Boss-Gt-8 mit HK-Switchblade verbinden

von helli, 18.09.06.

  1. helli

    helli Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.09.06   #1
    Habe mir vor kurzen den HK-Switchblade zugelegt (nebenbei: bin begeistert vom diesem Ding), weil ich in den letzten 3 Jahren mit meinem GT-6 bzw. danach GT-8 zwar halbwegs zufrieden war (habs direkt in die PA gespielt), jedoch konnte ich mich bis zuletzt einfach nicht mit den Lautstärke-Unterschieden der Patches zufriedengeben. Hats bei einem gig gepaßt, wars beim nächsten wieder völlig 'unpassend', meine damit hauptsächlich die Unterschiede clean/verzerrt (liegt aber sicher nicht an mangelnden GT-8-Kenntnissen, kenne dieses zuweilen in- und auswendig, sind halt einfach die unterschiedlichen Gegebenheiten bei den gigs). Möchte hier aber keinesfalls das GT-8 schlechtmachen, war ansonsten supi damit zufrieden, vor allem was die Vielfältigkeit betrifft.

    Jetzt zu meiner eigentlichen Frage:
    Möchte in Zukunft das GT-8 mit dem HK verbinden, damit ich Lautstärke, Booster, Tremolo-Effekt und eventuell Delay über das GT-8 steuern kann,
    alles andere (Crunch, Zerre...) kommt vom AMP. Sollte ich hierzu

    1. GITARRE-GT8-AMP

    oder

    2. GITARRE-AMP-SEND-GT8-RETURN

    wählen.

    Welchen Nachteil (oder auch nicht) bringt die 2. Verbindung gegenüber der 4-Kabel-Methode (kann mir bei der 4-Kabelmethode keinen Reim auf die Effekt-Reihenfolge machen, verstehs einfach nicht :( )

    Danke im Voraus
    helli
     
  2. LilyLazer

    LilyLazer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.09.06   #2


    4Kabel methode. So kannst du z.b. das Delay hinter die Verzerrung von deinem Amp hängen und nur da klingt es. Funktioniert wirklich gut mit dem Gt-8. Probier ein bißchen mit Effektchain und du wirst sehen! :)
     
  3. helli

    helli Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.09.06   #3
    Danke LL, aber was ist der Unterschied, wenn ich das GT-8 ins SEND-RETURN hänge, dann ist ja z.B. das Delay des GT-8 auch hinter der Verzerrung des Amp? Versteh ich da jetzt was falsch oder ist es genau das, was ich nicht verstehe?!
     
  4. pat.lane

    pat.lane Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 18.09.06   #4
    machen wirs einfach
    ich hatte zwar nicht das GT8 aber das Gt 3 an meinem switchblade hängen

    gitarre-->switchblade-->send-->GT-->return Switchblade
    fertich
    nich mehr und nicht weniger....

    ich hab vom GT lediglich den compressor, das noisegate, das wahwah, volumenpedal genutzt und das teil nebenbei als stagetuner degradiert...
    zusätzlich hab ich beim switchblade den midi-thru/out mit dem midi in beim GT3 verbunden. somit konnte ich über den switchblade auch gleichzeitig das GT3 steuern.
    es geht auch umgekehrt, d.h. du kannst auch übers GT den switchblade steuern, aber das war mir dann doch zuviel programmiererei, aber technisch möglich ist das schon

    probiers doch einfach mal aus, aber denk auch dran das GT richtig einzustellen (einschleifgerät an halfstack oder combo) sonst klingts mitunter recht bescheiden...
     
  5. helli

    helli Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.06   #5
    Jop, und was ist jetzt der Unterschied zur 4-Kabel-Methode (rein effekttechnisch gesehen)?. Das ist's ja, was ich nicht versteh...
     
  6. bass steini

    bass steini Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.06   #6
    Ist die klassische 4 Kabel Methode nicht etwas anders?

    Gitarre -----> GT8 input -> GT8 FX Send ----->Amp input -> Amp FX Send -----> GT8 Return -> GT8 Output ----> Amp FX return -> Endstufe
    Rot = Kabel, schwarz = Interne Verdratung

    So hat man die Vorstufe im FX Loop des GT8 !!! Und wenn man nun noch bestimmen kann wie das GT8 die Effekte hintereinanderhängt (und ich glaube es kann das..), kann man die Vorstufenzerre benutzen und gleichzeitig bestimmen wo. Das bietet enorme Vorteile. So kann man die Effekte dahinscheiben (so rein virtuell im GT8) wo sie am besten klingen.
     
  7. sam_fisher

    sam_fisher Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.06   #7
    absolut korrekt, das ist der (entscheidende) unterschied. man hat absolute kontrolle über die effektkette, was bei ein paar effekten (wie z.b. wah) sehr hilfreich ist.
     
  8. LilyLazer

    LilyLazer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.06   #8
    Ja wie bereits gesagt, mit der 4km kannst du z.b. das Delay hinter die Verzerrung deines Amps setzen aber was anderes wie nen wah davor
     
  9. Don Rollo

    Don Rollo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.06   #9
    Ich überlege auch, mir das GT8 als Ergänzung zu meinem Amp anzuschaffen. Wie schlägt sich denn die Vierkabelmethode im Vergleich zu einem Setup ohne GT8? Geht da viel Dynamik des originalen Amps verloren?
     
  10. LilyLazer

    LilyLazer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.06   #10
    Es kommt drauf an was du willst...
    Also ich finde bei Cleansounds geht einem schon was verloren. Aber das wird halt niemand hören außer dir. Du wirst es auch vom Spielgefühl merken, dass was anders ist, als wenn du direkt in den Amp gehst ohne Schnickschnack.
    Aber es ist nicht dramatisch. Ausprobieren!!!
     
  11. Kehrblech

    Kehrblech Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.09.06   #11
    Hallo,

    passt vielleicht nicht ganz zum Thema... angenommen ich möchte das GT8 als Vorstufe benutzen und den Amp als reine Endstufe. Gibt es da eine Möglichkeit?
    Danke, das Blech
     
  12. poser99

    poser99 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.09.06   #12
    Gitarre-->Gt8 input-->Gt8 output-->Fx Return deines Verstärkers!
    so ist dein gt8 quasi ein preamp und du benutzt nur die reine endstufe deines amps! steuerst dann die lautstärke ect. über den Gt8.

    wenn du es so machen würdest:
    Gitarre-->Gt8 input-->Gt8 output-->Input deines Verstärkers, dann würdest du auch die vorstufe deines amps mit ansteuern und dann würdest du den EQ deines amps benutzen.

    anders ist es in der obigen metode, dort ist dein EQ am amp tot und du benutzt den vom gt8!
    ist ja auch schwachsinnig zigg Eq´s hineinander zuschalten.
     
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