Bei einer Gibson Les Paul, egal welcher, aus den frühen 90ern kannst du jedenfalls man von 4 Stellen ausgehen.
Ein Freund hat in seiner Sammlung eine Studio lite. Die ist ganz okay, aber natürlich schon von der Modell-Auslegung her nicht obere Liga.
Die Gitarre so zu misshandeln muss ja nicht gerade sein, aber gut reparierte Kopfplattenbrüche, Neubundierungen, andere Mechaniken u.ä. schrecken mich selbst als Sammler nicht ab. Da sind mir einige sehr gute Player untergekommen, oft besser als die ganz originalen Stücke.
Man denke da z.B. an Gregor Hildens No.1, eine Goldtop, an der so ziemlich alles repariert und herumgefuscht wurde. Bei ihm wurde es seinen No.1, obwohl er ja wahrlich keine geringe Auswahl hat.
Ich hab zwei 79er Anniversary Strats, eine seit 1981 in perfektem Zustand und eine später erworbene mit ausgetauschtem Hals, anderen Mechaniken, anderem Tremolo und reichlich Spielspuren. Natürlich liebe ich mein Museumstück, aber zum Spielen greife ich zur anderen. Die ist einfach noch besser.