Bass studieren?!

Jobgarantien gibt es nicht, klar. Aber viele dieser Schulen, gerade wenn man es auf eine gute schafft, helfen den Musikern dabei, Kontakte zu knüpfen. Und das ist, neben der Auseinandersetzung mit dem Instrument, so ziemlich das wichtigste, wenn man mit Musik Geld verdienen möchte.
Geil spielen können allein hilft ja nicht, wenn keiner weiß, dass man da ist...
 
Richtig.
Ein intaktes Netzwerk ist und bleibt das Wichtigste überhaupt, wenn man Musik beruflich machen will.

Aber ansonsten ist es gar nicht so schwer, wirklich Geld mit der Musik zu verdienen.
Allerdings gibt es hier einige Vorraussetzungen betreffend der persönlichen Einstellung:

Als erstes einmal muss man sich bewusst werden, dass man mehrer Standbeine braucht.
D.h. man sollte nicht so naiv sein und glauben, dass der Berufsmusiker in irgendwelchen Bands a la Tokio Hotel oder ähnlichem spielt.
Viel eher spielt der typische Berufsmusiker in Begleitbands für Shows oder andere bekannte Künstler.
Selbst ein bekannter Künstler zu werden ist da eher wenigen vergönnt.
Man darf sich also nicht zu schade sein, sich zu prostituieren.
Ein weiteres wichtiges Standbein ist die Lehrtätigkeit.
Ganz klar, das Musikmachen ist ein ebenso zeitintensiver Job wie jeder andere auch, nur das man den Vorteil hat, dass zu tun was man liebt.
Wer nicht wirklich stressbeständig ist sollte es lieber gleich sein lassen, ganz klar.

Ich hatte das Glück meinen Namen in mehreren musikalischen Kreisen bekannt zumachen, weshalb ich mittlwerweile recht viele Anfragen für Aufnahmen und Sidemanjobs bekomme.
Das ganze reicht noch nicht zum Leben, aber es macht verdammt viel Spass.

Und zur BSM:

Die BSM sollte auch eher als Vorbereitung gesehen werden.
Die BSM kann nunmal kein Ersatz für ein richtiges Studium sein, den Anspruch erhebt sie aber auch nicht.
Das Diplomprüfung soll schon sehr anspruchsvoll sein, allerdings sollte die BSM tatsächlich eher ein Sprungbrett für ein anschließendes Stuidum sein.
Mein persönliches Ziel ist nach wie vor die Popakademie Mannheim.

Da wird das Wort Netzwerk auch wirklich groß geschrieben.
 
Jep, meinte die BSM. Sorry, ka warum die abkürzung im Kopf hatte ^^

Und zur BSM:

Die BSM sollte auch eher als Vorbereitung gesehen werden.
Die BSM kann nunmal kein Ersatz für ein richtiges Studium sein, den Anspruch erhebt sie aber auch nicht.
Das Diplomprüfung soll schon sehr anspruchsvoll sein, allerdings sollte die BSM tatsächlich eher ein Sprungbrett für ein anschließendes Stuidum sein.
.

Jo, so aufgefasst ists ne klasse schule.
Man muss nur aufpassen wie hoch man seine NAse hält. Gibt absolventen die meinen
dann sie wären was besseres weil sie ja am BSM studiert haben...
Und der kleine autodidakt denkt sich "jo, kannste ja mal die fragen stellen die du dir selbst nicht beantworten kannst."
und raus kommt dann meisst garnix (wolgemerkt als fortgeschrittener autodidakt der sich auch wirklich damit außeinander gesetzt hast)

Naja, für die die wirklich studieren wollen und sich intesiv drauf vorbereiten:
Auf jedenfall viel glück! in jeder hinsicht!

An die die nur davon träumen:
Lasst euch eure Truäme nciht kaputt machen indem ihr sie leben wollt ^^
Endweder harte Arbeit oder weiter träumen... :D
 
okay, wenn die BSM quasi nur eine "vorbereitunsschule" ist, was bezeichnet ihr dann als wirkliches studium, außer dem MI jetz, gibts da was in europa? mfg dom

PS: was is dann das in österreich, konservatorium/mozarteum genannt? danach hat man den bachelor denk ich, oder master of arts (MA)? is das eurer meinung dann auch so eine "vorbereitungsschule" oder noch drunter? (jetz aber ned de 1. frage vergessen *gg*)
 
Hi,
also ich denke ein richtiges Studium kennzeichnet vor allem die STAATLICHE ANERKENNUNG. Das ist meiner Meinung nach der größte Vorteil. Inwiefern der jetzt von Nutzen ist, sei mal dahingestellt. Ansonsten muss man sich halt entscheiden ob man eher praktisch während des Studiums arbeiten will (ca. 4 Stunden Instrumentalunterricht wie bei der BSM) oder aber das komplette Programm mit Musikgeschichte, Pädagogik und nur einer bis zwei Stunden Instrumentalunterricht.
Doch auch bei den Titeln bzw. Abschlüssen ist Vorsicht geboten: Es gibt z.B am MI einen sog. Assiociate of Arts Degree. In Amerika ist das ein offiziell anerkannter Titel, hier in Deutschland Fehlanzeige. Zudem ist natürlich in Deutschland ein Studium trotz Studiengebühren immer noch relativ preiswert im Gegensatz zu den USA.
 
Hehe, es ist iregendwie immer so.
wenn man die "kleinen" musik studier teile als musikschule darstellt (oder halt kritisiert), bekommt man von allen eins drübr die dahin wollen oder da waren, und von denen, die wissen was diese leute können (die da waren oder hinwollen) eine schmunzelde zustimmung ^^

Das BSM ist bestimmt nicht schlecht, nur halt nicht gleichzusetzen mit einer normalen UNI.
Deutschland hat hier einen recht hohen standart. Es ist wesentlich leichter in den Niederlanden z.B. Maastrich aufgenommen zu werden als hier. Obwohl man dann denselben abschluss hat (mein ich, oder?)

Und ich muss unserem gitarrero hier noch voll zustimmen, finanziell gesehen ist das BSM eigentlich ok. Ist so als würde man halt soviele stunden in der Musikschule verbringen ;)
Ich will auch nicht voll davon abranten (nochmal) ich warne nur davor diese schule oder sich selber zu überschätzen!
 
Das BSM ist bestimmt nicht schlecht, nur halt nicht gleichzusetzen mit einer normalen UNI.
Deutschland hat hier einen recht hohen standart. Es ist wesentlich leichter in den Niederlanden z.B. Maastrich aufgenommen zu werden als hier. Obwohl man dann denselben abschluss hat (mein ich, oder?)
QUOTE]

Da stimm ich dir jetzt leider nicht so ganz zu (Übrigens bin ich nicht nur Gitarrero. Will nach dem MGI auch noch die BSM machen :) )
Die Aufnahmeprüfungen in Deutschland haben wohl einen hohen Standard, aber es liegt nicht nur an der Schwierigkeit der Aufnahmeprüfung, dass es so wenige schaffen sondern vor allem an den finanziellen Mitteln der Länder und der Hochschulen. Die Plätze sind ganz einfach drastisch begrenzt. Die Hochschulen haben das Privileg ein staatl. anerkanntes Diplom auszustellen. Ein Monopol sozusagen. Bei einigen Privaten (z.B. Frankfurter Musik Werkstatt und Jazz & Rock Schule Freiburg) gibt es Titel wie "staatl. anerkannter Berufsmusiker" und " Instrumentalpädagoge für Jazz und Popularmusik" aber eben KEIN Diplom.
Es gab vor Jahren mal ein recht gutes Buch mit dem Namen "Das kleine Konzert", da stehen von allen Musikhochschulen die Aufnahmeprüfungskriterien drin. Beim genauen Hinsehen sind jedoch auch da die Unterschiede riesig. Übrigens ist bei vielen Hochschulen ein Jazz & Popularmusikstudiengang längst noch nicht Standard. Eben deshalb muss man meiner Meinung nach zu einer Alternative wie dem MGI oder der BSM.... die nebenbei Dozenten haben die teilweise auch an Hochschulen unterrichten haben. Wenn man z.B. in München auf die BSM geht, hat man mit Sicherheit Horst Polland als Dozent. Dieser hat sowohl auf dem MI das BIT absolviert als auch am Richard-Strauß Konservatorium in München ein Diplom gemacht. Ich denke das der Unterricht bei ihm und auch bei allen anderen (bei uns in Köln ist es beispielsweise auf dem MGI Philippe Caillat und auf der BSM Chris Hees) nicht minderwertiger ist, als der an einer Hochschule nur eben ohne staatlichen Abschluss.

Gruß
Manuel
 
Okay, also die Dozenten sind wirklich gut, das Niveau also auch gewissermaßen.
Allerdings ist der Erfolg der BSM sehr viel stärker von der Disziplin der einzelnen Schüler abhängig.
Man hat jede Menge Input, den man aber selbständig verarbeiten muss.
Auf richtigen Unis ist die Förderung ,glaube ich, besser.
 
@Threadersteller... warum sofort so weit in die Ferne!?

k.a. wo du jetzt wohnst, aber Folkwang in Essen ist auch richtig gut. Ist halt Jazz/Pop/Musical -Studium

Oder Musikhochschule Köln.

Übrigens habe ich derzeit bei dem Bass-Dozenten an der BSM in Köln Unterricht... :D (also an der BSM bin ich nicht, sondern der gibt auch Privatunterricht.)

Vorteil seiner Meinung ist da halt die große Stilbreite und der große Praxisanteil. Das hat man woanders nicht... und wie gesagt, diese große Stilbreite und die viele Praxis ist eine gute Vorbereitung auf ein "richtiges" Studium.

//edit: der manfet hat ihn in seinem Post sogar genannt... Ja, Chris Hees ist mein Lehrer! :D cool dass den hier jemand kennt ;)

Also gut ist der zweifelsohne... hab zwar jetzt keinen direkten Vergleich zu anderen Profs von staatl. Hochschulen, aber ich hab den Eindruck dass er echt gut ist.
 
Wie ich schon sagte... kann das anfürsich niemand sagen.
Alle die dort sind und da waren halten es für gleichwertig bis besser.
Alle die an 'er uni sind halten diese für besser.

Anfürsich verständlich. Ich greif nur auf meine Erfahrung mit studierten
Musikern von einer uni und studierten musikern von so einer "privatschule" auf.
Trifft nicht auf jeden zu, aber doch auf viele,
das hab ich aber alles bereits gesagt.

Und das es mit den plätzen an der Uni und deren aufnahmeprüfung allein am geld liegt.
Ist volkommen richtig... Leider.
Darum gehen ja auch so viele in die Niederlande ;)
 
jetzt antwortet mal auf de frage, de ich schon öfters gestellt habe:

wo in europa sind gute bass-unis?

domm
 
hey. Sei mal nicht so ungeduldig. Ich habe dir zum Beispiel welche genannt. Und gefragt warum du unbedingt so weit weg willst!?

Essen ist echt nicht schlecht, Köln auch.

Und die Pop-Akademie in Mannheim hat auch nen guten Ruf, und vor allem hast du da dann entsprechende Connections.

Dann natürlich Arnheim, wo du sehr gut Jazz studieren kannst.

Wurde hier alles schonmal gesagt!

außerdem gibt es noch das hier: www.google.de

mehr können wir jetzt auch nicht für dich machen...

wie ernst ist es dir denn damit? Und wann würde dein Studium beginnen?
 
jetzt antwortet mal auf de frage, de ich schon öfters gestellt habe:

wo in europa sind gute bass-unis?

domm

Also in Europa kann ich dir Köln oder die Niederlande empfehlen (das sind auf jeden Fall die Renommiertesten). Web-Adresse: www.artez.nl
Falls du NOCH weiter weg willst ;) also in die Staaten und die dementsprechende Kohle hast mach das MI oder das BERKLEE.

Gruß
Manuel
 
Generell sind eigentlich alle deutschen Hochschulen sehr gut besetzt. Voraussetztung ist eine sehr geplante Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfungen. Köln, Dresden, Mannheim etc. besitzen renommierte Kräfte. Wichtig wäre mal vor dem Studium sich an der Uni umzuschauen und sich mal ne Viertelstunde mit dem Dozenten zu unterhalten, das kann schon viel helfen.
 
was/wie planst du denn so?

wann fängst du an zu studieren?

in welche richtung möchtest du später mal gehen?
 
Ich wollt zur BSM ncohmal was einwerfen, falls es nicht ganz rübergekommen ist!

Ich halte die BSM NICHT für rausgeschmissenes Geld. Wer fleißig ist kann da echt was werden (ich hab mir das sogar für später auchmal überlegt. aber ein studium reicht ^^).
Ich wollte nur klarmachen das man die privatschulen nciht überbewerten sollte, oder mit
einer Uni gleichsetzen!
Die Leute die an einer privatschule musik "studiert" haben, sind nicht unbedingt schlechter!
Aber es ist eine andere Schule!

Zuletzt noch: Seit wann misst man einen Musiker am Titel? Ist es nicht scheiss egal ob man diplom musiker, Instrumentalpedägoge oder Hobby Musiker ist.
Es kommt doch drauf an was man daras gemacht hat!
Unsere größten Vorbilder haben ihr instrument meisst selbst erlernt!
Find your own Way!!!
 
Zuletzt noch: Seit wann misst man einen Musiker am Titel? Ist es nicht scheiss egal ob man diplom musiker, Instrumentalpedägoge oder Hobby Musiker ist.
Es kommt doch drauf an was man daras gemacht hat!
Unsere größten Vorbilder haben ihr instrument meisst selbst erlernt!
Find your own Way!!!

Müßte ich nicht erst jemand anders bewerten, wärst du allein dafür bereits wieder dran. :great:
 
ich habs mal gemacht :great:

//edit
aber im Musikbusiness zählt schon, wer was gemacht hat. Es kommt IMO gar nicht mehr sooo sehr drauf an, wie gut man selbst ist (es gibt echt genug gute Leute) sondern wo man war, bei welchen profs man unterricht hatte. Da zählen halt dann die Connections. Und da weiß ich nicht inwiefern die BSM die hat... ich glaube wenn es danach geht ist die Pop-Academy in Mannheim die richtige Wahl...
 
So!
Ich hab heute meine Aufnahmeprüfung bei der BSM bestanden.
Das war echt super locker.
Aber einige Fehler, die ich sonst nicht gemacht hätte waren schon dabei.
Obwohl ich schon vorher wusste, dass es nicht so schwer werden würde, war ich doch recht nervös.
 
Na auf jeden Fall herzlichen Glückwunsch! :):great:
 

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