Berufsbedingt ist meine kleine Bastelei etwas ins Stocken geraten - aber es ist trotzdem weiter gegangen. Deshalb mal wieder ein kleiner Zwischenbericht.
Die letzten Klarlackschichten sind d´rauf, gut durchgetrocknet und schon nass angeschliffen. Außerdem habe ich das E-Fach abgeschirmt. Da mir die bisherigen Versuche mit Graphitlack oder Kupferklebstreifen nicht so gefallen haben, habe ich diesmal eine andere Methode angewandt: Abschirmlack auf Kupferbasis (Spraydose) EMV 35. Eigentlich bin ich ja aufgrund fehlender Räumlichkeiten gegen Spraydosen, aber ausprobieren kann man´s ja mal. Also Body gut abgeklebt und aus einem großen Karton, den mir ein freundliches Musikhaus mit meiner letzten Bestellung überlassen hat, eine „Lackierkabine“ gebaut. Die Sauerei mit dem Sprühnebel muss ja in Grenzen gehalten werden. Gesagt, getan - und das Ergebnis sieht ganz ansprechend aus.
Aber: Die Geruchsentwicklung ist exorbitant – man könnte sagen, es stinkt bestialisch! Ich habe zwar im Freien gesprüht, aber dann musste das Ganze ja doch ´rein, da die derzeitigen Temperaturen das Trocknen im Freien nicht zulassen. Also in´s gut belüftete Badezimmer gehängt und Tür zu. Heute früh dann ´rausgeholt, jetzt geht es.
Um die Dose auch richtig auszunutzen, habe ich gleich noch zwei andere Body´s behandelt.
So wie es aussieht, reicht der Restinhalt der Dose noch einmal für zwei bis drei Gitarren. Also werde ich dieses Geruchsmarthyrium ein zweites Mal überstehen müssen. Aber danach nie wieder!
Am Wochenende werde ich schleifen und polieren und dann erfolgt der heissersehnte Zusammenbau.
... to be continued