Delay als Reverb einstellen, geht das ?

  • Ersteller Ersteller Rostl
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  • #21
Hallo!!! 120,- für einen gebrauchten Headroom waren schon über Budget!

Analog, 100,-

Oder:
*​

Immerhin dann mit
  • analoger Dry Signal Path
  • True Bypass
 
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  • #22
danke euch erstmals, sind gute Ideen dabei
Ich muss mir mal alles durch den Kopf gehen lassen
 
  • #23
ja, hat er wird aber nicht benutzt
da ich noch einen Zweiten habe ohne FX-Loop wird alles vor dem Amp geschaltet
Mh, nur weil Du dem Fender* Federhall nachtrauerst: So weit ich weiß, ist ja da das besondere (auch), dass der da zwischen Vor- und Endstufe im Signalweg (anteilig parallel) saß. Das würde ich auch versuchen, nachzubilden.
 

  • #24
Hey,
...bin auch kein Freund von digitalen Effekten da ich ne "Latenz-Allergie" habe.
Es gibt allerdings n paar Effekte, die einfach digital besser funktionieren da sie in dieser Technik bezahlbar und wohlklingend sind - allen voran beim Hall ist das so, zudem du bei diesem Effekt recht einfach die Nachteile der Digitaltechnik (zB Latenz des Direktsignals) umgehen kannst.
Grundlage hierfür ist ein paralleler Einschleifweg der wie ein Aux bei einem Mischpult einfach dem Direktsignal zugemischt werden kann und ein Hallgerät/Pedal bei dem das Direktsigbal entweder komplett per "Kill Dry" abgeschaltet oder ganz weg geregelt werden kann.
Dann Hallgerät in den Effektweg, voll auf und Drysignal runterdrehen oder abschalten. Das nicht digitalisierte Dry Signal liegt nun unverändert am Amp ab, der pure Effekt kann mit dem Regler des Effektweges zzgemischt werden.
Hab das hier in meinem Übungsräumchen mit nem alten Alto (digi)Reverb gemacht, bei dem das Dry-Signal komplett weg geregelt ist. Der "FX" Regler des Rath Amps (ein Effektweg-Return Regler) mischt nur den puren Hall des Altos dazu...klingt super trotz Digital-Allergie😉
Gruß,
Bernie
 
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  • #25
oder eben ein Effekt das einen analogen dry throught hat.
 
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  • #26
Jetzt überlege ich ob man ein Delay Pedal kaufen kann und die Zeit so einstellen dass es wie ein Reverb klingt
Ich verwende ab und zu mal dieses Teil hier ...


*​

... als Pseudo-Reverb. Das Ibanez* macht so ein richtig dickes, langes und dumpfes Tap-Echo (ist mir persönlich mittlerweile zu aufdringlich, ich bin tatsächlich auf klare Digi-Delays umgestiegen) und das kann man tatsächlich mit etwas Geschick als eine Art Möchtegern-Reverb verwenden. Einen echten Hall kann es definitiv nicht ersetzen, aber wenn man einfach mal ein bisschen was hall-artiges haben möchte, funktioniert das ganz gut.
 
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  • #27
tja Ibanez* hat schon immer gute Pedale gebaut
Ich erinnere mich noch an die Soundtank Serie, alles analog und erste Sahne
Ein Reverb haben die aber nicht gebaut, wahrscheinlich geht es analog nicht.

Ich habe Springreverb geschrieben weil der Fender* eine Spirale hatte
Mit Room oder Platte wäre ich auch zufrieden
Was ich möchte:
Das Cleane Signal bisschen fetter, voller machen
 
  • #28
Ein Reverb haben die aber nicht gebaut, wahrscheinlich geht es analog nicht.

Analoge Reverbs sind Federhall, Plate oder BBD. Ein mechanischer Plate Reverb ist nicht transportabel und fällt raus. Federhall wurde hier bereits abgearbeitet.

Es gibt ein par BBD-Reverbs, das sind aber Exoten.


Wenn es bezahlbar, analog und transportabel sein soll, ist ein Federhall der Hauptverdächtige.

Die digitalen Reverbs sind aber heutzutage fantastisch und bei analogen Dry-Through wird dein Trockenes Signal ja auch bei Effekteinsatz unberührt gelassen.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Was ich möchte:
Das Cleane Signal bisschen fetter, voller machen
Das kann aber ein dezent eingestelltes kurzes Delay durchaus leisten, ohne dass es nun zwingend ein Reverb mimt.

Das Keeley Magnetic Echo kann das sehr gut, das davon "inspirierte" Gerät von DemonFx klingt auch sehr gut.
 
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  • #29
Das kann aber ein dezent eingestelltes kurzes Delay durchaus leisten, ohne dass es nun zwingen ein Reverb mimt.
das will ich auch gerne ausprobieren
Unser zweiter Gitarrist hat ein Delay, da werde ich die Zeit runterregeln
Leider erst in 10 Tagen im Probenraum
 
  • #30
Sozusagen ein Delay für den Delay-Test :)
 
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  • #31
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  • #32
Mensch, Mensch, Mensch... :gruebel:

Jaaa, ich habe alle Einschränkungen gelesen. Würde aber trotzdem (vielleicht, weil ich an meinem JTM45 seinerzeit sowas auch dran hatte) ein gebrauchtes One Control Prussian Blue Reverb empfehlen - wenigstens nur mal zum Ausprobieren, sofern möglich. Dieser eher unaufdringliche, aus meiner Sicht einfach unglaublich gut klingende Reverb, den man erst dann merkt, wie er fehlt, wenn man das Pedal ausschaltet. Natürlich - wenn "Hallfahne ohne Ende" gewünscht ist, dann ist meine Empfehlung schon Kappes.
 
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  • #33
Das Neunaber Immerse Reverb wäre digital, aber bringt einen dry-Regler mit und lässt den trockenen Teil vom Signal wohl analog durch. Außerdem hat es einen „echo“ Modus, also mit Delay versehen. Würde in dem Sinne mehr oder minder beides abdecken und das Reverb ist definitiv top.
Würde nur das Budget sprengen, aber manchmal lohnt es mMn auch, etwas länger zu sparen. Bei Kleinanzeigen wäre die MkI Version gerade für 165€ VB drin. Wesentlicher Unterschied zwischen MKI und MKII ist meines Wissens nach, dass man beim MKI bis zu einem deutlichen Reverb den Mix drehen kann (ca 50/50), während der Regelweg des MKII so weit geht, dass man nur noch das pure Hallsignal hört (also 100% Wet). Ich hab seit einigen Monaten ein MKII und kanns nur empfehlen. Ist wirklich ein top Gerät.

Edit:
Hier ein kleiner Eindruck von Echo Modus.

View: https://m.youtube.com/shorts/H1qZNcAbge8?ra=m


View: https://m.youtube.com/shorts/br43KamPHm0?ra=m

Vorteil ist auch, dass der Formfaktor noch relativ klein ist.
 
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  • #34
Falls du auch ein Tremolo vermisst
@Rostl
vermisst Du aber ein Delay? Warum nicht ein gescheits Reverb-Pedal holen, das unterschiedliche Reverbs gut kann. Kompromisslösungen gehen ins Geld, wenn man kein Delay braucht, braucht man es auch nicht.
 
  • #36
vielleicht ist das Teil was, scheint gut wegzugehen, mehrere Monate Wartezeit.

Ich kann Dir leider keine Empfehlung geben, wenn es um Delay oder Reverb geht. Ich habe nie verstanden, was ich mit einem Delay an der Gitarre machen soll (ich weiss schon, was ein Delay ist). Im Recording könnte ein Delay für gewisse Effekte sorgen, an der Gitarre brauche ich es nicht.

Mit Reverb bin ich auch ein Banause, ich nehm das, was da ist, in der DAW, im Amp, solange es nicht blöd rumwabbert, setze ich es ein, eher dezent.
Was nicht bedeutet, dass man ein gutes Reverb-Pedal findet, weil man es gezielt einsetzen möchte.
 
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  • #37
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  • #38
Ich würde das mit dem rein analogen Reverb überdenken und auf zwei separate, kleine Pedale setzen. Einmal Reverb und einmal Delay. Die digitalen Reverb klingen besser und authentischer als einige echte Springreverbs - diese können nebengeräuschanfällig sein. Da ich den fizzeligen Ausklang überhaupt nicht mag und grundsätzlich nur digitalen Platereverb spiele, fehlen mir beim Spring aber eher die Vergleiche. Man findet günstige Spring Reverbs bei denen ich stark bezweifle, ob man immer den Unterschied zum analogen Springtank hört. In Sachen Delay ist analog schon eher ein Soundkriterium. Da kann man grob zwischen digital, analog und tape unterscheiden und man hört bei allen drei direkt den Unterschied.
Einen Springreverb wirst du mit einem Delaypedal nicht immitieren können, Reverb sorgt ja für eine gewisse Diffusion und gerade Springreverb hat einen eindeutigen Soundcharakter.
 
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  • #40
Das wäre vielleich noch einen Gedanken wert. Es ist zwar groß, aber kann man es einfach auf den Amp stellen und dann via separatem Fußschalter schalten. Preislich wirklich sehr günstig für einen echten analogen Spring-Reverb. Klanglich ist es super, ich hab es seit ein paar Wochen im Studio.
preview_1.jpg

https://www.gear4music.de/de/Recording-and-Computer/G4M-Vintone-Analoge-Ruckholfeder-Reverb-Einheit/7CBJ
 
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