Beratung Synthesizer (VA / Workstation?) [long story inside]

von Distance, 06.09.07.

  1. Distance

    Distance Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 06.09.07   #1
    Moin moin, liebe Equipment-Junkies,

    mich hat bei der letzten Probe mal wieder mein GAS gepackt und neuerdings bilde ich mir ein, einen VA-Synth zu brauchen.

    Um euch mal ein wenig in meine Gedankengänge einzuweihen, hier mal die "Vorgeschichte":
    Eigentlich hatte ich die ganze Zeit ohne wirklich genau drüber nachzudenken im Kopf, der nächste logische Schritt der Erweiterung (zum Kurzweil PC1x und Clavia Nord Electro II) müsste eine Workstation (wobei da erstmal unerheblich ist, welche) sein.
    Bei der letzten Probe fiel mir dann auf, dass ich, wenn ich (sehr gute und auch stark anpassbare) Synth-Sounds hätte, sehr viel damit machen könnte, wodurch ich angefangen habe, genauer drüber nachzudenken:
    Mit meinem Electro decke ich Orgeln und Epianos ab (eigentlich das wichtigste bei mir), mit dem Kurzweil hab ich Pianos und auch sonst so ziemlich alles, was ich an Natursounds brauche (ob es nun Strings oder Brasses sind, ich find sie alle recht brauchbar).
    Was fehlt dann noch? Möglichkeiten zum "Schrauben". Doch da stellt sich mir die Frage: Wann muss ich schon an Natursounds wirklich was ändern? Durch die PC2Manager-Software hab ich ja sogar (wenn auch nur am PC) die Möglichkeit beim Kurzweil, z.B. die Hüllkurven zu ändern, also da ist auch noch ein Bisschen was drin. Layern und Splitten kann ich auch problemlos.
    Ergo: Was bietet mir eine Workstation, was ich einerseits brauche, aber nicht schon habe?
    Da ich keinen Sequencer brauche und ein Sampler höchstens ein "nice to have"-Spielzeug wäre, waren meine einzige Antwort "echte", sprich elektronische, Synthi-Sounds - und wenn ich wirklich nur die brauche, wäre es dann nicht u.U. sinnvoller, zu einem VA zu greifen?

    Meine Sorge ist nun, dass ich vor lauter Euphorie irgendwelche Nachteile oder sonstigen Facetten meiner Überlegungen einfach außen vor lasse.
    Ich habe leider auch nicht das Geld, mich für meine Bands einzeln auszustatten, deshalb bin ich mir auch nicht sicher, ob ein VA-Synth die richtige Investition in eine stilmäßig sehr ungewisse Bandzukunft ist.
    Vor allem denke ich dabei daran, dass ich mir das PC1x gekauft habe, um ein Gerät zu haben, was mir für alle Situationen den passenden Sound liefert, egal ob Piano, Strings oder sonstwas.
    Passiert ist jedoch folgendes: Aus meiner damaligen Coverband bin ich rausgeworfen (bzw. rausgeekelt) worden und spiele jetzt nur noch in einer Rockband mit starkem Retro-Touch. Dort spiele ich eigentlich fast nur Hammond, ab und zu ein Bisschen E-Piano und würde eben gerne noch Synth (jenseits der PC1x-Presets) einbinden. Eigentlich brauche ich den Kurzweil in dieser Formation (fast) garnicht.
    Was ich aber auf keinen Fall will ist, dass sich demnächst aus irgendeinem Grunde die Band auflöst, ich eine neue finde und dann wieder da stehe und denke "F**k, schon wieder das falsche Equipment".

    Was will ich nun von euch? :o
    Ihr habt zu großen Teilen sicherlich längere und auch breitere Banderfahrungen als ich und seid oft auch zufrieden mit euren Setups (naja, außer toeti ;)). Dabei weiß ich zum Beispiel von toeti und Micha, dass sie eine Workstation dabei haben, während Stefan z.B. auch einen VA drin hat.
    Was mich also interessieren würde, wären eure persönlichen Meinungen und Erfahrungen vor dem Hintergrund der oben skizzierten Geschichte:
    Pro/Contra Workstation, Pro/Contra VA, möglicherweise Einsätze, die ich nicht im Blick habe... Was immer euch dazu einfällt.
    Ihr dürft auch gerne sagen, dass ich total einen an der Waffel habe, wenn ihr mir erklärt, warum :D

    Wenn ihr wollt kann ich auch noch den Fragebogen ausfüllen, aber ich glaube, die relevanten Informationen stecken schon oben im Text, und der Rest (z.B. Budget :rolleyes: ) steht eh noch nicht fest.

    Dann bleibt mir an dieser Stelle nur noch, danke zu sagen dafür dass ihr euch diesen Trümmer durchgelesen habt und mir hoffentlich jetzt was dazu schreibt :)

    In diesem Sinne,
    distance
     
  2. toeti

    toeti Keys Moderator

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    Erstellt: 06.09.07   #2
    Mahlzeit,

    ich hatte dir ja schon im ICQ was dazu geschrieben, mache das hier aber auch noch mal, dass wir alle auf dem gleichen Stand sind.

    Bandspezifisches Equipment würde ich mir nur noch kaufen, wenn ich ganz sicher weiß: Die Band hat Zukunft.

    Mein jetziges Set ist so ausgelegt, dass ich eigentlich jede Musikrichtung abdecken kann ohne Einschränkungen zu haben.
    Klar, ich habe keinen VA, aber ich weiß, dass ich keine Musik spiele, wo ich wirklich wesentlich mehr Live drehen muss, als ich mir auf ein paar Fader und potis legen kann.

    Ist nicht unbedingt die beste Möglichkeit, aber ich komme recht gut durch. Außerdem ist das ganze so Modular aufgebaut, dass ich je nach Songauswahl, auch mal was zuhause lassen kann.

    Gruß
    Thorsten
     
  3. Grillo

    Grillo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.07   #3
    Hallo,

    hier ein paar Gedanken von mir. Ich spiele hin und wieder mit einer Cover-Band live und mache sonst neben ein paar Sessions vor allem auch Homerecording.
    Als Live-Equipment hatte ich einen Yamaha S90 ES und einen Korg Triton Extreme 76.
    Als Konzept dachte ich mir - ich habe eine universelle Klaviatur mit 88 gewichteten Tasten und eine gute Klangauswahl auf dem S90ES und kann ihn notfalls auch mal als einziges Key live spielen.
    Als Ergänzung war der Triton mit 76 ungewichteten (bzw. leicht gewichteten Tasten) vorgesehen, welcher mir dann sowohl für das abfeuern von Effektsamples als auch für Synthie/Orgelsounds zur Verfügung stehen sollte und den Yamaha klangmäßig ergänzt. Ausserdem ist dessen Programmierung durch den Touchscreen etwas schöner.

    Ich habe jedoch festgestellt, dass das Handling der Samples im Triton mir nicht gefallen hat und ich eigentlich mit den Natursounds des Yamahas (allerdings mit Schwachpunkt Bläser) ganz gut bedient bin.
    Für die Samples hatte ich dann als Lösung einen Roland SP 404 gefunden und als 2. Tastatur für amtliche Synth-Sounds über die Bucht einen gebrauchten Virus KB erstanden.
    Ich bin mit dieser Zusammenstellung eigentlich ganz glücklich.
    Ich hätte zwar lieber ein noch flexibleres Gerät als 2. Tastatur gehabt (so etwas ähnliches wie den Clavia Nord Stage compact mit ausgefeilterem VA-Teil - dafür hätte er sich aber die Piano Sektion sparen können und ausserdem war mir der zu teuer) aber dazu müsste man sich was selber backen können ;-)

    Wenn Du Dir also einen Virtuell Analogen zulegen willst kann ich Dir empfehlen Dir auch mal die Access Virus anzuschauen. Sehr durchsetzungsfähiger Sound und man kann mal wieder "drauflosschrauben"

    Viele Grüße

    Grillo
     
  4. Distance

    Distance Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 06.09.07   #4
    Danke schonmal für die Posts, vor allem Grillo, denn toetis Meinung kannte ich ja schon ;)

    Den Virus hab ich natürlich schon ganz oben auf der Liste, denn im Laufe des Monats gehts nach Köln, mal nen bisschen umschauen :o
    Falls noch jemand Vorschläge dafür hat, nehm ich die natürlich auch gerne entgegen, aber eigentlich würd ich erstmal gerne noch ein paar Meinungen zum Konzept hören :)
     
  5. toeti

    toeti Keys Moderator

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    Erstellt: 07.09.07   #5
    Hi,

    mich würde da vor alle Dingen Stefans Meinung mal interessieren, weil er ja nach dem Equinox auf einen Virus umgesattelt hat.

    Wann ist ein VA nützlich und wann nicht?!
     
  6. stefan64

    stefan64 HCA Tasten HCA

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    Erstellt: 07.09.07   #6
    Hi @ all -

    nachdem ich hier zweimal erwähnt wurde.... ich habe den Equinox nach wie vor, verwende ihn allerdings nicht mehr wirklich.

    Für das, was ich inzwischen "nur noch" mache - ich bin aus der Pink-Floyd-Coverband ausgestiegen und habe nicht vor, in eine Pop-Rock-Coverband einzusteigen, sondern werde mich auf Funk(-rock), Jazz(-evtl Rock) konzentrieren - ist die Kombination aus E-Piano, Orgel und VA-Synth optimal.
    Die Vorzüge von eigenen Tastaturen für E-Piano und Orgel brauche ich ja nicht darstellen - mit dem Virus, in Kombination mit adaptierten Strings aus dem GEM RP-X, kann ich alle, wirklich alle Sounds in diesem Bereich abdecken und dies erheblich druckvoller und durchsetzungsfähiger als mit dem Equinox, wobei dieser sich bezüglich Druck nicht hinter den Fantoms und Tritons verstecken muss. Die vielfältigkeit der Synth-Sounds und das On-Stage-Soundverändern sind Features, die ich nicht mehr missen möchte.
    Der Vorteil des Equinox hingegen war und ist (generell bei Workstations) der Einsatz als "schweizer Taschenmesser": man kann damit einfach alles machen: Synthsounds in ansprechender Qualität, Samples abfeuern und auch nutzen, hat ein gutes Notfall-E-Piano und Orgel. Ich behalte ihn schlussendlich aus a) historischen Gründen b) weil ich für eventuelle zukünftige Projekte (und da ist schon was geplant ;) ) gerne eine Allzweckwaffe in der Hinterhand habe.

    Somit ist mein Rat an Distance: werde Dir klar, in welcher Musikrichtung Du spielen willst und check ab, was Du brauchst. Wenn es darauf hinauslaufen sollte, dass Du nur Synthsounds und ab und an mal ein Effektsample brauchst, bist Du mit einem VA auf dem besten Weg, denn man kann sich zusätzlich dazu für kleines Geld einen Sampleplayer besorgen, in der Bucht oder z.B. hier.
    Falls Du allerdings in eine klassische Pop-Rockband einsteigen willst (kurz oder mittelfristig) bist Du mit einer Workstation besser bedient.

    I hope this helps :o

    ciao,
    Stefan

    Somit
     
  7. Distance

    Distance Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 07.09.07   #7
    Danke, stefan :)

    Grundsätzlich bin ich mir eigentlich ziemlich klar darüber, was ich spielen will, nämlich vor allem Rock, Funk und in Zukunft hoffentlich auch auf vernünftige Weise Jazz.
    Und genau dafür hätte ich ja dann die optimale Ausstattung und sogar noch die Möglichkeit, mit dem Kurzweil bei Bedarf auch mal schnell nen Streicherteppich auszurollen ;)

    Ein wenig spekulier ich ja irgendwie auch drauf, demnächst an der Uni Leute kennenzulernen die vernünftige Musik (jenseits des hier leider sehr allgegenwärtigen Fun-Punks) spielen wollen - und dann möchte ich natürlich equipmentmäßig auch vorbereitet sein.

    So einen kleinen Sampleplayer hatte ich übrigens auch schon öfter mal im Blick, auch wenn das finanziell erstmal überhaupt nicht in Frage kommt. Trotzdem sicherlich für ein undefiniertes "später" sicherlich eine Überlegung wert :great:
    Und den RP-X werd ich mir auf jeden Fall auch mal genau anschauen, auch wenn ich da (noch?) keine Kaufabsicht habe... Aber ihr scheint ja alle sehr begeistert ;)

    Speziell wenn ich an die Workstation denke, würde mich aber noch eine Sache von euch interessieren: Wie viel schraubt ihr, und vor allem: WAS verändert ihr dann?
    Grundsätzlich ist mir ja halbwegs bekannt, was man (technisch) machen kann und wie, aber wenn ich ehrlich bin habe ich (auch in meinen "Pop"-Bands früher) kaum mehr gemacht als layern/splitten, Hüllkurven verändern, am EQ drehen und die Controller so belegen, dass ich bestimmte Veränderungen (Modulation, Fades, was auch immer) so steuern konnte wie ich das will...
    Bin ich jetzt einfach nur ein Anfänger, der nicht weiß was nötig ist? :o
     
  8. waldorfer

    waldorfer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.07   #8
    Hui

    Ich persönlich schraube viel an Sounds, oder resample auch mal. Es gibt immer was zu tun.:)
    Die Frage ist aber so allgemein, dass ich Bücher antworten könnte.

    Nur noch mal zu deiner Ausgangssituation.
    Du hast 2 Klangerzeuger. Ich halte nichts von speziellen Bandausstattungen.
    Mit einem guten Set, kann man in alle Richtungen gehen.
    Ich selber habe aus jeder Syntheseform etwas + die Allrounder, aber das ist auch schon manchmal oversized.

    Ein Virus kann dein Set auf jeden Fall gut ergänzen.
    Weiter ist er recht gut zu bedienen, was in deinem Fall glaube ich angebracht ist.
    Für wenig Geld bekommst du auch den ION oder den AN1X ( Tastatur )
    Bei den beiden ist wiederum gut, dass die Anschaffungspreise zu verschmerzen sind.

    VA ist deshalb gut, weil du nicht Experte sein musst, um schnell Fortschritte zu machen.
    FM, Additive usw. ginge ja auch, aber da ist das schon alles etwas komplizierter, wenn man gezielt Sounds erstellen will.

    2. Variante wäre dann eine Workstation wie Motif mit DX und PG Boards usw., oder Korgs mit MOSS, oder Fusion ( alles schon drin )
    Dann müsstest du allerdings dein Kurzweil ausmustern und die Bedienungen der Geräte sind nicht alle wirklich Optimal, bzw. auch sehr komplex.
     
  9. Boogie_Blaster

    Boogie_Blaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.07   #9
    @ distance: So wie ich das sehe, hängt deine mögliche Kaufentscheidung letzlich an 3 Faktoren:

    - wie wichtig ist dir Multifunktionalität hinsichtlich Natur- bzw. generell samplebasierter Sounds (gibt ja auch eine Menge Synthsounds, die man nur mit einem Rompler hinkriegt...)

    - Willst du grundsätzlich eher Presets abrufen (und ggf. im stillen Kämmerlein dran drehen, anpassungen machen..), oder hast du vor, regelmäßig möglichst ohne Umwege in die Synthese einzugreifen?

    - Ist umfangreicher Echtzeit-Eingriff für dich ein Thema?


    Mit jeder Art von Synth kannst du grundsätzlich dein Ziel erreichen und wirst dein Set um viele Facetten erweitern - und sicherlich gibt es im Gesamtpaket "Workstation" viele verlockende Häppchen, die sicherlich nicht verkehrt sind.
    Dennoch: Hand aufs Herz - wenn für dich all die Sampling und Sequencing-Funktionen, die Heerscharen von Tröten, Schalmeien und sonstigem Rompler-Georgel nicht mehr als "nice to have" und "vieleicht braucht man's ja irgendwann mal" bedeuten - dann könnte es sein, daß du mit einem VA deutlich mehr spaß hast.

    Grundsätztlich ist heute so ziemlich jeder Workstation-Synth komfortabel programmierbar und bietet auch als "echter ;) " Synthesizer Unmengen an Möglichkeiten. Auch zähle ich nicht zu denen, die Rompler als "keine richtigen Synthesizer" bezeichnen - dazu habe ich schon zu viele gehabt: diverse Korgs (M1, 01/W, Wavestation, Trinity), Rolands (JV80, JV880, JD 990..) und Yamahas (SY, Motif) und hunderte Sounds darauf programmiert...
    Aber mit einem VA, besser gesagt mit dem Userinterface eines VA wirst du anders umgehen als mit den Menügesteuerten Interfaces von FantoMotifTriton & co. Und zwar beim Sounds erstellen wie auch in der Live-Situation. Natürlich haben auch die Workstations inzwischen ein paar "Echtzeit-Regler - aber das ist eben immer nur ein "Fensterausschnitt" der Tonerzeugung. kann einem genügen, ich ziehe jedenfalls wenn möglich die volle Auswahl vor... zumal hier der Einstieg auch einfacher und selbsterklärender ist (weiß jetzt nicht, wie fit du schon in Sachen Synthese bist? ;) )

    Der schon mehrmals vorgeschlagene Virus (egal welche Version) ist in jedem Fall schonmal rundum zu empfehlen - ein großartiges, umfassend gelungenes Teil, mit dem man nichts falsch machen kann.. auch wenn viele Presets immer noch zu "trancig" sind - das Ding kann alles in guter Qualität.
    Vielleicht hast du auch mehr Freude am direkten und aufs wesentliche reduzierten Charme eines Nordlead. Kandidaten gibt's genug, und alle haben ihre Vorteile. Nach einer rundum-Sorglos-Lösung gefragt, würde ich auf jeden Fall den Virus empfehlen, auch wenn ich persönlich inzwischen eher zum Nordlead tendiere (habe beide). Aber anhören solltest du alle.. Waldorf hat z.B. ja auch sehr nette Dinge im Programm.

    Soweit erstmal - hoffe, sinnvollen Input gelifert zu haben :)
     
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