Vom Aussehen. Als Bastler kennt man die meisten Bauteile und weiss wie (vor allem in welchen Gehäusen) gute sitzen.
Du kannst aus den oben gezeigten Blickwinkeln nicht erkennen, was das für Elkos sind, das ist ein Fakt. Abgesehen davon sind die nicht kritisch.
Am Gehäuse als chin. Identifiziert, wie gesagt muss nicht schlecht sein. Schwankung von 50% is nirgends egal.
An der Stelle schon, selbst wenn sie 50% mehr Kapazität haben, das interessiert in Siebgliedern absolut nicht. -10% reichen auch locker noch. Die Toleranzen sind gängig und waren es auch schon vor 40 Jahren, bei allen Herstellern. Und Elkos selektiert man normalerweise nicht...
Als Trockenschleifer bezeichnet der Bastler Potis die gerne mal zu kratzen anfangen, hat nix mit Trocken oder Feucht zu tun eigentlich.
Okay, oder mit anderem Namen Radiohm

Ja selbst wenn sie zu kratzen anfangen...im Roland Jazz Chorus sind auch so ekelhafte Dinger drin und in vielen anderen Amps auch. Mehr kann man bei dem Preis auch nicht erwarten, also beim Bugera mein ich jetzt.
Dann hab ich wohl mit Behringer Fusstretern wo ich dauernd welche bekomme um Neutrik Buchsen einzubaun schlechte Erfahrungen? Waren ja erst so 100... (und ja ich sag jedem Kunden er soll sich lieber ein Boss oder MXR kaufen bevor ich die Buchse einbau, aber sie wollen es so...)
Jop. Man kann die Dinge aber auch mit dem Gehäuse verschrauben, gibts extra Buchsen dafür. Sind sogar in "billigen" Carvins verbaut.
Die Fußtreter haben Plastikbuchsen, die nur an der Platine fixiert sind. Die Bugeras haben Metallbuchsen, die am Gehäuse verschraubt werden. Sonst würde im zweiten Bild die Buchse ganz rechts auch nicht halten. Ich hatte vor ein paar Tagen ein Bild von der Rückseite, da sieht man das, aber ich finds nicht mehr. Die Dinger, die
Behringer* halt auch verbaut, sowas da
http://www.musik-schmidt.de/osc-schmidt/catalog/images/BEHRINGER_ComposerProXL_1.jpg
Das PCB bricht nur in extrem seltenen Fällen. Es kommt da auf die Ätzung des Kupfers an. Wenn das PCB genug Stress ausgesetzt wird, kann es zu Rissen in den Leiterbahnen kommen. Klar das kann sogar gut gehen wenn die wieder richtig "aneinander" stossen, doch je nach Signal kann das auch zu Schwankungen und Signalverlusten führen, wo dann der Laie nicht so schnell dahinter kommt was jetzt kaputt ist.
Die Frage ist jetzt, wie oft man die Endröhren wechselt usw. Die Leiterbahnen sind so breit, die reißen nicht so schnell, ich hab da mal Tests dazu gemacht. Man hätte es besser machen können, da geb ich dir aber absolut recht (in der Mitte noch ein paar Stützpunkte rein...).
Auch das ist teilweise korrekt. ZB in alten Mesas hat man aber die Widerstände vor dem Einbau ausgemessen und aufeinander abgestimmt. Heute macht das Mesa auch nimmer, teuer sind die dennoch noch hehe. Weiss nicht ob das noch jemand macht (Bogner vielleicht?). Wie du sagst, gute Metallfilm machen weniger Geräusch. Da ist auch die Toleranz dann nimmer so wichtig, eher die Qualität des Metallfilms. Da hat aber jeder Modder seinen eigenen "bestes Voodoo" Hersteller
Ich glaube nicht, dass man einen Widerstand, der um 5% danebenliegt, grob hört
Kaum Erfahrung mit Engl, Marshall stimme ich zu. Aber Marshall ist IMHO ne Billigmarke die dank dem Namen teuer verkaufen kann.(Ui für die Aussage krieg ich sicher Flames)
Hab genug Marshalls die ich dauernd reparieren und modden muss. (Übrigens einer der Hauptmods die ich mache is einfach die Widerstände gegen bessere tauschen und schon sind die Nebengeräusche weg...)
Absolute Zustimmung, ich habe die selbe Erfahrung gemacht.
Auch das is korrekt. Nur wenn ich so 600 Euronen rechne plus Röhren, plus die Zeit die ich (persönlich) vermutlich mit Modden investieren würde. Kauf ich gleich ne Carvin. (Die sind jetzt auch nicht die besten der Welt, aber ne bessere Baseline.)
Die Frage ist, ob du bei denen einen 5150 findest.
MfG OneStone