Bass über Computer spielen

von Namelessghoul, 27.06.20.

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  1. Namelessghoul

    Namelessghoul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.20   #1
    Moin zusammen,

    ich suche ein Tool, mit dem ich meinen Bass am Computer anschließen kann und dabei über die Kopfhörer den Sound abspiele. Kann mir da jemand behilflich sein?
    Übers Internet bin ich auf Steinberg UR22C gekommen, da ich auch nicht all zu viel Geld zur Verfügung habe. Hat jemand Erfahrung mit diesem Gerät und evtl. auch eine Software, mit der das realisierbar ist?

    LG
     
  2. FoxGolf

    FoxGolf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.20   #2
    Ein USB-Audiointerface wie das UR22C ist für den Zweck richtig. Software (Cubase) ist dabei. Wobei du keine Software benötigst, wenn du nur zum Playback vom Computer (MP3, Youtube etc.) mitspielen willst. Durch den Mix-Regler fungiert das Interface als kleines Mischpult zwischen Playback und dem Bass-Signal.
    Eine noch günstigere Alternative zum UR22 wäre das Behringer UMC204HD.
     
  3. MrC

    MrC Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.20   #3
    Ich mach das mit dem UR22 seit Jahren, funktioniert - zumindest bei der Verwendung von ordentlichen Kopfhörern - soweit bestens. Mit Standard-PC-Lautsprechern wird's halt arg plärrig.
     
  4. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.20   #4
    Hallo @Namelessghoul

    geht es dir nur darum, den Bass statt auf Verstärker über Kopfhörer zu hören?
    Möchtest du zu Playalongs (Playbacks) spielen?
    Möchtest du das auch aufnehmen?

    Je nach Antwort gibt es da ev. Alternativen (Mischpult, Digtalrecorder, Multitracker), da es eines gewissen Lernaufwandes in der Bedienung/Einstellung, besonders der Software (DAW) z.B. Cubase bedarf.
     
  5. rbschu

    rbschu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.20   #5
    Naja, prinzipiell ist das mit dem Audiointerface korrekt, aber es klingt damit immer noch recht "nackt" und platt. Du bräuchtest einen AmpSim auf dem Rechner, der einen Bass-Amp gut nachahmt. Dieser hier wäre empfehlenswert: Cerberus Bass Amp von Kvassa. Es gibt ihn auch als Standalone Version für Win 32 und 64 Bit sowie für Mac. Oder als VST in Verbindung mit einer DAW. Schau Dir die Website an. Natürlich auch in Demo-Versionen. Preis 49€.

    Ich erinnere mich, dass der Cerberus (wahrscheinlich eine ältere Version) hier auch mal in einem Review auftauchte. Einfach mal danach recherchieren. Ach, kann ich schnell machen. Klick hier.
     
  6. EPBBass

    EPBBass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.20   #6
    Empfinde ich persönlich nicht so. Ich spiele meinen Bass direkt ins Interface und höre das Signal übers Direct Monitoring ab. Kein Problem, klingt für mich sehr gut.
     
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  7. rbschu

    rbschu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.20   #7
    Einverstanden, sofern Du das Signal lediglich als akustische Kontrolle beim Recording brauchst. Wenn Du das auf diese Weise auch in anderen Fällen so machst, sei es Dir unbenommen, aber ein Vorgehen nach dieser Methode klingt fade und nicht authentisch. Sowas habe ich in den 80er-Jahren mangels Möglichkeiten wie heute machen müssen und Gitarren direkt in den Mixer gestöpselt. Heute trägt man aber Hemd und Hosen und keinen Lendenschurz, will heißen, wer mit der Zeit gehen und das Klangpotenzial seiner Gitarre nutzen will, nutzt eine AmpSim.
     
  8. tt-bass

    tt-bass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.20   #8
    Es gibt unzählige Aufnahmen, die direkt ins Pult/Interface gespielt wurden und werden, ohne dass dabei ein AmpSim im Spiel gewesen wäre oder wird. Wenn ich mir derartige Aufnahmen anhöre klingt da nix fade. Klar werden die Spuren bearbeitet, ein klein wenig EQ und Kompressor fertig. Auch bei der akustischen Kontrolle klingt da nix fade. Der Sound sollte schon dem finalen nahe kommen.

    Das ist eine von vielen Herangehensweisen, deine eine andere. Das Ergebnis ist das, was zählt.
     
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  9. EPBBass

    EPBBass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.20   #9
    Nun, ich bin etwas irritiert. Zunächst einmal möchte ich hier ne Grundlage schaffen, da ich mir nicht sicher bin, ob wir von der selben Thematik sprechen.

    Wie ich den TE verstanden habe und worauf sich meine Aussage bezog, war das Üben am PC mithilfe eines Interfaces via Kopfhörer zu, beispielsweise YT PlayAlongs.

    Davon ausgehend habe ich mein Vorgehen dargestellt. Worauf bezieht sich deine Aussage bzgl. des "faden" Klangs? Ich empfinde Amps eher als etwas, das meinen Sound stark ändert und verzichte gern drauf, wenn ich daheim spiele (Im Proberaum ist mein gallien aber echt toll :D).

    Das ist nun Geschmackssache und sehr persönlich von daher, jeder wie er will.

    Mein Bass (und wir reden doch beide von Bässen oder? Das für ne Klampfe ne AmpSim deutlich mehr Nutzen hat, sehe ich ein!) klingt für mich so wie er ist am Interface alles andere als fade und durchaus sehr authentisch.

    Ich spiele ausschließlich aktive Bässe, habe also einen EQ an Board, wenn dieser PreAmp für dich schon die Funktion einer Amp"Sim" einnimt, dann entschuldige den Aufriss, ich habs nicht mit passiven Instrumten, die klingen für mich und durch mich gespielt tatsächlich "fade" egal ob mit Amp oder ohne.

    Und, da du immer wieder von Gitarren schreibst: Wie gesagt, da erkenne ich schon eher eine Notwendigkeit, da der Amp ja integraler Bestandteil der Soundformung ist (für die meisten). Beim Bass sehe ich das jedoch nicht so.
     
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  10. Sebi Knetzgore

    Sebi Knetzgore Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.20   #10
    Das UR22C hat im Lieferumfang auch die Minimalversion von Cubase.

    d.H. man kann
    1. Bass dran anschließen und über Kopfhörer und/oder Stereoanlage abhören (Drehregler auf Input signal drehen).
    2. wenn man den Bass einen Sound geben möchte einfach den Drehregler auf DAW stellen und im Channelstrip in Cubase einen EQ, Noisegate und Compressor drauflegen, ich glaube auch dass ein paar rudimentäre VST-Effekte auch dabei sind.
    3. Man kann auch 2 Instrumente ranmachen, z.B. Bass und Gitarre und dann jammen (für verzerrte Gitarre wäre ein Plugin notwendig/empfehlenswert)
    4. man kann Metronom und/oder Drumcomputer als Begleitung programmieren
    5. man kann aufnahmen erstellen, entweder für Bandaktivitäten, oder einfach nur als Feedback ob man tight spielt.

    Nachteil:
    Man muss sich in Cubase einarbeiten und sobald man lieder mit Unterschiedlichen Takten oder Tempi am Drumcomputer programmieren will benötigt man eine höhere Version die verschiedene Taktarten und Geschwindigkeiten im Clicktrack erlauben.
    wenn du irgendwann bei Cubase zur Vollversion Aufstocken willst bist du Geld los, die Vollversion kostet knapp 600€ wenn ich das richtig im Kopf habe, vielleicht bekommt man auch mal in einer Rabattaktion was günstiger.
    REAPER ist z.B. deutlich billiger, hat aber andere Nachteile.
    und dann gibts noch ettliche andere Recording Software. am besten suchst du dir eine raus die im Unterforum Recording eine Comunity hat.

    Grüße
     
  11. rbschu

    rbschu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.20   #11
    Lieber @Sebi Knetzgore , ich wünsche mir einfach mal, dass Menschen ihre in der Schule erlernte Rechtschreibung ernst nehmen. Das betrifft nicht nur Deinen vorangegangenen Beitrag, sondern die weit verbreitete Unsitte, dass man meint, am Computer in Foren schreiben zu können, wie man will. Grauenhaft. Das musste einfach mal raus, sorry. Und was die Nachteile von Reaper anbelangt, so wüsste ich gerne, welche das sein sollen. Ich habe diverse DAWs ausprobiert und kennengelernt, natürlich auch (das teure) Cubase, aber leistungstechnisch und vom Handling her bin ich bei Reaper geblieben. Ein großartiges Programm, das in seiner Anwenderfreundlichkeit alles andere in den Schatten stellt. Nur so nebenbei bemerkt. :engel:
     
  12. Sebi Knetzgore

    Sebi Knetzgore Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.07.20   #12
    Ich hab mit Cubase angefangen, bin zu Reaper gewechselt, hatte dieses Jahr das aktuelle Cubase Elements und Studio one angetestet und bin bei Reaper geblieben. also ich wollte das Programm beim besten willen nicht schlecht machen, ich nutze es ja selbst.

    Ich wollte hier aber auch keine DAW Diskussion lostreten, denn nahezu jeder sagt, dass die DAW die er selbst nutzt die geilste ist, zudem ist Cubase bei der genannten Soundkarte dabei und damit günstiger als der Kauf von Reaper.

    Ein paar Nachteile von Reaper:
    - Programm ist in englisch, deutsches Languagepack ist nicht 100% vollständig
    - Das aktuellste deutsche übersetzung des Handbuchs ist von 2015, zumindest kenne ich keine neuere.
    - Die VST Effekte wie z.B. ReaComp haben eine deutlich weniger intuitive Arbeitsoberfläche.
    - ich kenne tatsächlich Leute, die die Benutzerfläche von Reaper hassen.
    - Deutscher Support nur in Foren, nicht vom Hersteller.


    Da es hier um den Einstieg geht könnte Reaper halt etwas entmutigend sein, da es halt sehr funktionell gehalten ist.


    btw. ich versuche die Rechtschreibung so gut wie mir möglich umzusetzen, aber möglicherweise bin ich einfach dumm, faul, oder Legastheniker. ;-)

    Grüße Sebi
     
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