Dean Dime vs RG100 - Warzone Thread

von xlr8d, 11.07.16.

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  1. xlr8d

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    Erstellt: 11.07.16   #1
    Falls folgender Text Eure Aufmerksamskeitspanne übersteigt, konzentriert Euch auf die rot markierte Textpassage. Bitte, danke & Bussi.

    Ich bin neulich auf AMPs von Dean Guitars aufmerksam geworden: Dime D100. Bislang waren Dean nur in Bezug auf Gitarren geläufig; deren Fiedeln waren nie mein Ding. Jedenfalls begab es sich, dass ich ein Dime Top (Dean Dime D100) und Combo (Dean Dime D100C) gespielt habe. Ein "Kollege" (Anm.: wir teilen uns mit einer Band, derzeit einen Proberaum mit ein paar technisch furchtbar versierten Metalkids :D) hatte sich beide AMPs bei Thomann geholt, weil sie für je 250 Euro angeboten wurden. Er meinte lapidar: „Die Dinger sind Schrott!“ Auf meine Frage, warum er sie dann geholt hat, meinte er, dass es bei den AMPs um Nachbauten des sagenumwogenen „Randall RG100“ handeln soll, die AMPs aber tatsächlich nix mit diesem Metalurgestein zu tun haben. Ich bin kein ausgewiesener Schwermetaller aber Randall, Peavy, etc. sind mir ein Begriff. Ich hab die beiden AMPs spaßhalber angespielt und war vom Sound sehr angetan. Ich hatte zwar noch nie einen RG100 auf der Box stehen, aber der Sound des Dime Tops über meine 4x12 empfand ich als amtlich. Der kleine 2x12 Combo stank dagegen ab. Für zuhause ist das Teil aber sicher auch nicht verkehrt.
    Beim Zocken trat ich versehentlich auf den „falschen Fusschalter“, was den Sound umgehend verscheißerte. Der Kollege lachte und meinte, dass der D100 „Kanal 1“ und „Kanal 2“ zusammenschalten kann. Ich war von diesem Feature zunächst überfordert, der junge Herr zuckte auch nur mit den Achseln. Ich habe dann auf der Rückseite aber zwei FX-Loops entdeckt, und wir haben kurzerhand ein paar Effekte auf „Kanal 1“ eingeschleift. „Kanal 2“ ließ mit einem zugeschalteten, effektbehandelten „Kanal 1“ nochmal ordentlich anfetten. Mit dieser Superzerre rumzubolzen hat sofort Spaß gemacht, und „der Vadder“ hat zur Belustigung der Kids den 90zigern gehuldigt. Den Clean-Kanal unbehandelt mit „Kanal 2“ zu verwenden, konnte ich bislang keinen Vorteil entlocken, aber die Effektgeschichte fand ich derart inspirierend, dass ich erwäge beide AMPs zu übernehmen. Den Combo eigentlich nur, weil er mittlerweile nicht mehr erhältlich ist, und ich preiswerten AMP zum mobilen Einsatz brauche; weniger wegen seinem "speziellen Dime-Sound". Aus diesem Grund hab ich bezüglich der AMPs recherchiert. Hui-ui-ui,… an den AMPs bleibt kein gutes Wort hängen. Bloß „Tube vs SS“- und „Dimebag-Rip-Off“ Gebashe. Leider kein einziges Review oder Erfahrungsbericht.
    Wie ist das hier an Board? Hat jemand konkrete Erfahrung mit den Dime-Amps? Mich persönlich macht das aktuelle Preis/Leistung-Gefüge sehr an. Schlappe 250 Euro für ein neues Gain-Monster, welches auch außerhalb des Hi-Gain-Bereich einsetzbar ist, ohne erkennbare Nachteile bzw. mit exotischen FX-Allüren. Speziell würde mich interessieren ob die AMPs im Vergleich zum RG100 wirklich so daneben liegen? Mir drängt sich der Verdacht auf, dass sich weder Marke noch Modell durchgesetzt hat, weil der Preisunterscheid zu etablierten Marken/Modellen zu gering ausfiel, bzw. dass die Ausstattung im Vergleich zu spartanisch war. Ich wiederum schätze die Einfachheit des AMPs: EQ, Vol, Gain, Presence - aufs Maul. Voll gut für alte Leute, weil einfach.

    In diesem Sinn: Feuer frei!
     
  2. Tank1966

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    Erstellt: 20.09.16   #2
    Hi,
    mir hat es der DIME D100 auch angetan. Vor allem für zu Hause. Ich habe gelesen, daß der Dime aber nichts für den Proberaum im Bandgefüge sein soll, da er mit 80Watt an 8 Ohm recht "leise" sein soll, bzw. sich nicht durchsetzen können soll. Mit 16 Ohm noch weniger und die wenigsten haben eine 4 Ohm Box. Da ich den Dime noch nicht angetestet habe, muß ich mich auch auf die Konjuktive verlassen, die ihn beurteilen. Bei Session/MusikSchmidt wurde der auch getestet. Vom Sound her verlockend.
    Und Transe ist bei gleicher Wattstärke leiser als eine Röhre.
    Ich habe in den späten 80ern mal bei meinem Kumpel einen Randall RG100 (glaub ich) angespielt. War ein US Modell mit ext. Trafo, also kein europ. Modell. Spitzen Dimebag Sound! Pantera Riffing war da angesagt.
    Da der ex-Guitar Tech von Dimebag den Dime mitkonstruiert hat, denke ich, der Sound ist ähnlich. Natürlich nicht identisch!
    Man könnte aber auch nen Randall RG1503 Head kaufen (379.-) und nen Equalizer/Tubescreamer) einschleifen. Da kann man auch was rausholen. Und Powermäßig ist da mehr drin.
    Ich hatte letztes Jahr das Vergnügen, einen Randall RG13 zu testen. Ist ja identisch mit den RG Head Modellen, nur eben 1 Watt. Das klang mal geil!! Zu Hause an meiner 2x12" V30 und im Proberaum an einer 4X12" Marshall. Leider zu leise und mein Kollege mit ENGL Powerball hat mich samt RG13 zum Fenster rausgeblastet :-) :-)
    Aber egal. Nur für zu Hause ist der Dime bestimmt super. Für Proberaum mit 2. Gitarristen zu leise. Evtl. geht´s, wenn man alleiniger Axtmann ist?
    Also ich gehe mit der Idee schwanger, mir den RG 1503 Head mit nem Equalizer für Send/Returen zu holen, da ich vom RG 13 so angetan war.....obwohl ich nen Randall RM100 habe. Aber was will man mit nur einem Amp? :-)
     
  3. Leader

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    Erstellt: 20.09.16   #3
    Was spricht gegen den 1503 so wie er ist ? Wozu einen EQ wenn du den Sound mochtest? Ich konnte mit dem 1503 ohne Probleme in die Näh vieler Panterasounds kommen ohne groß nachzuhelfen. Ab und an vielleicht einen TS bzw. Klon vorgeschaltet , aber mehr nicht. Persönlich würde ich einen echten Randall (dessen zweiter Kanal sich wirklich stark nach 100 ES anhört) jederzeit einem "Mode" Amp eines Gitarenherstellers vorziehen. Wenn Transe und Metal dann Randall :) So sehe ich das zumindest. Und laut genug ist der 1503 allemal.
     
  4. Tank1966

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    Erstellt: 21.09.16   #4
    :-) da spricht nichts dagegen. Ich meinte nur, um die Soundmöglichkeiten zu erweitern. Natürlich sollte der reine RG1503 reichen.
    Hey, 249.- oder 379.- (für den RG1503) sind doch fast geschenkt, oder?
    Also bevor ich mir für 249.- den RG13 kaufe, nehme ich noch ein paar Scheinchen und nehme den RG1503 Head. Den Dime lass ich jetzt mal aussen vor. Ist zwar auch ein schmuckes Teil, aber man hat vom 1503er echt mehr. Wie gesagt, ich habe einen RM100 mit nem "Salvation Mods" Modul. Klingt echt super. Aber man will ja bissl flexibel sein. Und meinen JCM800 (1987) hab ich grad verhöckert
    Soll ich ihn bestellen? :-)
     
  5. Leader

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    Erstellt: 21.09.16   #5
    Ja, wenn man DEN Randall Sound möchte sollte man min. einen Randall der alten Machart im Schrank haben :) Hab mir den 1503 auch wieder gekauft beim guten Angebot immer her damit. Hab ja selber auch etliche Randalls gehabt, der 1503 ist der beste Spagat zwischen damals und heute und kann locker den typischen Pantera bzw. Randallsound von damals erzeugen.
     
  6. Tank1966

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    Erstellt: 22.09.16   #6
    Ich glaube, ich tu´s.
     
  7. Leader

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    Erstellt: 23.09.16   #7
    Ansonsten gebraucht schauen. Randall hat leider (je nach Sichtweise) einen miesen Wiederverkaufswert sodass Verstärker von Randall meist deutlich unter üblichen Gebrauchtwerten weggehen.
     
  8. Tank1966

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    Erstellt: 24.09.16   #8
    Hmm.... ich schau mal.
    Ich hab meinen RM100 inkl. 3 Module in sehr gutem Zustand auch für relativ lau bekommen (800.-). Ohne Module kostete der ja schon über 1200.- (wird teilweise heute noch von Händlernneu verkauft). Da kannst du aber nicht mit spielen, denn ohne PreAmp Module geht nix. Mind. 250.- pro Modul, dann bist du bei 2000.- mit allem.
     
  9. Leader

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    Erstellt: 24.09.16   #9
    Hab den RM100 auch schon für 350€ verkauft gesehen, allerdings ohne Module. Aber verglichen mit anderen Marken verliert Randall echt stark an Wert leider (oder gut für den Käufer)
     
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