Boss RV/MD/DD 500 User Thread

von GuitarWolf23, 20.02.19.

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  1. GuitarWolf23

    GuitarWolf23 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.02.19   #1
    Hi, ich bin neu hier im Forum und möchte direkt zum Einstieg einen Thread zur Boss 500er Serie aufmachen.
    Ich selbst verwende alle drei in Verbindung mit einem ES 8 Switcher in einem Dual-Amp Setup.
    Die Möglichkeiten die sich mit diesen Geräten eröffnen sind nahezu unbegrenzt...
    ...wenn man denn herausfindet wie man welche Parameter tweaken muss. Und da liegt der Hund begraben.
    Die vom Hersteller mitgelieferten Manuals sind ja bekanntlich wenig hilfreich.
    Ich hoffe, dass dieser Thread dazu beitragen kann, leider doch recht häufig auftretende Verwirrungen zu beseitigen.

    Meine erste Frage an Euch:

    Ich habe mir mit dem DD 500 so eine Art Crossfader Patch erstellt. Ziel war es die unterschiedlichen Sounds der beiden Preamps stufenlos mischen zu können und in stereo auf beide Endstufen auszugeben, um z.B von einem cleanen Sound zu einem Verzerrten zu wechseln, ohne dabei einen allzu abprupten Wechsel zu produzieren - Funktioniert super, ich versteh blos nicht warum :confused:.

    Zur Erläuterung:
    Bei mir hängen die Effekte in den Fx Loops von 2 Amps.
    FX Send-MD 500-DD 500-RV 500-FX Return.

    Settings:
    - MD im parallel Modus. E.Level in beiden Patches auf Null. Direkt Level kann ich über ein Exp-Pedal für beide Patches gegenläufig Steuern (also "missbrauche" ich das MD im Grunde als Pan Volume :twisted:)
    - DD auch im parallel Modus. Standard Delay. E.Level auch auf Null. Direct Pan von Patch A auf L100. Direct Pan von Patch B auf R100. (So werden Die Signale zusammengemischt und in Stereo ausgegeben)

    Hier mein Problem:

    Ich verstehe den internen Signalfluss des Direkten Signals im DD 500 nicht. Warum muss ich die Signale hart links bzw. rechts pannen damit das Signal in Stereo ausgegeben wird? Wenn ich Direct Pan auf "Center" stelle (was für mich das logischere wäre) wird das Signal nur auf der Seite ausgegeben auf der es auch am Eingang anliegt.

    Mir ist schon klar, dass das ein recht spezielles Problem ist. Eigentlich ist es gar keins, funktioniert ja. Wär halt für die Zukunft nicht schlecht, wenn man wüsste, wie das Ding tatsächlich funktioniert.
     
  2. Kasper666

    Kasper666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.19   #2
    Ich habe das DD-500 und kann Dir bei Deiner konkreten Frage (noch) nicht helfen, möchte aber gerne daran anknüpfen, bzw. überhaupt mal Leben in den User-Thread bringen. Vielleicht kommen dann ja doch ein paar Erfahrungen/Tipps zusammen!

    Yo, wenn ich gewusst hätte, was das DD 500 alles kann, hätte ich es schon früher gekauft ... Zur Erklärung:

    Als Ersatz für das Delay meines TC Nova System (das zugunsten analoger Treter vom Board geflogen ist) suchte ich anhand folgender Kriterien:
    • möglichst vielfältige Delay-Typen, bzw. Emulationen davon (Digital, Analog, Tape) am besten auch eine Binson Echorec-Simulation (um ein wenig in alten Pink Floyd Gefilden zu forschen ...)
    • Display für exakte Eiinstellung/Anzeige der Delayzeit
    • Speicherplätze + MIDI-Fähigkeit
    • Beimischung der digitalen Delays zum analogen Originalsignal, keine AD/DA-Wandlung des kompletten Signals
    Dadurch kam ich bei meiner Recherche auf 3 Geräte:

    1. TC Electronic Alter Ego X4
    + vielfältige kalssische Delaytypen, darunter auch Echorec-Varianten
    + MIDI-fähig
    - nur 3 Speicherplätze (wozu dann MIDI?)
    - kein Display
    - keine Einstellung der Delayzeit in ms

    2. Dawner Prince Boonar
    + kleinformatiger Klon des Binson Echorec
    + analoge Bedienoberfläche
    - keine anderen Delay-Typen
    - keine Speicherplätze
    - kein Display
    - teuer

    3. Strymon Volante
    + Emulation des Echorec und diverser Tape-Delays
    + analoge Bedienoberfläche
    + Speicherplätze + MIDI
    - kein Display
    - sehr, sehr teuer


    Ergebnis dieser Recherche: Will ich authentische Binson-Sounds UND Speichermöglichkeiten, kommt nur das 440,- teure Volante in Frage, wobei das kein Display hat und auch auch nicht die Breite an anderen, "moderneren" Delay-Typen (man soll vermutlich idealerweise noch ein Timeline dazuz kaufen ...)

    Also habe ich als Kompromiss aus Preis und Funktionsumfang das DD 500 gewählt, davon ausgehend, dass man mit dem Dual- und Patterndelay schon irgendwie die typischen "Triplet"-Echos eines Echorec nachbaunen könnte ...

    Jetzt der Witz: Das Gerät kommt an, ich scrolle ein bisschen im Menü herum und finde unmittelbar unter "Tape" den Typ "EchoR" und siehe da: Hier schlummert die komplette Echorec-Funktionalität mit den 4 Tonköpfen und deren sämtlichen Kombinationsmöglichkeiten ...

    Dabei hatte ich vorab extra recherchiert und auch die Bedienungsanleitung vorab studiert - nirgendwo ein Hinweis, dass das DD 500 eine eigene Echorec-Simulation an Bord hat...

    Ende vom Lied: Auf den ersten Blick scheint dass DD 500 ganz unerhofft alles zu können, was ich mir je von einem Delay gewünscht hatte. Werde weiter berichten!
     
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