DAW Kaufberatung

von bluestime, 31.10.16.

  1. bluestime

    bluestime Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.16   #1
    Hallo,

    bis jetzt habe ich immer Ableton Live Lite 9 und Musescore 2 genutzt.
    Mir fehlen einige Sachen, die ich bei meiner neuen DAW gerne dabei hätte:
    - Audio to Midi Funktion
    - klanglich gute Instrumente besonders was Orchesterklänge und Retrosynthsounds angeht (die von Live Lite sind ja eher mittelmäßig)
    - ansprechende Notation, am besten mit der Möglichkeit in die Noten Gesangstext einzufügen

    Meine Musik die ich mache geht in Richtung Minimal Music (Olafur Arnalds..), aber auch alltägliche Arbeit wie Arrangements würde ich gerne damit erledigen. Ich suche also eine DAW, die Aufnahme und Notationsprogramm in sich vereint und mir aber auch einen kreativen Umgang erlaubt.

    Vom Budget her wären so 200€ ideal, könnte aber jeweils immer die Studentenvergünstigung mitnehmen.

    Vielen Dank schon mal!
    Thomas
     
  2. MrNicHoe

    MrNicHoe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.16   #2
    Kannst du erklären, warum dir die bisherigen DAW's nicht ausgereicht haben? Gute Orchesterklänge bekommst du übrigens ab ein paar Hundert bzw. Tausend Euro ;)
     
  3. bluestime

    bluestime Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.16   #3
    Live Lite nervt, weil viele kostenlose Ergänzungen von Ableton dort nicht laufen. An für sich habe ich kein Problem mit dem Pattern-Denken von Ableton. Gerade weil ich ja Minimal-Music so mag. Ich hätte aber gerne mehr Optionen, weil ich mich doch manchmal etwas eingeschränkt fühle. Letztendlich würde ich mein Ergebnis auch gerne in Noten fassen. Wenn ich aber jetzt eine Midispur einspiele einen Arpeggioeffekt drüberlege kann ich das Klangresultat nicht in Noten fassen. Ich könnte es natürlich raushören, aber das behindert den Workflow. Deshalb ist die Audio to Midi Funktion wichtig.
     
  4. Signalschwarz

    Signalschwarz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.16   #4
    Kurz und knapp: Gibt es nicht und schon gar nicht für das geringe Budget.
     
  5. bluestime

    bluestime Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.16   #5
  6. MrNicHoe

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    Erstellt: 31.10.16   #6
    Die Ableton Suite dürfte deine Ansprüche zufrieden stellen. Kostet halt, wie alles andere auch...
     
  7. gyn

    gyn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.16   #7
    Du willst das Klangresultat eines Arpeggios in Noten fassen? Selbst Vari Audio vom großen Cubase (8.5 pro) schafft es grad mal, eine Stimme zu entziffern. Ich hab mal versucht ,ein einfaches Klavierstück damit auf Noten zu bringen. Hoffnungslos. Ich weiß nicht, ob es da viel bessere Alternativen auf dem Markt gibt, aber ich bin da eher skeptisch.
     
  8. MrNicHoe

    MrNicHoe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.16   #8
    Da muss ich gyn zustimmen. Wenn Effekte auf dem Arp laufen, dann wird das Tool vllt. ein Vorschlag mit zig Obertonnoten geben, welcher dem eigentlichen Arpeggio eher Nahe kommt.
     
  9. Signalschwarz

    Signalschwarz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.16   #9
    Notation: Ist in einigen DAW-Softwares integriert - aber nur recht rudimentär. Text einfügen geht nicht. Für ausgewachsene Notation braucht es spezielle Software wie bspw. das neue Steinberg Dorico.

    Retro-Synthesizer: Emulationen von alten Hardware-Kisten gibt es zahlreiche von anderen Anbietern, aber solche relativ "spezielle" Klänge wirst Du in keiner DAW-Software finden.

    Virtuelle Orchester-Instrumente: In guter Qualität aufwendig zu produzieren und deswegen hochpreisig, auch diese richten sich an einen relativ speziellen Kundenkreis und sind deswegen nicht in DAW-Softwares integriert.

    Audio-to-MIDI: Ist auch in einigen DAW-Softwares vorhanden, allerdings wieder mit eingeschränkten Möglichkeiten. Das was Du möchtest kann eventuell nicht mal der Platzhirsch Melodyne, sowas habe ich noch nicht ausprobiert und weiß es deswegen nicht.


    Alle Punkte die Du nennst bzw. möchtest bedürfen nicht unerheblicher Ressourcen bei der Entwicklung und sind teils nur für einen relativ kleinen Kundenkreis interessant. Es ist zwar davon auszugehen, dass auch bei DAW-Software vertikal subventioniert wird, aber alle von Dir gewünschten Punkte in einem Produkt das für 200€ angeboten wird vorzufinden ist absolut illusorisch.
     
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  10. Novik

    Novik Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.16   #10
    Es gibt zwei Arten von Audio to midi
    - Transienten zu Midi (Hitpoint to Midi)
    - Tonhöhe zu Midi (VariAudio)
    Beides geht mit Cubase Pro 8. Das letztere ist aber stark von der Quelle abhängig. Je genauer das Material analysiert werden kann, desto besser ist das Ergebnis. Das wird man aber immer nachbearbeiten müssen. Das ist auch mit Melodyne meines Wissens möglich. Aber nur mit er großen glaube ich. Die alleine Kostet aber schon mehr als 200Euro. Und da ist noch keine DAW dabei. Auch Cubase Pro liegt weit ausserhalb des Budget

    Eine Stimme reicht ja. Selbst ein einfaches Klavierstück ist komplexer als ein Arpeggio. Ein Arpeggio ist Monophon!!
     
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  11. Mihaly

    Mihaly Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.16   #11
    Hallo bluestime

    Ich kenne Deine DAW nicht, benutze selbst den Logic auf einem Macbook der Deine Wünsche erfüllen würde.
    Betreffend Arpeggio, kannst Du dieses nicht via Midi-Routing (notfalls extern rausführen und dann) auf einer neuen Spur wieder aufnehmen. Damit würde die doch etwas heikle Audio to Midi Wandlung entfallen.

    Gruss v Mihaly
     
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  12. Duplobaustein

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    Erstellt: 09.11.16   #12
    Falls der Arpeggiator die Noten per Midi aus gibt. Kann man das dann nicht intern im Ableton "resampeln"?
     
  13. MrNicHoe

    MrNicHoe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.16   #13
    Samplen kann man Midi-Noten nicht. Ableton hat aber die Audio-To-Midi Funktion.
     
  14. Duplobaustein

    Duplobaustein Keyboards Moderator

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    Erstellt: 09.11.16   #14
    Notation würde ich dann als Midi/XML exportieren und dann in einen Notator importieren. Notation in einer DAW ist immer eher schlecht.
     
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