Bekomme Batterie nicht mehr aus meinem Bass

von Illinäus, 27.02.08.

  1. Illinäus

    Illinäus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.08   #1
    Hallo,

    Gerade eben bin ich in die Situation gekommen meine 9V-Block Batterie im Bass zu wechseln. Dabei ist mir etwas passiert, was mir in all den Jahren vorher nicht passiert ist. Ich bekomme die Batterie nicht mehr aus dem Fach.

    Es ist eine des folgenden Typs:

    Alkaline 9V-Block MN1604

    Kann das sein das die Irgendwie dicker ist ? Eher nein, die sind doch genormt.

    Der Bass ist ein Ibanez Soundgear SDGR. Leider ist sein Batteriefach aus Plastik und dazu noch ungeschickt ausgelegt was die Zugänglichkeit angeht. Ich habe Angst, dass ich es ausversehen beschädige beim Versuch die Batterie zu entnehmen.

    Sowas hat ich noch nie und bis jezt sind die Batterien immer rein und raus gefluscht wie ich wollte.
     
  2. Oliver_

    Oliver_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.08   #2
    Hebel se halt raus.. mit nem Schraubendreher oder so.
     
  3. Cervin

    Cervin Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 27.02.08   #3
    Hahaha, geil.
    Sorry, aber ich finde dieVorstellung einfach nur köstlich wie jemand daran sitzt und die blöde Batterie nicht raus bekommt.
    Aber keine Sorge: Ich kenn das.
    Ich hab aber immer eher das Problem das das teil nicht richtig rein geht...

    Naja, es kommt jedenfalls schonmal vor das die teile leicht abweichen. Manche haben sehr runde und manche recht eckige kanten.
    Es kann aber genauso vorkommen das sich die batterie einfach verkantet hat. Da hilft wenn man etwas kräftiger drauf haut, und dann wieder versucht sie rauszuziehen.
    Eine universallösung gibts da leider nicht. Es ist leider wirklich etwas fummelarbeit...
     
  4. Illinäus

    Illinäus Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.08   #4
    OK, erst mal beruighend dass es anderen ähnlich geht. Raushebeln ( raushebeln geht gar nicht weil es eine tunnelkonstruktion die aufklappt ist) oder draufhauen will ich eben gerade nicht, weil mir das Batteriefach nicht sehr belastbar vorkommt. Ich hatte eher auf eine Köpfchenlösung gehofft, wie irgend etwas abschrauben oder so, Mann dass nenn ich Milimeterarbeit. Habe jezt einen Verdacht, der mich in Zukunft vor ähnlichen Situationen schützt.

    Bass--> made in Asia
    Batterien bis jezt unproblematisch--> made in Asia
    Problembatterie--made in Germany ?

    Werde noch einmal kucken was sich machen lässt, notfalls bringe ich ihn zum nächsten Gynäkologen.
     
  5. bassick

    bassick HCA Bass HCA

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    Erstellt: 27.02.08   #5
    Vorher schau mal wieder bei deiner Oma vorbei. Die freut sich und leiht dir bestimmt ihre Häkelnadel. Mit dem Widerhaken sollte es gehen:
    [​IMG]
     
  6. konsumlump

    konsumlump Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.08   #6
    ich hatte das problem bei meinem music man stingray5. 9V-block-akkus waren in der tat etwas dicker. habe mir damit den tollen einschub für den block kaputt gemacht. seitdem nehme ich nur noch batterien.

    versuch' es mal mit sanfter gewalt. wenn es gar nicht geht, geh' zum musikhaus. da ist immer ein händchen, das mehr feinmotorik besitzt als wir bassisten... viel glück.
     
  7. tabin

    tabin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.08   #7
    Moin,

    die Ummantelung der 9V-Blöcke steht normalerweise etwas über, so dass Du dort einhaken kannst. Ich meine das wie eine umgedrehte Zange. Also, durch Auseinanderdrücken der Zange sie an die Ummantelung zu pressen und so die Batterie zu greifen.

    Viel Erfolg
     
  8. der_bruno

    der_bruno Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 28.02.08   #8
    Erstmal frage ich mich, wieso man das beim Reinstecken der Batterie nicht schon merkt, dass das nicht wirklich gut passt :D

    Du könntest auch versuchen die Batterie mit einer Spitzzange zu packen und rauszuziehen.

    [​IMG]

    Ansonsten bau das Batteriefach einfach mal aus und guck, ob du von der anderen Seite nicht schieben kannst.
     
  9. Illinäus

    Illinäus Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.02.08   #9
    Danke für die vielen Antworten ich denke die Spitzangen-lösung wird es. Übrigens, rein ging sie komischerweise relativ unproblematisch.
     
  10. der_bruno

    der_bruno Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 29.02.08   #10
    Evtl. hat sich auch nur ein gröberer Schmutzpartikel dazwischengesetzt und verklemmt das ganze. Manchmal ist das ziemlich banal :o
     
  11. bassplayerde

    bassplayerde Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.02.08   #11
    Kenne ich... und das nur zu gut. Manche 9V-Blöcke, z.B. die guten von Aldi, haben eine eher lockere Außenhülle (kann man minimal eindrücken), andere sind sehr fest und sehen auch kleiner aus. IMMER und UNBEDINGT die nehmen, da spart man echt am falschen Ende.
    Hab mir mehrere E-Fächer damit kaputt gemacht, die Batterie hinterher wieder rauszubekommen.
    In deinem Fall auf jeden Fall mit viel Zeit und Ruhe da ran gehen und vorsichtig mit einem Schraubenzieher dran arbeiten. Idealerweise vorher noch ein Tuch drumwickeln.
     
  12. Fish

    Fish HuF User & Mod PA/E-Tech Moderator HFU

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    Erstellt: 29.02.08   #12
    Wenn Du die Batterie mit keinem Werkzeug packen kannst, bleibt noch eine Kamikazelösung:

    Batterie anbohren (vorbohren), dicke Schraube reindrehen und mit Hilfe der Schraube die Batterie dann aus dem Batteriefach ziehen.

    Nachteil: Säure kann nach einiger Zeit austreten.

    gruß

    Fish
     
  13. Uli

    Uli Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 29.02.08   #13
    Ein Grund für diesen Effekt kann sein, daß die Batterie tatsächlich im Laufe ihres Lebens dicker wird. Klingt komisch, issaberso!

    9V-Blocks bestehen iaR aus einer Anordnung von 6 1,5V-Zellen. Handelt es sich um eine der alten Zink-Kohle Batterien, so ist das Aufquellen im Übrigen gar nichts Ungewöhnliches, das Endstadium hat man früher nach ein paar Jahren im völlig versauten Batteriefach gesehen, wo manchmal auch das Gerät nicht mehr zu retten war. Damals sprach man immer von 'Auslaufen', was irgendwie nahelegt, es sei etwas (von Anfang an) undicht gewesen. Tatsächlich ist es aber ein Ergebnis des chemischen Vorgangs, der in einem sog. Primärelement (im Gegensatz zum Akku, den man Sekundärelement nennt) den Strom erzeugt. Durch eine Chemikalie (meist Ammoniumchlorid) 'fressen' die Elektronen von innen den Zinkmantel auf (und lagern sich dann am Kohlestab ab), wodurch dieser dann irgendwann porös werden kann.

    Die heute überwiegend eingesetzte Alkali-Mangan-Batterie ist nichts wesentlich anderes, allerdings weiterentwickelt. Heute hat man das 'Auslaufen' unter anderem auch dadurch im Griff, daß Materialstärke (des Bechers) und Sättigungswert des Elektrolyten so dimensioniert werden, daß den Elektronen schon die Luft ausgegangen ist, bevor sie den Becher durchgeknabbert haben.

    Kleiner Tip:
    Wenn das Batteriefach grundsätzlich sehr eng dimensioniert ist, kann man vor dem Einlegen der Batterie ein kleines Stück Geschenkband (am besten die breiten, die man Weihnachten nimmt :)) darum legen, an dem man den Block später wieder rausziehen kann. Klebeband ist häufig zu dick, diese Geschenkbänder gibt es aber aus Stoff auch hauchdünn.
     
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