Booklets drucken (lassen)

von Boozer, 11.04.06.

  1. Boozer

    Boozer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.06   #1
    Moin, ich hab keine Ahnung ob dass in diese Abteilung gehört, habe aber keine passendere Gefunden.

    Folgendes Problem:

    Ich möchte Cd Booklets und Inlaycards drucken lassen.
    Kann mir da irgendjemand einen Anbieter für empfehlen?
    Die Wüste an Anbietern die Unmengen Geld für eine gering Auflage von ca 200 Stücjk verlangen ist riesig. Aber wo gibts einen wirklich günstigen Anbieter.
    Ich will doch nicht genausoviel für die Verpackung wie fürs Studio zahlen.

    Und was müsste ich genau Bestellen wenn ich ein 4Seitiges Booklet, alle bedruckt und ein stinknormales Inlay für normale Hüllen möchte.

    Ich freue mich über jede Hilfe

    Greetz
    Boozer
     
  2. m?h

    m?h Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.06   #2
    ... ich hab nicht wirklich erfahrung mit booklets, aber mit copy-shops

    wenn du das ganze in ner guten form auf cd/usb-stick hast, solltest du das auch im copy-shop anständig drucken lassen können...und das dürfte dir eher 20 € kosten, und nicht 150 :great:

    war jetzt nur mal so übern daumen gepeilt...einfach in copy-shop gehen und dort fragen
     
  3. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 11.04.06   #3
    Also: Layout und so weiter ist alles fertig?
    Auch so, dass es professionell verarbeitbar ist?

    Das Leidige ist halt, dass die Grundkosten so hoch sind. D.h.: im Verhältnis sind 400 STK günstiger als 200 STK. Solltest Du noch mal überlegen, so dass Du für Dich das günstigste Preis-Leistungsverhältnis rausbekommst.

    Ich kann Dir ein CD-Presswerk nennen (easyplay heißen die, mal im Internet gucken), da ist der Druck vom booklet (plus Covers plus Konfektionierung und Versand) mit drin. Wenn Du nur drucken willst, müßtest Du mit denen verhandeln. Oft machen Dir aber auch kleine Druckereien einen guten Preis, wenn Du keinen sonderlichen Zeitdruck hast, weil die das dann einschieben können, wenn es paßt.

    Wichtig ist noch, ob Du 2- oder 4-farbig drucken willst, ob Sonderfarben drin sind, etc.

    x-Riff
     
  4. Boozer

    Boozer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.06   #4
    Naja alles fertig kann man nicht gerade behaupten, eigentlich habe ich noch nix fertig.

    Da habe ich auch schon die nächste Frage, mit welchem Programm macht man sowas am besten, gerade die Schriftsetzerei, wenn man Texte im Booklet haben möchte oder so.

    Oder kann man die Sachen selber so drucken, dass es nach was aussieht? Ohne Duplex-Drucker eben.

    Boozer
     
  5. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 11.04.06   #5
    Die Variante selbst gemacht geht, bedarf aber mehr Sorgfalt und Kenntnis:
    1. Du solltest Du halbwegs in einem Layout-Programm auskennen oder Dich da reinfiddeln. Besser, Du läßt es eine/n Bekannte/n machen, die sich damit auskennt.
    2. Das Layout sollte berücksichtigen, dass es später über einen Kopierer gejagt wird. Also Vorsicht mit ausgefeilten Sachen und hochgradigen Erwartungen. Auch ein einfaches Layout kann sehr klasse wirken.
    3. Mit dem Druck hört es ja nicht auf: Die Seite muß vernünftig gefaltet und getackert, vermutlich auch geschnitten werden. Du mußt gucken, ob A4 gefaltet die Größe ergibt, die Du dann in eine juwel-Box packen kannst. Du solltest Dir also einen Copy-Shop suchen, die auch für die Weiterverarbeitung/Konfektionieren geeignete Geräte haben und Dich mit Tipps unterstützen.

    So weit erst mal,

    x-Riff
     
  6. KlausP

    KlausP HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 11.04.06   #6
    du mußt mit der Druckerei ausmachen wie du die Vorlage anlieferst.
    Adobe Photoshop ist z.B. ein gängiges Format.
    Oft steht das auch auf deren Internet Seiten.
     
  7. Xytras

    Xytras Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 12.04.06   #7
    ich wuerds nich selber schneiden/falten/kopieren. die qualitaet die ne druckerei/presswerk erreichen, schaffst du nie - und dann sieht s billig aus.
    ausserdem musste ma deinen stundenlohn rechnen, wenn du da 150x4 seiten kopierst und schneidest und falzt und tackerst...
    vermutlich biste da fuer wesentlich miesere qualitaet nur marginal unter den 150 euronen...
     
  8. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 12.04.06   #8
    Dass Stückzahlen von 200 nicht günstig sind zum Drucken, ist klar. Bei solchen geringen Mengen macht die Einrichtung der Maschine, die Zeit für Porbeandrucke, die Druckplatten und die Eingangsprüfung der angelieferten Vorlagen den allergrößten Batzen aus. Meist kriegt man um die 1000 zum selben Preis wie einige hundert, und erst dann schlägt die Stückzahl zu.

    Für dich jetzt ganz konkret:

    Wenn du vorhast, eine CD zu pressen (oder in einer Brennstraße vervielfältigen zu lassen), dann wird es das günstigste sein, über denselben Dienstleister auch die Drucksachen machen zu lassen.
    Die kennen nämlich auf jeden Fall auch die genauen Eigenheiten von CD-Drucksachen, und die Drucke werden billiger als bei der Druckerei um die Ecke, weil einige Arbeitsschritte wie Zuschnitt, Falzen usw. auf Maschinen laufen, die gar nicht erst umgerüstet werden müssen, weil da tagelang nur Booklets durchlaufen.
    Und man kriegt in der Regel gleich fertig konfektionierte CDs, d.h. mit Booklet und Inlay gleich eingelegt - die Arbeit unterschätzt man gemeinhin.

    Wenn du das so machen willst, dann schau dich nach dem Anbieter mit dem günstigsten PAKETpreis um - es nützt nichts, wenn die Pressung irre billig ist aber die Drucksachen schweineteuer.

    Wenn du selber brennen willst, dann wird i.d.R. der Weg zum ortsansässigen Drucker der günstigste sein, selbst wenn die Preise auf den ersten Blick höher sind. Warum? Bei Drucksachen gibt es jede Menge Stolperfallen und Fehler, die man bei der Anlieferung machen kann. Normalerweise werden die bei den Großdruckereien einfach kommentar- aber eben nicht kostenlos behoben, so dass dann hinterher auf der Rechnung plötzlich hier und da nochmal 50 EUR für irgendwelche Nacharbeiten auftauchen.
    Dem Menschen um die Ecke drückt man die Vorlagen persönlich in die Hand, wenn was nicht stimmt, kann der anrufen und man fährt nochmal eben vorbei und sagt ihm, wie man sich das vorgestellt hat - oder behebt das Problem mit einem Tipp von ihm gleich selbst.

    Welche Formate anzuliefern sind, das musst du mit denen klären, bei denen du bestellst, das ist oft verschieden. Die meisten Druckereien wollen aber direkt belichtete Filme haben. Will man Dateien anliefern, sitzt meist ein Grafikbüro oder ein Dienstleister dazwischen, davon muss man aber gar nicht unbedingt was mitkriegen.

    Am sichersten (und meist auch als einziges wirklich gewünscht) sind dabei "geschlossene" Dateiformate, wo also die Darstellung auf keinen Fall davon abhängt, auf welchem Rechner man die Datei aufmacht. Das sind in der Regel PostScript- oder PDF-Dateien, allerdings nicht die "normalen", die man kennt, sondern solche, die bereits CMYK-Auszüge enthalten.
    Anschnitt nicht vergessen, Schnittmarken gehören ebenfalls dazu und wenn schwarze Schriften auf buntem Hintergrund gut aussehen sollen, sollte man sich mit dem Stichwort "Überdruckung" bzw. "Überfüllung" auseinandersetzen.

    Für wen das alles böhmische Dörfer sind, der sollte am besten zusehen, dass er jemanden findet, der sich ein bisschen mit der Materie auskennt. Ein Werbegrafiker, der Setzer des Szeneblättchens oder der Vereinszeitung usw. Echter Mengendruck (Offset, Sieb, Tiefdruck etc.) läuft GANZ anders als der Tintenstrahler zuhause, da ist es leider nicht damit getan, die CD in die Druckmaschine zu stecken und hinten kommt das Booklet raus...

    Das nur als Tipp, weil man sonst viel Geld in den Sand setzen kann.

    Jens
     
  9. LeGato

    LeGato Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 12.04.06   #9
    Das sind noch ein bissel arg wenig Infos für 'ne fundierte Meinung...

    Ich nehme mal an, du möchtest Cover und Booklets für Demo-CDs erstellen und drucken lassen? Und meinst du mit "Inlay" den Einleger für die "Rückseite" der Jewel-Box? Soll das Ganze schwarz-weiß oder 4c sein? Hochglanz?

    Welchen Anspruch hat euer Demo? Engagierte Garagenband? Gut gebuchte Amateure? Semiprofessionell? Professionell? An wen geht das fertige Produkt und was soll es bewirken?

    Wenn ihr noch ganz am Anfang steht, reicht ein einmal entworfenes und dann kopiertes Cover/Booklet/Inlay völlig aus. Selber drucken könnte man bei der Auflage auch noch überlegen. Ob das wirklich billiger ist, hängt von deinem Drucker ab.

    Wenn ihr euch um lukrative oder prestigeträchtige Gigs bewerben wollt, sollte es schon einiges hochwertiger sein. Also eher Digitaldruck, alles andere lohnt sich bei der Auflage nicht. Das kostet dann allerdings auch mehr Geld. Andererseits: Wenn es euch auch nur einen Gig einbringt, den ihr sonst nicht bekommen hättet, habt ihr das Geld schon wieder raus.

    Wenn's in die Oberliga gehen soll, such dir jemanden, der sich mit Gestaltung auskennt und lass den alles Weitere machen. Die ersten eigenen Versuche genügen in den seltensten Fällen gehobenen Ansprüchen, da sollte man seine eigenen Fähigkeiten realistisch sehen.

    Mit welchem Programm du nun gestaltest, ist eigentlich vollkommen egal. Profis machen Bildbearbeitung gerne mit Photoshop. Kann alles, ist aber Anfängern nicht unbedingt zu empfehlen, weil es sehr mächtig und umfangreich und damit anfangs unübersichtlich ist.

    Typische Layout-Programme wären z.B. Quark XPress und Adobe InDesign, evtl. noch PageMaker. Gängige Vektor-Zeichenprogramme wären z.B. Illustrator, FreeHand oder Corel Draw.

    Du hast also die freie Auswahl. Bedenke nur immer, dass das Programm nur ein Werkzeug ist. Die Gestaltung sollte am Besten schon in Grundzügen in deinem Kopf fertig sein, bevor du den Computer anschaltest. Das Werkzeug zur Umsetzung ist zweitrangig, verschwende nicht allzu viel Energie darauf.

    Sorry, wenn hier eher wenig konkrete Tipps drin stehen, aber Gestaltung und Abwicklung von Druckaufträgen lernt man leider nicht mal eben zwischen Tür und Angel... Bei konkreten Problemen kannst du gern noch mal nachfragen.

    LeGato
     
  10. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 19.04.06   #10
    Sorry, hab letztens ganz vergessen, den Thread nach dem Zusammenführen wieder zu öffnen. *ascheübermeinhaupt* -> weiter geht's!

    ;)

    Jens
     
  11. Boozer

    Boozer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.04.06   #11
    Moin, erstmal danke für die vielen Vorschläge.
    Ich glaube aber ihr seht das etwas zu professionell für mich.
    Ich möchte einfach nur ein paar( 100-200 ) Booklets machen oder machen lassen, die einigermaßen was hermachen. Programme hab ich selbst eigentlich keine.

    Aber es scheint als hätte ich bei einer bekannten Firma etwas einstielen können, so dass diese mir mal kurz ihren duplex-farblaserdrucker überlässt, damit könnte das alles für mich schon Geschichte sein.

    Danke nochmal Boozer
     
  12. Bandstuff

    Bandstuff Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.06.06   #12
    Hallo Bozzer,
    wenn das nur ne Demo werden soll mach doch folgendes:
    Wenn Du nen Dublex Farbkopierer hast, is das doch schonmal die halbe Miete.
    Ich nehm an., das die Demos für Bewerbungen für Konzerte und Fans sind.
    Also ich würd kein 4 seitiges Booklet machen sondern nur eine Cover Card.
    Will heißen 2 Seitig 12 x 12,1 cm auf n bissl stärkeres Papier (gibts im Bürohandel). Auf die Front knallste dann das Cover und auf die Rückseite dann nur die Titel und eventuell auch noch n Bandfoto das langt in jedem Fall !!
    Dann nimmste als Jewelcase diese Slimcases ausm Promarkt oder Mediamarkt , dann brauchste z.B. schonmal keine Inlaycard mehr und hast keinen Stress mehr mit der Falzerei weil das is echt ne assi Arbeit und man bekommt das manuell auch nich so wirklich gut hin.
    Das müßte eigentlich reichen . Für den CD Label-Druck empfehlen sich in jedem Fall
    so CD-Klebe-Etiketten gibt es in jedem Bürofachhandel oder bei Mediamarkt ziemlich günstig. Die frisst normalerweise auch ein Farblaserdrucker achte aber darauf das die wirklich Lasertauglich sind is son Logo auf der Verpackung für Laserdrucker!! Ich würd sagen dann sieht das ganze ordentllich aus für den Fan wie für die Bewerbungen für die Konzerte und Du bist somit dann am billigsten dran.
    Das sieht dann bei den Veranstaltern dann auch professionell aus und bedenke das
    die das Ding nach dem Hören eh in die Ecke legen, entweder sie rufen Dich dann an oder
    schmeißen die CD dann eh weg wenns Ihnen nicht gefällt und dann tut das nich ganz so weh als wenn Du ne CD mit schweine teures Booklet geschickt hast. Oder :-) ?

    Wie Du siehst, kann also auch mit einfachen Mitteln und n bissl Eigenarbeit Eindruck schinden.

    Viele Grüße

    Chris
     
  13. Gast 23432

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    Erstellt: 04.06.06   #13
    Ihr wisst aber schon, daß das Aufkleben von Etiketten auf CDs eine sehr umstrittene Sache ist, oder?
    Gut, wenn die CD eh nur ein paar Monate oder so halten soll ists egal, aber wer länger Freude daran haben will, sollte sich mit dem Thema Direktdruck auf CDs befassen...

    siehe: https://www.musiker-board.de/vb/showpost.php?p=1116267&postcount=28

    Übrigens, bei DVDs ist das mit dem Aufkleben von Etiketten noch viel extremer, ich nehme an, wegen der höheren Drehzahl beim Abspielen...
     
  14. madmaxx

    madmaxx Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.06.06   #14
    Man könnte sich auch umhören, ob es irgendwo einen Kumpel gibt, der einen Lightscribe - fähigen Brenner hat.
    Die Rohlinge sind entsprechend ein wenig teurer, aber das Ergebnis ist eben dementsprechend.
     
  15. Gast 23432

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    Erstellt: 04.06.06   #15
    Hab welche davon gesehen, das Ergebnis gefällt mir gar nicht. Nur Grautöne...
     
  16. Schwabe

    Schwabe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.06   #16
    Gehe ich richtig in der Annahme, dass das was sich auf der CD befindet ebensowenig Professionell, also Amateurhaft hergestellt wurde ???? weil du ja "nur" 200 Stück machen möchtest und dann die Qualität auch egal sein kann ??

    Wenn nicht, dann werde ich in den nächsten Tagen mal hier einen Beitrag verfassen, wo Schritt für Schrift erklärt wird, was eigentlich genau dahintersteckt. (ist zufällig mein Beruf).

    Hier mal ein Beitrag von mir, der schon einige Luft aufgewirbelt hat (gelöscht und dann wieder reingestellt wurde)

    Zur Erklärung von was gesprochen wird:

    Einleger, Cover oder x-stg. Booklet ist das was vorne in der Jewelbox steckt.
    Inlay ist der hintere Teil

    Das Standardformat für Druckereien sind stinknormale PDF-Files, nur der Inhalt muß an die jeweiligen Spezifikationen angepaßt sein.

    Die besten Programme sind diejenigen die CMYK unterstützen (Corel Draw oder Quark) und dazu gehört "leider" nicht der Photoshop, der nur RGB unterstützt. Bist du nicht auf Farbgenauigkeit angewiesen, so kannst du ihn ruhig verwenden (ist zu 95% mein Werkzeug)

    Es gibt bei den Drucksachen im Normalfall nicht die Auswahl zwischen 1,2,3 oder 4 Farben (wie es z.Bs. bei Flyern der Fall ist) sondern es gibt "einen" Preis, egal ob 1 oder 4 Farben.

    Es ist auch nicht richtig das die Druckereien belichtete Filme haben wollen, auf alle Fälle kenne ich keine wo das Bedingung sein sollte.

    Richtig dagegen ist das du im Vorfeld schon wissen solltest was du eigentlich möchtest und wenn das der Fall ist, dann schreibe es hier rein und ich werde dir weiterhelfen, auch was deine Kleinauflage anbelangt. Denn es gibt für alles eine Lösung.

    Da du aber nur ein Teil von der Kette bist, ist es auch wichtig zu wissen was der Kunde, für den du ja die CD machst, willst. Und das ist mit wenigen Worten gesagt:

    er möchte für sein Geld einen entsprechend professionellen Artikel !!!!! ( und das ist sein absolutes Recht) Denn es ist fatal zu denken das nur das was drin steckt das wichtigste ist. Kurz noch meinen Lieblingsspruch: "was von außen aussieht wie Müll, ist innen nicht besser" !!!
     
  17. LeGato

    LeGato Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 10.09.06   #17
    Sorry, aber das ist nun wirklich Blödsinn! Photoshop kann selbstverständlich CMYK! Und auch LAB, was dann tatsächlich die wenigsten können. Die Farbgenauigkeit lässt sich bei Photoshop ganz hervorragend an den Monitor bzw. die jeweilige Druckmaschine anpassen (wenn man damit umgehen kann), sehr viel besser als z.B. bei Quark Xpress, dessen Bildschirmvorschau eine echte Katastrophe ist.

    Ich kenne einen ganzen Haufen Leute, deren Beruf es ist, Designs, Layouts und Druckvorlagen herzustellen (ich gehöre übrigens auch dazu...), und alle benutzen Photoshop.

    Hat aber mit dem eigentlichen Thema nix zu tun, also back to topic...

    LeGato
     
  18. Schwabe

    Schwabe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.06   #18
    sorry LeGato, PS unterstützt schon CMYK (hätte mich besser ausdrücken sollen) - nur haut er beim öffnen eines solchen Files die Farben etwas zusammen, was bei Einhaltung von Farbwerten nicht gut sein soll.

    Bei der Messung in Photoshop ist die angezeigte Abweichung vom Ausgangswert des Standards für 100% Cyan mit ISOcoated.icc am größten
    (in Photoshop gemessener Farbabstand perzeptiv 11,74 Delta E, absolut farbmetrisch gemessen liegt er bei 4,58 Delta E)
     
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