Blockflöte - Pflege

von Havege, 26.12.06.

  1. Havege

    Havege Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.12.06   #1
    Hallo

    Ich hab zu Weihnachten eine Blockflöte verschenkt, um genau zu sein diese hier
    https://www.thomann.de/de/mollenhauer_1405_ninjo.htm
    Nun hat die beschenkte Person wie ich recht wenig Ahnung von Blockflöten, deswegen meine Frage.

    Wie pflegt man eine Blockflöte richtig, so dass man lange was davon hat.
    Und gibt es irgendwas das man bei einem neuem Instrument besonders beachten muss?
    Ich hab da irgedwas im Kopf von wegen "Am Anfang nicht soviel drauf spielen".

    Ich freu mich über jede Hilfe :D

    Greetinx Andy


    PS: Wenn einer gute Anfängerliteratur oder Internetseiten empfehlen kann, weil nur die Grifftabelle die dabei lag macht bestimmt nicht lange Glücklich :great:
     
  2. Hyperion

    Hyperion Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.12.06   #2
    klingt ne Blockflöte nich generell am besten, je weniger man drauf spielt?^^
    ne Scherz^^
    ich denk ma, wie bei allen Instrumenten von innen durchwischen, damit keine Feuchtigkeit drin bleibt...
    aber davon besser mehr von den Holköppen hier *g*
     
  3. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 26.12.06   #3
    Ich gehöre zu den leuten, die blockflöten für richtige musikinstrumente halten, was sie auch sind, wenn sie "richtig" und sauber geblasen werden. Dazu gehört ansatz, atemkontrolle und gehör, mit einer grifftabelle ist es nicht getan. Wenn dir an dem/r beschenkten etwas liegt, sorge für einen tüchtigen lehrer. Und wenn nicht, lege eine schule als lehrmaterial dazu, und nicht einfach reinpusten, sondern mit zungenstoß, einem gerichteten luftstrom auf "tü" oder weicher "dü". Keine blockflöte "stimmt" von sich aus, es muss immer mit dem atemdruck nachreguliert werden, man muss "mit den ohren" blasen.
    Anfangs wenig blasen, ist richtig, das holz muss sich an feuchtigkeitsaufnahme gewöhnen, aufhören, sobald das instrument heiser klingt und sauber auswischen, vorsicht mit öl, eher weniger als zuviel. Durch guten gebrauch wird sie immer besser, das gegenteil stimmt leider auch.
    Die klanglich schönste der familie ist die alt-flöte, sie entspricht am ehesten der querflöte, die "sopran" ist ein "piccolo" und klingt eine oktave höher als notiert.
    Nebenbei: hund oder katze zu Weihnachten zu schenken, halte ich für ein verbrechen - - - - - - -
     
  4. Havege

    Havege Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.12.06   #4
    Stimmt wenn einer ne Blockflöte richtig spielen kann ist sie ein "richtiges Instrument".
    Leider hat sie wohl das Schicksahl dass dies nur auf einen von hundert (selbsternannten) Blockflötenspielern zutrifft.
    Die betreffende Person behauptete ja auch Blockflöte mehrere Jahre gelernt zu haben, wie sich aber herausstelle war das damals wohl eher Trillerpfeife. Ich kann mir zumindest auch nicht vorstellen dass man ohne Noten lesen zu können sehr weit kommt (was vorher auch behauptet wurde man könnte es).
    Ein Lehrer kommt leider nicht in Frage, ich vermute die beschenkte Person würde nur zweimal hingehen und das wars... auserdem hab ich so schon zu wenig Kohle *aufsein Equipment in der Sig zeig :D"
    Sone Schule in gedruckter Form wäre da schon besser, aber da gibt es ja auch wieder die Auswahl, und ich hab keine Ahnung was davon gut ist, und was man in die Tonne kloppen kann.

    Warum hat man sich blos nicht ne Gitarre gewünscht, da könnte ich dann unterrichten :rolleyes:
     
  5. Livia

    Livia Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.12.06   #5
    Das hör ich zum ersten Mal.
    Mit der Zunge dann das Loch verschließen oder so wie bei der Querflöte? Wie meinst du das?
    Ich habe jahrelang ohne Zungenstoß gespielt.
     
  6. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 26.12.06   #6
    Ohne das "steht" der ton doch nicht, probiere es aus. Erst ohne instrument, "tü-tü-tü" gegen die hand geblasen, dass du den luftstrom spürst (das "ü" fällt dann natürlich weg), das lernt man in der ersten unterrichtsstunde. Tröste dich, ich hatte oboen-unterricht bei einem kammermusikus, er hatte "vergessen", mir das beizubringen, hielt es für selbstverständlich, und ich erlitt totalen schiffbruch auf dem gebiet.
    Bei gebundenen tonfolgen wird nur der erste ton angestoßen, sind auf der blockflöte ihrer natur nach auch nur kurz (allenfalls 2).
     
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  7. kryz

    kryz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.12.06   #7
    Wie Pflegt man eine Blockflöte:
    Kachelofen auf, Blockflöte rein, Kachelofen zu.
    => Problem gelöst :) :p

    Ne, schmarrn, einfach durchwischen und den Kork ab und an fetten. Ich wurde auch zu Blockflöten gezwungen :)

    @livia: ist wie beim Sax auch, blos mit weniger Luft :)

    Grüße

    Chris
     
  8. Livia

    Livia Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.12.06   #8
    Omg, als ich mit dem Sax angefangen hatte und bei der Flöte aus Versehen die Zunge mal benutzt habe, fand ich das voll ekelig und dachte, es wär falsch :D.

    Was man nicht alles dazulernen kann im Internet ...

    Also wie jetzt genau die Zunge? So wie bei der Querflöte, also nur den Luftstrom im Mund unterbrechen? Oder wie beim Sax das Loch der Flöte zumachen, damit keine Luft reingeht?
    (Okay, das ist nicht so wie beim Sax, da hält man das Blättchen an, bei speziellen Techniken das Loch, und bla ...)
     
  9. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 26.12.06   #9
    Ich kann es nicht anders beschreiben, als ich es beschrieben habe. Mit gruß!
     
  10. mila_mi

    mila_mi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.12.06   #10
    also ich hab des jetzt mal ausprobiert...ich hab darüber noch nie nachgedacht und deswegen einfach ma probiert...

    also bei meim sax mach ich das so wie du des beschrieben hast mit blättchen und so,

    wenn du querflöte spielst, mach des was du bei der querflöte machst ma bei der blockflöte.
    ich hab das gefühl des is so ziemlich das gleiche ;)
     
  11. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 29.12.06   #11
    Ich denke, alle holzblasinstrumente bläst man mit zungenstoß, bei der querflöte gegen die kante, bei der blockflöte, auch schnabelflöte "flûte à bec", auf englisch übrigens "recorder" genannt, hat man ein mundstück mit der bewussten scharfen kante, an der die luft in schwingungen versetzt wird. Wie richtig bemerkt, kann man mit dem mundstück allein schon tüchtig krach machen, musik wird es allerdings erst mit dem die tonhöhe bestimmenden korpus, alle löcher geschlossen=längste luftsäule=tiefster ton.
    Aber ich mache klar, ich bin kein bläser, die blockflöte war ein schönes hobby für die vierköpfige familie, und da musste ich natürlich den bass übernehmen, der nur klingt, wenn die anderen mitspielen, denn der "fast" sinus-ton bekommt dann ein paar ihm von natur her fehlende obertöne.
    Sonst stammen meine kenntnisse aus instrumentenkunde und instrumentationslehre. Ich habe virtuos spielen hören, unter anderem konzerte von Vivaldi, aber auch das 4.Brandenburgische konzert von Bach klingt mit 2 alt-blockflöten viel schöner als mit "quer".
     
  12. Havege

    Havege Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.12.06   #12
    Also ist die Pflege eigentlich recht einfach wie ich das sehe.
    Oder zumindest unkomplizierter als ich dachte :)
    Und man lernt auch gleich noch was über Queerflöten dazu :D

    Vielen dank :)
     
  13. Rope

    Rope Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.12.06   #13
    Brandenburgische mit Queer is ein frevel.

    Zum Zungenstoßen:
    Das macht eigentlich das schwere aus? Ich spiele echt lange Blockflöte, erarbeite mir greade die Zungenformen. Da gibts ja dann schon in der Literatur die ich jetzt betnutze 4-5 einfache + doppel und trippel Zunge(von welchen es auch wieder unterschiedliche Arten gibt). Da gibts aber noch mengen mehr, je nachdem ändern sich wirklich nur Nuancen im Klang aber das macht einen guten BFtisten aus.

    Blockflötenpflege:
    Das beste ist gut durchwischen mit einem überdimensioneierten Pfeifenputzer (net diese billig tuch Dinger) + ab un zu mit Spülmittel versetzdem was den Kanal usspülen
    (Kopf falschrum heben dann vorsichtig reintropfen und , mit danach mit zugehaltenem Tonloch kräftig druchblasen duchblasen). Das spülmittel lässt die Flöte dann nicht so schnell Matt klingen (wie wenn wasser drin is).
    Falls sich dreck ansammelt einen Steifen papier durchschieben. (Immer vom Tonloch duchd den Kanal)
     
  14. DJ Nameless

    DJ Nameless Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.01.07   #14
    Hey ... mach hier mal die Trillerpfeife nicht nieder :-) man höre sich nur mal einige Samba-Produktionen an, dann merkt ihr schon, dass man auch Trillerpfeifen als Musikinstrument einsetzen kann - ein schönes Beispiel ist "Carneval De Paris" von Dario G bei 2:35 Minuten.

    Und mit ein bisschen Übung lassen sich mit einer Trillerpfeife auch Rhythmen spielen, mache ich selber ganz gerne ...

    DJ Nameless
     
  15. Judo-Girl

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    Erstellt: 15.04.07   #15
    Hallo erstmal
    Zur Blockflötenpflege:
    Wichtig ist dass das Unterteil und das Oberteil leicht zusammen zustecken sind. Dazu muss der Korkring mit ein bisschen Vaseline(in dem kleinen Döschen) eingerieben weden bis es leicht zusammen geht.
    Die ersten 2 Wochen nur 10 minuten am Tag spielen, da sich das Holz erst an die Feuchtigkeit gewöhnen muss.
    Nach jedem Spielen sollte dei Flöte gereinigt weden (entweder ist ein Flötenputzer dabei oder ein Tuch und ein Holzstab.)
    Bei dem Holzstab einfach nur das Tuch durch das Loch stecken.
    Ich hoffe ich konnte dir helfen.
    ciao
     
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