CD's mit fließenden Übergängen brennen??? Welches Programm?

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Barbara
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Hallo alle miteinander.
Ich bin nicht vom Fach, aber ich hab trotzdem mal ne Frage.
Ich muss für ein Fest einige CD's brennen. Natürlich ist es nicht so angenehm, wenn zwischen den Liedern immer wieder Pausen sind. Mit verschiedenen mp3Programmen, kann man die SOngs ja so abspielen, dass die Übergänge ineinander fließen - bei meinem Programm heißt das überblenden.
Leider kann das aber meine bruning software (NERO) nicht. Gibt es irgendein Programm, welches das kann, oder gibts da nen geheimen Tip?

Vielen Dank,
Barbara
 
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Jetzt wunder ich mich aber, weil ich dachte, daß Nero einen Waveeditor drin hat...
gleich mal nachgesehen, auch nichts gefunden. hab ich vielleicht nicht mitinstalliert, weil ich halt das alles mit Samplitude mach.. Bin sicher, in der 5er Version gab es sowas, hab damit schon mal kurz rumprobiert. Kleine klangbearbeitung, Normalisieren, Überblenden, denk ich war alles drin.... Jetzt hab ich die 6er drauf

Ja, da gibst Programme, wavelab, magix....

Aber Du willst sicher nicht viel Geld ausgeben, im unteren Preissegment kenn ich mich nicht so aus. Für Samplitude hab ich damals 1500 DM bezahlt.....bzw. mein Chef....Das lohnt sich nicht für Dich.
 
benemaster
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Moinsen,

hab mal was von nem Plug-In für WinAmp gelesen,
ich glaube sogar hier im Board, welches du benutzt,
indem du deine gewählten Dateien in die Playlist ziehst und
das Tool anstellst, welches dann automatisch Übergänge hervorzaubert.

Vielleicht findest du ja etwas zu dem Plugin, ich finde leider nichts, aber wenn du es hast kannst du z.B. immer 15-20 Songs in deiner Reihenfolge in die Playlist ziehen und dann nebenbei z.B. mit Total Recorder aufnehmen.
Nachteil: Es dauert eben, bis der ganze Kram gemacht ist.

Zum Waveeditor: Bei mir war er von Installation ab dabei, finde ich auch sonst ein ganz nützliches Tool.
@tonstudio2:
Kannst du mir erklären, wie du das damit machst ? Wäre dankbar


Bei Nero (zumindest bei nero 6) kann man die Pausen zwischen den Tracks sehrwohl entfernen - aber keine Perfekten Übergänge, sondern eben nur die Pausen raus.

Wenn du wissen willst, wie das mit dem Pausenrauschneiden funktioniert, antworte einfach, ansonsten denke ich, das du weißt wie man das macht ;)

Mfg Bene
 
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benemaster schrieb:
...Zum Waveeditor: Bei mir war er von Installation ab dabei, finde ich auch sonst ein ganz nützliches Tool.
@tonstudio2:
Kannst du mir erklären, wie du das damit machst ? Wäre dankbar
...

Ja, nee, eben nicht! Weil es 'ne ganze Weile her ist und ich das auch nur einmal kurz probiert und dann (für mich) verworfen habe. Das war eben noch mit der 5er NERO-Version. Aber ich meine mich zu erinnern, naja nicht sicher, wie gesagt....
Wenn ich mich irre, sry!

Oder meintest Du was anderes?
 
benemaster
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Gutgut, Frage meinerseits schon beantwortet.

danke trotzdem

Mfg bene
 
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Ich hab auch mal ne CD mit fließenden Übergängen gebrannt. Hab kein Plug-In oder sonstiges gefunden, musste dann von Hand zu Fuß alles im Cool Edit machen: Die Lieder auf verschiedenen Spuren leicht übereinander legen, sodass ein fließender Übergang entsteht. Anschließend Mixdown erstellen. Dann hat man (bei ner fast vollen CD) ne an die 700mb große Wave-Datei, die man bei Bedarf dann noch auseinander schnippeln darf. Sonst hat man nur einen Track auf der CD, auseinandergeschnippelt kann man die Tracks einzeln anwählen und sie haben dennoch fließende Übergänge.
 
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Ok, Irrtum meinerseits, hab Nero5 noch mal installiert, Wave-Editor war dabei, die kleine Software kann ein bißchen was, aber definitiv nicht überblenden.....:(
 
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Jo mit Cool Edit geht das recht einfach. Und mann muss nicht ewig die Lieder für die Aufnahme laufen lassen. Das Auseinanderschneiden kann zwar nervig sein, kostet aber immer noch weniger Zeit als eine Echtzeit Aufnahme.

Cool Edit wirst du jetzt aber nicht mehr offiziell kaufen können (höchstens illegal downloaden). Es ist jetzt von Adobe und heisst Audition.
 
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Ich hab ein ähnliches Problem. Wenn ich mein Set an den PC anschließe und einen Mix aufnehme, schneide ich die Tracks nacher in Cool Edit auseinander damit man sie einzeln anwählen kann.
Wenn ich hinterher in Nero (hab glaub Vers 5.5) die Pausen rauslösche sind die Übergänge aber trotzdem nicht ganz flüssig sondern "haken" irgendwie ein bisschen. Manchmal fällts mehr auf, manchmal weniger. Am Player liegts nicht, hab vor kurzem vom nem Bekannten ne MixCD bekommen die auf allen Playern perfekt durchläuft. Hab mir die CD dann gebrannt und auf meiner Kopie tritt wieder dieses Haken auf, ist nicht wirklich tragisch aber man merkt einfach, dass der Takt nicht rundläuft und das ist nervig. Gibts ein Brennprogramm, dass dafür besser geeigent ist? Vielleicht liegts auch an meinem Brenner, glaub ich aber eher weniger.
 
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Veto schrieb:
Wenn ich hinterher in Nero (hab glaub Vers 5.5) die Pausen rauslösche sind die Übergänge aber trotzdem nicht ganz flüssig sondern "haken" irgendwie ein bisschen.
Wenn es ganz glatt durchlaufen soll, dann muss man 2 Dinge beachten:
1) Cd im Disc-at-Once-Modus brennen.
2) Beim Schneiden muss immer am ende eines "CD-Frames" geschnitten werden. Wavelab kann das, ob es Audition kann, weiß ich nicht.

Und natürlich niemals nach dem Schneiden noch nach MP3 oder zurück kodieren, das klappt nicht frame- oder gar samplegenau.

Jens
 
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Ok, das mit dem Disc-At-Once werd ich testen.

Wie sieht denn so ein CD-Frame aus? Ich hab eben immer bisher darauf geachtet auf dem Nulldurchgang der Amplitude zu schneiden.
D.h. ich muss die Tracks als Wav File speichern und später mit Nero beim Brennen ins normale CD-Audio Format wandeln?
 
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Veto schrieb:
Ok, das mit dem Disc-At-Once werd ich testen.
Wenn du das bisher nicht gemacht hast, dann ist auch klar, warum da Pausen sind. Das ist der Hauptgrund für solche "Lücken". Die Sache mit den Frames ist eher ein winziger Effekt, verglichen damit.

Wie sieht denn so ein CD-Frame aus?
Das "sieht" man nicht, es ist einfach eine bestimmte Anzahl an Samples, die in sich zusammengehören (wegen der Fehlerkorrektur der CD). Man kann Wavelab u.ä. Software mitteilen dass sie "framegenau schneiden" soll. Zitat aus einem anderen Forum:
Sowas aehnliches, CDs haben 75 Frames/sec., das sollte auch zum schneiden reichen. Feiner kannst Du Trackmarken nicht setzen.

edit: Audacity kannst Du z.B. sagen, dass Du auf ein Raster von CD-Frames "snappen" willst, das ist dann wohl angebracht.
(http://www.macuser.de/forum/archive/index.php/t-108596.html).

Ich hab eben immer bisher darauf geachtet auf dem Nulldurchgang der Amplitude zu schneiden.
Das ist nur Sinnvoll, wenn verschiedene Wellenformen aneinandergesetzt werden sollen, bzw. am Anfang eines Tracks. Im Falle durchgehender Live-CDs ist das mit den Frames wichtiger.

D.h. ich muss die Tracks als Wav File speichern und später mit Nero beim Brennen ins normale CD-Audio Format wandeln?
Du musst doch in Nero gar nichts mehr wandeln. Das macht Nero doch automatisch beim Brennen.
Aber zu deiner Frage: Selbstverständlich musst du deine Tracks als WAV exportieren. Als was denn sonst? Komprimierende Dateiformate sind in diesem Fall doch Käse, denn du verschenkst nur unnötig Qualität.

Di kannst übrigens aus Wavelab und ähnlichen Programmen meist auch direkt brennen. Dann brauchst du noch nichtmal zu schneiden, sondern setzt einfach an dem durchgehenden Wave-File die Trackmarken. Das ist noch einfacher.


Ich vermute aber, die Lösung für dein Problem ist einfach die Sache mit dem "Disc-at-Once"-Modus. Dafür spricht, dass das auch bei CDs auftritt, die du kopiert hast und die in der Vorlage noch korrekt funktionieren...

Jens
 
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Ich hatte mich mit dem Disc-at-once und track-at-once Prinzip noch nicht auseinandergesetzt, ob ich es verwendet hab, liegt daran wie die Standarteinstellungen sind.
Aber auf jeden Fall danke für deine guten Tipps.
 
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Also Disc-At-Once war standart bei mir. Ich denke mal es liegt dann an der MP3 Codierung, das Mixtape von meinem Kumpel hab ich mir nämlich auch zuerst als MP3 auf die Platte gerippt.
 
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Veto schrieb:
Also Disc-At-Once war standart bei mir. Ich denke mal es liegt dann an der MP3 Codierung, das Mixtape von meinem Kumpel hab ich mir nämlich auch zuerst als MP3 auf die Platte gerippt.
Das wird es vermutlich gewesen sein.

Merke: MP3 niemals(!) als Zwischenprodukt verwenden, wenn eine weitere "Behandlung" geplant ist.

Jens
 

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