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Hi Rosti, nabend!
Das mit dem Fettermachen: Probier das mal aus, was ich zum Stereo-Slapback geschrieben habe, wo linker und rechter Delay-Kanal separat in ms eingestellt werden können wenn du mal wieder die Gelegenheit hast. Also ein Monosignal in ein „Stereo Delay“, das dir Möglichkeiten bietet, den linken und rechten Delay-Kanal in ms unterschiedlich einzustellen. Das mit den 80 ms links und z. B. 120 ms rechts. Den Send-Return vom Effekt auf zwei Monokanäle am Pult zurückführen und dann noch mit der Panoramaspread schauen. Das Strymon Timeline kann das und noch so ein Teil von Eventide, aber da bin ich mir nicht ganz sicher. Das kann das Signal schon deutlich fetter machen.
Brauchen: Hmm ... Ja, je nachdem, was man macht ... Ich sehe es immer im Mixkontext, wo man andere Dinge vielleicht fetter hat und dann irgendwie seine Gitarre oder seinen Synth etwas fetter braucht. Kann also immer Sinn machen, gewisse Tools zu haben oder sein Setup so aufzubauen, um flexibel auf die Situation zu reagieren.
Das Ganze rührt auch eher aus Studioproduktionserfahrungen und bildet jetzt nicht klassische Standardsituationen ab. Kann man sich dennoch mal so merken. Vielleicht hat man mal die Situation ... Denn es kommt immer darauf an, welche Instrumente oder welche Mischung einen umgibt, in die man sich mit seinem Instrument einfügen möchte.
Aber auch das eigene Signal doppeln, also das Signal von einem Kanal über den Send wieder auf einen freien Mono-Kanal zurückführen, macht es auch dicker. Oder eben auch Parallelkompression , Harmonizer oder sehr kurze saubere Halleffekte leicht dazugemischt ..als Hall nicht Hörbar aber irgendwie mehr in face. ... Aber ich denke, das führt jetzt alles zu weit.
Aber irgendwo da liegt doch immer der Hund begraben, da die Ohren eine gewisse Hörgewohnheit haben. Und dann ist es immer so eine Sache, ob man im Jam-Modus sein Setup nutzt, es aber mit Fertigproduktionen vergleicht und sich wundert, warum manches so klingt und man es nicht so „vom Sound hingebimmelt“ bekommt.