customshop les paul-gewicht?!

von screamer04, 30.03.06.

  1. screamer04

    screamer04 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.06   #1
    wie schwer sind eurer meinung nach die sehre gute paulas?
    ich habe folgendes gelesen:
    Sehr gute Les Paul: ca. 3,6kg bis 3,9kg

    Oft meint man, dass leichte Gitarren besser klingen als schwere - das ist definitiv falsch! Was aber richtig ist, das Gitarren mit trockenem Holz (lange Lagerung) immer viel besser klingen, als Gitarren mit feuchtem Holz (geringe Lagerung). Daraus resultierend, entstand der Irrglaube, dass leichte Gitarren einfach besser klingen müssen, obwohl bei diesen Instrumenten nur das Holz ohne Restfeuchtigkeit war und somit einfach leichter. Klar - Holz was trocken ist, ist auch viel leichter - nur wer kann sich solch lange Trockenzeiten noch leisten in unserer heutigen Zeit? Die Industrie hat dieses Problem auch frühzeitig erkannt und verwendete Hölzer, die von vorneherein leichter sind. Nachteil hierbei, die Instrumente klingen harsch und dünn. ingegen feuchtes Holz klingt immer schwammig und undifferenziert.

    Paula Probleme:
    eine leichte Paula zu finden ist erstmal sehr selten. Bedingt durchdas schwerere Mahagoni Holz ist dies von vorneherein ein Glückstreffer. Doch auch das ist problematisch: ein Kunde findet eine leichte Paula, dann ist diese meist hohl gefräst (wie anders sonst kommt das leichte Gewicht zustande). Das hat zur Folge, dass diese eher topfig nicht knackig genug klingt. Oder der Kunde findet eine schwere Paula (da gibts sehr sehr viele davon) und hat meist nur Mulm und undifferenzierte Sounds (hier ist immer das Holz nass). Generell gilt, eine Paula ist dann besser: wenn dieser berühmte Gummi-Ton da ist (man nehme einen Gummi-Ring in den Mund, zieht in lang und zupft mit den Finger), wenn auf den Bass-Saiten an den ersten 5 Bünden der Ton knackig und differenziert kommt, wenn die Kopfplatte richtig vibriert.
    Jedoch ist das nur eine Faustformel, welche eigentlich nichts über den Ton aussagt!



    (das bezieht sich auf paulas aus maßivem mahagony ohne "weight relieved" bodys)


    könnt ihr da zustimmen oder was würdet ihr sagen?
    es ist ja logisch, dass gitarren mit "nassem" holz nicht so gut klingen und gleichzeitig schwerer sind!
    würdet ihr beim kauf einer les paul darauf achten, dass diese "leicht" ist?



    PS: an alle gibson historic besitzer:
    was wiegen eure les pauls?
     
  2. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 30.03.06   #2
    Richtig, Gewicht hat mit dem Sound nix zu tun,

    Meine R4 hat 3.6kg (leichter als meine Strat!!!), meine 68CA ist wie alle Customs ein Grabstein mit 4.3kg
     
  3. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 30.03.06   #3
    Also ne 58er RI ausm Customshop klingt aber nicht nach Gummi :D

    Überhaupt ist das ne ziemlich seltsame Methode. Was fürn Gummi, wie lang ziehen, wo zupfen? Die klingen doch alle anders.....und wenn überhaupt, nach Maultrommel, aber nicht nach Paula unplugged. Oder Strat. Oder überhaupt Gitarre....

    Das dürfte der Saite viel Energie entziehen und zu Sustainverlust führen. Oder irre ich mich da? Großartige Resonanzen sind ja wohl kaum erwünscht, und schon gar nicht am Hals und Kopf.

    Ich kenn das nur von richtig gemeinen Deadspots: da vibrieren Hals und Kopfplatte höllisch......und das ist shice ;)

    PS: selbst wenn man genaue Angaben über Trocknung etc. hat, wird das absolute Gewicht wenig aussagen. Ne Gitarre komplett aus Ahorn und sagen wir mal 5 kg wird anders klingen als ne Gitarre aus 5 Kg Balsa. Da wird wahrscheinlich nicht viel Ton kommen, weil der Hals wohl ziemlich stark dämpfen wird.....nur mal so als Extrembeispiel.

    Da man aber ja über Trocknung etc. wenig erfähtrt, nützt einem nicht mal das spezifische Gewicht allzuviel. Zumal das ja, da Naturprodukt, auch gewaltig schwanken kann. Nicht, dass Balsa und Ebenholz sich nun überschneiden, aber Mahagoni und Erle z.B. liegen da voll im Überschneidungsbereich.

    Insofern: drauf geschissen. Ausprobieren, anhören, wenn gefällt -> kaufen. Und wenn Styropor drin ist.......
     
  4. RokhA

    RokhA Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.06   #4
    Die 5kg Gitarre aus Balsa wäre aber richtig grooooß;)
     
  5. screamer04

    screamer04 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.03.06   #5
    hab ich mir auch gedacht als ichs auf der website gelesen hab :screwy: :screwy:!!


    klar aber ich rede ja von einer les paul!!! das heißt auf jeden fall mahagony body und meistens ahorn top!
    da steht ja die holzsorte schon fest! dann sieht man ja schon ganz grob, wie "gut" das holz getrocknet wurde (natürlich wiegen auch 2 "perfekt" getrocknetet stücke mahagony nicht gleichviel-holz ist eben ein naturstoff und von stück zu stück immer etwas verschieden, wie du gesagt hast)!
    aber trotzdem ist die kernaussage der website: "sehr gute les pauls: 3,6-3,9kg" etwas unglaubwürdig denke ich! man wird auf jeden fall schwerere, sehr gute paulas finden!


    jo so denk ichs auch
    :great:


    PS: falls ihr noch nachlesen wollt:
    hier die website, aus der ich dich auszüge habe:

    http://www.proguitar.de/ReadMe/ReadMeFirst.html
     
  6. Lightmanager

    Lightmanager Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.03.06   #6
    Mal abgesehen davon, dass ja jeder irgendwie anders definiert, welcher Sound ihm gefällt sind die Aussagen für'n A****. Ich steig jetzt übrigens auch auf Maultrommel um, nur die klingt so richtig nach Les Paul. ;)

    Was das Gewicht angeht, das hat ja nicht nur was mit der Feuchte des Holzes zu tun; da spielt das Gebiet eine Rolle, wo das Holz geschlagen wurde, da klimatische Faktoren und auch Nährstoffgehalt des Bodens die Wuchsdichte des Holzes beeinflussen. Ein Stück Mahagoni mit hoher Wuchsdichte wiegt nun einmal mehr, als eines mit einer niedrigen Wuchsdichte.

    Alles in allem denk ich mal, kann man die Qualität einer Gitarre nicht am Gewicht festmachen...da gibt´s nur eins; testen und wenn's gefällt, kaufen.
     
  7. Bluesmaker

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    Erstellt: 31.03.06   #7
    Moin moin wie der Hamburger sagt (naja, wahrscheinlich nicht nur der Hamburger ... ;) ),
    das ist ein heikles Thema. Ich habe leider nicht die Zeit für Euch die entsprechenden Stellen die es zu diesem Thema aus dem Netz gibt,herauszuzitieren. Es gibt ne Menge Infos dazu. Siehe bitte auch Gitarre&Bass-Talk Kopfplattenschwingen, da haben sich die Experten mal so richtig ausgetobt zu diesem Thema. Die Theorie besagt schon, dass optimales Sustain dann entsteht, wenn man eine Saite an zwei großen Massen befestigt. Dann bleibt die Saiten-Schwingungsenergie erhalten und wird nicht anderweitig abgeleitet. Das ist die Theorie, ..... aber wie oft festgestellt, liegen zwischen Theorie und Praxis oft einige Unterschiede. Meine persönlichen Erfahrungen sind die, dass ein Instrument wenn es zu wenig schwingt gewissermaßen steril klingt (without balls ... ähem). Der gute Holzcharakter des Instrummentes kommt erst dadurch zustande, dass das Holz in Schwingung gerät ! Ich glaube, dass die Kunst darin besteht, genau die "gute" Balance zwischen den Schwingungen zu bekommen. D.h. zu viel Schwingungen könnten auch kontraproduktiv sein (Resonanz die zu Dead-Spots führt). Meine Klampfen die am meisten schwingen klingen auch am besten (ich weiß, das ist natürlich rein subjektiv).
    Dass das ein ganz sensibles Thema ist beweist u.a. auch, der Einfluss durch die Hardwarekomponenten. Ich war erstaunt über den Zuwachs an "Organik" allein durch den Tausch des Stoptail-Pieces meiner SG von original ("Schwermetall") gegen ein Alu-Stoptailpiece. Habe das Gefühl meine "Geige" schwingt dadurch mehr. Sie hat meiner Meinung nach einen ordentlichen Sprung nach vorn gemacht soundmäßig gesehen. Auch was Udo Pipper mal in der G&B beschrieb ist interessant. Allein der Tausch der Mechaniken bei seiner Paula durch die schwereren Groover- oder waren es Kluson (?) Mechaniken brachten ein Zuwachs an Substanz. Das zeigt doch, dass sich die Schwingungsenergie anders verlagert. Vom Hals in Richtung Body. Ohhh jetzt habe ich Euch genug zugetextet. Sorry, bin vom eigentlichen Thema etwas abgewichen ... ;)
     
  8. Bluesmaker

    Bluesmaker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.03.06   #8
    Hi,
    ich schließe mich dem von Lightmanager an. Das Gewicht der Hölzer einer Art (hier Mahagoni), hängt wohl in 1. Linie von der Wuchsdichte ab. Langsam wachsende Hölzer haben in der Regel eine höhere Dichte (und sind dadurch schwerer) als schnell wachsende Hölzer. Ich glaube schon, dass man davon ausgehen kann, dass alle verbauten Hölzer bei Gibson einen entsprechend ausreichenden/geeigneten Trocknungsgrad haben und dass diese sich nicht großartig unterscheiden. Früher hatte "man mehr Zeit" und die Trocknung war schonender für das Holz durch die lange Lagerung. Heute werden die Hölzer durch Zwangstrocknung in eine art Ofen gebacken um sie zu trocknen. Rein physikalisch gesehen dürfte der Feuchtigkeitsanteil ähnlich sein egal ob durch Langzeitlagerung oder durch die Zwangstrocknung. Nun gibt es Leute die behaupten, dass diese art der künstlichen Trocknung sich negativ auf den Sound auswirkt. Das ist aber rein hypothetisch, denn wer will denn sagen, ob ein eventuell festzustellender Soundeinfluss durch das Trocknungsverfahren oder vielmehr durch das verwendete Holzstück resultiert. Denn eines ist klar, jedes Holzstück ist anders !
    Ciao, Bluesmaker
     
  9. Lightmanager

    Lightmanager Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.03.06   #9
    Sicher ist es so, dass die Trocknung in einer Trockenkammer nicht so schonend ist, wie die normale Lufttrocknung bzw. Lagerung über Jahre...trocknet man das Holz zu schnell können mehr oder weniger große Risse entstehen. Ich gehe aber davon aus, dass man bei Gibson bzw. bei deren Holzlieferanten schon weiß, was man tut und wie man trocknen muss, dass das Holz keinen Schaden nimmt.
    Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass man in Sachen Klang einen Unterschied heraushört, wenn das Holz maschinell getrocknet wurde.

    Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass es sicherlich auch alte Les Pauls aus den 50ern gibt, die mies klingen, weil man ein schlechtes Stück Holz erwischt hat. :D
     
  10. UncleReaper

    UncleReaper Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 31.03.06   #10
    Kam die Behauptung nicht von dem Kerl der auch ausschließlich die Knochen von "argentinischen Rindern" für Sättel benutzt ?
    Also die Qualität der argentinischen Rinderknochen ist weitaus besser als die der deutschen. ;)

    Immerwieder süß. :D
     
  11. Bluesmaker

    Bluesmaker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.03.06   #11
    100%ige Zustimmmung ! Es sollte schon relativiert werden. Nicht alles was alt ist an Gitarren klingt auch gut ..... Nachweislich wurden auch damals teilweise scheißklingende Teile gebaut auch auf dem hochpreisigen Sektor. Umgekehrt gilt natürlich auch, dass es auch heute noch Hölzer gibt die als Gitarre 1a klingen können ...
     
  12. Bluesmaker

    Bluesmaker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.03.06   #12
    Weiß ich jetzt so auf Anhieb nicht. Könnte aber dazu passen. Unglaublich was so alles in die Welt gesetzt wird. Argentinische Knochen ... deutsche Knochen, unglaublich :(
    Fehlt nur noch, dass demnächst Bioknochensättel von glücklichen Hamstern (na gut die sind zu klein) also doch von Bio-Rindern als das Nonplusultra angepriesen werden. Das hätte doch was ... ;)
     
  13. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 31.03.06   #13
    Oder Zahnschmelz von Mammuts (Mammoth Tusk)
     
  14. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 31.03.06   #14
    Tjaja, der Traum von der unendlich steifen Befestigung......Sustainverminderung nur noch durch ein bissel Restreibung ;)

    Da würde dir kaum einer widersprechen. Wenn das nicht so wäre, würde man nur noch moderne Kunststoffe verwenden. Knallharte Carbongitarren und Co. Und die one piece maple necks hätten längst ausgedient, weil sie in Punkto Steifigkeit, Deadspot-Anfälligkeit etc. einfach heikler sind als gesperrte Hälse.

    Grade die Resonanz (=Beeinträchtigung des Frequenzsprektrums) macht ja erst unterschiedliche Toncharaktere aus. Die theoretisch unendlich steifen Gitarren mit fast verlustfreier Saitenauflage würden wohl alle gleich klingen, wenn auch mit tollem Sustain...


    Ob eine sichtbar mitschwingende Kopfplatte allerdings ein Zeichen für ne gute Paula ist....naja, kommt halt wieder auf die Definiton an, was man mit "mitschwingend" meint.
    Wenn das Ding sichtbar vibriert wie Sau, ist das wohl nicht so der Bringer. Sowas kenne ich halt nur von straken Deadspots, wo der ganze Hals, incl. Kopf, auf einmal sichtbar das zittern afängt. Und auch spürbar an der linken Hand.

    Letzten Endes ist so ein "Tip", an dem man Qualität erkennen soll, für den Laien ziemlicher Unsinn. Leichtes Vibrieren, wenn man hinlangt? Starkes Vibrieren? Sichtbares Vibrieren? Sichtbares regelrechtes Schwanken der Kopfplatte? Und das dann quasi als Skala für Qualität, je mehr es vibriert, desto besser? Nicht viel sinniger als der Maultrommel-Gummi. :)

    Und das mit dem gewicht.......ob man, wenn man sich Extremmodelle aussucht, ne 4,5 KG Les Paul Custom aus dem Customshop gegen eine 3,5 KG 58er RI aus dem Customshop gegeinander aufrechnen kann? Und selbst wenn die schwere schwerer klingen soll: wollen das überhaupt alle?

    Ich mochte bislang die ungeliebten Les Paul deluxe immer am liebsten. Ne spät-60er oder früh-70er (irgendwas zwischen 69 und 71 wars) war mein Trauminstrument, leider hatte ich das Geld grad nicht, sonst hätte ich sie sofort mitgenommen. ;) Aber auch ne 2004er RI kam bei mir an erster Stelle.

    Insofern....who cares, ausprobieren, spielen. Und wenns ne Supreme ist ("..die ist ja gar keine echte Paula, hat ja Löcher bla bla bla Klischeedummlall ..."), dann isses eben ne Supreme.


    ....die ganze Theorie ist natürlich trotzdem interessant, egal, was die Praxis und die eigenen Ohren dann sagen. Und da sich auch Dipl. Ings und Gitarrenbauer zu dem Thema streiten, darf man hoffentlich noch einiges Spannendes erwarten :)
     
  15. screamer04

    screamer04 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.03.06   #15

    ja genau der wars :D!!!
    ich zitiere von http://www.proguitar.de/ReadMe/ReadMeFirst.html:
    ,,Wie bekomme ich das Beste Anprechverhalten?
    … argentinische Rinderknochen für den Sattel"
     
  16. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Pro Guitar ist echt eine coole Page, aber manche Sachen dort sind zum Haare raufen.
     
  17. MAI

    MAI HCA Gitarren/Amps HCA

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    Der Gewichtswahn bei den Paulas hat den Deckenwahn abgelöst.:screwy:

    Die Sache mit den 3,5 kg Idealgewicht ist schon so eine Sache. Glaube zwar auch ohne Einschränkungen, daß so eine Endfünfziger Paula großartig klingt ( was mit Sicherheit zum großen Teil an der Holzqualität liegt ), aber mal als kleines Beispiel angebracht:
    Im Buch "The Beauty Of The Burst", der Referenzbibel, was alte Paulas angeht, ist eine Tabelle abgedruckt, in der die Gewichte einer sehr guten Auswahl von 58er, 59er und 60er Les PAuls drinstehen. Da ist von 3,5 Kilo bis 4,4 Kilo alles vorhanden ( alle natürlich ohne Bohrungen zur Gewichtsreduzierung ). Wenn man eine gutklingende Custom Shop zu einem vernünftigen Preis bekommt, dann muß sie meinetwegen nicht 3,XX kg wiegen. Ist wohl mittlerweile auch ein bißchen Mythos, daß damals alle Paulas die dreieinhalb Kilo hatten. Jedoch kann man wohl heutzutage mit ner Custom Shop Reissue mit diesem Gewicht einen Tausender mehr verlangen, weil man sich auf den Mythos bezieht und die leichte Paula als historisch korrekt und authentisch hinstellt.

    Schön wär sie dennoch: eine leichte Paula mit Wahnsinnsklang, einer Mörderdecke zu einem humanen Preis. Aber wie gesagt, ich hätte keine Bedenken eine Reissue mit 4 Kilo und mehr zu nehmen, wenn der Klang passt.
     
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