Bugera G5 Infinium defekt

  • #21

  • #22
würde mich auch interessieren.
 
  • #23
Hab grad nen Boss Katana MK2 Head hier.
Weiß noch nicht so recht aber ich glaub ich klopp den G5 in die Tonne
 
  • #24
Da kann sicher noch jemand etwas mit anfangen.
Für "in die Tonne" ist das Gerät sicherlich zu schade.
 
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  • #25
Hello again, liebe G5 geschädigte ;)
Ich habe es nun endlich in Angriff genommen, einige Hinweise hier aus dem Board und aus anderen Foren aufzunehmen und habe mir Ersatzteile bestellt.
Ich hatte ja das Pech, dass nicht nur der von mit gewonnene G5 Probleme gemacht hat, sondern auch nach kürzerer Zeit ein auf dem Gebrauchtmarkt erstandenes Ersatzgerät. Also: kein Sound bzw. nur bei sehr hohen Gaineinstellungen ein furziges Er- und schnell wieder Abklingen des Tons (nur Speake-Out, im emulated Out war alles okay).

Bestellt habe ich: 2x 5W 22kOhm Widerstände (bzw. 47kOhm für den zweiten Amp)
2x 04N60 MOSFETS (wie im Schaltplan ersichtlich)
2x Kühlerset, bestehend aus Fingerkühlkörper und Isoliersatz

Hinweis: Bitte die Arbeiten von einem qualifizierten Techniker durchführen lassen! In einem Röhrenverstärker können auch in ausgeschaltetem Zustand sehr gefährliche Spannungen herrschen!!

Beim Auslöten der alten Teile ist mir aufgefallen, dass es sich um P9NK60Z MOSFETS handelt, und nicht um die bestellten 04N60. P9NK60Z können mehr Leistung ab. Ich habe die 04N60 trotzdem eingebaut und mit den Kühlkörpern versehen, in der Hoffnung, damit trotzdem keine thermische Überlastung herbeizuführen. Evtl. werde ich da nochmal nachbestellen. DIe 5W Drain- Widerstände sind auch größer dimensioniert als die bisherigen und können auch höhere Zuverlässigkeit bewirken.

Vor dem Umbau:

20260524_122256.webp
20260524_122225.webp


Man sieht, dass der rechte von den beiden Widerständen durch Hitzeeinwirkung etwas dunkler geworden ist. Evtl sieht man auch and den Löststellen der MOSFETS Hitzeeinwirkungen (oder nur normale Rückstände der Verlötung). Verbrannte Leiterbahnen konnte ich nicht entdecken.

Nach dem Umbau:
20260521_215852.webp

Ich habe sowohl bei den Widerständen als auch bei den (mit Kühlkörpern inkl. Thermoleitpaste versehenen) MOSFETS die Beine möglichst lang gelassen, um eine erneute Überhitzung zu vermeiden. Beim zweiten Amp habe ich 47kOhm statt 22 kOhm Widerstände verbaut, weil das jemand auch einmal gemacht hat.

Insgesamtes Ergebnis: beide Amps laufen wieder, der mit den 47kOhm Drainwiderständen ist bei gleichen Potistellungen lauter, kann aber auch an Serienstreuung der Potis liegen, oder unterschiedlichen Röhrenaltern usw.
Härtetests bei längerer und lauterer Nutzung stehen noch aus, aber ich bin sehr froh, dass so ein relativ schnell gemachter Eingriff das Problem behoben hat.

Vielleicht hilft mein kleiner Bericht ja, dass auch andere G5 vor der Entsorgung gerettet werden. Die klingen ja schon ziemlich gut, obwohl sie auch gut taugten, um eine 1x12er draufzustellen :p

Sonnige Grüße
Matthias
 
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