Behringer x32 als Studiointerface

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Hallo Forengemeinde :)

Ich habe zur Zeit mal wieder den drang mein Equipment "aufzustocken", mit dem Hintergrund das es herumzickt.

Mal zu meiner Ausgangslage:
Wir arbeiten zur Zeit an neuen Songs für unser 2. Album. Dafür habe ich in letzter Zeit öfters unsere Proben "live" mitgeschnitten. Anfangs mit einem Zoom H1. Das taugte aber meist auch nur für eine grobe Einschätzung, weil irgendwas war immer nicht richtig zu hören. Meist bügelte das Schlagzeug alles über. Um das zu kompensieren hätte man die Git.- und Bass-Amps immer weiter aufdrehen müssen usw. Naja, ihr wisst schon, eine unendliche Geschichte :)

Da ich aber ein Phonic FireFlye 808U besitze und mal für einen Livemitschnitt das ganze mittels ADAT mit einem Presonus DigiMax D8 kombiniert habe, habe ich (theoretisch) die Möglichkeit 16 Mikrosignale simultan aufzuzeichnen. Das ganze geht dann per USB in den Laptop ins Cubase.

Bei den Proberaummitschnitten wird folgendes ins Interface auf einzelne Kanäle geschickt.

1x Bassdrum
1x Snare
2x Overheads
1x Bass (per DI)
2x Gitarre
4x Gesänge

Ich hätte theoretisch noch Platz für die Tom(s) und HiHat. Allerdings ist das für den "Livemitschnitt" im Proberaum nicht wirklich nötig.
Da wir unsere Gesänge ja beim Spielen auch selber hören müssen, splitte ich diese (logisch mit einem Splitter) und gehe mit dem Abzweig in unser Yamaha MG166CX

Das ganze klingt nicht nur nach einem tierischen Kabelkneul, nein, es ist auch eins^^. Klar könnte man das bei einer Festinstallation noch optimieren. Allerdings hab ich ja mittlerweile eine andere Idee...

Hinzukommt, das mir das Phonic FireFly zunehmend ärger macht. So ganz stabil scheint der Treiber nie gelaufen zu sein. Bei unseren Demoaufnahmen damals (2011) ist der mir hin und wieder abgeschmiert. Das hatte sich aber zwischenzeitlich eigentlich gegeben, nach Treiberupdates und auch nach Neuanschaffung meiner PC/ Laptophardware. In letzter Zeit tritt das aber auch wieder vermehrt auf. Allerdings in anderer Form.
Trotz unveränderter Konfiguration hab ich zuletzt vermehrt das Problem, dass ich kein Signal an den Ausgängen des Interfaces bekomme. Im Cubase schlagen alle Pegel aus, aber das Phonic stellt sich stur. Meist hat ein Neustart was gebracht. Letztens half aber auch das nichts, sodass ich den Treiber de- und anschließend neu installiert habe. Irgendwann ging es dann wieder. Aber ob das jetzt nur Zufall war, oder "gekonnt" von mir, vermag ich nicht einzuschätzen :mad:

Dazu kommt, dass auch seit dem die anderen Probleme bestehen, ich ständig Probleme mit der Synchronisation des DigiMax D8 habe.
In unregelmäßigen Abständen (alle paar Sekunden) hab ich einen digitalen "Schluckauf" auf allen Spuren. Die Einstellungen sind/sollten aber alle richtig sein. Sync kommt per ADAT VOM Presonus. Die Sampelrate ist überall gleich eingestellt usw.

Mal funktioniert es tadellos und ein andermal könnte ich Amok laufen :engel:

Da ich da mittlerweile kein Bock mehr drauf habe, bin ich ernsthaft am Überlegen das ganze Zeug zu verkaufen und mir ein Behringer x32 zuzulegen. In welcher Variante ist mir noch nicht ganz klar.
Das hätte den Vorteil das ich ein "All in one" -Gerät hätte und nicht alles irgendwie zusammengestückelt hätte. Auch das Yamaha Pult bräuchte ich nicht mehr.
Wir könnten für unsere vierköpfige Besetzung sogar jedem einen eigenen Proberaummix auf die dann benutzten Kopfhörer zaubern. Auch wenn "meine" Band dem vermutlich noch kritisch gegenüber stehen würde, da wir Live auf kleinen Bühnen oft gar keinen Monitorsound haben, geschweige denn, dass Gitarren und Schlagzeug abgenommen werden. Da meist dann nur die Gesänge und evtl. noch (wenn es die Anlage zulässt) die Bassdrum.

Der Knackpunkt ist, dass wir planen unser 2. Album im Proberaum einzuspielen.
Für unser 1. Album waren wir noch in einem Studio. Das war sicher auch nicht verkehrt, um das mal alles kennenzulernen. Aber das war jetzt auch nicht DAS STUDIO schlecht hin. Dazu kommt, dass man im Studio halt irgendwie immer unter Zeitdruck steht, was es ja letztlich immer mit Kosten zu tun hat. Da hat man halt im Proberaum einfach mehr Zeit herumzuexperimentieren und die ein oder andere Spur einfach noch mal einzuspielen.

Zwischenzeitlich haben wir auch noch 2 Song für einen Sampler selbst aufgenommen
(zwar alle Instrumente einzeln, aber mit dem oben beschriebenen Equipment) und wir sind der Meinung das wir nicht schlechter dastanden als die andere 3 Bands. Die aber alle samt in einem Studio waren.
Man muss aber auch dazu sagen, dass wir im Punkrock unterwegs sind. Da sind auch nicht die ausgefeiltesten Produktionen aller Lady Gaga oder ähnlichem gefragt. Solide sollte es dennoch sein.
Darum werde ich vielleicht auch gar nicht selber mixen. Aber mal gucken. Bis dahin ist ja noch etwas Zeit :)

Um nach diesem jetzt schon ewig langfen Text endlich mal auf den Punkt zu kommen:
Haltet ihr für meine Einsatszwecke ein Behringer x32 für Sinnvoll? Und sind vor allem die PreAmps und Wandler "ausreichend"?
Und wenn ja, welche Version würdet ihr mir empfehlen? Nur das ganz große habe ich bisher für mich ausgeschlossen.
Mein Favorit ist eigentlich das Producer. Auch wenn ich das Compact für evtl. Liveeinsätze auch praktisch fände :)

Oder würdet ihr mir zu was ganz anderem raten?

Zumindest erst einmal danke, sollte es jemand durchgehalten haben mein Posting wirklich bis hierher zu lesen :great:

P.S. Mit dem Subforum war ich mir nicht so ganz sicher. Mein Thema passt ja tendenziell in diverse. Sollte es hier unpassend sein und woanders Sinnvoller, dann bitte einfach verschieben :)
 
Eigenschaft
 
Zuletzt bearbeitet:
Also prinzipiell ist für den Proberaum ein Digitalmischpult sicher nicht verkehrt. Vor allem wenn ihr es auch live verwenden wollt.

ICH persönlich bin jedoch ein riesiger Fan von Mac + RME Interface. Damit ist man doch deutlich flexibler. Vor allem wegen TotalMix. Aber ich bin mir fast sicher, dass ich mit dieser Meinung eher alleine dastehe ;)
Ich finde sie nur teilenswert ;)
 
Bisher bin ich halt ein Windows-User und hab mich eigentlich immer vor diesen Appelprodukten ferngehalten. Sei es aus Gewohnheit, oder auchc aus Preis/Leistungssicht.
Aber um ehrlich zu sein habe ich da auch schon mal drüber kurz nachgedacht. Für die "Studio"- Sache sicher nicht das verkehrteste. Aber dafür jetzt extra noch mal in ein Macbook oder ähnlichem investieren ...ich weiß nicht :nix:
Dazu kommt das meinen PlugIns vermutlich nicht mehr wirklich funktionieren werden. Obwohl ich da ehrlich gesagt bisher auch größtenteils mit Freeware gearbeitet habe. Was zumindest keine bisherigen Kosten in den Sand setzen würde. Dafür würde das ganze Setup vermutlich stabiler laufen :gruebel:

Aber das ist ja ERSTMAL nicht mein Kernproblem :cool:
...aber danke für deinen Denkanstoß! :great:
 
Naja das RME Interface läuft ja auch auf PCs. Nur finde ich Windoof für Musik unschön ;)

Aber gerade wenn man mit Logic aufzeichnet, hat man den Preis"Nachteil" von Macs ruckzuck wieder drin.
 
Also Mac oder PC ist für die Fragestellung und auch für die Produktion wurscht.;)
Digitalpult ist brauchbar für die Anwendung.
Ich persönlich bin nicht dafür. Die Pulte sind komplex und im Störfall könnte der ganze LiveGig dahin sein. Bei analogen Pulten fallen vielleicht mal ein Channelstripe aus. Dann kann man aber noch was improvisieren. Zudem halte ich einen Analogmixer für übersichtlicher. Presets und Motorfader sind sicher ein intressantes Thema. Aber für eine Hobbyband?

Ich würde via Interface über die Inserts eines guten analogen Pultes recorden. Dann habt ihr das Pult als Abhöre beim Recording. Die VV vom Pult gehen direkt in die LineIn des Interface. Kopfhörerverstärker könnt ihr an den ControlRoom basteln. Oder individuelle Mixe via Aux auf die Kopfhörer (dann Mono).
Achso: ein Live Mitschnitt für eine CD?:eek: Die GTRs spielen in die Overheads etc......

Der Presonus erscheint mir brauchbar. Phonic kenne ich schon von den FireWire Mischpulten als störanfällig. Das USB Ding von Phonic kenne ich nicht.
Besorg dir doch ein solides 8-Kanal Interface mit ADAT Eingang. Z.B. was von Focusrite. Und über USB denke bitte auch nochmal nach. Ich recorde 16 Kanäle via FireWire und hatte bisher nie Probleme mit Aussetzern oder Latenzen.

Grüsse Jörg
 
Ob USB oder FireWire macht keinen merklichen Unterschied.
Wichtig sind die dafür entwickelten Treiber.
 
Ob USB oder FireWire macht keinen merklichen Unterschied.
Wichtig sind die dafür entwickelten Treiber.

Ok. Mag sein und ich habe das auch schon öfters gehört.
Unser Keyboarder hat ein USB Interface von Tascam. Er nimmt damit hin und wieder im Pantoffelstudio:D (Wohnzimmer) KeyTracks für unsere Bandrecordings auf. Dann muß er nicht immer die großen, schweren Koffer bei mir anschleppen. Er klagt dabei schon über Verzögerungen, also Latenzen. Das könnte ich für mein Drumrecording nicht gebrauchen. Ich denke aber, da ist irgendwas im Argen, was man nicht als systematisch bezeichnen kann.
Ich habe mich von einem USB Interface (auch Tascam) verabschiedet, weil es USB powered war. 48V Phantom hochkaskadiert aus 5V/0.5A USB, Versorgung für die Elektronik, für den internen (schwachbrüstigen) HeadAmp. Für gescheite Gesangsmikros für mich (hörbar) ungeeignet.

Das möchte ich aber nicht an USB generell festmachen, sondern an meinen Erlebnissen.:cool:
 
Tascam ist auch nicht gerade für gute Treiber bekannt ;)
 
Tascam ist auch nicht gerade für gute Treiber bekannt ;)

Ich weiss. Tascam baut gutes Zeugs. Treiber, so hört man oft, sind aber (leider) ehr Müll.:mad:

Und auch wenn ich mich wiederhole: wenn jemandem ein kleines Interface reicht, so ist der Preisunterschied nicht so gewaltig. Und ich habe in dem Preissegment gute Erfahrungen mit Focusrite gemacht. Selbst im direkten Vergleich mit einem Presonus (FP10) ging da soundmäßig die Sonne auf. Da oft gesagt wird, bei Wandlern höre man nicht so viel (?) müssens dann wohl die VVs sein. Da Presonus aber recht gute VVs verbaut, kann ich nicht erklären woran es liegt.
Auch hier wieder nur Erfahrungen, die ich persönlich gemacht habe.

Wenn du nach Tests im www gehst, so gibt es direkt eine kleine Palastrevolution. Experten konnten die Unterschiede zwischen Focusrite, Motu, RME und irgendeinem 3500 E Kasten nicht erkennen.
Ich muß das immer erst selbst hören. Was ich nicht kenne, da kann ich auch nur nachreden was andere sagen/schreiben.:bad:;)
 
Wenn du nach Tests im www gehst, so gibt es direkt eine kleine Palastrevolution. Experten konnten die Unterschiede zwischen Focusrite, Motu, RME und irgendeinem 3500 E Kasten nicht erkennen.
Link?
Würde ich gerne mal nachlesen.
Ich kenne sowas nur von Fake-Tests...
 
Wenn du nach Tests im www gehst, so gibt es direkt eine kleine Palastrevolution. Experten konnten die Unterschiede zwischen Focusrite, Motu, RME und irgendeinem 3500 E Kasten nicht erkennen.
Entweder geben die sich keine Mühe oder ihnen fehlt die Fähigkeit dafür. Unterschiede sind aber auf jeden Fall vorhanden. Die interpretieren viele nur anders, weil nicht jeder den selben Sound haben will. Die Unterschiede hörst du ja sogar in irgendwelchen Youtube-Vergleichen einigermaßen deutlich heraus. Manchmal sind diese ganzen Tests eh ein wenig "kreativ" ;)

Und wenn irgendwas Latenz hat, dann liegt das nicht an der USB-Verbindung. Was du da für einen Stecker benutzt, ist in der Summe vollkommen egal. Wenn du Latenz hast, ist entweder dein PC zu schwach bzw der Treiber zu schlecht oder irgendwas ist falsch eingestellt.
 
Link?
Würde ich gerne mal nachlesen.
Ich kenne sowas nur von Fake-Tests...

Bitte:
http://www.musotalk.de/video/audio-interface-test-folge-1-die-aufnahmen-fuer-den-blindhoertest/
http://www.musotalk.de/video/audio-interface-test-folge-2-die-aufloesung/

Ich kenne von den Testern niemanden. Ich habe inzwischen ein Focusrite, kenne aber die anderen Interface aus dem Video nicht.
Ich finde den Bericht ganz witzig. Fake glaube ich nicht, weil es von denen einiges im www gibt.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Manchmal sind diese ganzen Tests eh ein wenig "kreativ" ;)

Denkbar. Zudem mag der Studioprofi sicher keine Gerätschaften, die der Heimrecorder sich einfach mal für kleines Geld in den Hobbyraum kaufen kann.
Ich habe in vielen Berichten, auch bei Modelling GTR Amp Geschichten, diese Haltung von prof. Toningenieuren gehört. Das Studio muß sich durch was auszeichen, was du zuhause nicht hast.

Für mich ist das die Erfahrung von diesen Tonings., die ich zuhause perse nicht habe. Das macht für mich einen der größten, hörbaren Unterschiede.
 
Vielleicht wieder zurück zum Thema :)

@Bassonkel : Ein Compact oder Producer würde für diesen Anwendungsfall auf jeden Fall geeignet sein, die Behringer Teile sind aktuell in Bezug auf Preis-Leistung vorne dabei. Die Alternative wäre ein entsprechendes Interface (Ich rate dezidiert zu einer USB Lösung da Firewire besonders im Laptop Bereich zunehmend schwieriger zu beschaffen ist). Kandidaten gibt es da ja einige (RME, Focusrite ...). Das Pult würde dann Sinn machen, wenn es auch Live zum Einsatz kämme.

Ach ja : Mac oder PC ist im übrigen "egal" und hängt von deinen Präferenzen ab...

Grüsse
 
Moinsen!

Digitalpult ist brauchbar für die Anwendung.
Ich persönlich bin nicht dafür. Die Pulte sind komplex und im Störfall könnte der ganze LiveGig dahin sein. Bei analogen Pulten fallen vielleicht mal ein Channelstripe aus. Dann kann man aber noch was improvisieren. Zudem halte ich einen Analogmixer für übersichtlicher.

Wir haben doch nicht mehr das Jahr 2000, da war das alles noch nicht ausgefeilt. Obwohl Behringer schon damals einen Digitalmischer hatte der absolut top war, den DDX 3216. Wenn die Dinger so unzuverlässig wären, würde im Profibereich damit keine Sau arbeiten, aber genau da findet man nix anderes mehr. Der X32 ist schon noch sehr analog gehalten und deswegen kommt man eigentlich damit relativ gut und schnell klar. Wenn bei den heutigen Digitalmixern etwas ausfällt, gibt es auch Lösungen, das man trotzdem noch weitermachen kann, zwar eingeschränkt aber immerhin. Wenn z.B. beim X32 ein Kanal ausfällt, dann ist das nicht weiter schlimm, dann nimmt man den aus dem Mix raus und weiter geht es. Außerdem gibt es da noch Notfalllayer um das jetzt mal etwas salopp zu sagen. Das gute an dem Pult ist, das du alles in einem Gerät hast, du kannst auch deine Konzerte kinderleicht mitschneiden.

Wenn du das Pult im Studio als Controller einsetzen willst, ist das nicht ganz so einfach, da dafür doch einiges fehlt. Da wäre ein Tascam DM Pult weit besser geeignet. Nur ist das Teil ein Trümmer im Vergleich zum X32, den Tascam schleppyt du nur bedingt mit zu deinen Gigs. :)

Sollte aber die Controllergeschichte nicht relevant sein, machst du mit dem Behringerpult bestimmt nix falsch. Aber nur am Rande, momentan wird der Markt von den Herstellern mit Digipulten zu erschwinglichen Preisen geradezu geflutet.

Greets Wolle
 
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Achso: ein Live Mitschnitt für eine CD?
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Die GTRs spielen in die Overheads etc......

Nein, natürlich nicht. Wie ich schon schrieb, sind diese "Livemitschitte" aus dem Proberaum nur für uns um die gerade frisch geborenen Songs mal aus der Hörerperspektive zu beurteilen. Nichts was man auf die Menschheit loslässt ;)
Schon bei den Samplersongs und dann natürlich auch bei den dann einzuspielenden Songs für das zweite Album, wird alles einzeln hintereinander eingespielt ;)

Dein Vorschlag mit dem Analogen Pult usw. ist ja quasi fast das selbe wie ich es jetzt mache. Das klingt alles nach sehr viel Kabelsalat :) ...wenn das natürlich ein Zugewinn an Qualität bedeuten würde, dann würde ich da nochmal drüber nachdenken. Allerdings scheint mir das ganze im Ergebnis dann einfach zu "unwirtschaftlich". Nicht unbedingt auf die Kosten bezogen, sondern in Bezug auf Qualität, Platz und Nutzen, Aufwand :)
Ob USB oder FireWire macht keinen merklichen Unterschied.
Wichtig sind die dafür entwickelten Treiber.
Ob ich wieder auf USB gehen sollte, darüber habe ich auch schon nachgedacht. Gerade in der Hinsicht, dass das x32 theoretisch ja sogar 32 Kanäle simultan aufzeichnen kann. Das ist bei entsprechender Auflösung schon ein guter Batzen Daten was da über die Schnittelle geht.
Aber ich bin jetzt mal so naive und gehe davon aus, dass sich Behringer dabei schon was gedacht hat und das auch funktioniert
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Zumal eine Aufstockung auf 32 Kanäle vorerst nicht im Raum steht. Es ist nur ein Pro- Kriterium das es die Möglichkeit gibt.

Vielleicht wieder zurück zum Thema
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Danke , auch wenn der Ausflug mal ganz interessant war :)

Die Alternative wäre ein entsprechendes Interface (Ich rate dezidiert zu einer USB Lösung da Firewire besonders im Laptop Bereich zunehmend schwieriger zu beschaffen ist). Kandidaten gibt es da ja einige (RME, Focusrite ...)

Meine Überlegung ist nur, dass das in Summer dann auch nicht wirklich günstiger ist und ich dann wieder erst mal alles zusammenstellen müsste. Dazu kommt, dass ich auch für die Livemitschnitte im Proberaum zumindest die Gesänge weiterhin splitten muss. Da hab ich vermutlich keinen großen Mehrwert zu meinem jetzigen Setup?

Das Pult würde dann Sinn machen, wenn es auch Live zum Einsatz kämme.
Ach ja : Mac oder PC ist im übrigen "egal" und hängt von deinen Präferenzen ab...
Grüsse
Also ich für meine teil hab zumindest Bock zukünftig mich auch mal an das live mischen zu wagen. Da fehlt mir war theoretisch auch noch einiges an Hardware (PA Sub, Monitoranlage usw.), aber ich will das nicht unbedingt ausschließen.
Aber gerade was das sich selber mischen auf kleinen Bühnen angeht, da scheint mir das x32 eigentlich DIE optimale Lösung zu sein.
Was Mac vs. PC angeht: Naja grundsätzlich hab ich für die „Studioarbeit“ ein sehr brauchbares Setup. Daher wäre es vermutlich „rausgeschmissenes Geld“ jetzt alles wieder umzustellen, auch wenn das ganze Zeugs einen sehr soliden Eindruck macht und das mehr oder weniger „Plug & Play -Versprechen“ logt.
Aber ich bin in technischer Hinsicht auch nicht gerade total Unbegabt. Daher bleibt vermutlich die PC- Lösung.

Naja das RME Interface läuft ja auch auf PCs. Nur finde ich Windoof für Musik unschön
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Aber gerade wenn man mit Logic aufzeichnet, hat man den Preis"Nachteil" von Macs ruckzuck wieder drin.

Ich arbeite halt mir Cubase und würde auch diesbezüglich jetzt nicht umstellen wollen. Ich recorde halt im Proberaum und Bearbeite zu Hause. Das würde bedeuten ständig an einem „winzigen“ Macbook zu arbeiten, oder mir noch zusätzlich einen iMac zuzulegen.
Wenn ich das mal grob überschlage, dann kann ich uns als Band auch gleich mal eine extra Woche in einem mehr oder weniger Professionellen Studio spendieren. Da komm ich auf das selbe ^^

Moinsen!
Wir haben doch nicht mehr das Jahr 2000, da war das alles noch nicht ausgefeilt. Obwohl Behringer schon damals einen Digitalmischer hatte der absolut top war, den DDX 3216. Wenn die Dinger so unzuverlässig wären, würde im Profibereich damit keine Sau arbeiten, aber genau da findet man nix anderes mehr. Der X32 ist schon noch sehr analog gehalten und deswegen kommt man eigentlich damit relativ gut und schnell klar. Wenn bei den heutigen Digitalmixern etwas ausfällt, gibt es auch Lösungen, das man trotzdem noch weitermachen kann, zwar eingeschränkt aber immerhin. Wenn z.B. beim X32 ein Kanal ausfällt, dann ist das nicht weiter schlimm, dann nimmt man den aus dem Mix raus und weiter geht es. Außerdem gibt es da noch Notfalllayer um das jetzt mal etwas salopp zu sagen. Das gute an dem Pult ist, das du alles in einem Gerät hast, du kannst auch deine Konzerte kinderleicht mitschneiden.
Wenn du das Pult im Studio als Controller einsetzen willst, ist das nicht ganz so einfach, da dafür doch einiges fehlt. Da wäre ein Tascam DM Pult weit besser geeignet. Nur ist das Teil ein Trümmer im Vergleich zum X32, den Tascam schleppyt du nur bedingt mit zu deinen Gigs.
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Sollte aber die Controllergeschichte nicht relevant sein, machst du mit dem Behringerpult bestimmt nix falsch. Aber nur am Rande, momentan wird der Markt von den Herstellern mit Digipulten zu erschwinglichen Preisen geradezu geflutet.
Greets Wolle

Im Grunde ist das auch mein Gedanke. Ich gehe jetzt mal davon aus dass die Digi- Pulte zwischenzeitlich auch soweit zu gebrauchen sind, dass das alles Stabil läuft. Klar was passieren kann immer. Aber ich spiele ja auch nicht nur auf einer Akustikgitarre, weil ich Angst habe dass mir mein Marshall Amp abraucht :p
Als DAW- Contoller werde ich das Pult vermutlich nicht einsetzen, da ich halt im Proberaum recorde und zu Hause dann am Rechner mixe.
Auch wenn da gerade der Markt umgekrempekt wird, denke ich mal das mit dem x32 kaum wer mithalten, kann oder? Ich meine in der Preisklasse und dazu noch die mannigfaltigen Ausbaumöglichkeiten...?
 
Das mit der Extrawoche im Studio ist sehr kurzfristig gedacht - aber jeder hat so seine Philosophie :)

Ich investiere lieber langfristig.
 
Im Grunde ist das auch mein Gedanke. Ich gehe jetzt mal davon aus dass die Digi- Pulte zwischenzeitlich auch soweit zu gebrauchen sind, dass das alles Stabil läuft.

Das sind sie. Ausser in einer einzelnen Festinstallation bin ich inzwischen ausschliesslich digital unterwegs und treffe bei auch Fremdjobs / Festivals etc. nur noch auf digitale Tische. Natürlich musst du dich mit der Materie etwas befassen, aber ob ein analoges Setup inkl. dem Siderack-Geraffel zuverlässiger ist, wage ich zu bezweifeln.

Teurer ist es allemal.

Und schwerer...
 
Das sind sie. Ausser in einer einzelnen Festinstallation bin ich inzwischen ausschliesslich digital unterwegs und treffe bei auch Fremdjobs / Festivals etc. nur noch auf digitale Tische. Natürlich musst du dich mit der Materie etwas befassen, aber ob ein analoges Setup inkl. dem Siderack-Geraffel zuverlässiger ist, wage ich zu bezweifeln.

Teurer ist es allemal.

Und schwerer...

Ja, ok. Mein Vorschlag, bzw. mein Setup, geht mehr in Richtung Outboarding. Und wenn da was "abraucht" kann ich die Lücke besser schließen. Und wenns letztendlich Neukauf der Abrauchkomponente bedeutet.
Ansonsten kann ich als Hobbyrecorder warten, weil ich keine Kunden habe. Somit ginge auch Digitalpult
mit der Sorge auf Ausfall/Absturz.....

Wo wir dabei sind. Wie ist das im Qualitätsvergleich mit dem Behringer:
http://www.presonus.com/products/StudioLive-16.0.2

Weniger Kanäle, dafür preiswerter, und sonst....???
Ich hatte das Ding mal im Sinn, als ich mich dann aus beschriebenen Gründen für die Einzelkomponenten entschieden habe.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
....Klar was passieren kann immer. Aber ich spiele ja auch nicht nur auf einer Akustikgitarre, weil ich Angst habe dass mir mein Marshall Amp abraucht :p


Unsere Gitarristen (Band und Projekte) haben etliche Gitarren und Amps am Start. Und es ist auch schon mal was abgeraucht, was zügig ersetzt werden konnte.
Und dann gibts noch ständige Probleme mit 2 Röhren GTR Amps mit integrierter Elektronik. Weil ja Röhre alleine nicht zu reichen scheint......;) Dafür ist einer davon im Bereich der Röhren mit blauen LEDs illuminiert.:D
 
Unsere Gitarristen (Band und Projekte) haben etliche Gitarren und Amps am Start. Und es ist auch schon mal was abgeraucht, was zügig ersetzt werden konnte.
Und dann gibts noch ständige Probleme mit 2 Röhren GTR Amps mit integrierter Elektronik. Weil ja Röhre alleine nicht zu reichen scheint......;) Dafür ist einer davon im Bereich der Röhren mit blauen LEDs illuminiert.:D

Ja Ok, das ist dann auch immer die Frage wie "professionell" das ganze wird. Versteh mich nicht falsch, ich bin eher der Auffassung das man immer das Optimum herausholen sollte. Aber es hat auch alles seine Grenzen.
Zu einem Kneipengig mit doppelter Backline anzurücken, nur weil halt mal irgendwas sich verabschiede könnte(!), macht meiner Meinung nach wenig Sinn. Zumal man ja meist nicht alleine spielt. Im Notfall leiht man sich mal schnell den Amp des Gitarristen der anderen Band. Klar, man hat in dem Moment nicht mehr seinen Wunschsound, aber man hat zumindest einen und muss nicht mit einem 7,5 -tonner unterwegs sein :D (übertreiben hilft zu veranschaulichen^^)

Ich als Elektroniker von Beruf bin mir durchaus bewusst was im schlimmsten Fall passieren könnte. Aber im Leben ist halt nichts 100% ig sicher. Wäre ja auch langweilig :D

Aber das soll im Umkehrschluss nicht bedeuten das ich nicht was Solides suche. Gerade meine Ausgangssituation mit dem öfters mal streikenden Equipment ist ja gerade der Auslöser für die Suche. :)

(...so, jetzt haben wir auch wieder den Bogen zum eigentlichen Thema bekommen :engel:)
 
(...so, jetzt haben wir auch wieder den Bogen zum eigentlichen Thema bekommen :engel:)

Jupp.
Du könntest jetzt überlegen, wie zufrieden du wärst, wenn der Phonic nicht streiken würde. Wenn es für dich dann OK wäre, so rate ich dir zum "großen" Focusrite (oder anderes) mit ADAT Eingang. Dann hast du solide 16 Kanäle am Start. Am Focusride sind alles Kombistecker, also XLR und LineIn.

Wenn du mal was neues möchtest (den Wunsch habe ich auch manchmal;)), oder du die all-in-one Lösung anstrebst, so schau nach einem DigiMixer.
Da kann ich dir allerdings nichts raten, weil ich selbst nie einen hatte. Daher auch meine Frage nach dem Presonus Studio/Live. Da war ich auch mal dran intressiert. Mit den Kanälen kommt eine Band grade klar, wenn nicht standardmäßig 9 Drummikros geschaltet sind. Wir in unserer Band recorden DirtyTracks im Einzelspurverfahren. Alles wird dann noch mal neu, sauberer und überlegter (Mikrofonwahl, Position etc) eingespielt. Dann gibts auch keine "Bier-Tracks" mehr.:D Daher brauchen wir dann auch "nur" 4 DrumMikes, Keys in Mono usw. Bei 16 channels bleiben sogar noch welche ungenutzt.

Grüsse jörg
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Dafür habe ich in letzter Zeit öfters unsere Proben "live" mitgeschnitten. Anfangs mit einem Zoom H1. Das taugte aber meist auch nur für eine grobe Einschätzung, weil irgendwas war immer nicht richtig zu hören. Meist bügelte das Schlagzeug alles über. Um das zu kompensieren hätte man die Git.- und Bass-Amps immer weiter aufdrehen müssen usw. Naja, ihr wisst schon, eine unendliche Geschichte :)

So kann man die Basis für ein Recording recht gut schaffen. Bei uns haben die meisten immer wenig Zeit und warum dann nicht den Audiorecorder mitlaufen lassen?

Ich habe mir einen Tascam DR-05 besorgt. Der kostet grade mal 100E und ist speziell zur Aufnahme von Atmos gedacht. Das Ding hat daher 2 Mikros mit Kugelcharakteristik an Bord. Wenn du dir den Sweetspot:D im Proberaum suchst und das Ding dahin legst (geht auch auf ein Kamerastativ, Gewinde vorhanden) dann performed das sehr überraschend gut. Mancheiner hat sich schon gewundert. Wenn du in das Audio zuhause ein wenig bei 60 Hz EQst, kommt die BassGTR ganz nach vorne. Erstaunlich welche Frequenzen da alle in der Stereosumme sind.
Wir stehen im Proberaum bunt verteilt und damit auch die Klangquellen. Zudem ballert noch die PA (Keyboards, Vocals). Das ist dem Tascam aber gleich, weil es ja in alle Richtungen "hört".
 

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