Bon Jovi ohne Richie Sambora auf Tour

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fender91
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Hallo Leute.

Gestern habe ich gelesen, dass Bon Jovi ohne Richie Sambora auf Tour gehen, weil dieser sich erneut in Entzug gegeben hat.
Das saß für mich natürlich erstmal, ich hab mir ein Ticket gekauft, und interessiere mich sehr für Sambora und bin großer Fan.
Jedoch hab ich jetzt gesehen, dass Phil X für ihn eingesprungen ist, was ich wiederum ganz cool finde. Ich hab schon viele Videos von Phil X gesehen und finde, dass er es recht gut drauf hat.
Beim durchstöbern von youtube fand ich auch das ein oder andere Video von Bon Jovi in New Orleans mit Phil und muss schon sagen, dass er Samboras Job echt gut macht. Klar, er ist nich Sambora, der fehlt mir da nach wie vor, aber ich muss schon sagen, ein kleiner Trost ist Phil X dann doch.

Zwar denke ich, dass Bon Jovi ohne Sambora nicht wirklich Bon Jovi sind, aber dennoch gefällt es mir sehr gut, was ich bisher von der "Übergangsvariante gehsehen hab".


Was mich interessiert ist Eure Meinung dazu. Was haltet ihr generell davon von Gitarristen bei Band einspringen?
Wie fühlt sich das für euch als Fans dieser Bands an?
Seht ihr es als eine Art Trost? Seid ihr mit dem Ersatz zufrieden?

Mein Beispiel bezieht sich jetzt auf Bon Jovi, aber das wird auch kein Einzelfall sein.

Also Leute, her mit euren Meinungen, Erfahrungen und Beispielen. Ich bin gespannt ;)
 
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Meine Meinung speziell zu dem Fall Samborra - Bon Jovi: es ist völlig egal, wer da an der Gitarre (Bass,keys, Drums) steht, weil die Band in erster Linie über Mr Jon Bon Giovi präsentiert wird und die meisten Fans (da wage ich mal in die Glaskugel zu schauen) die Band auch als Ein Mann Show sehen. Es heißt ja auch immer "ER" hat eine neue Platte rausgebracht, "ER" kommt ins Olympiastadion - das Konglomerat Bon Jovi ist doch schon lange keine Band mehr, sondern ein Solo-Pop-Projekt, sehr, sehr erfolgreich und erbärmlich langweilig und identitätslos (ich kennzeichne das als meine Meinung)!

Samborra hat doch schon lange nix mehr zu tun in der Band, die Soli auf den letzten POP-Scheiben (weil mit Rock hat das so viel zu tun wie Gaga mit Deathmetal) waren derart seelenlos, dass ich sogar die Vermutung anstelle, dass die der JON BON selbst eingespielt hat.
 
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Wird genauso so gut gehen wie AC/DC ohne Bon Scott, Deep Purple ohne Blackmore, oder die CDU ohne Graf Copy+Paste...
 
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Ich denke auch, dass es schon gut gehen wird, zumal es ja auch ne Übergangslösung sein wird und Phil X wirklich gute Arbeit macht, okay die Bon Jovi Sachen sind jetzt auch nicht ultra-schwierig zu spielen, aber dennoch macht er das meiner Meinung nach gut, es klingt irgendwie doch nach Bon Jovi aber da muss ich psywaltz Recht geben, das meiste wird da eh von Jon Bon Jovi beeinflusst.
Stimmt leider auch, dass die neuen Alben wirklich mehr Pop als alles andere sind, nichtsdestotrotz finde ich sich gar nicht sooo übel.

Was ich jedoch schade und unnötig finde ist die Tatsache, dass viele "Fans" die Fanseiten von Phil mit Sätzen vollspannen wie "Nobody can replace Richie, I'm going to sell my ticket" usw. usw... Das Gitarrist A Gitarrist B nicht zu 100% ersetzen kann, ist keine Frage, aber dennoch macht er einen guten Job und ich bin auch froh, dass er das überhaupt macht.

Ich frage mich nur, wie lang das mit Mr. Samboras Entzug wirklich schon für die Band bekannt ist, da ich nicht denke, dass Phil erst seit 2 Tagen dabei ist.
 
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tja....irgendwie traurig....bei der mittlerweile seelenlosen und belanglosen Musik von Bon Jovi scheint man den Richie Sambora nicht mehr zu brauchen .....Ergebnis: er fängt an zu saufen....is klar. Man, als Kid hab ich Bon Jovi ca. 1987 oder 88 live erlebt! Das war ne energetische Rock Band (damals sagte man dazu noch Heavy Metal) Richie Sambora scheint wohl endgültig aufs Abstellgleis abgeschoben worden zu sein....ja man braucht keine Guitar Heroes mehr 2011.
 
Supra
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Kann psywaltz nur zustimmen. Ich kenne ein paar Bon Jovi Fans und ich wette, mindestens 90% der anwesenden Zuschauer werden nicht einmal merken, dass da jemand anderes an der Gitarre spielt.

Eine ehemalige Kollegin von mir bezeichnet sich selbst als Hardcore Bon Jovi Fan, sie war auch fest überzeugt, dass der Sänger Bon mit Vornamen heist (er ist quasi der Akt, wie bei Michael Jackson oder Katy Perry...). Als ich sie einmal darauf hingewiesen habe, dass Bon Jovi eigentlich der Name der Band ist und der von ihr so vergötterte Sänger eigentlich Jon heist wäre sie mir fast ins Gesicht gesprungen :eek: :D

Ist eigentlich ähnlich wie bei Ozzy Osbourne, die meisten Zuschauer merken doch nicht, ob da jetzt Randy Rhoads, Zakk Wylde oder Gus G. oder doch gar Iommi in die Saiten haut. Hauptsache der Ozzy spielt mit ;)
 
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Ich frage mich nur, wie lang das mit Mr. Samboras Entzug wirklich schon für die Band bekannt ist, da ich nicht denke, dass Phil erst seit 2 Tagen dabei ist.

Samborra entzieht seit 20 Jahren am Stück und inzwischen sieht er aus wie sein eigener Opa... zammgsoffa!

In der Popmusik braucht man keine Guitar Heros, das hat nix mit 2011 zu tun, sondern mit dem Genre!
 
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Japp, das ist leider wirklich so, dem muss ich als normaler Bon Jovi Fan zustimmen. Für mich ist/war es auf den Konzerten immer ein besonderer Moment, wenn Richie mal gesungen hat, woraufhin mein Dad zu mir meinte "der singt aber viel besser"...eieiei, das gab dann Feuer von allen Seiten :D

Wie steht ihr denn genrell zu solchen Geschichten, wenn mal jemand einspringt? Gebt ihr dem Eingesprungenen ne Chance oder heißt es gleich "Nä! Weg damit das ist nicht XY sondern bloß Z"?
 
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jackson
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also ich hab Frank Sampedro bei Crazy Horse schon ne Chance gegeben auch wenn ich Danny Whitten(r.i.p.) viel viel besser fand und er auch wirklich n guter Songwriter und Sänger und n besserer Gitarrist war, aber Neil Young hat das dann mit Sampedro gut aufgefangen fand ich . Aber was wäre gewesen ,wenn Danny Whitten sich nicht den goldenen Schuss gesetzt hätte und auch in den 80s usw bis heute bei Crazy Horse geblieben wäre.......:gruebel:
 
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Wie steht ihr denn genrell zu solchen Geschichten, wenn mal jemand einspringt? Gebt ihr dem Eingesprungenen ne Chance oder heißt es gleich "Nä! Weg damit das ist nicht XY sondern bloß Z"?

Ich bin am 12.6. in München und finde es erstmal natürlich auch traurig, weil der Sambora schon ein ziemlich guter Gitarrist sein kann, wenn man ihn lässt. Aber ich gebe natürlich auch neuen eine Chance. Ich seh lieber einen guten Ersatz auf der Bühne mit eigenem Stil, als einen kranken Sambora, der keine gute Show abliefert, weil er dazu nicht in der Lage ist.

Außerdem: So ne Hardcore-Entziehung dauert oft nur 4 Wochen. Vielleicht ist der Sambora in Deutschland wieder mit dabei.

Eine ehemalige Kollegin von mir bezeichnet sich selbst als Hardcore Bon Jovi Fan, sie war auch fest überzeugt, dass der Sänger Bon mit Vornamen heist (er ist quasi der Akt, wie bei Michael Jackson oder Katy Perry...). Als ich sie einmal darauf hingewiesen habe, dass Bon Jovi eigentlich der Name der Band ist und der von ihr so vergötterte Sänger eigentlich Jon heist wäre sie mir fast ins Gesicht gesprungen :eek: :D

Ist eigentlich ähnlich wie bei Ozzy Osbourne, die meisten Zuschauer merken doch nicht, ob da jetzt Randy Rhoads, Zakk Wylde oder Gus G. oder doch gar Iommi in die Saiten haut. Hauptsache der Ozzy spielt mit ;)
...und der heißt in echt auch John. :D
 
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ich darf am hochzeitstag auch nach münchen...
mag aber phil x. von dem her ist es mir egal wer da die saiten schwingt. wäre der jon auf entzug würden die konzerte wohl ins wasser fallen
ein gitarist ist in dem fall leichter zu ersetzen
zum thema bon jovi musikalisch die letzten jahre wurde ja schon einiges gesagt. mann hofft also auf nen haufen alter nummer.
 
Fred Board
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Ich denke Sambora ersetzen geht nicht, aber das muss ja auch nicht unbedingt sein. Soll heißen: Man sollte dem Gitarristen auch die Chance geben, seinen eigenen Stil mit reinzubringen.
Die traurige Wahrheit wird allerdings sein, dass Phil X sich wahrscheinlich sklavisch an das halten müssen wird, was Jon Bon ihm vorschreibt. Und er wird wahrscheinlich am besten genauso klingen müssen, wie auf den Alben.

Ich persönlich habe kein Problem damit, wenn Musiker in Bands andere Musiker ersetzen/vertreten. Solange mir der Bandsound noch zusagt, ists mir relativ wurscht. Allerdings sind manche Musiker wirklich schwer zu ersetzen, Sambora würde ich generell dazu zählen, im Falle des ja bereits angesprochenen Popkonzepts Bon Jovis allerdings wieder rausnehmen.
Aber ohne den Wechsel von Musikern wäre z.B. Ron Wood nie bei den Stones gelandet.
Nervig finde ich es erst, wenn alle 2 Jahre munter auf einer Position rumgetauscht wird, wie z.B. bei Rise against.
 
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mit der Stimme von Jon isses auch nimmer weit her....lässt den Refrain die Fans nur noch gröhlen. Der kommt da nimmer hoch....:bad:
 
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Wird genauso so gut gehen wie AC/DC ohne Bon Scott, Deep Purple ohne Blackmore, oder die CDU ohne Graf Copy+Paste...
Oder Judas Priest ohne KK Downing.
Womit wir wieder bei
Was mich interessiert ist Eure Meinung dazu. Was haltet ihr generell davon von Gitarristen bei Band einspringen?
Wie fühlt sich das für euch als Fans dieser Bands an?
Seht ihr es als eine Art Trost? Seid ihr mit dem Ersatz zufrieden?
wären.

Es kommt drauf an. Manche Bands sind ohne bestimmte Gitarristen einfach nicht mehr das selbe, bei anderen Bands ist es nicht so schlimm weil die nie einen Gitarristen hatten der besonders aus der Masse herausgestochen ist. Dann gibts noch die Scorpions. Ich vermisse Uli Roth zwar auf jedem Scorpions Album ohne ihn, aber letztendlich hatten sie immer tolle Leadgitarristen, auch wenn ich Jabs jetzt nicht gerade zu den Gitarristen zählen würde die aus tausenden herausstechen, er passt einfach gut in das rein was sie seit den 80ern machen und ist inzwischen auch lange dabei. Das ist sicher auch ein Faktor.
 
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Wozu noch bemerkt werden sollte, dass die Scorpions mit Uli Roth nichts mit den Scorpions ohne Uli Roth zu tun haben. Mit Uli Roth haben sie noch richtig gute Musik gemacht (vor allem live, habe sie damals ein paar Mal gesehen), sogar der heute nur noch unsäglich peinliche Klaus Meine klang damals noch gut! Nach Uli Roth...., naja, ich sage nur eins "Wind of Change"!
Allerdings, so glaube ich zumindest, hat Uli Roth mit seinen vergeistigten Experimenten nach den Scorpions auch nicht gerade Bäume ausgerissen. Ich denke da insbesondere an ein im Fernsehen gezeigtes Jimi-Hendrix-Memorial oder so ähnlich mit einer, nein der, grausamsten Fassung von Little Wing (Gesang Jule Neigel!), die ich jemals gehört habe! Jede Quartaner-Schüler-Band spielt das besser!

Zu Sambora: Ich denke 'mal, es geht auch ohne ihn! Das Beste, was er jemals gemacht hat, war sowieso seine erste Solo-Platte. Bei Bon Jovi darf er doch nur dafür sorgen, dass sein Chef möglichst gut aussieht !
 
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Wozu noch bemerkt werden sollte, dass die Scorpions mit Uli Roth nichts mit den Scorpions ohne Uli Roth zu tun haben. Mit Uli Roth haben sie noch richtig gute Musik gemacht (vor allem live, habe sie damals ein paar Mal gesehen), sogar der heute nur noch unsäglich peinliche Klaus Meine klang damals noch gut! Nach Uli Roth...., naja, ich sage nur eins "Wind of Change"!
Der erste Satz ist richtig. Allerdings versteh ich nicht so recht was man gegen Alben wie Blackout haben kann. Klar, sehr stadionrockmäßig, aber gefällt mir trotzdem sehr gut. Was Klaus Meine betrifft - der Gesang bei "Longing for Fire" ist einfach nicht mehr von dieser Welt.
 
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Der erste Satz ist richtig. Allerdings versteh ich nicht so recht was man gegen Alben wie Blackout haben kann. Klar, sehr stadionrockmäßig, aber gefällt mir trotzdem sehr gut. Was Klaus Meine betrifft - der Gesang bei "Longing for Fire" ist einfach nicht mehr von dieser Welt.

Ich habe ja auch nichts gegen Stadionrock, aber ich finde, da gibt es bessere Alternativen - ja sogar die Band dieses Threads! Und die Scorpions damals so Mitte der 70er waren der Hammer! Uli Roth hat da dermaßen vom Leder gezogen, dass ich mich immer noch ehrfürchtig daran erinnere (leider ist das sogar damals schon auf den Platten (ich glaube In Trance und Fly to the Rainbow oder so ähnlich) etwas weichgeklopft worden).
Nur eine Frage noch: "Nicht von dieser Welt" kann man aber nun so oder so verstehen. Ich nehme an, in Deinem Kontext meinst Du eher: gut. Oder sehe ich das falsch?
 
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