"Blues you can use" ungeeignet für Anfänger?

von marvin42, 31.10.09.

Sponsored by
pedaltrain
  1. marvin42

    marvin42 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    27.07.09
    Zuletzt hier:
    21.10.12
    Beiträge:
    211
    Ort:
    Krefeld
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    536
    Erstellt: 31.10.09   #1
    Hi, übe erst seit knapp 2-3 Monaten und versuche mich abwechselnd an Stetina, Brümmer, Autschbach und Justin. So langsam kristallisiert sich meine Vorliebe für den Blues heraus, werde mir demnächst auch ne Tele anschaffen wollen. Meine Frage ist nun, sollte ich gleich auf "Blues you can use" umschwitchen und kann ich mir die restlichen Techniken (Bending, Pull-off, Hammer-on) damit aneignen oder wäre das keine so gute Idee, da ich gehört habe, dass das Buch etwas für die Fortgeschrittenen ist?
     
  2. redy

    redy Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    27.01.09
    Zuletzt hier:
    23.03.15
    Beiträge:
    269
    Ort:
    Wien
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    780
    Erstellt: 31.10.09   #2
    keine gute idee ;)

    ich spiele ca. 10 monate und mache blues bei meiner lehrerin und parallel dazu "lets rock" von autschbach. blues you can use habe ich auch, verwende es aber atm nicht, da die grundlegenden techniken bei autschbach wesentlich besser erklaert werden. bei ganapes werden die techniken nicht mehr erklaert, oder bestenfalls in einem nebensatz.

    bending wird beispielsweise bei ganapes so erklaert:
    "Dieses Stück verwendet in der Melodie die Technik des Saitenziehens. Das geht so:
    > Greife den notierten Ton
    > Ziehe die Saite auf-oder abwärts bis die Tonhhe den gewünschten Ton erreicht hat"

    und das war's auch schon. keine bilder, nix.
    autschbach macht das wesentlich besser, mit video und allen drum und dran.
    BYCU ist definitiv fuer fortgeschrittene.
     
  3. marvin42

    marvin42 Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    27.07.09
    Zuletzt hier:
    21.10.12
    Beiträge:
    211
    Ort:
    Krefeld
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    536
    Erstellt: 31.10.09   #3
    Danke, hab mir sowas schon gedacht, als ich flüchtig drübergeschaut habe. Kommst Du mit Autschbach gut zurecht? Er geht ja meines Wissens garnicht auf Akkorde ein (nur Powerchords). Wäre Autschbach ein gutes Anfängerfundament?
     
  4. redy

    redy Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    27.01.09
    Zuletzt hier:
    23.03.15
    Beiträge:
    269
    Ort:
    Wien
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    780
    Erstellt: 31.10.09   #4
    ich find den autschbach sehr nett. er versucht (und das macht er imho sehr gut) rock gitarre schnell naeher zu bringen, mit so wenig theorie wie moeglich. man lernt alle grundlegenden techniken (bending, hammerings, pull off ect) und man spielt recht schnell nette licks und kommt in angemessener zeit zu klassiker von deep purple, zz top, queen und konsorten. die soli von highway star, la grange und natuerlich we will rock you sind quasi die hoehepunkte.

    was halt auf der negativ liste steht: du wirst ein gutes theorie buch brauchen.
    autschbach liefert die schnellen, guten erfolg. allerdings auf kosten des theoretischen hintergrunds. du wirst sehr schnell guten erfolg haben, allerdings ohne zu wissen warum ;)

    fazit aus meiner sicht: er gefaellt mir sehr und ein gutes theoriebuch brauchst irgendwann eh. absoluter kauftipp wenn man auf klassischen rock steht (blues schema & tenaere shuffle rythmen kommt aber auch vor, wird glaub ich bei zz top (la grange) abgehandelt.)

    lg
    redy
     
  5. Moli

    Moli Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    11.08.09
    Zuletzt hier:
    2.02.10
    Beiträge:
    50
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    409
    Erstellt: 31.10.09   #5
    Den ersten Song kannst Dir ruhig mal vornehmen, er ist relativ einfach. Neben den drei Septakkorden, die etwas kniffliger sind, kommt nur noch ein bisserl Pentatonik. Oder sagen wir es so: er ist für Anfänger anspruchsvoll, aber machbar.
     
  6. Femann

    Femann Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    16.08.09
    Zuletzt hier:
    19.03.13
    Beiträge:
    82
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    154
    Erstellt: 31.10.09   #6
    Nach 3 Monaten wirst du dir schwer tun. Das Buch setzt schon einiges an Grundwissen vorraus. Ich habe das Buch erstmal wieder zur Seite gelegt und beschäftige mich im Moment nur mit den Stetina Büchern.

    Ich finde das Buch auch von den Erklärungen her ein wenig dürftig. Ich tat mir schon beim ersten Song mit den Tabs ein wenig schwer. Allerdings gibt es hier auf dem Board Merroks, der da schon ziemlich weit ist. Schau mal in Merroks Youtube Channel. Da kannst du dir schon sehr viel abschauen. Damit klappt sicherlich der erste Song und dann siehst du schon obs noch zu schwer ist oder nicht.
     
  7. El Peregrino

    El Peregrino Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    20.03.09
    Zuletzt hier:
    19.09.18
    Beiträge:
    4.705
    Ort:
    Basel
    Zustimmungen:
    638
    Kekse:
    24.230
    Erstellt: 31.10.09   #7
    Ich habe nicht den Eindruck, dass "Blues You Can Use" für komplette Anfänger geeignet ist, die noch nie zuvor eine Gitarre in der Hand gehabt haben. Die ganz grundlegenden Techniken werden vorausgesetzt. Ganapes schreibt im Vorwort auch, für wen das Buch gedacht ist:

    Aber es gibt ja hier im Board ja auch einen Workshop für dieses Buch, Du kannst ja deine Frage auch mal hier stellen:

    https://www.musiker-board.de/vb/spieltechnik-tabs-lehrmaterial/306085-workshop-blues-diskussionsthread.html

    Hier sind vielleicht auch einige dabei, die ausschliesslich mit diesem Buch arbeiten. Und wir freuen uns immer über Nachwuchs!!! ;):D:D

    Gruss,
    Peregrino

    EDIT: Hier noch der Link zu den einzelnen Lektionen im Workshop: https://www.musiker-board.de/vb/spieltechnik-tabs-lehrmaterial/333821-workshop-blues-blues-you-can-use.html
     
  8. Rickenslayer

    Rickenslayer Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    21.05.07
    Zuletzt hier:
    20.09.18
    Beiträge:
    1.780
    Ort:
    Schweiz
    Zustimmungen:
    406
    Kekse:
    24.093
    Erstellt: 01.11.09   #8
    ich spiele jetzt gute zwei Jahre, allerdings 75% Bass und nur 25% Gitarre (vom Zeitaufwand her, meine ich...). Das "Blues you can use" ist für mich aber nach wie vor zu schwer. Ich kann nur "True Blue" halbwegs ordentlich spielen, "Texas Rock" eher leidlich. Das war's dann auch.

    Falls Du was für ambitionierte Blues-Anfänger suchst, kann ich Dir "Blues Guitar" aus der FastFoward Reihe empfehlen (ISBN 0711970416).
     
  9. Timster

    Timster Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    11.04.08
    Zuletzt hier:
    1.05.12
    Beiträge:
    405
    Ort:
    Freie und Hansestadt Hamburg
    Zustimmungen:
    14
    Kekse:
    2.682
    Erstellt: 03.11.09   #9
    Also ich spiele jetzt seit 1,5 Jahren Gitarre und die ersten Lektionen sind schon relativ anspruchsvoll. Das erste Kapitel "Texas Rock" ist noch relativ leicht, aber schon ab Kapitel 2 "Blues Rock Tune" geht es mit Barré Akkorden los und da ist mir schon das lachen vergangen. Meiner Meinung nach braucht man für dieses Buch eine Menge Geduld, Spucke und den Willen sich auch außerhalb des Buches "weiterzubilden", denn es wird wie schon gesagt nicht alles ganz genau erklärt.

    Wie Femann schon sagte, schau mal in Merroks Youtube Chanel vorbei, dann kannst Du vielleicht selber abschätzen ob das was für Dich ist:)
     
  10. Merroks

    Merroks Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    13.01.09
    Beiträge:
    571
    Zustimmungen:
    13
    Kekse:
    8.361
    Erstellt: 03.11.09   #10
    Wenn man von der Technik her schonmal richtig gezeigt gekommen hat wie man Bendings, Hammer-Ons und Pull-Offs spielt kann man damit anfangen. Ist meine Meinung.

    Die Techniken müssen noch nicht perfekt sitzen, aber man sollte sich zumindest mal eine Stunde oder so bei einem erfahrenen Gitarristen oder Lehrer nehmen um seine Techniken zu checken.

    Das Buch ist sehr fordernd. Aber man lernt auch sehr sehr viel dabei.

    Z.b. bin ich mit dem Buch jetzt fast durch und hab damit alle Basics auch für zB Back in Black ACDC (inkl. Solo) mitbekommen.

    Die Barregriffe sind schon eine harte Nuss aber das hat nichts mit dem Buch zu tun. Irgendwann muss man da sowieso durch wenn mans lernen will oder ?

    Was vielleicht hilfreich ist, Lektion 2 und 4 erst später auf volles Tempo zu bringen. Wenn man konsequent dabeibleibt und auch die Übungen nicht auslässt, sind die beiden Lektionen später mal sehr einfach. Am Anfang kann man schon dran verzweifeln was das Tempo angeht.


    Nochwas: Ich fand von Anfang an einige spätere Lektionen musikalisch so gut das ich da unbedingt hinwollte. Das hat mich sehr motiviert. Im Gegensatz dazu zB das Buch Rock Guitar Basics. John Ganapes hat meiner Meinung nach mit zB Hard Rocker oder Rockin and Rollin oder auch Lazy Day Blues wirklich sehr schöne Bluesstücke geschaffen.
     
  11. marvin42

    marvin42 Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    27.07.09
    Zuletzt hier:
    21.10.12
    Beiträge:
    211
    Ort:
    Krefeld
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    536
    Erstellt: 03.11.09   #11
    Sind in dem Buch auch so ähnliche Stücke wie "Since i´ve been loving you" von Led Zeppelin?
     
  12. Merroks

    Merroks Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    13.01.09
    Beiträge:
    571
    Zustimmungen:
    13
    Kekse:
    8.361
    Erstellt: 03.11.09   #12
    Es sind stellenweise sehr ähnliche Licks dabei. Die Basics dafür lernst du soweiso. Das Stück ist ja auch nicht so schnell. Allerdings sehr sehr lange und abwechslungsreich.

    Meiner Meinung nach solltest du damit technisch kein Problem mehr haben wenn du BYCU zB durch hast. Natürlich kann man immer wieder am Vibrato feilen und am Ausdruck.

    Ich seh die Schwierigkeit bei dem Stück sich das alles zu merken und punktgenau rauszuhauen.
     
Die Seite wird geladen...

mapping