meine neueste Errungenschaft ist ein richtig cooler Oldtimer:
ein
WAL ProIIE fretless, Bj. 1979, Seriennummer: P.B. 1282
bin ja schon länger einem WAL hinterher gewesen, durch Zufall hab ich den jetzt gekriegt, hatte einen richtig guten Preis. Der Verkäufer hat ihn geerbt, ist aber selbst kein Bassist. Musste ihn verkaufen, weil er schnell Geld brauchte (ja, der übliche Grund).
Die berühmte WAL-Elektronik ist in Ordnung, die Pickups sind heiß wie die Hölle, nur das Fingerboard hat schon sehr tiefe Spurrinnen (wurde 27 Jahre lang mit Roundwounds bespielt). Das beeinträchtigt natürlich auch die Tonqualität (die Saite liegt ja in der Rinne nicht so gut auf bzw. wird im Schwingverhalten gestört). Geht aber morgen zum Gitarrenbauer (Andi Neubauer in Wien), wird abgeschliffen und ist dann wieder wie neu!
Sound: Fragt erst gar nicht, der ist soooo arg, von sattem BOOOOM über röhrende Mitten bis zu richtig scharfen Treble-Gurgelschneidern. WALs sind die besten Bässe unter der Sonne ...
Elektronik: 2x aktive Humbucker, Master Vol, Vol PU NEck, Vol PU Bridge, Tone Neck, Tone Bridge, Schalter: pick attack, low Mid Boost Neck PU, upper-mid-boost/bass cut (man merkt, WALs sind eigentlich als Studiobässe konzipiert worden ...)