Britisch und Amerikanisch?

von Jerry77, 10.05.08.

  1. Jerry77

    Jerry77 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.08   #1
    Kann mir mal jemand anhand von Soundfiles erklären, was mit Britischem und Amerikanischem Sound gemeint ist? :D
     
  2. Matzel

    Matzel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.08   #2
    soundfiles hab ich grade keine, aber tech21 haben soundsamples, die sind nahezu paradebeispiele zum anhören.

    britisch = höhenreich, evtl. geboostete höhen (marshall)
    amerikanisch = mehr bass und weniger höhen als britisch (mesa boogie)
     
  3. iefes

    iefes Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.08   #3
    ergänzend:
    ich denke die britische zerre ist meist rauer
    wogegen amerikanische meist ein bisschen glatter ist.
     
  4. Sele

    Sele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.08   #4
    Ist eigentlich ganz einfach:

    Britisch klingt ein Verstärker, wenn er dazu neigt nicht klarauflösend zu sein und immer ein bisschen dreckig klingt - hat im übrigen Marshall geprägt. Böse zungen behaupten das läge am Wetter, dass selbst die Verstärker da schlecht gelaunt sind.....

    ... Amerikanisch klingt ein Verstärker, wenn er klarauflösend und differenziert klingt. Das Bild hat vor allem Fender(!) geprägt. Auf Mesa Boogie lässt es sich auch wunderbar anwenden.

    Das ist wirklich alles was dahinter steckt, es hat nichts damit zu tun dass die "höhenreicher" klingen o.ä..

    Grüße
     
  5. Aufkleber27

    Aufkleber27 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.08   #5
    Richtig.

    British unverzerrt ist eher "nass", "trocken", usw.
    Amerikansch unverzerrt is eher warm, bassig, saftig.

    British verzerrt ist meist dynamischer, rauer, dreckiger, mitten- und höhenbetonter, manchmal kreischt es sogar.
    Amerikanisch verzerrt is dagegen eher mehr komprimiert, fetter, matscht ein wenig mehr und ist insgesamt einfach glätter.

    Das ist natürlich alles nur ein Ansatz und muss nicht immer unbedingt stimmen, aber es geht schon in die Richtung.

    Marshall ist wohl DER Inbegriff für Britische Amps, Fender und Mesa/Boogie wohl DER Inbegriff für Amerikanische.

    Ich persönlich finde für Clean und HighGain Sound sind amerikanisch ausgelegt Amps besser und für Crunch Sounds brittische. Aber wie gesagt. Das ist nicht pauschal so.

    Grüße
     
  6. Matzel

    Matzel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.08   #6
    falsch ausgedrückt, meinte halt, durch den trebleboost, wie er eben oft verwendet wird, klingt der britische sound halt eher rau, aber dadurch, dass weniger komprimiert auch etwas ausgeprägter in den höhen.

    ich rede vom grundcharakter
     
  7. HellPaso

    HellPaso Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.08   #7
    lag das nicht an den verwendeten röhren? dass mesa/boogie und andere amerikanische amps andere röhren/Technik verwendeten als die britischen a la Marshall, Orange etc.?
     
  8. Aufkleber27

    Aufkleber27 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.08   #8
    Bassadam, mit Röhren kannst du nur Nuancen ändern. Klar klingt der Verstärker mit der einen Röhre etwas heller als mit einer anderen, aber der Grundcharakter (british, amerikanisch, Marshall, Orange, Mesa, etc.) bleibt erhalten.

    Der Sound wird eben durch die ganze Schaltung beeinflusst.
     
  9. Kramusha

    Kramusha Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.08   #9
    So einen Thread gabs doch erst vor wenigen Wochen? Da wo ich die Frage gestellt hab, obs auch einen deutschen/österreichischen Sound gibt und so.. You know ;)

    Lg Stefan :)
     
  10. xileph

    xileph Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.08   #10
    Du meinst doch nicht etwa diesen völlig unlogisch und falsch betitelten da? (Obacht, Ironie!) Den spuckt die SuFu so ca. an fünfter Stelle aus, wenn man dieses Forum nach "britisch amerikanisch" durchsucht. Gell, Herr Threadersteller ;)
    Da wird das Thema schon recht gut erörtert. Insofern wäre dieser Thread hier eigentlich futil.
     
  11. Sele

    Sele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.08   #11
    Ist halt Musiker/Fachzeitschriften-Gedöns ... Übrigens, du wirst lachen, ich habe auch schon in einigen Ami Foren/Zeitschriften vom "german sound" was gelesen. Fiel, wenn ich mich richtig erinnere, hier im zusammenhang mit den Highgain Verstärkern von Diezel und Engl.

    Grüße
     
  12. RomanS

    RomanS Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.05.08   #12
    ganz einfach:

    Britisch: AC/DC - rauher Marshall-Crunch

    Amerikanisch: Santana (die Klassiker) - singender Boogie-Lead-Sound
     
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