Band Setup für Cover-Rock-Band

  • Ersteller FreddieQueen
  • Erstellt am
Ich sage mal frech, weil ich ja auch viele Musiker kenne, dass einige vielleicht auch nicht bereit sind, so viel Geld für einen so geringen Funktionsumfang auszugeben, wenn sie mehr brauchen.

Bitte nicht falsch verstehen :) Ich habe immer noch meinen ersten Stage und finde ihn super. Ich spiele ihn auch noch sehr oft. Aber wenn ich mein Geld damit verdienen würde und sonst eher mehr Sounds bräuchte, würde ich mir schon überlegen, mir noch einen Nord dahinzustellen.
 
@toeti
:) das habe ich extra weggelassen :D
aber genau aus dem grund wird er eben auch durchaus NICHT gekauft

und zum thema spitzfindigkeiten
ich finde es einfach wichtig, dass hier ein insgesamt neutrales bild entsteht
und nicht jeder interessierte leser kennst sich auf dem markt so gut aus wie ich oder auch andere, um solche äußerungen wie die vorangegangenen richtig einzuordnen.
am ende hat jemand das gefühl, dass nord das absolut einzig wahre ist, weil jeder der einen jemals gekauft ihn für immer und ewig behält
und wird dann möglicherweise UNNÖTIG enttäuscht

die wahrheit ist ja immerhin, dass nord eine kleine firma ist, die spezialisierte produkte zu einem überdurchschnittlich hohen preis anbietet
 
Das ist der Punkt.

Toby zum Beispiel hat seinen Stage 1 gegen einen 2 getauscht, weil er genau das braucht. Würde er nur Coverzeugs mit Bläsern etc und Klimbim spielen, würde das vielleicht auch anders aussehen. (Verbesser mich bitte toby).
 
Ich sage mal frech, weil ich ja auch viele Musiker kenne, dass einige vielleicht auch nicht bereit sind, so viel Geld für einen so geringen Funktionsumfang auszugeben, wenn sie mehr brauchen.

Und ich dachte schon ich wäre der Einzige, der das Teil deswegen NICHT kauft. :)
Fakt ist, dass es passendere Keyboards für die Cover-Rock-Band gibt (um mal wieder zum Thema zurückzufinden).
 
Das wiederum würde ich so nicht stehen lassen wollen. Gerade wenn man von Cover-ROCK-Band spricht, halte ich den Stage für ein sehr gutes Keyboard, wenn man von einem zwei Board Setup redet, mit wenig Midi-Aufwand. Das habe ich mit dem K2661 zusammen sehr gut hinbekommen.

Wenn ich mit zwei Boards losziehen würde, wäre der Stage immer eins davon und aktuell mein PC3 das andere.
 
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... sorry, aber ich ordne sowas in die Kategorie "Spitzfindigkeiten" oder eher "Griffelspitzen" und "Erbsenzählen" ein ...

Fakt ist: Man findet sie nicht oft auf dem Gebrauchtmarkt. Punkt.

Da macht sich jemand die Mühe dieses blödsinnige "wird wenig auf dem Gebrauchtmarkt angeboten" aufzudröseln und wird dann als Erbsenzähler tituliert... schade.

Wer sich unbedingt wider besserer Argumente an solch nichtsagenden Aussagen festhalten will dem ist m.E. nicht zu helfen. Punkt.
 
Da macht sich jemand die Mühe dieses blödsinnige "wird wenig auf dem Gebrauchtmarkt angeboten" aufzudröseln und wird dann als Erbsenzähler tituliert... schade.

Wer sich unbedingt wider besserer Argumente an solch nichtsagenden Aussagen festhalten will dem ist m.E. nicht zu helfen. Punkt.
Wie mein Kommentar gemeint war sollte klar sein. Dass ich nicht nur das Nicht-Vorhandensein auf dem Gebrauchtmarkt einbeziehe sollte klar sein. Dass kein Instrument für alle Zwecke ideal ist sollte klar sein. Dass jedes Instrument seine Schwächen hat sollte klar sein.
Was willst du eigentlich?
 
Nochmal zum Thema Keysetup für eine Rock-Coverband. Ich denke, dass man gerade mit einem "Spezialisten" wie dem Nord Stage (,welcher ja gerade seine Stärken in den Orgeln und Epianos hat) und einer Presetschleuder (zB Triton,PC3 etc.) bestens ausgerüstet ist. Vorrausgesetzt man möchte eben mit einem 2-board-setup unterwegs sein. So wird eben jeder Bereich vernünftig abgedeckt. Dass die Nords überteuert sind, würde ich auch bestätigen. Clavia ist eben eine Premiumfirma, die ihren Preis hat.
 
ich finde den ausdruck presetschleuder in bezug auf triton, pc3 recht unglücklich.
denn diese instrumente gehören einer gattung an, die tiefste eingriffe in die klangstruktur erlaubt und u.a. dafür gedacht ist jeden erdenklichen sound nachzubasteln und ganz und gar nicht darauf abzielt, dass deren user sich mit den im gerät vorhandenen presets zufrieden geben.

@illidian:
was "xavier" wollte?
erhat einen beitrag erstellt, der dem post von "rampenslampen" entgegensteht und damit einem außenstehenden leser gezeigt, dass er bestimmte ausführungen sehr wohl als wichtig empfand.
ich wollte genau das gleiche. eine gemachte aussage relativieren.
genau diese dinge sind nämlich das schöne wenn sich verschiedene geister austauschen. man erhält verschiedene perspektiven.
das wertet man natürlich nur dann positiv wenn man nicht für sich alleine die allumfassende wahrheit beansprucht.
und damit kommen wir zu dir illidian:
ja - es war klar wie dein kommentar gemeint war - wir man ihn nur auffassen kann wenn kein weiterer kontext erfolgt:
übersetzt stand da nämlich:
" weil man mit nord-keys kaum was falsch machen kann und deshalb nahezu jeder erstkäufer sein instrument behält, gibt es sie kaum auf dem gebrauchtmarkt"
und ich habe in meinen ausführungen u.a. beachtet, dass diese durchaus ein grund sein KÖNNTE, dann aber dargelegt , dass es noch andere mögliche erklärungen gibt.
was du JETZT tust ist etwas was man so oft im internet findet:
du relativierst, glättest deine aussage und was ich persönlich am schwierigsten finde - du tust so als wären die dinge, die du nicht geschrieben hattest, die auch sonst in diesem strang nirgendwo stehen ohnehin klar sein müssen und vor allem dir selbst natürlichstens klar gewesen sind - was sein mag aber dem leser gar nichts nützt.

und um das thema für mich persönlich zu beenden:
ja - nord-keys sind spezialisten
ja - die orgeln, e-pianos, a-pianos vielleicht sogar der va sind gelungen
ja - es gibt alternativen, die für viele ohren nicht schlechter klingen
ja - auch nord-keys gehen kompromisse ein wenn man zb klavier oder e-piano mit waterfall spielen muss oder umgekehrt
ja - einige der instrumente sind monotimbral
ja - die instrumente kosten richtig geld, sind einfach teuer im vergleich zu anderen
und
ja - sie werden selten gebraucht angeboten
warum?
meiner meinung, persönlichen erkenntnis nach
weil
nord-instrumente einfach recht selten gekauft werden!
 
Toby zum Beispiel hat seinen Stage 1 gegen einen 2 getauscht, weil er genau das braucht. Würde er nur Coverzeugs mit Bläsern etc und Klimbim spielen, würde das vielleicht auch anders aussehen. (Verbesser mich bitte toby).

Das ist so schon richtig, deshalb wird der Nord ja auch noch durch andere Instrumente (z.B. durch den Fantom XR, die PC361 oder den Virus) ergänzt. Ich meine, ich arbeite eh mit einem sehr modularen Setup, weil ich viele Sessions spiele. Bei einem komplett durchgeplanten Coverjob ist er ein grandioses "additional key", da übernehmen aber Fantom und Kurzweil die Hauptarbeit.

In meinem Keyboarderkollegenumkreis, der umfasst im Großraum Stuttgart ca. 25 Leute, haben ALLE mindestens einen Nord Electro, eher einen Stage 1 und aufwärts ... und es gibt viele Motif ES und exakt einen Kronos, demnach wird also der Kronos kaum verkauft ;)

Grüße vom HammondToby
 
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was du JETZT tust ist etwas was man so oft im internet findet:
du relativierst, glättest deine aussage und was ich persönlich am schwierigsten finde - du tust so als wären die dinge, die du nicht geschrieben hattest, die auch sonst in diesem strang nirgendwo stehen ohnehin klar sein müssen und vor allem dir selbst natürlichstens klar gewesen sind - was sein mag aber dem leser gar nichts nützt.
Was habe ich denn getan dass du mich für so hinterhältig hältst? Dass Geräte immer Vor- und Nachteile haben ist etwas dass wir alle aus verschiedenen Bereichen unseres Lebens kennen, also dachte ich man muss es nicht weiter erwähnen. Wenn ich zu viel ungesagtes vorrausgesetzt habe tuts mir leid.
Wenn du die Seltenheit auf dem Gebrauchtmarkt anders interpretierst, dann sag das doch einfach ohne mir gleich Manipulation vorzuwerfen.
 
Und jetzt schieben wir diese Diskussion einfach zur Seite, ok? Macht das bitte per PN aus. Ich denke da wurde alles gesagt :)
 
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Um nochmal zum Ausgangsthema zurückzukommen:
Was haltet ihr von dem Setup Korg Triton Le 76 und Nord Stage EX 76 als Hauptkey? Oder ist ein EX 88 sinnvoller? Welche Alternativen zum Nord Stage EX gibts denn noch? Mir ist halt die Hammermechanik auf dem Hauptkey wichtig und ich will kein Midikey verwenden, sondern eines mit eigener Tonerzeugung. Kurzweil,Roland etc., gibts da was als Alternatives? Eignet sich die Korg/Nord kombination auf für TOP40-Cover?

vg,
freddiequeen
 
Hallo,

eine Alternative wäre doch sicher noch ein Nord Electro 3 oder 4 HP.
Auch wenn das nur Monotimbral wäre ,brauchst bei Piano und/oder Organ nicht zu Layern oder Splitten...hast doch noch das Korg für solche Sachen und den riesen Vorteil dass das NE3 Board sehr leicht ist.
88 Tasten brauchst du nur wenn du richtiger Pianist bist...beim Covern reichen die 73 Tasten locker bei nem monotimbralen
Meine Meinung - NE3 HP und ne Workstation drüber.

Ansonsten je nach Geldbeutel und Muskeln ein Nord Stage 76 plus (kleine?) Workstation
 
Also der Stage 76 ist ja nun nicht so schwer. Selbst der 88 ist in meinen Augen ein Witz, was das Gewicht angeht. Wenn du mit dem LE leben kannst ist das eine gute Ausgangsbasis. Ob du den EX wirklich brauchst, musst du selber wissen. Ist halt eine Geldfrage.
 
Mit Case oder Tasche wiegt der NS 88 locker doppelt so viel.
Wie gesagt, eine Frage des Geldes und der Muskeln bzw der Lust und Laune des Tragens. Wenn man schon 2 Boards schleppt wäre das Gewicht mitunter entscheidend (für mich).
 
16,5kg stage 76 zu 11kg ist natürlich ein Unterschied. Aber ich denke 20kg sind schon akzeptabel.
 
Um der diskussion mal ne Wendung oder neuen Spritt zu spendieren, möchte ihc den Freddie mal was fragen und etwas in den Raum werfen: Warum muß es unbedingt ein NORD sein?
JA, IHR seid ne RockCoverband. JA, da braucht man bestimmt Organs und E & A-Pianos. AAAber:
1.) WAs machste mit der ORgel z.B. bei T-REx Titeln?...nur mal so als Besipiel. Es gibt doch etliche gebrauchte Organ clones auf dem Markt.
2.) Warum muß es für Dein begrenztes Budget so ein Premium Teil sein. Spielt Euer Gitarrist auch nur Gibson von 1958 oder PRS-Gitarren oder der Bassist Sandberg, der Drumer gretsch oder ddrum?
Bei einem Budget von 1000,-€ könntest Du als Spezialisten z.B: so ein Modul, den Roland vk8m probieren, dazu z.B. ein Kurzweil, älteres Modell wie ein K2500 oder PC1x. Da hast Du inDeinem Preisrahmen sehr gute Rhodes, wurlis...aber auch jede MEnge brauchbarer Brot-und ButterSounds (gut Streicher), die sich vom TRtion abheben, so dasss sich die Beiden ergänzen. DAs Orgel-Modul hängst Du z.B. an den Triton, der im combi-mode agiert. Somit kannst Du auf der Tastatur neben Orgel-Sounds auch was layern, oder SPlits programmieren.
Die Vk8 war mal sehr beliebt und ist in diesem Preisbereich bestimmt kein Schlappen.

Wenn es dennoch User gibt, deren 25 Bekannte (ebenfalls keyboardians) fast alle einen NORD haben - Glückwunsch. Gutes Teil!.
Aber ich glaube, der überwiegende Teil der Amatuere oder Semiprofis versucht mit eher geringeren Mitteln eine möglichst große Bandbreite an Sounds abzuliefern. Da werden sich nur Minderheiten sogenannte Spezialisten im Setup leisten können, denn man will ja auch vielleicht vielseitig sein und bleiben.
Ich hätte z.B. in meiner fast 20-jährigen Tanzmucke und Coverband-Vergangenheit eigentlich nciht so richtig was mit einem E-Piano oder einem Hammond Clone anfangen können, bzw. die Anschaffung hätte sich im Kosten/Nutzenverhältnis als Ente erwiesen. Aber vielleicht spiele ich ja mal in einer Blues oder Soul-Band. Da könnts passieren...???
 
Also eine VK8m für 500€ hatte ich nun mehrfach und finde Sie immer wieder gut. Aber, das ganze Midizeugs ging mir wieder auf den Senkel. Ein Stage sollte für 1500€ kaufbar sein. Der kann aber neben der Orgel noch ein sehr gutes Piano und man hat kein Midi Zeugs. In meinen Augen ist das schon eine Überlegung wert.

Nicht jeder spielt das gleiche Setup und die Zeiten ändern sich auch. Ich spiele seit dem ersten Band Tag unten ein StagePiano und oben eine Workstation. Erst in den letzten beiden Jahren habe ich angefangen alles auf ein Board aufzubauen, weil ich einfach zu Faul bin. Einen K2500 würde ich nicht mehr gebraucht kaufen. Da habe ich zu viele gesehen, die einfach schon durch waren oder defekte hatten. Da muss man sich dann auch noch mit rumärgern und sind wir ehrlich: Gewicht!!

Das ein Nord viel Geld kostet, darüber braucht man nicht reden, aber erst ist sein Geld wert, wenn man ihn nur benutzt. Und die Gebrauchtpreise sind stabil, wenn ich überlege das es einen EX und 2 gibt.

Ich wüsste nicht, wieso sich ein Hammond Clone als Ente erweisen muss.
 
Nein, das stimmt nicht. Der Stage EX ist ein Stage Classic mit erweitertem Speicher für Pianosamples und das war's. Alle anderen Samplemöglichkeiten gibt's erst ab dem Stage 2. bist einfach an einen unwissenden Verkäufer gekommen.

im Zweifel: Check die Nord-Homepage.

Grüße vom HammondToby

Das stimmt allerdings auch nicht ganz. Im Gegensatz zum Nord Stage Classic unterstützt das Nord Stage EX mit aktuellem OS nämlich "String Resonance Generation 2" bei den PianoSamples. Anders gesagt: Das Nord Stage 2 kann im Klavierbereich (bis auf das Dreierpedal) nicht mehr als das Nord Stage EX. Siehe: http://www.nordkeyboards.com/main.asp?tm=Sound_Libraries rechts.

Da das Nord Stage EX auch wesentlich hübscher ist als das Nord Stage 2 (aufgrund der Kurven, ich stehe nämlich auf Kurven) und das NS2 keine nennenswerten Vorteile für mich (bis auf Synthsektion mit Arpeggiator und SampleLibrary) bietet, bleibe ich ihr treu. :)
 
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