Behringer Shark: Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

von Luebbe, 20.08.03.

  1. Luebbe

    Luebbe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.03   #1
    Hallo!

    Um im Proberaum unser Rückkopplungsproblem in den Griff zu kriegen, planen wir uns einen Behringer Shark anzuschaffen. Was meint ihr dazu, habt ihr erfahrungen?

    Danke schonmal
    Luebbe
     
  2. VCO

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    Erstellt: 20.08.03   #2
    ...viele Worte um einen Klassiker mache:

    http://www.musik-service.de/ProduX/Recording/Effektgeraete/Diverse/Behringer_Shark_DSP110.htm

    Kann man viel dran drücken und regeln, die kleinen Bedienelemente finde ich ein bisschen unpraktisch und der kullert schnell rum, sonst das beste wo gibt für den Preis. Ich mein, wenn man das alles als Einzelgerät kauft, kann man noch mehr schrauben aber muss auch mehr löhnen. Die Learnfunktion sehe ich ein bisschen kritisch wenn man viel mit der Anlage umherzieht, auf- und abbaut aber kann man ja mit genügend Zeit immer wieder machen. Er reagiert tatsächlich beachtlich schnell und kann sehr viel rausbügeln, der Sound leidet gering bis garnicht...jedenfalls nicht wirklich qualitativ hörbar.
     
  3. Patrick Beyer

    Patrick Beyer Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 20.08.03   #3
    Also für den Probenraum ist das Ding schon ok. Es ist günstig und erfüllt für den Preis auch seinen Zweck.
    Auf der Bühne allerdings sieht das etwas anders aus. Der Shark regelt ähnlich wie die 19"-Großformat-Version sehr breitbandig ab bzw. setzt recht breite Filter, was schnell dazu führen kann, dass SängerInnen Intonationprobleme bekommen, weil die wichtigen Frequenzen hierfür mit abgesenkt werden obwohl dies nicht nötig wäre. DAher ist auf der Bühne ein vernünftiger Terzband-EQ immer sinnvoller.
    Allerdings kommt es eben auch hier darauf an, wie professionell das ganze sein soll. Denn im Low-budget-Amateur Bereich ist Behringer sicherlich top, nur eben auch nicht mehr...
     
  4. VCO

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    Erstellt: 20.08.03   #4
    ...finde ich ohnehin störend. Also wenn man probt, dann möchte man doch hören, experimentieren, am Sound arbeiten...einfach nur laut bis es pfeift scheint mir da unpassend, wahrscheinlich hab ich da auch den falschen Blick, weil ich nur im Zimmer sitz und Kopfhörer aufhab, damit der Sound richtig in den Kopf kriecht. (Jetzt wieder die ellenlangen Vorträge, dass man Gitarrenmusik nicht auf Kopfhörern proben kann, kann man wohl, ob nun die Lautsprecher in den Kopf dröhnen oder Kopfhörer macht keinen Unterschied, Beitrag zum Thema Klischeedenken) Ich mein, man kann eine PA noch so toll aufstellen, es gibt immer Eggsberd'n die es zum Feedback schaffen...am liebsten währen mir so kleine Vorhängeschlösser für Verstärker-Drehknöpfe *g* Einmessen - Abschließen - Feedback sparen. Ist 1/60 Oktav-Abstand echt zu breit (ref. Intonationsprobleme und Angaben im Datenblatt)? Ich hab den DSP nur zweimal selbst eingestellt und auch nicht mit Stimmen sondern für Quasselstrippen bei wilden Veranstaltungen (nein, keine Heizdecken) und sonst fiel es mir nicht auf, dass der Shark derb reinhaut - vielleicht bin ich ja akustisch auch unwürdig und kopfhörergeschädigt *g*.
     
  5. magicgynnii

    magicgynnii Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 20.08.03   #5
    Hi,

    *grrrrrrrr* [​IMG]

    der Shark wurde mal in einem anderen Forum inoffiziell zum unnützesten Gerät der Branche gekürt. Da hat Behringer versucht, eine eierlegende Wollmilchsau zu schaffen - nichts von dem, was das Gerät tun soll, macht es richtig. Als FD zu breitbandig und gerade mit seiner Automatik macht der irgendwann den Klang total kaputt. Da ist mir schon der Original- FD lieber - aber auch nur in den Monitorwegen - und dann nach dem einpfeifen verriegeln.

    Nach meiner Meinung ist der Shark schlicht rausgeworfenes Geld - nichts was er können soll, kann er richtig. Da hat Behringer versucht, etwas in der Richtuing der kleinen Sabines auf den Markt zu bringen - und ist für mein Dafürhalten käglich gescheitert. Das Ding ist allenfalls als Notfallgerät für eine Delayline zu gebrauchen (oder mal in allerletzter Not, wenn man nirgendwo mehr eine Phantomspeisung herbekommt) - für mehr aber wirklich nicht.

    Gruß Günter
     
  6. Patrick Beyer

    Patrick Beyer Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 20.08.03   #6
    Ja ja, du hast schon recht damit. Aber anders gesehen: was für Alternativen gibt es für das Geld im Amateurbereich? Keine, und darin liegt ja nunmal der Pluspunkt von Behringer. Und da der Amateur-Probenraum eh fließendes Wasser an den Wänden hat und der Klang meißt eh schon suboptimal ist ;) wird der Raum wohl noch einen Hai verschmerzen.
     
  7. VCO

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    Erstellt: 20.08.03   #7
    ...oder leiser drehen *g* Spart Geld. Weicht Euer Equipment nicht auf, wenn fließend Wasser direkt an den Wänden ist? Schonmal mit Aufstellung und Stofffetzen oder Dämmmaterial an den Wänden versucht? (Wahrscheinlich schon, ist aber Schimmel dran gewachsen - der Proberaum als Champignonzucht *g*)
     
  8. magicgynnii

    magicgynnii Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 20.08.03   #8
    @Patrick:

    meine Aussage bezog sich nicht auf Behringer allgemein - die bauen in letzter Zeit im 19"- Bereich sogar recht brauchbare Sachen für das Geld. Der Shark ist aber wirklich rausgeworfenes Geld - wenn man den schon mal hat, kann man ihn meinetwegen im Proberaum der Wandfäule vorwerfen. Aber vom Kauf rate ich nun wirklich ab. Wer einen billigen FD haben will: OK meinetwegen den FD von Behringer (aber doch bitte nicht in auch noch abgespeckter Version). Mit den Autocoms, Composern etc. gibts auch ganz brauchbare und günstige Kompressoren - aber doch bitte nicht in dieser Pumpversion wie im Shark. Das gilt auch für alle anderen Funktionen dieses Taschelgeldgrabes.

    Für zwei Kanäle bräuchte es sowieso zwei Sharks - da soll man doch gucken, was man für das Geld erst mal am wichtigsten braucht - und sich dann das auch zulegen.

    Gruß Günter
     
  9. Patrick Beyer

    Patrick Beyer Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 20.08.03   #9
    Ja, du hast ja Recht - ich kann das sogar sehr gut nachvollziehen, weil ich damals auch mal für meine alte Schule 2 Sharks gekauft hatte (weil die wollen ja meistens besser alles für ganz um sonst) und aucht erst danach gemerkt, das ich dass lieber hätte bleiben lassen nur die günstigste Nur die Alternative ist ja dann die 19" Version...und die ist ja schon den armen Bildungszentren zu teuer...
     
  10. magicgynnii

    magicgynnii Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 20.08.03   #10
    @Patrick:

    mit das schönste an dem Forum hier ist die Editierfunktion - ich habe meine Vergrößerunsbrille abgesetzt, das in meinem Beitrag editiert und die Welt sieht plötzlich nicht mehr so breit aus ;-)

    Zum Thema zurück:

    @Luebbe: bevor Ihr mit einem Feedbackdestroyer oder FD oder sonst etwas anfangt, schaut Euch doch erst einmal die Aufstellung der Mikros zu den Lautsprechern an. Wenn Ihr darauf achtet, dass die Lautsprecher entsprechend der Charakteristik der Mikros im richtigen Winkel stehen (bei Niere direkt hinter dem Mikro, bei Superniere etwa 110 Grad seitlich) habt Ihr schon mal einen Schritt getan. Den Rest würde ich lieber versuchen, mit einem guten EQ zu erledigen, den Ihr dann auch mal bei Auftritten benutzen könnt. Und solltet Ihr das allseits beliebte Shure SM58 verwenden - dem sollte der Sänger blos nicht den Korb zuhalten ;-)

    Gruß Günter
     
  11. VCO

    VCO Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.03   #11
    Aber ich finde es schon beachtlich, wenn eine richtig aufgestellte 16kW PA auf der Bühne so um die 115dB macht und dem Publikum mit >130dB aufs Gesicht kracht, das macht schon was im Feedback aus. Wie gesagt würde ich auch erst mal mit baulichen oder aufstelltechnischen Experimenten was probieren bevor man in Geräte investiert die mehr oder weniger den gewünschten Zwecken entsprechen.
     
  12. Luebbe

    Luebbe Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.03   #12
    @Günther

    Das mit dem richtigen aufstellen machen wir schon sehr genau. die zwei Supernieren stehen immer schräg zum Monitor, die Niere grade drauf. Hilft aber nix, wir kriegen schon bei relativ geringer Lautstärke ein Feedback in den hohen Frequenzen oder vielleicht ist es eher ein übersteuern. Kommt besonders gerne vor, wenn der Drummer auf sein Hi-Hat haut und der sänger seinen Kopf nicht zwischen Slachtzeug und Mikro hat.
    Die Mikros sind übrigens ein TGX 58 und ein Sennheiser e855, das dritte uralte nierenteil von Audio Technica macht keinen Ärger.
    Was tun?
    Luebbe
     
  13. magicgynnii

    magicgynnii Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 20.08.03   #13
    @VCO:

    bist Du auf Punktesammungtrip oder was? Irgendwie habe ich das Gefühl, Du schreibst hier nur, um etwas zu schreiben und nicht um der Sache willen.

    Wenn es um die Sache geht - OK. Wenn Du loslegst, nur um Punkte einzuheimsen - lass es bitte. Sprechdurchfall sollte man an anderer Stelle absondern - dazu ist das Forum hier nicht gedacht. Ich denke mal, Du hast schon freundliche Warnungen erhalten - siehe dies bitte auch als eine derselben....

    Gruß Günter
     
  14. Luebbe

    Luebbe Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.03   #14
    Übrigens: Der raum ist wunderschön und trocken. Kleine nette Kellerwohnung bie unserm Schlagzeuger daheim....
     
  15. magicgynnii

    magicgynnii Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 20.08.03   #15
    @Luebbe:

    habt Ihr einen Terzband- EQ? Versucht doch erst einmal damit, den Raum einzupfeifen (Ihr habt ja wohl immer die gleiche Aufstellung des Equipments) und die kritischen Frequenzen herunterzuziehen. Besser wäre natürlich ein EQ, bei dem man die Güte der Filter einstellen kann.

    Wenn das alles nix nutzt, kann man auch mal darüber nachdenken, mit entprechenden Diffusoren für die kritischen Frequenzen an den Wänden zu arbeiten. Wenn es denn ein FD sein muss, habt Ihr ja durch das Fernabnahmegesetz die Möglichkeit, das Teil zu testen und zurückzugeben, wenn es Euch nichts bringt. Dann aber bitte den "richtigen" FD - nicht den Shark, denn der bietet mehr Einstellmöglichkeiten (incl-. EQ). Ihr solltet aber nach dem Einpfeifen das Teil wirklich "einfrieren" und nicht die Automatik werkeln lassen - diese matscht Euch nur den Klang zu.

    Gruß Günter
     
  16. Patrick Beyer

    Patrick Beyer Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 20.08.03   #16
    @Luebbe
    ^^hihi
    Ich wollte euch auch nicht mieß machen, sondern diente nur der Aufwertung des Sharks durch die abwertung der äußeren Umstände. War also nicht böse gemeint! :)

    @VCO
    Ich glaub Günther hat irgendwie Recht.
    Und mal davon abgesehen, wistd du wohl bei einer 16kW Anlage nicht mit ein bis zwei Sharks arbeiten, sondern wohl mit etwas anderem Equipment.
    Aber ich freue mich trotzdem, das du uns mit deinen heiteren Wissensergüssen bei Laune hälst. ;)
     
  17. toeti

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    Erstellt: 20.08.03   #17
    Ganz blöde Frage, oder hab ich da was überlesen?? Sicher das die Rückkopplungen vom Direktschall der Box kommen?? Wir haben da auch schon Problem gehabt.
    Wir haben die Wände und die Decke dann mal ein wenig abgehängt und es wurde schon besser.
    mfG
    Thorsten
     
  18. magicgynnii

    magicgynnii Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 20.08.03   #18
    @toeti:

    das meinte ich mit Diffusoren ;-)

    Gruß Günter
     
  19. toeti

    toeti Keys Moderator

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    Erstellt: 20.08.03   #19
    Ups,
    dass hatte ich dann wohl überlesen:-)

    mfG

    p.s. toller Zauberer :-)
     
  20. VCO

    VCO Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.03   #20
    ...16kW Anlage ging es eher um den Fakt, dass dort garkeine Effekte zum Einsatz kamen. Das System war einfach sauber aufgestellt und ausgemessen, der Schall der Boxen also entsprechend ausreichend gebündelt oder gegenseitig ausgelöscht.

    Ich hab einen Teil meiner Texte nochmal gelesen, was ist daran so dünnpfiffig und geistig ergossen?
     
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