DAW Vergleich - und sie klingen doch anders....

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Die Verfügbarkeit des Videos ist, sagen wir mal, etwas schwankend. Der Podcast war zuletzt aber noch verfügbar. Zudem ist die sich entspinnende Diskussion über den Klang von DAWs auch interessant, ohne das Video gesehen zu haben. Banjo

Bei Sound & Recording wurde ein Vergleich der DAW's mit Hörbeispielen gemacht.
Das Ergebnis hat mich zum einen bestätigt (Ableton) und zum anderen überrascht (ProTools).

Hört und seht selber:


Oder im Podcast mit besserer Soundqualität:
https://soundandrecording.podigee.io/119-neue-episode#t=12



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naja wenn man Grass wachsen hört, glaubt man auch das, wenn das alles stimmen würde, hätten einige Hersteller ihre Hausaufgaben nicht gemacht:engel:
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Ich habe mir das ganze Video nicht angeschaut, sondern nur ein paar Minuten ab der Zeitmarke, die du in den eingebetteten Video eingestellt hast. Sogar auf dem Handy höre ich einen deutlichen Unterschied in der Soundqualität. Der kann jedoch nicht einfach durch den "Sound" einer DAW zustande kommen. Ich weiß den Jungs nicht unterstellen, dass sie keine Ahnung haben von dem, was sie da tun, aber keine der bekannteren DAWs wird in Vergleich deutlich anders klingen. Deutliche Lautstärkeunterschiede können z. B. schon durch unterschiedlich voreingestellte Pan-Laws in den verschiedenen DAWs auftreten. Ist absolut kein Mangel, sondern etwas, was man einstellen kann nach seinen Vorlieben. Ich halte das für Unfug, dass diese DAWs besser oder schlechter klingen sollen...
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Zu dem Thema fiel mir gleich dieser Beitrag ein... ;)


 
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habs mir auch nicht angeschaut, aber aus grauer Vorzeit existieren noch Unterschiede durch 32-Bit und 64-Bit-Float Audioverarbeitung. Selbst damals nahezu irrelevant mit Unterschieden im -120dB-Bereich, heute quasi eliminiert
 
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naja wenn man Grass wachsen hört, glaubt man auch das, wenn das alles stimmen würde, hätten einige Hersteller ihre Hausaufgaben nicht gemacht:engel:
:whistle:
Bei Ableton scheint das zuzutreffen......
Das Ableton soundmäßig derat (auf meinen Studio Boxen & AKG 812) abkackt, hätte ich nicht gedacht.

Als Label bekommen wir ja einiges aus Ableton angeliefert und da gab es sehr oft eine gewisse Unzufriedenheit mit dem Sound. Insofern ahnte ich da etwas. Aber das wie hier, z.B. die Vocals bei Ableton im nackten Mixdown fast weg sind, hätte ich nicht gedacht.

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So, nu hab ich die Bestätigung, daß mein internationaler Durchbruch als producer nix mit meiner Unfähigkeit sondern einzig mit der Fehlentscheidung zu Charlies DAW zu tun hat.
Hmmm, also Ableton oder weiter Zimmerei...:whistle:

Irgendwie sträubt sich mein innerer Skeptiker immer noch dagegen, daß es solch krasse Unterschiede geben soll.
Daß die Klangmotoren von Cubase mit Versionswechseln immer mal geringfügig lauter geworden sind, kann ich hier ja jederzeit nachweisen.
Aber daß es solche Unterschiede wie zu Ableton geben soll.....:gruebel:
 
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Darf ich nochmal fragen, was genau das Ziel der Übung ist und wie die einzelnen Songs entstanden sind?
Wenn ich das richtig verstanden habe, ging es nicht darum, wirklich identische Mixe zu erstellen und dann den DAW-Sound zu vergleichen.
Sie haben sich einfach einen Song hergenommen und den in unterschiedlichen DAW gemischt.
Ist doch eigentlich erwartbar, dass da nix identisches bei raus kommt.
Oder hab ich was falsch verstanden?

Irgendwie sträubt sich mein innerer Skeptiker immer noch dagegen, daß es solch krasse Unterschiede geben soll.
Gibts auch nicht. Mache ich identische Schritte, kommt (weitgehend) dasselbe raus.
Zumindest liegen die Unterschiede nicht in den hier gezeigten Dimensionen. Dass Pan-Laws sich unterscheiden kann (und sollte man in dem Fall) vorher ausschließen und alle entsprechend anpassen, dass sie matchen.
 
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Darf ich nochmal fragen, was genau das Ziel der Übung ist und wie die einzelnen Songs entstanden sind?

Ich habe mir den Teil angesehen, wo der "Versuchsaufbau" beschrieben wird. Das sind STEMS, die exportiert wurden, dann durch die Welt gesendet wurden, an irgendjemand, mit der Aufgabe, diese wieder in die DAW zu ziehen und dann ein Summing zu bouncen, ohne irgendwelche Änderungen.

Das waren zwei Songs. Die aber beim Summing schon über 0dB gingen, weshalb dann noch Richtwerte mitgegeben wurden, wieviel das wo und wie runtergezogen werden soll.

Allein schon dieser "Versuchsaufbau" hat so viele potentielle Fehlerquellen, dass mich nicht wundert, dass ausser haltlosen Behauptungen nur Nonsens rauskommt.

Ich hatte ähnliche Versuche schon vor Jahren gemacht. Ergebnis, die Bounces aller DAW, die ich getestet hatte waren Bit identisch. Wenn die was anderes rausbekommen haben. haben sie was falsch gemacht.

Digital Audio wird ja nicht von Hersteller zu Hersteller neu erfunden. Das ist nun mal nur Summing. Eine simple Rechenoperation.

Also lasst euch nix einreden. DAW haben keine Eigenklang.

Wenn die was anderes rausbekommen lässt das nur einen Schluss zu. Deren Versuchsaufbau war Schrott..... (;
 
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Ich habe mir den Teil angesehen, wo der "Versuchsaufbau" beschrieben wird. Das sind STEMS, die exportiert wurden, dann durch die Welt gesendet wurden, an irgendjemand, mit der Aufgabe, diese wieder in die DAW zu ziehen und dann ein Summing zu bouncen, ohne irgendwelche Änderungen.
Ja stimmt. Habs mir jetzt auch noch mal extra angesehen/gehört.
Deren Versuchsaufbau war Schrott
Ja, jetzt wo klar, wie das entstanden ist, sehe ich das auch so.
Können wir gern mal hier Board-intern gegenprüfen.
Ich hab Luna und Logic.
 
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Ich kann Nuendo, Bitwig und Ableton beisteuern. Und Pro Tools. Eigentlich habe ich auch noch Luna installiert. Logic hätte ich auch. Nur nicht installiert.

Na mal sehen. Zeitvertreib fürs Wochenende vielleicht......
 
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Das waren zwei Songs. Die aber beim Summing schon über 0dB gingen, weshalb dann noch Richtwerte mitgegeben wurden, wieviel das wo und wie runtergezogen werden soll.
Wenn z.B. in Ableton alle Spuren gleich runtergezogen/angepasst werden, muss von den Lautstärke Verhältnissen das identische raus kommen, was rein gegangen ist. Was bei Ableton eben nicht der Fall bei den Spuren ist.
Das ist kein Quatsch - hör noch mal rein.
Es geht hier auch nicht wirklich um lauter oder leiser, sondern um Eigenschaften wie mehr Punch oder weniger, dumpfer, mehr Stereo Bandbreite usw. usw.

Bitte nicht dem Glauben verfallen, was nicht sein darf, kann nicht sein.

Topo :cool:
 
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Allein schon dieser "Versuchsaufbau" hat so viele potentielle Fehlerquellen, dass mich nicht wundert, dass ausser haltlosen Behauptungen nur Nonsens rauskommt.
Jo, kompletter Unsinn.

Ich arbeite mit Usine, Ableton und Reaper.
Die Internen VSTs und VSTis, etc. mögen unterschiedliche Eigenschaften haben.
Aber das reine Abspielgerät DAW ? Was soll da anders klingen? Das klingt gar nicht.

Erinnert mich an den Streit ob der VLC Player besser klingt als WinMedia oder ITunes :)

Das wird lustig
 
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Es geht hier auch nicht wirklich um lauter oder leiser, sondern um Eigenschaften wie mehr Punch oder weniger, dumpfer, mehr Stereo Bandbreite usw. usw

Und wo soll das herkommen? Sind plötzlich 3 + 3 = 12? Und Stereo Verbreiterung durch Summing? Eine DAW ist kein analog Gerät mit Bauteilen. Das ist eine dumme, digitale Rechenmaschine. Auch die Bandbreite ändert sich nicht.

Wenn Du anderer Meinung bist, einleuchtenden Argumenten gegenüber bin ich immer aufgeschlossen..... (;

Erinnert mich an den Streit ob der VLC Player besser klingt als WinMedia oder ITunes

wobei das ja noch begründbare Unterschiede hat. Die eine Rolle spielen können. Die verwenden eventuell andere Codecs zum abspielen. Und einiges andere mehr.

PCM Rohdaten sind dann doch noch mal was anderes.
 
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Was bei Ableton eben nicht der Fall bei den Spuren ist.

Ja, da wäre doch die naheliegende Frage, wieso? Wie erwähnt, hatte ich das ja mal durchexerziert.

Ursache kann in dem Fall zum Beispiel sein, Stereo STEMS. Dazu unterschiedliche Pan Laws. Und schon hast Du am Ausgang unterschiedliche Pegel.

Das sieht man ja schon an den Bildern der Spuren, dass die in ihrem "Versuchsaufbau" einen fetten Hund drin haben.

Das muss man von der Quelle bis zur Senke sauber und messtechnisch nachvollziehbar anlegen. Nur so kann da was bei rauskommen, was vergleichbar ist. Dazu gehört dann auch, das man weiss, was PAN Law ist, und wie es sich auf die Pegelstruktur auswirkt. Die Jungs jedenfalls machen nicht den Eindruck, als ob sie von den Regeln der Messtechnik Ahnung hätten.

Die sitzen davor und staunen wie goldene Eichhörnchen, weil eine Spur, die lauter ist besser klingt. Das ist die immer offene Grube, in die schon sehr viele Möchtegern Tonschaffende reingefallen sind......
 
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:mampf:jetzt wird es doch nicht noch emotional?
 

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