Delay als Reverb einstellen, geht das ?

  • Ersteller Ersteller Rostl
  • Erstellt am Erstellt am
  • #41
mit einem Mono Delay nicht wirklich räumlich...aber mit 2 Delays wobei D1 z.b 80ms hat und D2 z.b 120 ms hat...Beide noch unterschiedlich gepannt z.B D1 hart Links D2 hart Rechts. So entstehen Laufzeitunterschiede zwischen L und R die eine eine Art Raumeindruck erzeugen...kennt man auch als Slapdelay/Stereo-slapdelay so kann man ein Signal auch etwas verdichten und etwas mehr Räumlichkeit geben wenn man es als Send dem Original Mono Signal leicht beimischt das das Signal etwas mehr Presenz verleiht und bei weiter Zumischung auch mehr Räumlichkeit entsteht. Gerade bei Gitarren und Vocals ein sehr gern genutzes Tool
 

  • Ersteller
  • #42
moin,
also das mit dem Delay war eine Schnapsidee :facepalm1:
Reverb kann man damit nicht ersetzen
Habe Digital-Delay und Analog-Delay probiert
Mittlerweile weiß ich gar nicht ob ich ein Reverb brauche
Vermissen ja, aber unbedingt brauchen ?
Ich möchte den Sound nur fetter, breiter machen
 
  • #43
*edit*
Hi Rosti, nabend!

Das mit dem Fettermachen: Probier das mal aus, was ich zum Stereo-Slapback geschrieben habe, wo linker und rechter Delay-Kanal separat in ms eingestellt werden können wenn du mal wieder die Gelegenheit hast. Also ein Monosignal in ein „Stereo Delay“, das dir Möglichkeiten bietet, den linken und rechten Delay-Kanal in ms unterschiedlich einzustellen. Das mit den 80 ms links und z. B. 120 ms rechts. Den Send-Return vom Effekt auf zwei Monokanäle am Pult zurückführen und dann noch mit der Panoramaspread schauen. Das Strymon Timeline kann das und noch so ein Teil von Eventide, aber da bin ich mir nicht ganz sicher. Das kann das Signal schon deutlich fetter machen.

Brauchen: Hmm ... Ja, je nachdem, was man macht ... Ich sehe es immer im Mixkontext, wo man andere Dinge vielleicht fetter hat und dann irgendwie seine Gitarre oder seinen Synth etwas fetter braucht. Kann also immer Sinn machen, gewisse Tools zu haben oder sein Setup so aufzubauen, um flexibel auf die Situation zu reagieren.

Das Ganze rührt auch eher aus Studioproduktionserfahrungen und bildet jetzt nicht klassische Standardsituationen ab. Kann man sich dennoch mal so merken. Vielleicht hat man mal die Situation ... Denn es kommt immer darauf an, welche Instrumente oder welche Mischung einen umgibt, in die man sich mit seinem Instrument einfügen möchte.

Aber auch das eigene Signal doppeln, also das Signal von einem Kanal über den Send wieder auf einen freien Mono-Kanal zurückführen, macht es auch dicker. Oder eben auch Parallelkompression , Harmonizer oder sehr kurze saubere Halleffekte leicht dazugemischt ..als Hall nicht Hörbar aber irgendwie mehr in face. ... Aber ich denke, das führt jetzt alles zu weit.

Aber irgendwo da liegt doch immer der Hund begraben, da die Ohren eine gewisse Hörgewohnheit haben. Und dann ist es immer so eine Sache, ob man im Jam-Modus sein Setup nutzt, es aber mit Fertigproduktionen vergleicht und sich wundert, warum manches so klingt und man es nicht so „vom Sound hingebimmelt“ bekommt.
 
Grund: edit by C_Lenny -> Vollzitat Vorpost
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • #44
liegt an der Schmerzgrenze
nimmt aber viel Platz, müsste ich neues Board kaufen
bzgl. Carl Martin Reverb...mich nervt die Größe auch, aber ich bin mit dem Ding total zufrieden, er ist es wert.
Bei mir wars ähnlich, dass ich meinen geliebten Federball aufgrund von Amp-Neuanschaffung ersetzen mußte. Die zwei abrufbaren Einstellungen sind super für Rhythm und Lead...und wirkt schön füllig warm.
 
  • #45
Als Boss GT1000 Multieffektuser habe ich mit dem Gerät (für mich) zu viele Delay Blöcke zur Verfügung, aber nur einen Reverbblock. Klar, man kann sich durch trickreiche Programmierung was lösungsartiges „zurechtbasteln“, aber da ich dafür oft zu faul bin, hab ich mir dieses kleine Kistchen gegönnt (bei A….n) für €43:
Erstaunlich, was das kleine Kistchen liefert; passt wie üblich in die FX Loops vom Multi oder Amp.
Just my 2c
 
  • #46
Mittlerweile weiß ich gar nicht ob ich ein Reverb brauche
Vermissen ja, aber unbedingt brauchen ?
Ja, gute Frage. Ich benutze es einzig und allein und ganz dezent dann, wenn ich nur Gitarre zum/zur Metronom/Drum-Machine spiele. Wann immer ich "mehrspurig" unterwegs bin (Üben mit Looper, Recording, Band), lass' ich es komplett weg, weil ich den Eindruck habe, es mulmt mehr als es hilft. Kommt wahrscheinlich auch auf die Musikrichtung an, bei mir Richtung Oldschool-Punk/Garage-Rock, da hat man es gerne direkt. Ich bevorzuge eher und nur sporadisch (digitale) Delays. Soll heißen, wenn ich plötzlich kein Reverb mehr hätte, würde ich jetzt net großartig in Tränen ausbrechen.
 
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