon einarbeiten muss, kann es auch ein anderes (besseres?) sein. Ist Audacity für den Einstieg die beste Wahl oder könnt ihr mir etwas anderes empfehlen?

@ Basstom: Wieviel ist denn "überschaubares Geld"?

@ gustavz: Danke für den Hinweis auf die Funktion "Play", die habe ich mir jetzt etwas näher angesehen. Auf den ersten Blick kann ich mit dem TONE STUDIO zwar die Geschwindigkeit anpassen, aber bei Weitem nicht die Möglichkeiten von z.B. Audacity? Ist wohl eher ein Hilfstool, kommt aber natürlich nicht an ein spezialisiertes Tool ran. Alles immer exakt auf die Vorgaben umzukonvertieren klingt auf Dauer ziemlich anstrengend bzw. ist für das anfängliche harmlose Geklimper wahrscheinlich zu aufwendig.

@ Ralphgue: Amplitube! Genau das meinte ich, nicht Amplitude...


Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis ich aufnehmen werde. Doch wenn wir das Thema schon haben, dann zur Vollständigkeit halber für mein Verständnis: Wie würde das idealerweise laufen? Über das besagte Interface, d.h. direkt von Gitarre zu Interface und ohne Amp, dann in PC und dort über die Amp-Software und/oder eine DAW?
 
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Wenn du nicht aufnehmen willst, kannst du allerdings mit USB-Verbindung ganz einfach eine beliebige Quelle am PC abspielen, in den Soundeinstellungen des PC als Ausgabegerät den Primary Katana auswählen, dazu mit der Gitarre spielen und über deinem Kopfhörer astreinen Sound genießen.
Ich zitiere mich mal selbst.
Das ist der einfachste Weg mit Bordmitteln. Da brauchst du nichts weiter, als eine USB Verbindung zwischen PC und Amp, dann die Gitarre und den Kopfhörer in den Katana einstöpseln und alles ist gut.
Der Amp gibt dann das PC-Audiosignal allerdings nur über den Kopfhörer aus.

Wählst du als Ausgabegerät am PC den Secondary, kriegst du das Signal zwar über den Lautsprecher des Amps, aber dann mit allen Einstellungen der Vorstufe plus FX, was nicht Sinn der Sache ist. Danach suchst du ja auch nicht.
 
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Nimm den Katana zum laut üben ohne Backings und mit Backings via Kopfhörer würde ich mir ein vernünftiges Audio kaufen.
Idealer weise nutz Du dann den Line/Direct Out (der beim Katana hoffentlich auch Frequenz-korrigiert, d.h. mit einer Lautsprecher Emulation versehen ist...) und speist damit das Audio Interface. So gut wie jedes Audio Interface hat einen Kopfhörer Ausgang, der das Eingangssignal direkt (d.h. ohne jegliche ADA-Wandlung). Via USB holst Du Dir dann das Audiosignal vom PC zum Interface und routest das auf den Kopfhöher. Das alles würde im Prinzip auch mit einem kleinen Mischpult gehen, wo Du das Audiosignal vom PC auch über dessen Audio Ausgang bekommen kannst. Das Audio Interface liefert aber zusätzlich die tolle Möglichkeit auch am PC aufzunehmen. Vernünftige Audiointerface machen z.B. Focsurite.
 
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Ich mache es so: Amp über Aux in an PC anschließen. Backing Track kommt vom Tablet und ist an Aux in vom Verstärker angeschlossen. Und der Kopfhörer an den Audio out vom PC. Aufnehmen tue ich mit Audacity, für Demos und zur Eigenkontrolle reicht es.
 
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Die nun dritte Option scheint zu sein, den Kopfhörer an den Amp zu hängen, ein dünnes Audio-Kabel in den Aux-In des Amp (und vermutlich Audio-Out des PC?) und dann über den Amp die Backingtracks laufen zu lassen. Da ich dieses Kabel erst organisieren müsste, konnte ich das noch nicht testen. Gibt es da dann auch wieder Probleme mit Audacity und Verzögerung? Brauche ich hier diese "Amp-Software" oder kommt hier das Boss-Studio zum Einsatz?
Das ist die mit Abstand einfachste Variante, für die außer dem Kabel nichts weiter benötigt wird. Wenn dir eine simple Einspeisung von Musik / Backingtracks zum Spielen reicht, tu dies.

Es gibt auch einige freeware player / audio editoren, mit denen du dir Loops realisieren könntest. Ich habe Audition von Adobe zB (jetzt nicht zu diesem Zweck, aber es kann das auch), wovon ich mal eine kostenlose (abgespeckte) Variante gefunden habe.

Wenn du mal mehr machen möchtest als nur Abspielen von Backingtracks und dazu dudeln, wäre ein Interface sinnvoll. Es muss nicht gleich das größte sein, das man kaufen kann, es gibt auch kleine (ich hab ein Tascam US 322, seit ewigen Zeiten). Du solltest dir dann nur überlegen was du zukünftig damit anstellen möchtest. Mir zB war wichtig, dass das Ding mind. zwei getrennte Inputs hat, die separat in Signalstärke steuerbar sind. Das Interface ist dann sozusagen die Verbindung deines Musikequipments mit deinem PC. Damit, in Verbindung mit einer DAW (es gibt hier auch kostenlose), kannst du aufnehmen und bearbeiten (je nach Software bis xx Spuren, Mixer, Plugins, usw). Natürlich auch abspielen und loopen sollten sie alle können.
Außer dem Aufnehmen, mag ich den Komfort, "alles" über das Interface steuern zu können (Lautstärke Line-Out, Lautstärke Kopfhörer, Signalstärke der Inputs) ohne dafür die Maus bemühen zu müssen und am PC rumzuklicken.

Alles eine Sache dessen, was man braucht.
 
Ralphgue
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Sofern deine interne Soundkarte getrennte In & Out Buchsen hat (manche Notebooks haben das nicht (mehr)), kannst du den Amp via Phones/Rec out an das IN der Soundkarte anschliessen, dein Kopfhörer steckt im OUT des PC, Audacity spielt den Backing Track (Spur 1 stereo) und auf Spur 2 nimmst du gleichzeitig auf. Hier hast du ggf. Störgeräusche wegen der "Qualität" der internen Soundkarte, muss aber nicht sein.
Und klar kannst du nur zum Üben auch die Backing Tracks über Audacity abspielen (OUT PC in AUX-in Katana, Kopfhörer im Amp).
Mit einem Audio Interface (= externe hochwertige Soundkarte mit latenzarmen Treibern) und einer DAW Software (Audacity geht nicht, da es die sog. ASIO Treiber, die die geringe Latenz bedingen, nicht unterstützt.) kannst du immer noch später professionellere Aufnahmen machen oder z.B. ohne Katana über die in der DAW eingebauten Gitarrenamp Emulationen spielen.
Zum Audiointerface: z.B.
https://www.thomann.de/de/usb_audio_interfaces.html
Zur DAW: (hier gibt es pro Board-User je eine andere Empfehlung, ich finde Diese als sehr einsteigerfreundlich:
https://www.magix.com/de/musik/samplitude/samplitude-music-studio/
(die man in der Vorgängerversionim Netz ab 20 Euro bekommt)
 
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Ich habe damals auch lieber Geld in ein Audio-Interface (Steinberg UR22) investiert und fahre bis heute sehr gut damit.
Da kann ich mit der Gitarre über das Interface problemlos in den PC und ein eigener Kopfhöreranschluss ist auch vorhanden. Auf dem Rechner läuft die Gitarren-Effekt-Software BIAS FX (ich mag das gerne, braucht man aber nicht unbedingt), für das üben mit Backing-Tracks verwende ich Transcribe. Damit ist mein Übungs-Setup vollständig. Meiner Meinung nach sind die knapp 120 EUR für das Interface gut investiertes Geld, vor allem ist da auch gleich eine LE-Version von Cubase dabei :great:
 
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Vielen Dank für die ganzen Antworten. Manchmal wäre es doch schön, wenn es eine und nur eine einzige Möglichkeit gäbe. ;-)
Ich habe jetzt die low-cost Variante - da alle Teile vorhanden - ausprobiert: USB Kabel von PC an Amp, Kopfhörer an Amp und los. Das ging problemlos und sämtliche Missetöne kamen alle von mir.

Ob ich eines Tages auf Interface umsteige oder nicht... das wird die Zukunft zeigen. Aufnahmen plane ich vorerst keine und klangliche Unterschiede zwischen USB und Interface-Lösung wird es wohl leider auch erst in Zukunft geben.

Danke für eure Hilfe!
 
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Mmn. brauchst du KEIN Audio-Interface. Auch nicht zum Aufnehmen am PC.
Das sollte der Kata über USB können. Evtl. mit Latenz.
Ist aber nicht so schlimm.
Wenn du AUX-In des Katana für Backing-Tracks nimmst hast du damit schonmal keine nennenswerte Latenz.
Die Eingangslatenz am PC egalisiert du dann mit der DAW-/Audio-Software.
Das ist auf jedenfall die Kostengünstigste Lösung.
 
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Ist aber nicht so schlimm.
Dem möchte ich mal widersprechen. Latenz spielt sehr wohl eine Rolle und nur weil man sie in Bezug auf den Backingtrack ausgleicht, heisst nicht dass es besser wird. Die Latenz zu dem was der Spieler macht bleibt und je nach Ausprägung wird das schon sehr nervraubend, wenn man sich ständig zeitlich versetzt hört. Zumal es beim Üben nicht zuletzt auf Timing ankommt und mit hohen Latenzen ist Timing sowas wie Scharfschütze mit 3 Promille.
 
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Na ja, beim spielen zum Backingtrack hört man sich am Katana schon mal latenzfrei.
Bei Aufnahmen am PC hat man eigentlich immer gewisse Latenzen trotz ASIO-Treiber.
Da spielt dann der Prozessor usw eine Rolle.
Bei aktuellen Systemen ist man da schon ziemlich gut aufgehoben.
 
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...Die Latenz zu dem was der Spieler macht bleibt und je nach Ausprägung wird das schon sehr nervraubend, wenn man sich ständig zeitlich versetzt hört...
Und genau das passiert bei meiner Konfiguration NICHT!
 

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