Behringer Mic 100 vs. Mic 200 Preamp! Warum?

von Zitrone, 29.06.08.

  1. Zitrone

    Zitrone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.08   #1
    Hallo,

    kann mir jemand den Unterschied zwischen den beiden Vorverstärkern erklären? Eigentlich sind die doch identisch bis auf die einfachere Bedienung des Behringer Ultragain Mic 200 durch das weitere Poti. Oder?

    Gruß Sebastian
     
  2. TheH

    TheH Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.08   #2
    Das Mic200 ist nicht einfacher zu bedienen, aber flexibler. Beim Mic100 hast du eben auf den Klang keine weiteren Einflussmöglichkeiten außer dem Grad an Röhrensättigung (wobei angezerrte Sounds IMHO eh nicht gut klingen).
    Die Mik-Preamp-Models beeinflussen den Klang eben sehr stark. Wenn du aber bereits einen guten EQ zur Verfügung hast, kannst du dir das sparen. Als Anwendungsfall z. B.: Ich wollte mal bei einem Gig eine Snare über ein billig-Mischpult jagen, wo aber keine weiteren Kanäle mehr frei waren. Also habe ich ein SM57 über das "Percussion"-Preset direkt in einen freien Effekt-Return gestöpselt. Klang ganz annehmbar!

    Was du allerdings in der Gitarren-Ecke damit anfangen willst ist mir schleierhaft! Als Röhren-Zerre ist das Ding wohl eher nicht zu gebrauchen.

    Gruß
    H
     
  3. pat.lane

    pat.lane Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 30.06.08   #3
    seh ich ganz genauso. als reiner "gitarren-röhrenpreamp" ist das ding absolut unbrauchbar, ebenso um ihn vor einen röhrenamp zu hängen um den anzupusten.
    wo man den aber super und effektiv verwenden kann:
    stöpsel das dingen in den loop eines digitalen modellers und man erhält tatsächlich eine deutlich hörbare klangverbesserung. das ganze klingt runder, ausgewogener, wärmer und authentischer. es gibt leute die preamps von presonus bevorzugen, ich bin mit dem Mic100 im loop meines Behringer Vampires vollauf zufrieden.:great:
     
  4. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 30.06.08   #4
    Ich schließe mich der Meinung meiner Vorredner an.
    Die Geräte sind in erster Linie Vorverstärker von Mikrophonen und bei Instrumenten höchstens Klangverbessere für das Recording - weshalb es dann aber als Klangverbesserer im Loop von pat.lanes digitalen Modulers wiederum was taugt.
    Als Röhren-Zerre ist das aber nichts.
    Wie auch immer, bei den 10 Euro Unterschied würde ich mir das MIC200 mit den Presets für einzelne Instrumente leisten, wenn es nicht nur für ein Mikro eingesetzt wird.
     
  5. Zitrone

    Zitrone Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.08   #5
    Letzlich gibt der Sound des Amps den Ausschlag. KEINE ANGST. Vor einen Röhrenamp werde ich diese Teile nicht schalten. Es geht mir um die Aufwertung eines kleinen Übungsamp (Orange Crush 10)
    Es gibt Musiker die beeindruckt sind von der Leistung des Behringer Ultragain MIC 100. (DAS ist kein Witz)
    z.B. Johnnyonline auf Youtube (Sehr guter Musiker u. Musikalienverkäufer) benutzt einen Orange Crush 30 mit Behringer MIC 100. Der Sound ist umwerfend. Ihr müsstet euch das ganze einfach mal anhören.


    LINK: http://de.youtube.com/watch?v=5ucEQONv_iY&feature=user

    Hoffe den Link zu posten ist erlaubt!

    P.S. Wer von euch besitzt überhaupt den Behringer MIC 100 und hat sich selbst ein EIGENES Urteil gebildet? (Angesprochen sind nur die ins Blaue Hinein Abwerter:))


    Gruß Sebastian
     
  6. pat.lane

    pat.lane Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 30.06.08   #6
    schau nochmal in meinen beitrag...

    ich hab das teil im loop von meinem behringer Vampire Topteil hängen und bin mit der deutlich hörbaren klangverbesserung wirklich zufrieden.:great:
     
  7. T-Rex

    T-Rex Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.08   #7
    Kann ich nur bestätigen. Ich habe ein Mic200 und vor meinem Digitech RP350 oder im Loop meines GT-8 macht sich das Teil sehr gut. Ich werde das Teil mal spaßenshalber vor meinem Hughes&Kettner Tube100 testen.
    By the way, das Teil scheint die Obertöne zu boosten und wirkt hier nicht nur als einfacher EQ.
    Das ist eins der Behringer Tools, dass ich neben dem Ultrafex uneingeschränkt empfehlen kann.

    SoLong
    T-Rex
     
  8. duke3d

    duke3d Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.10.08   #8
    Hallo Leute,

    ich praktiziere ebenfalls Homerecording und brauche einen Cleansound.

    Mein Setup bisher:
    Ibanez RG -> Demonizer(Recording Out) -> Emu 0404 USB -> PC

    Das Probem: Wenn ich cleane Sounds aufnehmen will, muss ich den ersten Kanal neu einstellen(Gain raus und Lautstärke anpassen). Das nervt nach einer Zeit schon.

    Ich habe mir jetzt eine DI Box gekauft(ist allerdings noch nicht da) und suche jetzt noch einen Preamp, von dem ich nur Cleansounds brauche.

    Meine Idee:
    Ibanez RG -> Demonizer -> Preamp -> DI Box -> Emu 0404 USB -> PC

    Macht das Sinn, dafür einen Behringer Ultragain Pro 2200(mit parametrischem EQ) oder SM Pro Audio TB-101 zu nutzen? Oder habt ihr andere Ideen?

    Ich bin dankbar für Vorschläge. :-)

    Grüße und Gute Nacht
     
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