Cat Empire / The Cat Empire / 2003 / CD

von Doin, 26.06.07.

  1. Doin

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    Erstellt: 26.06.07   #1
    Cat Empire – The Cat Empire – 2003 – CD

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    Genre: Ska, mit Funk, Latin und Hip Hop Einflüssen
    Laufzeit: 55 Minuten

    Die sechsköpfige Band The Cat Empire aus Melbourne, Australien ist
    hierzulande bereits vielen ein Begriff. Mit bereits sechs veröffentlichten
    Studioalben und einem Live-Album gehören sie neben AC/DC zu den
    erfolgreichsten Bands aus Australien. Da das Album Cat Empire für mich die
    Gruppe am besten charakterisieren kann, habe ich dieses für mein Review
    gewählt. Hier die einzelnen Stücke im Detail:

    1. How to Explain
    Nach dem Trompetensolo zu Beginn leitet der Leadsänger Felix Riebl mit seinem charakteristischen Sprechgesang die Strophe, aufgebaut aus zurückhaltender Percussion, Akkordbegleitung am Keyboard und an das Intro erinnernde Akzente der Trompete, ein. Der Refrain, sehr ska-ig gehalten wird von einem Post-Chorus beendet, in dem die Band ihren ausgefeilten Latin-Stil präsentiert. Die zweite Strophe endet mit einem eindringlich gesprochenem „Music is the language of our soul!“, was auch die Kernaussage des Songs ist. Nach dem zweiten Refrain folgt ein dubiges Outro. Ein Lieblingslied von mir, darum
    10/10 Punkte

    2. Days like these
    Der gemütlicher Song mit einigen kurzen Scratching-Einlagen und vielen Parts unterschiedlichster Musikrichtungen (u.a. auch Hip Hop) zeigt die musikalische Vielfältigkeit der Band, trotz der sie aber nie ihren Stil verlieren. Da das Lied aber nicht an andere Songs herankommt vergebe ich
    8/10 Punkte

    3. The lost Song
    Ein weiterer All-Time-Favorite von mir. In diesem ruhigen Lied besticht vor allem der melancholische Gesang des zweiten Sängers Harry James Angus, der in der Band auch für die Trompete verantwortlich ist und als Refrain ein bezauberndes Solo hinlegt. Diese schöne Ballade erhält von mir
    10/10 Punkte

    4. The Chariot

    Nach dem erneuten Trompeten-Intro geht es mit einem catchigen Ska-Beat weiter. Im Text werden Begriffe aus dem Krieg für ihre Musik interpretiert („in a way we are an army
    but this army not destruct“) was ich sehr kreativ finde. Nach dem Refrain, der aus einem Trompetensolo besteht, kommt wieder ein dub-lastiger Part. Besonders besticht auch der Breakdown beim zweiten Refrain, der nur aus dem zweistimmigen Gesang der beiden Sänger besteht. Hier wieder
    10/10 Punkte

    5. Hello

    Eine Stimmungskanone, die man sich aber nicht zu oft anhören sollte, da einem nach einiger Zeit der Refrain („oooh chello chello“) ziemlich auf die Nerven gehen kann. Der Song besitzt auch nicht die Abwechslung anderer Werke. Amüsant ist aber auf jeden Fall das Blockflötensolo am Ende des Stücks.
    7/10 Punkte

    6. One Four Five

    Ein interessanter Mix aus Ska und Hip Hop zeichnet dieses Lied aus. Es zu beschreiben fällt schwer, also hört es euch einfach selbst an.
    9/10 Punkte

    7. The Rhythm

    Nach dem Beginn bestehend aus traurigem Gesang und lateinamerikanischer Gitarre startet der Song voll durch. Die zweite Strophe erinnert an ein älteres Santana-Lied, welches ich aber nicht benennen kann. Leider fehlt im Gegensatz zum „The Rhythm“ auf der EP „The Sun“ das Percussionsolo, welches mich sehr überzeugt. Darum statt 9 nur
    8/10 Punkte

    8. The Wine Song

    Beginnend mit einem Klavier-Intro im Dreivierteltakt schaukelt sich dieses Lied in mehreren Temposteigerungen hoch. Die Lyrics sind nicht schwer zu verstehen: „We drink drink drink, let’s have some fun fun fun, …“. Ein witziger Song, welcher aber wegen mangelnder Abwechslung nervig werden kann.
    8/10 Punkte

    9. Nothing
    Ein gemütlicher Gute-Laune-Song ohne besondere Hebungen und Senkungen, aber trotzdem Wert gehört zu werden.
    7/10 Punkte

    10. Beanni
    Nach dem langsamen Nothing skaen Cat Empire mit Beani wieder voll ab, nur unterbrochen durch den Refrain in half-time. Der Song ist mit den vielen Scratching-Einlagen wieder sehr hiphopig. Leider nicht ganz on-top, darum
    7/10 Punkte

    11. The Crowd
    Ein langsamer Song der sich von beinahe melancholischer Stimmung zu Beginn zum Ende hin zu einem feierlich klingenden Lied entwickelt. Zum Schluss wird man mit einem Ohrwurm zurückgelassen. „Lord, un-chain my hand!“
    8/10 Punkte

    12. Manifesto

    Sehr jazzig, swingig und mit Kontrabass beginnt das Werk Manifesto. Diesen Swing behält es auch bei. Der Song beinhaltet ein wunderbar jazziges Klavier-Solo und bringt mit seinen 2:34 Minuten alles schlagfertig auf den Punkt
    8/10 Punkte

    13. All that Talking

    Ein interessantes Lied. Beginnend mit einem langsamen, Cat Empire-typischen Intro mit Sprechgesang und anschließendem Thema hört nach etwa 3 Minuten sämtliche Musik bis auf das Klavier auf und lässt dieses ein melancholisches, aufwühlendes Solo performen. Hier zeigt der Keyboarder Ollie McGill sein umfassendes Können. Nach dem Solo erhebt sich die ganze Band zu einer bombastischen letzten Widerholung des Themas, um dannach abermals mit einem ruhigen Klavier-Solo zu enden. Ein wahrhaft guter Abschluss für ein Album
    10/10 Punkten

    Fazit:
    Ein Album, welches Ska- als auch Musikliebhabern an Abwechslung und Ideenreichtum sicherlich gefallen wird. Alles in allem bekommt das Album von mir 9/10 Punkten, da es in wenigen Punkten doch noch nicht ganz ausgereift scheint, ansonsten aber meine 100%-ige Empfehlung ist.
     
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