Combos bis zum Anschlag aufdrehn?

von jonny129, 06.03.08.

  1. jonny129

    jonny129 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.08   #1
    Hi,
    wie ist das eigentlich...Kann man Combos voll aufdrehn ohne das die kaputtgehn? (Also Volume und vll. noch Gain)
     
  2. affenmann

    affenmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.08   #2
    In der Regel kannst du das machen, die Hersteller wären ja auch schön blöd, wenn der Verstärker mehr liefert, als die Box verträgt.
    Bei meinem alten Fame 60 Watt Combo klang es allerdings eher bescheiden und hat ganz schön (also stark, nicht schön ;) ) verzerrt.

    Schau einfach mal in die Bedienungsanleitung und vergleich die Werte des Vertärkers mit der Belastbarkeit der Box.
     
  3. I'm_Google

    I'm_Google Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.08   #3
    Mein 15 Watt Verstärker verbraucht 24,7 Watt. Ist das problematisch? Könnte das die Box überlasten?
     
  4. der_bruno

    der_bruno Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 06.03.08   #4
    Dass eine Endstufe mehr Leistung zieht als sie abgibt ist eigentlich normal ;)
     
  5. elkulk

    elkulk Bass-Mod & HCA Bass/Elektronik Moderator HCA

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    Erstellt: 06.03.08   #5
    Eieiei, was für ´ne Frage. Da schüttelt es mich.

    Gegenfrage: Wozu? (Und was hat das speziell mit Combos zu tun?)

    Ist der Eingangspegel extrem gering? - Dann macht es noch ein klein wenig Sinn, um eben noch einigermaßen auf Lautstärke zu kommen. Besser wäre es, für einen ausreichenden Eingangspegel zu sorgen.

    Gain dreht man bei den meisten Transistorcombos nur so weit auf, dass der Eingang optimal eingepegelt ist. Zu viel Gain bewirkt außer bei ganz speziellen Transistorschaltungen oder einer Röhreneingangsstufe Verzerrungen, die unangenehm klingen und auch für den Rest des Gerätes gefährlich werden können.

    Den Mastervolume dreht man nur soweit auf, wie die Endstufe noch gefahrlos arbeiten kann. Bei guten Combos können Schutzschaltungen weitgehend verhindern, dass die Endstufe an ihre Grenzen gerät, überhitzt oder die Lautsprecher gefährdet. Die meisten günstigen Combos und Verstärker haben aber nicht ausreichend Schutzschaltungen, um völlig ... freundlich gesagt: unbedarft ... einfach die Regler aufzureissen.

    @affenmann: Deine Antwort ist genauso wie die Frage - viel zu pauschal und äußerst grenzwertig. Um nicht zu sagen falsch: In der Regel sollte man auf keinen Fall sowohl Volume als auch Gain max. aufdrehn.
     
  6. Koebes

    Koebes Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.08   #6
    Das sollte man sowieso nicht, weil wir alle nur ein Gehör haben und das kaputtgeht, wenn man andauernd draufdröhnt....7

    UND DAS AUS MEINEM MUNDE :-)))
     
  7. Koopa

    Koopa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.08   #7
    Hallo,

    ich will mich hier auch mal zu Wort melden.

    Ich bin Besitzer einer Combo mit 40W beziehungsweise 65W mit Zusatzlautsprecher.

    Wenn ich jetzt bei folgenden Einstellungen spiele, dann leuchtet bei härterem Anschlag der Limiter und naja, ich weiß dann nicht was ich tun soll.

    Gain = 3.5
    125Hz = 4
    250Hz = 9
    500Hz = 9
    1KHz = 6.5
    2KHz = 5
    Volume = 3

    Naja, gegen 2x100W Gitarre ist das nicht so toll, aber soll ich dann noch weiter drehen, oder laufe ich Gefahr, irgendwas kaputt zu machen?
     
  8. elkulk

    elkulk Bass-Mod & HCA Bass/Elektronik Moderator HCA

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    Erstellt: 06.03.08   #8
    Welcher Combo genau?
    Ohne diese Information kann niemand wissen, was die Einstellungen Deiner Regler bedeuten (wie ist deren Skalierung?), noch kann man abschätzen, ob der Limiter auch nur halbwegs das hält, was er - scheinbar - verspricht, nämlich hoffentlich den Pegel, der in die Endstufe gelangt, zuverlässig zu begrenzen.
     
  9. Maerchenonkl

    Maerchenonkl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.08   #9
    Naja ich selbst könnte mir nicht vorstellen,dass eine Combo so gebaut ist,dass man irgendwie den Speaker kaputt machen könnte,indem man alles weit aufdreht...
    Allerdings denke ich mal,ist in den meisten Fällen, wenn man den Amp zu weit aufdreht und die Speaker kaputt zu gehen drohen ein ekelhafter Klang zu vernehmen. Meistens fängt es an scheußlich zu zerren und zu knacken und brummen und dröhnen,und spätestens hier dreht man automatisch wieder so leise,dass der Klang angenehmer wird...und dann tut es auch dem Speaker nicht mehr weh^^


    Ich hoffe man kann grob verstehen was ich zu sagen versuche :D
     
  10. Koopa

    Koopa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.08   #10
  11. jonny129

    jonny129 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.08   #11
    Bei mir gehts um den Roland Cube 30B... Da kann ich also (meinetwegen auch ohne Gain) Volume ohne Gefahr voll aufdrehen?
     
  12. Torchy

    Torchy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.03.08   #12
    Für Roland Cube:Klare Frage, klare Aussage: Du kannst

    Hatte den Cube 30 und in lustigen Aktionen damit auch Spontangigs in Kneipen und auf einem Sportplatz absolviert. Leistung reichte natürlich nicht aus, aber ich habe das Ding mehrere Stunden am Anschlag gefahren. Den 30 habe ich für den 100 getauscht, auch mit dem habe ich mehrmals definitiv am oberen Ende gespielt. Die Kisten können das ab.

    Da man sich ja hören möchte, dreht man auch die Bässe zugunsten der Mitten ein wenig raus und die beiden Cubes klingen auch am Anschlag noch sauber. Diese Aussage trifft natürlich nur für die beiden zu, bei anderen, vor allem "billigeren" Combos sollte man schon seine Ohren einsetzen.....
     
  13. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

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    Erstellt: 07.03.08   #13
    Hallöli,

    was Torchy da über die beiden Cubes schreibt mag durchaus zustimmen. Man zahlt nicht nur für das Namensschild, sondern auch für die Komponenten, die in den Amps stecken.

    Hartke schreit sehr treffend in seinem Benutzerhandbuch zum HA3500: Mit diesem Verstärker kann man JEDE Box killen. Wer bei seinem Verstärker alles voll reindreht und dann mit einer Slap-Orgie begunnt, darf sich nicht wundern, wenn irgendwann "Das Schweigen der Lautsprecher" eintritt ...

    @ Koopa: Dein Harley Benton scheint einen eingebauten Limiter mit festen Werten zu haben. Wird der Limiter aktiv, leuchtet das Lämpchen. Überschreitet das Signal einen fest eingestellten Wert, setzt automatisch zum Schutz der Limiter ein und schneidet alles ab, was über dem Limit liegt. Wenn der Limiter ab und zu angeht ist das kein Problem. Du hast ihn ja mitbezahlt. ;)
    Theoretisch kann man den Limiter auch als Klangbilder einsetzen, dass er permanent angeht; aber das würde ich lassen. Solange er ab und zu Impulsspitzen abschneidet arbeitet er gut und richtig.

    Zuerst den Gain Regler soweit aufdrehen, dass das Lämpchen direkt daneben nur bei harten Anschlägen / gelegentlich aufleuchtet und mit Voicing die Klangfarbe einstellen.
    Leuchtet das Lämpchen neben Gain nur ganz selten auf, ist der Bass optimal an den Verstärker angepasst. Dann die Klangreglung einstellen und zuletzt die passende Endlautstärke.
    Wenn der Bass bei wenig aufgedrehtem "Volume" (rechts) nicht verzerrt, darf er es auch nicht bei weiter aufgedrehtem Volume tun! Das wäre dann nämlich Endstufen-Zerre; und die kann jeden Lautsprecher zerstören. Der eingebaute Limiter soll verhindern, dass Spitzen Endstufenzerre bewirken. Wird ein Wert überschritten, schneidet er zu laute Spitzen radikal ab.

    Eigentlich sieht deine Einstellung sehr gesund aus.
    Und wenn das Lämpchen nur selten angeht ist auch alles bestens.
    Dreh den Volumenregler ruhig auf 5 auf. Beobachte was passiert - und hör auf deinen Gesamtsound.
    Garantie kann Dir niemand geben; aber wahrscheinlich kannst Du das Volume bis auf 7 aufdrehen. Evtl. Dabei den 250er Wert etwas zurücknehmen (auf 7 oder so).

    Gruß
    Andreas
     
  14. Bass Boss

    Bass Boss Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 07.03.08   #14
    Das Problem bei Combos ist nicht unbedingt, wie weit man Sie aufdrehen kann, sondern wie weit man sie aufdrehen kann und einen Klang hat der zufriedenstellend ist. Wenn man die Endstufe so laut macht das die Speaker wummern ist es auch nicht unbedingt laut und klingt nicht gut... Entweder man findet sich mit einem Pegel ab, oder holt sich was mit mehr Reseven, nimmt den Combo ab oder was auch immer.

    @ Koopa: Der Harley Benton ist auf einer bandprobe mit Schlagzeug und zwei Gitarren meistens wohl überfordert, vielleicht mal den großen Bruder anschauen

    https://www.thomann.de/de/harley_benton_hb115b.htm
     
  15. AK

    AK HCA Bass/Elektronik HCA

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    Erstellt: 07.03.08   #15
    Respekt. Ich würde keine solche Ausgae machen aufgrund einiger persönlicher praktischer Versuche mit einem einzigen Gerät dieser Serie. Oder aber Du kennst die Innenbeschaltung des Gerätes so gut daß Du es wiklich weißt. Dann nochmal Respekt.
     
  16. Psychodead

    Psychodead Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.03.08   #16
    Ähm.. wirklich? Diese Gurke? Also wenn ich mir nur die Leistungsangaben anschau, wage ich in meinem unwissenden Leichtsinn zu widersprechen. Kannst du mir vielleicht erklären, was dich zu deiner Aussage bringt? sind das Spitzen die die AUslenkung der Speaker so weit treiben dass selbige kaputt gehen? ein anderer Grund? Würde mich brennend interessieren.
     
  17. Harry

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    Erstellt: 07.03.08   #17
    Die Ausgangsfrage erscheint mir ziemlich unsinnig.
    Gegenfrage: wer macht denn sowas?

    Andere Frage: Geht ein Auto kaputt wenn ich es ständig auf Vollgas (d.h. am Maximum des Drehbereichs) fahre?

    Falls sowas notwendig sein sollte ist sowohl der Combo als auch das Auto völlig unterdimensioniert und ich würde mir daher über eine Neu-Anschaffung Gedanken mache bevor ich darüber nachdenke wie lange ich mein Equipment solange bis zum Anschlag fahre bis es platzt.
    Abgesehen davon dass der Sound auch beim besten Combo im Vollanschlag nicht im Sinne des Herstellers und wohl (hoffentlich) auch nicht im Sinne des Users ist.

    Und: meinen Cube 30 und auch meinen DB500 würde ich niemals gar nie nicht ständig am Limit fahren - dazu sind sie mir viel zu schade.
    Andererseits: wenn ich einen HB Combo hätte, den würde ich quälen bis er kaputt geht, damit ich mir endlich einen anderen kaufen müsste. :D
     
  18. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

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    Erstellt: 07.03.08   #18
    Hallo Psychodead,

    ich zitiere mal aus dem 3500er / 5500er Manual:
    Das stimmt in der Tat.
    Zum einen kann man, wenn man es drauf anlegt, so große Impule erzeugen, dass keine / kaum eine Box (besser deren Lautsprecher) sie aushalten würde.
    Zudem kann man mit einer zerrenden Transistorendstufe auch jeden Speaker himmeln. Dabei spielt die Belastbarkeit des Lautsprechers keine Rolle mehr. Unsere "Elektroniker" können das besser erklären. Wenn ich mich recht entsinne, kommt dann irgendwann Wechselspannung statt Gleichspannung und das tötet die Schwingspule (???).

    Mag sein, dass bei diesem Text (der ja aus dem Amerikanischen übersetzt wurde) auch das amerikanische Verbraucherschutzrecht eine Rolle spielt. Mag sein, dass in den Boxen-Manuals steht, dass man keine Kleintiere vor der Bassreflexöffnung fönen darf. :D

    Wichtig ist im Grunde: Man sollte bei der Benutzung eines Bassverstärkers nie das Hirn ausschalten oder auf Standby schalten. Das kann für die Lautsprecher und evtl. den Verstärker tödlich enden.

    Gruß
    Andreas
     
  19. elkulk

    elkulk Bass-Mod & HCA Bass/Elektronik Moderator HCA

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    Erstellt: 07.03.08   #19
    Nahe dran, nämlich genau umgekehrt ;):D: Es kann quasi Gleichspannung/-strom abgegeben werden, was die Lautsprecherspule bis zum Anschlag (wortlich - Anschlagen) auslenken kann. Das garnixgutt.

    Beim Lesen dieses Threads überkommt mich phasenweise stark der Eindruck, dass auch deutsche Manuale nur zu berechtigterweise allmählich auch auf alle Abstrusitäten bzw. auf deren Unterlassung hinweisen. - Ich meine natürlich nicht Dich, Andreas.
     
  20. beowulf666

    beowulf666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.03.08   #20
    Hi,

    wirklich viel kann ich jetzt auch nicht dazu schreiben.

    Wenn ich etwas in die Zerre treibe, schneide ich vereinfacht gesagt die Pegelspitzen ab. Wenn wir uns eine "normale" Sinuswuelle vorstellen, und die Spitzen abschneiden, haben wir irgendwann eine Rechteckspannung.

    Wenn man diese Rechteckspannung analysiert, das Stichwort dazu heisst Fourier Analyse, kommt man zu dem Schluss, das wir eine recht große zugrunde liegende Sinusspannung und viele darüber liege höherfrequentige K1-Kn Anteile, das sind höherfrequentige Sinusspannungen, haben. Dadurch steigt die Leistung weiter an, die Speaker bewegen sich jedoch nicht wesentlich mehr. Das nennt man Clipping.

    Die Speaker werden jedoch durch die Bewegung gekühlt, irgendwo muss ja die Leistung, die nicht in mechanische Energie umgesetzt wird, abbleiben. Stichwort Wirkungsgrad. Dadurch überhitzen die Speaker, und üblicherweise verabschiedet sich zuerst das Trägermaterial der Schwingspulen. Das endet dann im Exitus der Lautsprecher.

    Der Unterschied zu der Vorstufenzerrung ist üblicherweise der Abschneidevorgang, der sich aus den Kennlinien der Verstärker ergibt. Bei Endstufenzerrung einer Transistorendstufe wird das Signal abrupt abgeschnitten, und es entstehen wesentlich hochfrequentigere Schwingungen als bei der - vergleichsweise - sanften Zerrung der Vorstufe. Dazu kommt noch, das die Endstufe beim Clipping schon an der Leistungsgrenze ist und die Maximalleistung abgibt.

    In diesem Wikipedia Artikel zur Rechteckspannung gibt es recht gute Bilder, die das visualisieren.

    Gleichspannung wäre übrigens auch tödlich für die Speaker. Und nein, mit nem 9V Block schafft man das nicht, da muss schon nen bisschen mehr Leistung drüber gehen. Wir sollten an den Speakern immer Wechselspannung haben.

    Keine Ahnung, ob das verständlich war...

    PS: Nu hab ich so lang geschrieben, und grad erst den Post von Elkulk gelesen. Wie kommt da denn Gleichspannung zustande? Versteh ich grad irgendwie nicht...
     
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