Das Clavichord

von Whiteman, 24.02.16.

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Casio
  1. Whiteman

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    Erstellt: 24.02.16   #1
    Hallo Zusammen.

    Hier nun - wie schon angekündigt - etwas mehr zum Clavichord, hierzu erst mal eine kleine Instrumentenkunde:

    Das Clavichord ist quasi der Urahn der heutigen modernen Klaviere/ Flügel. Das kann man auch an der Namensgebung ersehen, es wurden diese Instrumente seinerzeit auch als "Clavier" bezeichnet.
    Die ersten Instrumente gehen bereits auf das 14. Jahrhundert zurück, damals noch mit relativ geringem Tonumfang (2 1/2 Oktaven). Später wurden diese Instrumente sukzessive im Tonumfang erweitert und waren bis zur Einführung des modernen (Hammer-)Klaviers ab dem 18. Jahrhundert ein sehr beliebtes und verbreitetes Hausmusikinstrument. Auch der gute J. S. Bach hat einen Großteil seiner Werke auf dem (und für das) Clavichord komponiert.
    Später geriet das Clavichord weitestgehend in Vergessenheit und fristet heute ein Nischendasein.

    Die Tonerzeugung erfolgt beim Clavichord mittels Anschlag von sog. Tangenten (diese sehen etwa so aus wie der Schaft eines Schlitzschraubendrehers), welche direkt auf den Tastenhebeln sitzen. Während der Ton erklingt, verbleibt die Tangente an der Saite. Wird die Taste losgelassen, verstummt der Ton aufgrund der permanenten Saitenabdämpfung am nicht schwingenden Bereich der Saite. Dadurch ist bauartbedingt kein Haltepedal wie beim Klavier möglich. Der Vorteil ist hier jedoch, dass aufgrund der nicht benötigten aufwändigen Tastenmechanik die Instrumente relativ leicht und kompakt sind (es kommen zur "Leichtigkeit" jedoch auch noch weitere Gründe).

    Auf dem folgenden Foto mal eine Ansicht dreier Tangenten, die mittlere angeschlagen (leider nicht so gut erkennbar):

    20160224_140232.jpg

    Es gibt, auch historisch bedingt, verschiedene Bauarten des Clavichords:
    2 1/2 bis 6 Oktaven, ein- oder zweichörig sowie gebunden oder ungebunden. Auf die Oktaven und Chöre brauche ich ja sicherlich nicht einzugehen. Gebunden beim Clavichord bedeutet, dass sich zwei oder drei benachbarte Töne eine Saite teilen, was mittels der jeweiligen Anschlagposition der Tangenten auf die Saite erreicht wird. Dadurch können Saiten eingespart werden, was wiederum leichtere Instrumente möglich macht. Der Nachteil ist eine eingeschränkte Virtuosität beim Spiel.

    Wie klingt nun ein Clavichord?
    Vom Klavier ist der Klang meilenweit entfernt und wesentlich leiser. Das Instrument ist klanglich meiner Meinung nach irgendwo zwischen (akustischer) Gitarre, Cembalo und Hackbrett anzusiedeln.

    Und wie spielt sich so ein Instrument?
    Aufgrund der Bauart ist das Instrument sehr leise (s. o.) und erfordert eine filigranere Spielweise als beim Klavier. Die Manualtasten sind kürzer und schmaler, als beim Klavier und den meisten anderen (Standard-) Keyboards. Der Tastenanschlag ist sehr leicht und direkt, der Tastenweg kurz, siehe Foto (Ton angeschlagen):

    20160224_140451.jpg

    Dadurch, dass nach dem Anschlag ein direkter Kontakt mit der/ den entsprechenden Saite(n) besteht, wird bei erhöhtem Druck auf die Taste der Ton nach oben gezogen. Dies erfordert daher eine disziplinierte Spielweise, der Effekt kann jedoch auch gewollt eingesetzt werden, ähnlich wie bei einer Gitarre (Bending und Vibrato, beim Clavichord spricht man dabei von "Bebung").

    So, dies fürs Erste, Fortsetzung folgt (dann zu meinem Clavichord). Ich habe versucht, mich halbwegs kurz zu fassen, für weitere genauere Infos gern Fragen an mich oder Tante Google. :)

    Gruß

    Michael

    ...to be continued...
     
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    Erstellt: 24.02.16   #2
    Cool. Wird es ein Video geben?
     
  3. Whiteman

    Whiteman Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.02.16   #3
    Video weiß ich noch nicht, eventuell. Auf jeden Fall werde ich mal ein paar Audioaufnahmen machen.

    Aber erst muss ich das Clavichord mal ordentlich durchstimmen, hatte letzte Woche nach Erhalt eines passenden Stimmschlüssel zunächst nur eine Grobstimmung nach Gehör vorgenommen. In Kürze mehr dazu...

    Und da ich "nur" ein Hobbymusikant mit Vollzeitjob, zwei kleinen Kindern und zusätzlichen Sangesaktivitäten in einem Gospelchor bin, alles zu seiner Zeit. (Nicht falsch verstehen, passt schon, habe mir mein Leben ja so selbst ausgesucht. Möchte nur die Zeitverzögerung rechtfertigen.) ;)
     
  4. Manul

    Manul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.02.16   #4
    Schöner Thread, ich freu mich auf die Fortsetzung. Neben den Detailphotos wäre eine Aufnahme des ganzen Instruments noch nett!
     
  5. Whiteman

    Whiteman Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.02.16   #5
    Natürlich, folgt alles in Kürze. :)
     
  6. michaeldewerd

    michaeldewerd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.16   #6
    Schön endlich mal etwa über Clavichorde zu lesen! Im Oktober 2014 hatte ich nämlich selber Gelegenheit ein Clavichord live zu hören. Und nicht ein gewohnes, sondern das Clavichord von Wolfgang Amadeus Mozart höchst persönlich! Laut seiner Witwe hatte er an diesem Instrument u.a. die Zauberflöte und Requiem komponiert. Es war zwei Wochen im Mozarthaus in Wien zu sehen und an zwei Sonntagen wurde es auch bespielt. Das wollte ich natürlich nicht versäumen!

    Da es das einzige Mal war, dass ich überhaupt ein Clavichord gehört habe, habe ich natürlich kein Vergleichsmaterial. Es hatte einen sehr schönen feinen Klang, der sich schwer defieren ließ. Das besondere ist auch, dass sie so ange klingt, wie man die Taste eingedruckt lässt. Außerdem ist es möglich ein Vibrato zu spielen, was auf anderen Tasteninstrumenten unmöglich ist. Gespielt wurde es übrigens von einem Organisten. Leider hat das Instrument einen großen Nachteil: es ist sehr, sehr leise. Ich habe mich wirklich so nah wie möglich an das Instrument drängen müssen um es richtig zu hören.
     
  7. Günter Sch.

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    Erstellt: 16.04.16   #7
    Das war ein vortell. denn so konnte jeder der Bachsöhne üben, ohne einander zu stören. ich hatte gelegenheit, im Händelhaus in Halle historische instrumente spielen zu dürfen, das Clavichord ist sehr gewohnheitsbedürftig, unterscheidet sich im anschlag beträchtlich vom gewohnten, und das ohr muss ich auf das leise zirpen einstellen.
     
  8. jerry.ufer

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    Erstellt: 03.10.16   #8
    Genial, danke für den Thread, hatte mir die Funktionsweise immer völlig anders vorgestellt :great:
     
  9. Whiteman

    Whiteman Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.16   #9
    Es wird hier auch noch mehr kommen, wie schon vor einiger Zeit von mir versprochen...

    Da ich derzeit aber immer noch ein paar andere "Baustellen" habe (auch musikalisch), fristet mein Clavichord momentan leider ein Schattendasein...:facepalm2:

    @JerrytheB: Nur aus Neugier, wie hattest Du Dir die Funktionsweise vom Clavichord vorgestellt?
     
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  10. jerry.ufer

    jerry.ufer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.16   #10
    Wie eine vereinfachte Flügelmechanik, bei der die Filzhämmer durch Metallpins ersetzt werden...

    Die Mechanik ist aber genial, simpel aber doch ausgefeilt:)

    Freue mich auf eine Fortsetzung ;)
     
  11. Anowon

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    Erstellt: 06.10.16   #11
    Das wäre dann so in der Richtung ein Tangentenflügel wobei dieser eine nochmal etwas andere Mechanik hat..

    Das Clavichord ist ganz einfach eine Gerade/gekröpfte Taste in die diese trapezförmige Tangente eingeschlagen ist.

    Wer mal ein Clavichord zu kaufen sucht sollte einfach mal beim Klavierbauer seines Vertrauens fragen da eigentlich jeder eins in der Schule gebaut hat, und viele diese auch verkaufen. XD
     
  12. michaeldewerd

    michaeldewerd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.18   #12
    Liebe Leute

    Es ist schon eine Weile her, dass in diesem Thread etwas geschrieben. Ich hatte gehofft, dass ich etwas besonders zu melden haben würde, aber leider hat es nicht geklappt. Ich hatte zufälligerweise entdeckt, dass in der Nähe von Wien ein Reiseclavichord um € 250,-- angeboten wurde. Ich kannte das Instrument von dem einen Konzert im Mozarthaus, aber um den Preis wollte ich so ein Instrument gerne haben. Leider teilte der Verkäufer mit, dass es schon einen anderen Interessenten gab, der das Instrument am nächster Tag anschauen würde. Und das hat es schließlich auch gekauft. Schade! Ich weiß nicht, ob es bald wieder eine solche Gelegenheit haben würde.

    Es würde mich aber interessieren, wer von Euch Erfahrungen mit dem Instrument hat oder sogar eins besitzt? Und welche Musik spielt man am ehesten darauf?

    Liebe Grüße von Michael
    --- Beiträge zusammengefasst, 26.03.18, Datum Originalbeitrag: 26.03.18 ---
    Ich will natürlich auch gerne wissen, wie es dir momentan mit deinem Clavichord geht!
     
  13. Whiteman

    Whiteman Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.04.18   #13
    Bitte entschuldige die späte Rückmeldung. :engel:

    Dem Clavichord und mir geht es (jedem für sich) gut, wir leben allerdings nach wie vor etwas nebeneinander her...

    Mein Fokus liegt momentan noch immer auf anderen musikalischen Projekten, so dass das Clavichord derzeit eher als Ablagetisch für kleineres Musikequipment genutzt wird (aufgrund der dafür günstigen Bauweise :rolleyes:).

    Was ich allerdings kürzlich festgestellt habe ist, dass ich das Instrument mal komplett durchstimmen muss, was jedoch - im Gegensatz zum Klavier - ohne Weiteres selbst zu bewerkstelligen ist.

    Aufgrund der "Wiederbelebung" dieses Fadens werde ich aber mal versuchen, mich wieder mehr um die ältere Lady zu kümmern (ist ja nun auch schon immerhin 57 Jahre alt) und hier zu berichten.
    Möchte aber nix versprechen. ;)

    Gruß

    Michael
     
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  14. Anowon

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    Erstellt: 07.04.18   #14
    Das ist ganz normal.. da die Saiten viel dünner und der Resonanboden viel dünner sind reagiert das alles sehr viel schjnellet auf Veränderungen z.b. der luftdichte. Kann dir auch mal passieren das einfach so ne Saiten reißt. Das das leichter zu machen ist liegt an den Saiten da diese viel dünner sind wie z.b bei einem Klavier und viel weniger inharmonizität aufweisen.

    Viel Spaß aber weiterhin.
     
  15. michaeldewerd

    michaeldewerd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.04.18   #15
    Hallo Michael

    Oh, das ist Schade, aber ich kenne das Problem. Ich habe ja auch nicht immer Zeit mich mit allen Instumenten zu beschäftigen. Falls du aber dazu kommst das Clavichord zu stimmen und zu spielen, wäre ich schon sehr neugierig nach deinen Erfahrungen. Ich habe allerdings ganz mitgekriegt, wie du zum Instrument gekommen bist. Hast du es gekauft, geerbt oder geschenkt bekommen? Und darf ich fragen, wieviel es gekostet hat, falls du es gekauft hast. Ich wäre ja fast selber Besitzer vom einem Clavichord geworden, wenn ich einen Tag früher auf die Anzeige reagiert habe. € 250,-- für ein Reiseclavichord kommt mir aber vor, wie es Schnäppchen, das es nicht oft gibt.

    Liebe Grüße von Michael
     
  16. Whiteman

    Whiteman Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.04.18   #16
    Hi Michael. :)

    Mein Clavichord ist im Juli 1961 in Auftrag für den Erstbesitzer von Fa. Merzdorf in Karlsruhe gefertigt worden. Die Seriennummer ist 151 seit 1949 (in diesem Jahr ist der Firmensitz nach Karlsruhe verlegt worden), abzulesen ist dieses an einem "Typenschild" im Inneren des Instrumentes:

    1523132197152_adobe.jpg

    (aus Datenschutzgründen habe ich mal den Namen des Erstbesitzers im Foto wegretuschiert.)

    Die Fa. Merzdorf Cembalobau ist übrigens auch heute noch existent, inzwischen in Remchingen ansässig sowie in dritter Generation in Familienhand, und stellt nach wie vor Instrumente in Einzelfertigung her (auch noch Clavichorde in verschiedenen Ausführungen).

    Aber zurück zu mir: Der Erstbesitzer meines Clavichords war bereits seit einiger Zeit verstorben und dessen (inzwischen ebenfalls recht betagte) Ehefrau hat dessen Sohn oder Tochter (ich weiß es nicht mehr genau) mit dem Verkauf des Instruments beauftragt, da es schon lange nicht mehr bespielt wurde.
    Der Käufer war dann ich, so dass ich das Clavichord quasi aus erster Hand erstanden habe.

    Was ich bemerkenswert fand ist, dass als ich das Instrument abholte, sich im Wohn-/ Musikraum noch ein zweites baugleiches Clavichord befand. Dies stand damals jedoch noch nicht zum Verkauf.

    Auf jeden Fall ist das Instrument noch in einem sehr guten Zustand, von einigen Furnierablösungen am Außenkorpus mal abgesehen.
    Ich habe seinerzeit 500 Euro bezahlt, für ein Instrument in diesem Zustand m. E. ein sehr günstiger Preis, deshalb auch mein quasi Spontankauf :rolleyes: (eigentlich war ich ursprünglich auch auf der Suche nach einem Reiseclavichord). Es fehlten lediglich der Stimmschlüssel und der Dreikant für das Deckelschloss. Diese konnte ich jedoch problemlos über Fa. Merzdorf und Ebay beschaffen.

    Das mal zur Historie meines Clavichords. :D

    Ja, den Preis halte ich auch für einen Schnapper, wenn das Instrument in einem guten und spielbaren Zustand ist.
    Immerhin sind Clavichorde ja nun recht selten, eine Massenfertigung gibt es in der Form nicht, so dass jedes Instrument ein handgefertigtes (und entsprechend teures) Unikat ist.

    @Anowon: Danke für Deine technischen Infos. :) In der Tat ist beim Clavichord alles recht filigran im Vergleich zum Klavier, so dass sich hier schneller mal was verstimmen kann.
    Muss ich halt mal ran, ist leider nur etwas aufwändiger, man(n) ist ja naturgemäß ein wenig faul... :engel:
    Gibt es beim Clavichord eigentlich auch eine gestreckte Stimmung, wie beim Klavier? Müsste ich mal ausprobieren...

    Gruß

    Michael
     
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  17. Anowon

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    Erstellt: 08.04.18   #17
    Da die inharmonizität der Saiten viel geringer ist muss man kaum Strecken ähnlich wie beim cembalo. Aber durch die filigrane Bauweise halt öfter stimmen
     
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