Bräuchte Hilfe bei basslastigem Soundschnipsel

von mjmueller, 20.03.16.

  1. mjmueller

    mjmueller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.03.16   #1
    Hallo Leute,

    viele von Euch haben doch ganz prima Abhören :great: - ich leider nicht :-(

    Den kleinen Track habe ich heute aufgenommen und wollte "unten rum" :-) ein Schelm, wer Böses denkt) mal richtig Dampf machen
    Leider komme ich mit meinen kleinen Boxen nicht weiter. Über diverse Kopfhörer klingt es ganz gut finde ich. Ich war immer etwas enttäuscht vom Sound speziell in den Bässen. Jetzt wollte ich es mal wissen, komme aber an die Grenzen meines bescheidenen Equipments.
    Wäre wirklich super, wenn jemand über seine/ihre schönen Monitore den Track kritisch abhören würde.

    Was habe ich gemacht:
    Drums: Midispur mit dem TD6 eingespielt, mit MTPowerdrumkit Sound gegeben, Kompressor auf BD, Snare, Toms
    Bass: Line Signal vom Ampeg ins Interface, Kompressor (MJUCjr)
    Gitarren: Zwei Gitten, zwei Amps, zwei Boxen, je mit einem SM57 abgenommen - ein bißchen die Frequenzen getrennt, sonst nichts
    Das MTPowerdrumkit hat etwas Reverb, kann ich leider nicht ausschalten. Ansonsten kein Hall irgendwo drauf.

    Dann habe ich Bass und Drums jeweils im Bereich unter 170 Hz breit angehoben. War noch zu wenig.
    Daher in der Stereosumme noch mal breit angehoben im selben Bereich. Limiter drauf. Wurst gemacht. Das wars.

    Würde mich freuen, wenn jemand sich die Zeit nehmen würde reinzuhören und etwas dazu schreiben könnte.
    Speziell wäre ich interessiert, zu erfahren, ob
    - das zu viel des Guten ist
    - im Bassbereich alles verschwimmt und mulmt
    - BD und Bass noch differenziert werden können

    https://soundcloud.com/mjmueler/headphone-test-song
    Den Soundschnipsel gibt es auch zum Download (28MB) in 24Bit

    Viele Grüße und schon mal besten Dank!
    Markus

    PS: Bitte nicht so genau auf das hören, was ich da spiele :o
     
  2. Vinterland

    Vinterland Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.03.16   #2
    Hallo mjmueller
    Habe mir den Soundschnipsel gerade runtergeladen und kann ihn aber im Moment nur auf meinen alten Behringer MS-40 hören, die aber kein Maßstab mehr für mich sind.

    Jedenfalls wummert der Bassbereich doch schon etwas stark. Ich denke mal, das ist der Bereich unter 170 Hz den du da breit angehoben hast.
    Verlass dich jetzt aber nicht zu sehr auf diese Aussage. Ich höre mir den Song morgen Abend direkt mal auf den JBL an.
    Der Rest hört sich so aber erstmal sehr gut an.
     
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  3. Trommler53842

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    Erstellt: 21.03.16   #3
    Ich habe damit (also mit der Presswurst-Wave-Datei) mal etwas rumgespielt und bin ungefähr mit folgenden Einstellungen auf Cubase Pro 8 zu einem evtl. besseren Ergebnis gekommen:

    Für die Stereo-Datei eine Gruppenspur angelegt, in deren Insert einen Stereo-Enhancer, Weite auf ungefähr 124 gestellt (statt 100 Voreinstellung).
    Überlegung: Wenn man am Bass-Mumpf dreht, sollten einigen Sounds nach aussen wandern, um die tieferen Frequenzen in der Stereo-Mitte nicht zu sehr zu kaschieren.

    Im 1. Insert des Original-Kanals habe ich ungefähr folgende Einstellungen getätigt:
    EQ in den ersten Insert-Slot: 57,7 Hz / -4,9 dB bei 8,5 Q-Faktor
    (Überlegung: den ersten Dampf rausnehmen für nachfolgende Bearbeitung)

    Im 2. Insert des Kanals eine Hüllkurven-Bearbeitung (Multi-Envelope-Shaper):
    Weite: 88 Hz - 328 Hz bei -1,7 dB / Attack -4,9 dB / Length: 76,2 ms / Sensivity: -31 dB / Release: -10,3 dB
    (Hier wollte ich das Sustain "straffen", da Bass-Drums oft ihren markanten Bereich nur bis ca. 90, max 100 Hz haben und der E-Bass da erst anfängt, Alarm zu machen...)
    upload_2016-3-21_1-41-7.png upload_2016-3-21_1-40-28.png upload_2016-3-21_1-41-7.png


    Im 3. Insert einen Multiband-Kompressor mit folgenden Einstellungen (Facelift No. 2):
    (Überlegung hier: Wie trenne ich die Bassdrum vom E-Bass, ohne dass mir das Pfund unten herum in der Gesamt-Ausgabe flöten geht...)
    upload_2016-3-21_1-40-28.png

    Schaut nachher ungefähr so aus:

    upload_2016-3-21_1-43-2.png

    Ist natürlich keine Wundermedizin, aber in meiner Abhörumgebung waren so die Bässe etwas präszisierter....:o
    --- Beiträge zusammengefasst, 21.03.16 ---
    Huch, Bearbeiten nicht mehr möglich?

    Also, Multi-Kompressor-Einstellungen nochmal:

    0-88 Hz / -14,2 dB Threshold / Ratio 1: 2,6 / Attack 9,6 ms / Release - Auto / +2,2 dB
    88-145 Hz / -29,1 dB Threshold / Ratio 1: 2,9 / Attack 10 ms / Release - 233 ms / -2,7 dB
    145-349 Hz / -21 dB Threshold / Ratio 1: 2,1 / Attack 1 ms / Release - 188 ms / -4,4 dB
    349-ganz oben Hz... / -13 dB Threshold / Ratio 1: 2,4 / Attack 1 ms / Release - Auto / +1,0 dB

    Wie gesagt: Ich bin ein Greenhorn - nur so als Versuch....:embarrassed:
     
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  4. mjmueller

    mjmueller Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.16   #4
    Hallo Ihr,

    Das wäre prima :great: (JBLs (305) habe ich auch auf meiner To-Do-Liste - "musste" aber erst noch ein paar andere Ausgaben tätigen ;)).

    Das liest sich aber durchaus anders :great:
    Ich verwende zwar kein Cubase, aber grundsätzlich kann ich das mit Samplitude nachbauen. Insbesondere erst einmal Gruppenspuren anzulegen :facepalm1:, in denen ich dann weiter feilen kann. Und mit Deinen Parametern brauche ich ja nur noch die Einstellungen vornehmen :D.
    Dank Dir!
    Magst Du mal Dein Ergebnis hochladen?
    Viele Grüße
    Markus
     
  5. adrachin

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    Erstellt: 21.03.16   #5
    Nein.

    Nein.

    Ja. Besser gesagt man könnte alles differenzierter machen. Etwas Bass Anteil in den Seitenkanal ist dabei eine gute Idee. Dann drängt sich nicht alles in der Mitte. Und Wurst ist allgemein keine gute Idee. Genau das macht es undifferenziert. Hier mal eine Version mit Bass im S-Kanal:

    https://listen.riffstash.com/s/zRzxJPjaHJJPkQXm6

    vorher noch etwas de-komprimiert.
     
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  6. rbschu

    rbschu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.16   #6
    Moin. Ich finde, Kollege @adrachin hat Recht. Sein File auf Riffstash hört sich wirklich besser/differenzierter an. (Presswurst ist immer schlecht, besser Salami.)
     
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  7. mjmueller

    mjmueller Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.16   #7
    Hallo Ihr,

    Danke erst mal fürs Lesen, Reinhören und die Tüftelei :great:

    @adrachin: sehr cool - das ist wirklich definierter und differenzierter. Ich notiere: Seitenkanal !!!
    Höre nur ich das, oder "wandert" das Signal mal links/rechts?

    Als Vegetarier kann ich da überhaupt nicht mitreden :D

    Viele Grüße
    Markus
     
  8. Trommler53842

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    Erstellt: 21.03.16   #8

    Ja, hier:

    https://soundcloud.com/trommler53842/mjmueller

    (Habe zum Schluss auch noch etwas M/S-Editing gemacht, aber im konträren Ansatz zu Adrachin, der ja mehr Bass auf die Seiten gelegt hat.)

    Da ich aber davon ausgehe, das @adrachin über mehr Erfahrung/bessere Räumlichkeiten/besseres Equip verfügt, ist meine Version wahrscheinlich nur ein Schuss in den Ofen, um den Buckel Deiner Katze kurzfristig zu wärmen....

    (P.S.: Unser Kater geniesst auch gerne die Kaminofenwärme :D )
     
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  9. Vinterland

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    Erstellt: 21.03.16   #9
    Jepp, das hört sich auf jeden Fall schon differenzierter und räumlicher an.
    Kommt mir das so vor oder ist der Bass wirklich viel lauter als der ganze andere Rest der Instrumente ?.
    Wenn ja, @mjmueller ,...Ist das so gewollt ??. Für meinen Geschmack ist der Bas etwas zuuu Präsent.

    Aber ansonsten sehr schön. Die Drums gefallen mir sehr gut.

    Habe deshalb auch nicht viel dran verändern wollen. Habe bis 50Hz mal abgesenkt und ein wenig
    höhen reingebracht.

    https://app.box.com/s/93kdq64djmm4zudn0oncolcyvasjw504

    Leider iss im Moment nix mit Download, da wohl meine Bandbreite für diesen Monat aufgebraucht ist. :igitt:
     
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  10. Trommler53842

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    Erstellt: 21.03.16   #10
    @Vinterland :

    Adrachin hat in meinen Ohren zumindest den Weg gewählt, den E-Bass zu exponieren und fülliger darzustellen.
    Ich habe mal das Geigentiel - äh Gegenteil versucht, und den E-Bass "trockener" gemacht, um mehr Platz für die anderen Instrumente zu schaffen. Aber bin ja nur Laie...

    Letztlich wird es immer schwierig sein:

    1.) eine Stereo-Wav-Datei, die fast totkomprimiert ist, noch irgendwie zu sezieren und anschliessend aufzuhübschen - zumindest mit meinem Greenhorn-Wissen.
    2.) Einhergehend damit einen potentiellen Mix-/Aufnahme-Fehler im Nachhinein glattzubügeln
    3.) die Wünsche des Rezipienten zu 100% zu erfüllen...
     
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  11. Novik

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    Erstellt: 21.03.16   #11
    Das hörst du schon richtig. Und die teilweise starken Lautstärkeschwankungen und die Verzerrungen hörst du hoffenlich auch. Auch streiten sich jetzt Bass und Bassdrum im Tiefbassbereich.
    Notiere: BASS nach Seite nix gut weil nix bringt. !!!!:D
     
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  12. adrachin

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    Erstellt: 21.03.16   #12
    Das seeeehr gut. In einen Mix zu Demonstrationszwecken zwischen zwei Kaffee reingeflickt kann das natürlich keine Master-Radio Version werden.

    Wieso konträr? M/S habe ich immer im Master Kanal.
    Auch Vegetarier sollten aufhorchen, wenn es um die Wurst geht..... (;

    Ich würde einfach allgemein den Pegel niedriger halten bevor der in den Master Kanal geht. Mehr als -18 FS sollten da nicht ankommen. Am besten ein VU Meter rein, das bei -18 die rote LED leuchten lässt. Dann ist da Luft um den Klang nach belieben mit der nachfolgenden Master Kette zu formen.

    Irgendwie hast Du eine Bass-Allergie. Und Höhen Obsession...... (;

    Geschmackssache aber auch irgendwie. Klingt aber gut.

    Bei mir darf es gerne immer der Eichenholz verstärkte Bass mit Turbo Boost sein.......
     
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  13. Trommler53842

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    Erstellt: 21.03.16   #13
    Aha, Gelsenkirchener-Barock-Auksutik, oder wie?

    Leztlich geht es her doch nur um Spass, und keine Radio-Proudktion. Ab da würde ich das Handtuch werfen, und sonst übrigens auch...:crutch:

    Es gibt hier ja viel erfahrene User als mich kleine Kröte - mangels Dies, mangels Das...
     
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  14. Novik

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    Erstellt: 21.03.16   #14
    Welchen Bass hast du denn an die Seite gebracht und wie?
     
  15. adrachin

    adrachin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.16   #15
    Na den Bass, der drauf ist. Ganz profan die Spur gedoppelt, EQ rein und dann das zumindest von mir immer wieder gerne genommene Uhik-A:

    https://www.u-he.com/cms/uhbik

    ambience / reverb, a very unusual combination of early reflections with different plate algorithms. While most of the other effects in the Uhbik family are geared towards the more synthetic, radical effects, Uhbik-A is the master of understatement. Great reverb is seldom conspicuous, but if itʼs not there, something is missing from the sound. With its independant control over high and low-frequency decays, diffusion and modulation, Uhbik-A delivers the kind of reverberations that can turn a flat sound into a warm space, or evoke the widest of landscapes!

    Logischer Weise wirkt das auf eine Mischung angewendet auf den gesamten Bass Bereich. Das mache ich in einer Mischung natürlich nicht. Da kommt das nur auf den Bass mit early size Null oder nahezu null, den fetten Reverb Regler auf early oder auch mal eine Spur in Richtung Reverb. Mit den Klangreglern dann in den Gesamtmix einpassen.......
     
  16. mjmueller

    mjmueller Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.16   #16
    Hallo Ihr,

    Sei nicht so streng mit Dir, ich finde Deine Variante hört sich sehr aufgeräumt an. Der Bass ist zwar nicht so mächtig, dafür aber definiert.
    Dank Dir für die Mühe und das Hochladen :great:

    Rein nominell liegt der wie die anderen Spuren auch bei ca. -10dB, aber -wie ich vermute- durch die irre Anhebung im unteren Frequenzbereich ist der unheimlich dick geworden.
    Finde ich auch gut, recht höhenbetont, dadurch hört es sich weniger rotzig an, meine ich. Auch Dir herzlichen Dank für Deine Mühe :great:

    Kurzes Zwischenfazit: Ich finde es total super, wie unterschiedlich die jeweiligen Varianten klingen. Das ist ja kaum zu glauben! Ich habe alle Eure Tüfteleien im Browser auf und höre mich so durch und finds nur cool :rock:Total interessant !!!

    Auch notiert! :)

    Ja, das kann ich bezeugen (erinnere mich an eine Aufnahme, bei der gar kein Bass drin war und Du hast ihn irgendwie da rein gezaubert)

    So soll es sein:)

    Vielen Dank Euch - das ist echt schön!
    Markus
     
  17. Novik

    Novik Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.16   #17
    Ich vermisse jetzt den Teil, wo der Bass dadurch definierter wird:gruebel:
     
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  18. adrachin

    adrachin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.16   #18
    Definierter? Hatte ich irgendwo was von definierter geschrieben? Abgesehen davon hat diese Art der Bass Verbreiterung keinen Einfluss auf die Definition des Basses. Die geschieht vorher und wird dann im FX genauso verbreitert wie alles andere auch. Es ging ja um "unten rum" mal richtig Dampf machen. Das geht damit.

    Definition ist ein anderes Thema. Da kann man zum Beispiel Bass Rider von Waves oder auch Mautovolume von Meldaproduction nehmen. Die ziehen die Töne nach, wenn es vom Pegel in den Keller geht und man kann Kompression viel dezenter anwenden. Dann sind da die üblichen Filter Bereiche untenrum und bei dem Anschlagton, Saturation, Transient Shaper oder was einem sonst noch so einfällt.

    Ich weiß gar nicht, warum Du das so absurd findest. Ein Bass wird ja schließlich auch im realen Leben nicht reflektionslos direkt auf das Gehör der Zuhörer übertragen. Oder etwa doch?
     
  19. Telefunky

    Telefunky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.16   #19
    vermutlich war das der Stein des Anstosses:
    da erwartet man nicht unbedingt, dass Alternativ-Vorschläge noch eins draufsetzen

    ich mag ja halb taub sein, aber wenn es unter einem AKG K501 mulmig wird, ist der Bass (viel) zu dick...
    das reale (Aufnahme)Leben bedeutet für einen Bass tatsächlich in 75% der Fälle reflektionsfrei... DI

    cheers, Tom
     
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  20. Trommler53842

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    Erstellt: 21.03.16   #20
    Da sah ich die "Hausaufgabe": Nachträglich regulieren, was im Mixing-Prozess leider nicht komplett gelöst worden ist.
    Ich habe halt versucht, den Bass-Bereich zu straffen (auch wenn Druck verloren geht), da ich dies für mich als Primar-Aufgabe betrachtete.

    Da zeigt sich mal wieder, was mit einem potentiellen Kunden zu kommunizieren ist.

    Und ich würde sogar behaupten wollen, daß vor dem Mixing-Prozess die Sound-Auswahl der einzelnen Instrumente einiges erspart hätte.
    (zumindest bei Versuch-Fehlversuch-Prinzip)...und auch die Koposition hier und da hätte mehr Luft lassen können.
    Nicht alle Instrumente müssen Achtelnoten permanennt durchzimmern. (Das soll angeblich das Mixing erleichtern.:tongue:)

    Das würde wahrscheinlich auch ein Produzent seinem Kunden durch viele Blumen hindurch vermitteln.:hi5:
     
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