Basteln oder Spielen?

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18th Tele
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Hallo Freunde der E-Gitarre,

Ich würde gerne mal ein paar Worte zu einem Thema loswerden, das meiner Ansicht nach im Netz allgemein einfach zu kurz kommt.
Dazu gebracht haben mich meine eigenen Erfahrungen beim klampfen und an Klampfen basteln.

Ich finde, dass man als E-Gitarrist im Internet sehr dazu verleitet wird, sich dort sehr viel mit dem Thema E-Gitarre zu beschäftigen.

Ich habe mich sehr tiefgehend mit dem Bau und der Modifikation von E-Gitarren beschäftigt. Mittlerweile habe ich einige E-Gitarren selbst gebaut und an all meinen Instrumenten viele verschiedene Schaltungen und Teile ausprobiert. Dazu gebracht haben mich die vielen Angebote im Internet, die einem den praktischen Nutzen solcher Mods zeigen sollen.
Vor einiger Zeit habe ich unter diese ewige Odyssey von immer wieder umgelöteten Schaltungen und immer wieder ausgetauschter Hardware einen Schlussstrich gezogen und beschlossen, alle unnötigen Mods rückgängig zu machen. Seitdem haben meine Gitarren wieder weniger Tonabnehmer, weniger Schalter, weniger Potis und weniger Metallteile.
Und seitdem mache ich nur noch eine Sache, ich spiele E-Gitarre.
Wenn ich jetzt nach Hause komme geht der erste Griff nicht mehr zum Lötkolben sondern zum Netzschalter meines Fender Princeton. Meine Familie und mein Amp haben dann ein paar Minuten zum warm werden, und dann gehts los. Keine Sorgen mehr, ob der letzte Tonabnehmer nicht vielleicht doch noch mal getauscht werden könnte, ob die Schaltung wirklich schon perfekt ist.
Ich bin mittlerweile der Meinung, dass es absolut sinnlos ist, sich einen bestimmten Sound zum Ziel zu setzen und Stunde um Stunde damit zu verbringen, ihn irgendwie zu finden.
Das Überangebot an Artikeln, Videos und Katalogen im Netz verleitet einen natürlich leicht dazu, aber es sollte doch eine Sache im Vordergrund stehen, nämlich der eigene Weg auf dem Instrument, der eigene Sound. Alles, was einen dabei behindert, ist unnötig, schränkt einen ein.

Wie seht ihr das, fühlt ihr euch auch durch zu viele Möglichkeiten vom eigentlichen Musik machen abgehalten?
 
Eigenschaft
 
Ich sehe das nicht so dramatisch.

Veränderungen an einer Gitarre gibts ja meist nicht ohne Grund. Von Reparaturen ganz zu schweigen spielt ja auch die Anpassung an den persönlichen Geschmack eine Rolle, oder der Einbau bestimmter Teile die es vorher noch nicht gab und die man gut findet.

Auch dass man verleitet wird sehe ich nicht ganz so. Erstens gehören da immer 2 zu, zweitens haben die meisten Leute sehr konkrete Vorstellungen und drittens fällt auf allzu plumpe Werbemaßnahmen auch kaum jemand mehr rein.

Ich hab in der Vergangenheit relativ viel gebastelt und repariert. Eigentlich hat mir das Spiel danach umso besser gefallen, zumal ja ein bestehendes Problem behoben wurde. Es ist ja auch nicht so, dass man ständig an seinem Instrument rumpult:)
 
Fast immer ist doch das Basteln motiviert durch die Suche nach dem Sound (ausser die Gitarre ist kaputt) … In gewissen Umfang gehört daher Basteln, Bodentreter auf dem Board umsortieren, Röhren ausprobieren usw. zur Suche nach seinem persönlichen Sound dazu. Man kann da Overkill betreiben und ist dann sicher auch vom Wesentlichen abgelenkt, aber in vernünftiger Dosis überwiegen die positiven Effekte.

Gruß
Martin
 
Hallo,
18th Tele hat vollkommen recht! Die meisten von uns basteln zu viel (da gehöre ich leider auch zu)
und üben zu wenig (da gehöre ich leider auch zu). Jeder will seinen Sound verbessern und schiebt
das Problem aufs Equipment, obwohl jeder weiß, dass der Ton aus den Finger kommt - da is nix
zu machen :(.
:) Rolf
 
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Ich denke es kommt immer darauf an, wie das Verhältnis von Basteln zu Spielen ist. Ich habe mir bisher nur zwei Verzerrer gebastelt und das hat mir viel Spaß gemacht, sodass ich in Zukunft wohl auch weiterhin immermal etwas basteln werde. Für mich ist ein schöner Effekt des Bastelns, dass ich dann richtig Bock habe die Sachen auch auszuprobieren und dadurch auch motiviert bin mehr zu spielen.
 
"Basteln oder Spielen? " --- Diese Frage habe ich mir auch schon unzählige male gestellt seit meiner Registrierung hier im Musiker-Board! Bei mir steht jedenfalls das Spielen im Vordergrund, ich bin mit meinem Equipment mehr als zufrieden und möchte daran absolut nichts ändern. Und selbst wenn ich wollte, ich könnte gar nicht basteln, ich bin darin vollkommen untalentiert. :D
 
Hi,
Mr. Hunter hat auch wieder recht! Wenn ich einen neuen Pickup habe oder einen neuen Bodentreter, bin ich
noch schärfer als sonst auf die nächste Probe - keine Frage.
Und mit dem richtigen Verhältnis aus Üben und Basteln kämpfe ich seit Jahren.
:) Rolf
 
Ich für meinen Teil spiele bis jetzt nur. Auch wenn ich technisch nicht die allergrößte Null bin, war ich, bevor ich mich hier im Board angemeldet habe und gefragt habe, kurz davor meine Tele zum Gitarrendoc zu bringen und die Buchse austauschen zu lassen...für 40(!)€. Der Arbeitsaufwand war dann im Endeffekt bei 5min, als ich mich entschlossen habe den Lötkolben selbst in die Hand zu nehmen.

Ich hoffe ich drifte hier nicht zu sehr ab.
Schaltungen, Pickups und co. sind ja für mich noch relativ verständlich, aber jetzt lese ich hier "Verzerrer selbst gebaut". An dieser Stelle die Frage, ist das hohe Physik, oder kann man sich da einfach mal hobbymäßig dran setzten, ohne teures Equipment zu schrotten?
Wie schon gesagt, Pickups austauschen usw. ist eine Geschichte, aber einen Verzerrer zu bauen und zu sagen: "Sche*ß die Wand an!Den hab ich gebaut, das ist mein Sound!" ist für mich eine nur allzu verlockende Vorstellung.
 
Ich sehe das nicht so kritisch.

Bisher habe ich nur an zwei Gitarren gebastelt. Zum einen an meiner Gibson SG Special. Das war meine erste Gitarre. Online bestellt. anfangs nicht gewusst wo es hin geht. Irgendwann waren mir die Tonabnehmer zu schwach. Hab sie also gewechselt und nie bereut. Dann noch die Potikappen und das Trussrod-Cover gewechselt. Jetzt schaut sie so aus wie sie mir gefällt.

Am meiner Gretsch musste ich den Toggle wechseln, da er defekt war.

Ich bastel gern, aber nur wenn es wirklich sein muss an den Gitarren. Hier im Forum bin ich am Tag über unterwegs. Quasi wenn ich nicht spielen kann. Ansonsten spiele ich eher.

Ein Bekannter von mir hat durch das Basteln am instrument wieder zum Mehrspielen gefunden.

Zu Hause bin ich nur selten online, da ich Gitarre spiele =)
 
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Schaltungen, Pickups und co. sind ja für mich noch relativ verständlich, aber jetzt lese ich hier "Verzerrer selbst gebaut". An dieser Stelle die Frage, ist das hohe Physik, oder kann man sich da einfach mal hobbymäßig dran setzten, ohne teures Equipment zu schrotten?
Hallo Klemmer,
naja; ich will es mal so sagen, einen Verzerrer selber aufzubauen erfordert schon ein gewisses Maß an Verständnis für die Elektronik. In vielen Schaltplänen zum Thema fehlen teilweise die Angaben zu den einzelnen Bauteilen und man muss dann wissen was man dafür dann einsetzt. Und bei manchen Aufbauten können höhere Ströme fließen da ist dann besonders Vorsicht geboten. Es ist ein gewaltiger Unterschied die Elektronik seiner E-Gitarre zu pimpen zu dem Aufbauen eines modernen Verzerrers. Wenn man sich mal in die Elektronik reingefuchst hat, kann man sich aber schon selber Effekte zusammenbauen.

ZUm Thema:
Ich habe früher auch viel gebastelt und kam dann nicht zum Spielen. Hab aber so gut wie alle Gitarren in Ihren Ursprungszustand zurückversetzt und bastele nur noch wenig.
 
Gerade bei Gitarren seh ich es so: Wieso drann basteln? Wenn mir de Sound nicht gefällt hätte ich sie nicht kaufen sollen!
 
Gerade bei Gitarren seh ich es so: Wieso drann basteln? Wenn mir de Sound nicht gefällt hätte ich sie nicht kaufen sollen!

Na ja, aber was ist, wenn du eine Perfekte Gitarre gefunden hast vom Klang her - aber du wolltest eine andere Mensur oder ein anderes Griffbrett, oder die Farbe des Schlagbrettes ist genau nicht mint-grün? :D

@Klemmer: Meinst du den Guitardoc in Berlin? Denn ich bin ein ganz guter Kunde von ihm und für diese relativ einfache Arbeit hat er 10€ inklusive allem verlangt. Was passieren kann, dass es nicht bloß die Buchse sondern was anderes ist und das kann da ziemlich lange dauern.

Ich find den Thread gut, da er auf die unheimliche Modellentwicklung - diversifikation im Marketingsprech- hinweist.
Wozu brauchen wir bei Thomann 1000 Stratocastermodelle? Und alleine 465 gelistete verzerrer, wenn diese alle auf einigen wenigen Grundmodellen basieren?
Klar, es ist schön für den Kunden, wenn er jeden möglichen Wunsch in einem Produkt verwirklicht sieht.
Aber das Problem ist doch: wie finde ich als Anfänger den Überblick, wenn ich noch nicht die Details kenne oder das Hören noch nicht so ausgeprägt ist?

Und ich kann das für mich auf die Effektorgie bei mir ausweiten.... Es ist einfach bequemer, sich 3 Stunden nach einem bestimmten Delay, Verzerrer oder Amp auf die Suche zu machen, als zu Spielen anzufangen. Und als ich gemerkt hab, dass ich einfach anfangen muss und mir das letztendlich viel mehr bringt, bin ich auch weniger empfänglich dafür geworden ... außer manchmal ... deswegen hör ich hier jetzt auch auf! :D

lg
 
Zum Thema "Basteln oder Spielen" sage ich nur:

*Beides* :)
 
Ich bastle nicht AN Gitarren, sondern wenn, dann bastle ich Gitarren oder restauriere sie. Und das macht Spaß. Insofern: erst basteln, dann spielen = zweimal Spaß :)

So wird z.B. aus so was…

bm_gm4_black_cherry_black.jpg


… am Ende sowas (letzte Woche erst fertig geworden):

bm_GM4T_black_cherry_1280x800.jpg


Und wenn sie mal gebastelt oder restauriert ist, dann bleibt sie so. Unwiderruflich :D

Bernd
 
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Ich bin mittlerweile der Meinung, dass es absolut sinnlos ist, sich einen bestimmten Sound zum Ziel zu setzen und Stunde um Stunde damit zu verbringen, ihn irgendwie zu finden.

Naja, ich finde es genau so sinnlos, völlig auf das Auseinandersetzen mit Sound und Equipment zu verzichten. Womit du aber Recht hast: man findet seinen Sound nicht, indem man sich ein paar Stunden intensiv hinsetzt und rumprobiert. Sowas braucht in meinen Augen Jahre, da sich gerade in jungen Jahren der Geschmack noch stark entwickelt. Aber ich würd da garnicht viel drauf geben: Wenn was nicht gefällt, ändern. Wenns gefällt: zufrieden sein. Den "Sound fürs Leben" findet jeder irgendwann, sowas kann man nicht in kürzester Zeit erzwingen.

Ich persönlich machs zumindest so. Wenn mir ein Verzerrer z.B. nicht mehr gefällt kick ich ihn vom Board und kauf mir nen andren. Mich da mit subtilsten Klangänderungen durch irgendwelche Bauweisen von Widerständen auseinanderzusetzen ist mit viel zu doof- den marginalen Unterschied hört man beim Spielen mit der Band sowieso oft nicht. Basteln tu ich aber auch; und zwar dann, wenn was nicht passt oder sich was als unpraktisch herausstellt. Wobei ich dann meistens genau weiß was ich will und was ich dafür tun muss, von daher ist das schnell erledigt. Also vielleicht 1/20 Bastelei und 19/20 Spielen.

Aber was ich garnicht mag: Sich beschweren, dass man zuviel bastelt. Wie schon Kai alias Moritz Bleibtreu in Lammbock sagte: "Wenn du dein Leben ändern willst, dann machs!". Also: Schublade auf, Lötkolben rein und Klampfe in die Hand. Ich versteh das Problem bei sowas nicht.

lg
 
Ich hoffe ich drifte hier nicht zu sehr ab.
Schaltungen, Pickups und co. sind ja für mich noch relativ verständlich, aber jetzt lese ich hier "Verzerrer selbst gebaut". An dieser Stelle die Frage, ist das hohe Physik, oder kann man sich da einfach mal hobbymäßig dran setzten, ohne teures Equipment zu schrotten?
Wie schon gesagt, Pickups austauschen usw. ist eine Geschichte, aber einen Verzerrer zu bauen und zu sagen: "Sche*ß die Wand an!Den hab ich gebaut, das ist mein Sound!" ist für mich eine nur allzu verlockende Vorstellung.

Also ich habe die Verzerrer jetzt nicht selber entworfen, sondern Bausätze bestellt und die dann zusammengebastelt. Das ist relativ einfach und man braucht da auch keine besonderen Kenntnisse für. Du bekommst einen Layoutplan dazu, wo dann aufgemalt ist, welches Teil wohin kommt und das verlötest du einfach. Die passenden Gehäuse, kann man sich auch gleich dazubestellen. Du kannst ja mal hier schauen (da habe ich die Box of Rock gebaut) https://www.musiker-board.de/gitarr...stgebauten-effektgeraete-151.html#post6415889 und da findest du auch viele weitere selbstgebaute Effektgeräte.
 
Danke für die Antworten.
Ich denke ich werde mich da mal umsehen - das Thema habe ich so noh nie in Betracht gezogen, scheint mir aber sehr interessant zu sein!

Ob der Thread mich jetzt dazu bringt mehr zu basteln und weniger zu spielen :D ?

@Klemmer: Meinst du den Guitardoc in Berlin? Denn ich bin ein ganz guter Kunde von ihm und für diese relativ einfache Arbeit hat er 10€ inklusive allem verlangt. Was passieren kann, dass es nicht bloß die Buchse sondern was anderes ist und das kann da ziemlich lange dauern.

Neee, ich habe "Gitarrendoc" als Synonym an der Stelle für die Werkstatt in einem bestimmten Musikfachhandel genommen. Da habe ich meine Wortwahl wohl etwas unglücklich gewählt, ich wusste gar nicht, dass es hier eine Werkstatt mit dem Namen gibt. Also nochmal "Guitardoc" hat mir keinen horrohaften Voranschlag über 40€ gemacht - nicht, dass ich die Jungs hier jetzt schlecht rede :D.
 
Na ja, aber was ist, wenn du eine Perfekte Gitarre gefunden hast vom Klang her - aber du wolltest eine andere Mensur oder ein anderes Griffbrett, oder die Farbe des Schlagbrettes ist genau nicht mint-grün? :D

Ich bin Lefty, also nicht so verwöhnt wie Rechtshänder. :D
Ich bin noch nie los gegangen, so jetzt kauf ich mir eine Gitarre mit dem Ton und der Mensur in der Farbe.
Das ist eher so, ich nehm sie in die Hand und spiele sie. Wenn es mir dann gefällt kaufe ich sie.
 
@18th Tele: kann dir da nur zustimmen! es lohnt sich wirklich uneingeschränkt viel mehr, seine Zeit mit dem spielen der Gitarre zu verbringen als mit jahrelangem Sinnieren und sinnlosen Geldausgaben über irgendwelche Modifikationen, die einem dann letztendlich nicht weiterhelfen und man viel wertvolle Zeit und Geld mit letztlich unnötigem Technikkrimskrams verbraten hat und man am Ende dann merkt, dass man immer noch nicht mit spieltechnischen Problemen weitergekommen ist und frustriert alles in die Ecke wirft. ;-)
 
Ich denke Sound-Suche/Basteln/Rumprobieren ist ein Teil von Spielen, solange es nicht absolut aus dem Ruder gerät.
Das fängt ja schon mit den beiden direkten Kontaktstellen Saiten+Plektren an. Ich spiele ziemlich fette Saiten und 4,1mm Plektren, weil ich von Anfang an dieses normale "weiche" Spielgefühl nicht mochte. Da bin ich aber erst durch Zufall und rumprobieren drauf gekommen. Der Wohlfühlfaktor ist ein elementarer Bestandteil von "Sound". Wer einen Modeller oder etwas vergleichbares (PC o.ä.) sein eigen nennt, sollte einfach aus Jux mal in seiner besten Musizierlaune und mal echt mies gelaunt Presets erstellen (für denselben Musikbereich versteht sich).

Wenn nun eine Gitarre nicht so wirklich deinem Setup entspricht stehst du schnell vor dem Problem, dass sie dir nicht so wirklich zusagt. Im Laden könnte ich fast alle Gitarren in die Ecke pfeffern, weil diese Gummiseilchen auf manchen (am schlimmsten 9er auf 628mm Mensur) bei mir eher dazu führen, dass ich nichtmal mehr vernünftig spielen kann. Daher ist basteln schon von der Seite her ein Teil davon - Gitarren sind Werkzeuge und man sollte sich das Werkzeug so einrichten, dass man am besten damit arbeiten kann.

Die andere Seite ist das Verständnis für die Technik. Wenn eine Probe ausfällt, weil man zu blöde ist eine Saite zu wechseln ist das echt hart. Und da die Gitarrenelektronik auch kein Hexenwerk ist (insofern man eben nicht 10 Potis und Miniswitches verbaut hat) ist es nicht verkehrt da schnell was fixen zu können. Amps stellen auf Grund der potentiellen Lebensgefahr allerdings eine ganz andere Baustelle dar. Sonst ist es aber auch nicht verkehrt sich mit seiner Verstärkung auseinander zu setzen, um Probleme (ich hör mich nicht, es brummt, es fiept, es knistert, wie krieg ich Sound XYZ hin?) überhaupt lösen zu können. Das Experimentieren gehört zum Formen des eigenen Musiker-Charakters. Woher soll ich wissen, ob ich (kann nun nur den Metal-Bereich nehmen) eher was britisches oder was amerikanisches will? Von 5 Minuten Anspielen in einem Laden bekommt man Eindrücke, keine Sicherheit. Daher...ist schon nicht verkehrt ein wenig rumzudoktern.

Bei mir war es auch zu viel unterm Strich, ich habe erst vor knapp ner Woche mein erstes Lied überhaupt mal fertig bekommen...aber mittlerweile weiß ich wenigstens, womit ich mein Wohlbefinden beim Musizieren erreiche ;)
 

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