DAW Empfehlung für "Anfänger"

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anorak73

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Hallo

Ich bin im Moment am Grübeln, welche DAW ich mir zulegen soll und hoffe hier vielleicht mit ein paar Erfahrenen Usern darüber zu diskutieren.

Kurz zu meiner Person: Ich spiele AB UND ZU mal auf dem Keyboard, bzw. Synthesizer. Am liebsten mit einem Klaviersound und ohne viel "drumherum". Das "richtige Einspielen" mit mehreren Spuren war mir meistens zu aufwändig.
Ich hatte jetzt eine Mehrjährige Pause gemacht und möchte nun doch wieder ein wenig Musik machen. Ich habe jetzt ein Paket aus VST-Instrumenten gekauft und bin wieder recht aktiv.
Als DAW hält zur Zeit Samplitude Silver her.
Alternativ habe ich noch den Musik Maker MX Premium, den ich aber nur selten nutze.

Nun bin ich eben auf der Suche nach einer "besseren" DAW. Da ich kein Gesang oder Gitarre aufzeichnen muß, brauche ich keine "hochklassigen Recording-Features".

Folgendes ist mir wichtig:
- Problemlose einbindung meiner VST-Instrumente und Effekte (natürlich)
- Einen leicht zu bedienenenden Drumcomputer, ggf. mit vorgefertigten Loops, so das ich "mal eben schnell einen Grundrhytmus einfügen kann"
- Ein Arpeggio-Generator (oder sowas - Falls es sowas überhaupt gibt)
- Deutsche Bedienoberfläche
- Deutsches Handbuch, möglichst als gedruckte Version
- Preisklasse unter 100 Euro
- Freeze-Funktion
Anderes wie Maximale MIDI-Spuren, oder Maximal benutzbare Effekte lasse ich aus, weil das eigentlich in "meinen Favoriten" ausreichend ist. Das eine DAW möglichst mehr als 8 Spuren haben sollte, ist wohl verständlich :)

Im Moment habe ich vier Favoriten:
Cakewalk Sonar X1 Essential:
Fand ich jetzt optisch am ansprechendsten und scheint auch vom Umfang her recht gut zu sein. Soll aber für "Einsteiger" ziemlich komplizierter Brocken sein.

Cubase Elements 6:
Eigentlich keine bestimmte Vorliebe, nur ist es - vermutlich - der beste Standard. Außerdem gibt es ja so DAW-Controller, die - vermute ich mal - am ehesten für Cubase ausgelegt sind. Da ich diese Controller irgendwie "neckisch" finde, kann es sein, das ich mir VIELLEICHT mal eine hole. Das hängt allerdings davon ab, wie intensiv ich mich wieder mit der Musikmacherei beschäftige.

Samplitude Music Studio MX:
Hier finde ich den als "neu" angepriesenen Loop- und Drum-Designer ganz interessant. Außerdem sind die Magix DAWs meist recht Einsteigerfreundlich, setzen Fortgeschrittene aber nicht irgendwelche Riegel vor.

Samlitude Music Studio 17:
Im Prinzip vermutlich das selbe Programm, wäre aber für 20 Euro zu haben und damit der "günstigste Favorit" und zum "Sofortkauf" geeignet :)
Hier weiß ich aber nicht, ob ich zur Version 18 "irgendwas vermissen würde", da es dann meistens doch so ist, das die als "Neu" deklarierten Software-Instrumente (hier der Drumcomputer und der Loop-Designer) nur grafisch veränderte Versionen bestehender Instrumente/Plugins waren. Da z.B. beim Musik Maker IMMER ein Loop-Designer und Drum-Computer beilag..


So.. Nun wisst ihr, was mich im Moment so beschäftigt und hoffe, das hier vielleicht der ein oder andere ein objektiven Kommentar abgeben kann.


Vielen Dank

Gruß
Andreas
 
woodlander

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Ehrlich, ich hatte in den letzten 20 Jahren schon (fast) alle DAWs getestet/benutzt und seit ich vor 1 1/2 Jahren auf Reaper umgestiegen bin, bin ich wohl endlich angekommen. Funktional top notch und vom workflow einfach perfekt. Dazu noch sehr Ressourcen schonend und billig.
Unbedingt testen.
 
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anorak73

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Von Reaper habe ich ja auch schon oft viel Positives gehört. Allerdings ist es ja auch wieder nur in Englisch und da ich mit DAWs so gut wie keine Erfahrung habe, wird das schnell schwierig, bzw. wird man nur die "Grundfunktionen" nutzen..
Ist halt immer ein Zweischneidiges Schwert..
Abgesehen davon.. Ist sie "nur sehr gut", oder erfüllt sie auch meine "Anforderungen"? Weil mir diese schon recht wichtig sind..
 
Nerezza

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Folgendes ist mir wichtig:
- Problemlose einbindung meiner VST-Instrumente und Effekte (natürlich)
Geht mit fast alles Sequencern, die für Windows erhältlich sind.

- Einen leicht zu bedienenenden Drumcomputer, ggf. mit vorgefertigten Loops, so das ich "mal eben schnell einen Grundrhytmus einfügen kann"
- Ein Arpeggio-Generator (oder sowas - Falls es sowas überhaupt gibt)
Beide sollte sich via VST/VSTi realisieren lassen. Ob da beim Sequencer was dabei ist oder nicht würde ich nicht als kaufargument betrachten.

- Deutsche Bedienoberfläche
- Deutsches Handbuch, möglichst als gedruckte Version
- Preisklasse unter 100 Euro
Handbücher kosten relativ viel Geld und werden bei den günstigen Versionen daher gerne weg gelassen :(

Ich würde mir an Deiner Stelle einfach mal ein paar Demo Versionen runterladen und aus probieren. Die persönliche Arbeitsweise spielt da meiner Meinung nach eine größere Rolle, als z.B. eine deutsche Oberfläche. BTW: ich bevorzuge in vielen Fällen englische Versionen, weil ich so schneller und mehr Hilfe im Netz finde (allerdings dann auch auf eglisch). Reaper ist auf jeden Fall ein Kandidat. Freezing wird von vielen günstigen Versionen nicht unterstützt. Ich glaube es gibt auch eine inoffizielle deutsche Sprachdatei für Reaper, bin mir da aber nicht ganz sicher.

Grüße
Nerezza
 
unifaun

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Von Sonar, Studio One, Reaper, Magix und Cubase Essentials gibt es jeweils Trial- oder Demo-Versionen. Als Anfänger sieht man da leider manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Ich selbst bin mittlerweile bei Cubase angelangt und werde da wohl bleiben, da ich sowohl mit Logic und Sonar als auch mit Reaper und Studio One nicht klar kam.

Als Einsteiger hat man den Vorteil, dass in Musiker-Foren ziemlich viele mit Cubase unterwegs sind, da ist immer einer, der helfen kann.

Wenn du Schüler oder Student bist, hast du die Möglichkeit stark reduzierte EDU-Versionen zu nutzen.

Zur deutschen Sprachdatei für Reaper: ja, die gibt es und ich fand sie damals eine richtige Katastrophe, weil die Übersetzung nicht durchgängig war.

Man hatte teilweise eine ziemlich schlimme englisch-deutsche Sprachverwirrung.
 
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anorak73

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Ja, so ein Halbdeutsch ist ja auch nichts :)

Bei dem Reaper wird halt (in einem Heft) gesagt, das es für Einsteiger sehr schwer ist und dieses der "ersten Kreativen Phase" wohl eher im Wege steht.

Ich habe mir jetzt erstmal das Samplitude Musik Studio 17 bestellt, das es zur Zeit für 18,80 Euro gibt. Dann kann ich erstmal loslegen und schauen, wie ich damit klar komme..
Ich finde das man sowieso alle 2-3 Jahre eine Neue Version braucht und dann kann man sich ja immer noch entscheiden, ob man umsteigt oder nicht. Die Magix-Programme laufen immer recht instabil, sind aber eigentlich ziemlich Narrensicher und Einsteigerfreundlich..
 
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BaumeisterBob

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Hallo Anorak,

eine nette kleine Software ist auch MuLab, gibt es in einer freien und zwei kostenpflichtigen Varianten.
Mir gefällt daran, das es nicht so überfrachtet oder unübersichtlich ist, wie viele andere Lösungen.
Sobald man das begriffen hat, ist der umstieg auf eine "richtig großes professionelle" Software deutlich einfacher.

Viel Spaß beim Mucke basteln!
 
CharlesMonroe198

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Also Reaper kannst du in vollem Umfang solange kostenlos testen wie du willst.

Ich finde das ist eine geniale Einsteiger DAW. Hab ca ein halbes Jahr damit gearbeitet und es ist super leicht verständlich und logisch aufgebaut.

Aber Englisch ist da Grundvorraussetzung. Aber da wirst du bei anderen DAWs auch größtenteils nicht drum rum kommen.
 
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Dummer Sack

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Gab es nicht kürzlich für Reaper eine deutsche Sprachdatei?
 
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MrPaddip99

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BaumeisterBob

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Hallo

das gesamte Forum kann nur Tipps geben, die finale Entscheidung kannst nur Du fällen.
In erster Linie musst Du mit der DAW Software zurechtkommen und Dir diese nach deinem "Workflow" aussuchen.

Zum "Quick und Dirty" Musik machen habe ich MuLab lieb gewonnen. Es ist klein, übersichtlich, liefert in der aktuellen Version gut klingende Sounds und Effekte mit und man kann natürlich VST's integrieren. Wenn man wie ich von Cubase kommt, ist es fast schon ein Witz, mit wie wenig Knöpfen man auskommen kann :)

Bei den "Großen" (Cubase, FL Studio, ProTools, Logic Pro, abelton live usw.) hilft, alle als Demo zu installieren und ein zwei Tage damit "rumzuspielen".

Zu allem Überfluss kamen und kommen die Hardwareschmieden auf die Idee eigene Software auf den Markt zu bringen (z.B. Presonus Studio One, MOTU Digital Performer..) und auch dort findet sich brauchbares.

In den letzten zwei Monaten, habe auch ich Demos gesichtet und festgestellt, dass Cubase, Studio One, Reaper, ProTools, und FL Studio relativ nah beisammen liegen was den grundlegenden Frontend Aufbau angeht. Meiner Meinung unterscheidet sich abelton live! hier am meisten von den anderen. Es ist aber zum Ideen sammeln und für Arrangements die "aus dem Bauch heraus" gemacht werden klasse. (Da merkt man wo das "live!" herkommt)

Zu guter Letzt lohnt ein Blick in die Versionsvergleiche der verschiedenen Varianten, oft kann Produkt A etwas in der Low-Cost Version, das Produkt B erst in der High-End Version unterstützt.
Anekdote: Ich bin auf die Schnauze gefallen, weil ich nicht gesehen habe, dass Cubase Elements kein "Sidechain routing" unterstützt. Darauf habe ich nicht geachtet, weil diese Funktion Studio One, Reaper, Mulab und viele andere in den unter 100,- € Varianten dabei haben. Dafür können z.B. bei Studio One Artist keine Fremd-VST's eingebunden werden…

Beim Durchlesen ist mir aufgefallen das auch mein Post Summa summarum vermutlich keine "echte" Hilfe ist. Aber ich tue mir schwer dabei diese oder jene Software in den Himmel zu loben.
Für mich funktioniert die Kombination Mulab - Cubase sehr gut. Cubase vor allem, weil jedes Problemchen schon mal in einem Forum diskutiert wurde und es für noch so abstruse Ideen eine Erklärung oder sogar ein YouTube Tutorial gibt.
 
gorch

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Wo der Äppelwoi wie ein Bergquell entspringt!
Cubase Elements seit einiger Zeit hier. Keine Ahnung was "Sidechain routing" ist. Habe ich demnach auch noch nicht vermisst. Insgesamt bin ich mit meiner Wahl sehr zufrieden. Bis ich die Funktionsvielfalt weitestgehend entdeckt habe, wird schon noch einige Zeit vergehen.
 
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andy.ford

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also wenn du das geld hast würde ich stark zu Cubase Elements 6 tendieren.....zumal das update auf die größere Version später leichter fällt falls du dich für cubase entscheidest.....gerade für midi drums zu programmieren oder so finde ich cubase echt schick vom handling her.....und der große vorteil meinerseits: es läuft dongle free! auf dem laptop....
 
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foxy-s

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MUC
Die ganzen Empfehlungen sind für die Katz , du musst selbst die verschiedenen DAWs testen und viel Zeit mitbringen

Ich selbst arbeite mit Sonar und Live 8
 

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