Der Fender Deluxe Reverb User-Thread

von Tiger13, 14.05.19.

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pedaltrain
  1. Tiger13

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    Erstellt: 14.05.19   #1
    Erstaunlich, dass es bisher noch keinen gab...

    Eine DER Ikonen der Verstärkerwelt.

    Um einen Anfang zu machen, habe ich hier:
    https://www.musiker-board.de/threads/amp-fender-65-deluxe-reverb-ri.693098/#post-8791648

    schon einmal meine 3 Cent beigetragen.

    Im unteren Teil des Beitrags habe ich auch festgestellt, dass dieser Verstärker (wenngleich tonal so befriedigend) keinesfalls perfekt ist.

    In diesem Kontext interessieren natürlich Erfahrungen (live und bedroom), Verhalten mit verschiedenen Effekten, Gitarren, Mods, sonstiges gear (dazu zählt dann u.U. auch die Meinung des Keyboarders )

    Sollte es mir gelingen, mit Bordmitteln Aufnahmen zu machen, die klanglich annähernd der Realität entsprechen, stelle ich diese natürlich ein.

    Ich hätte da einige Gitarren und Effekte anzubieten.

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  2. 68goldtop

    68goldtop HCA classic amps & guitars HCA

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    Erstellt: 14.05.19   #2
    Hi!

    Ja, eine sehr gute Idee!

    Der Fender Deluxe (Reverb) ist - für mich - einer der besten Amps überhaupt :great:

    Er bietet mit seinen (ca.) 20 Watt und seinem 12er Speaker die (nahezu) perfekte Basis für einen unkomplizierten Live-Amp.
    Er ist relativ leicht, er ist laut genug für ganz viele Situationen - und man kann ihn eben auch mal ein bisschen AUFDREHEN :D
    Und er bietet halt alles was man von einem "klassischen" Fender-Amp erwartet - tolle Clean-Sounds UND tolle Overdrive-Sounds.

    Es sei allerdings dazu gesagt, dass der Amp eben auch "nur" (ca.) 20 Watt und (nur) einen 12er Speaker hat - ein 40, 50 oder 100 Watt Amp mit einer großen Box kickt natürlich nochmal etwas anders in den Raum ;)


    Mein ´66er Deluxe (ohne Reverb - ich hoffe ich darf hier überhaupt mitmachen?) ist seit vielen Jahren mein Haupt-Amp - und ich ertappe mich immer noch dabei, dass ich kurz innehalte und denke "boah, klingt der gut".

    Deluxe-Live.jpg

    Ich habe anfangs erstmal mit verschiedenen Speakern herumprobiert, weil, der originale Oxford-Speaker sollte ja irgendwie "nicht-so-gut" sein. Inzwischen spiele ich den Amp aber schon seit einigen Jahren NUR mit dem alten Oxford und bin total happy damit!

    Der Amp ist damit - im Bandgefüge - allerdings nicht besonders "clean", sondern eher ziemlich "crunchy".
    "The Who / Live at Leeds" kommt mir immer in den Sinn ;)

    Ich mag das aber sehr gerne. Wenn ich soft spiele, ist der Amp (relativ) clean, wenn ich härter anschlage verzerrt er ziemlich heftig - total komfortabel!


    Hier eine Live (im P´raum) Aufnahme von unserer Band:

    https://soundcloud.com/diekleins/briefe



    Wenn ihr noch keine Erfahrung mit dem Deluxe/Reverb habt - spielt mal einen an!


    cheers - 68.
     
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  3. Tiger13

    Tiger13 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.19   #3
    Großartig! Wirklich klasse... und jup, diese Dynamik, diese Rückmeldung vom Amp... das macht ihn aus.

    Ich kann leider nicht adäquat aufnehmen aber bei Deiner Aufnahme hört man schon sehr gut, was geht.

    War da noch was zwischen Gitarre und Amp?

    und ey... nen 66er... wer spielt schon nen 66? Da fehlt ne 6 und dann haben wir hier the name of the beast. haha... geiles Teil!

    und: blubbbbbb... wenn 20 Watt für die Bühne nicht reichen, hängst Du doch offensichtlich auch ein Mic davor ;) ich finde immer, dass man sich selbst hört und wohl fühlt ist wichtig. Für den Rest ist dann der Mann am Pult zuständig.
     
  4. hack_meck

    hack_meck Lounge .&. Co. Moderator HFU

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    Erstellt: 14.05.19   #4
    Mein Gitarren Chef spielt einen original Silverface ... ausgelutscht und bestimmt 3000 Gigs ;) ...



    Ich selbst habe einen 65 RI ... toller Klang, aber ich muss an die Kiste noch mal ran, um den Reverb "grade" zu ziehen. Er rauscht auch mehr, als am Anfang. Klingt dann so ... Kleine Wohnzimmer Session ...



    Ich liebe das "Oversized Gehäuse" ... es füllt bereits bei geringer Lautstärke sehr schön den Raum.

    Gruß
    Martin
     
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  5. Tiger13

    Tiger13 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.19   #5
    da rauscht doch nix ;) ... höchstens mein Blutdruck, den ich im Ohr wahrnehme, wenn ich die Musik höre... schöne Darbietung, klingt toll... und super gespielt!
     
  6. Honeyspiders

    Honeyspiders Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.19   #6
    Klasse Idee mit dem Thread @Tiger13 :great:
    Ich kam vor einigen Monaten in den Genuss (bei meinem Strat-Test/-Kauf, bei dem es letztendlich eine '57er CS wurde), bei BTM in Nürnberg über einen Fender 64 Custom Deluxe Reverb zu spielen.
    Bin da schon ein bisschen verliebt seitdem. Vor allem wie klasse der auf Wohnzimmerlautstärke klingt.
    Eigentlich war ich bisher was meinen nächsten Amp betrifft (brauche keinen für die Bühne sondern nur für zu Hause) eindeutig auf einen Princeton BF fokussiert.
    Nun ist es so, dass ich mich im Moment gar nicht entscheiden könnte zwischen den beiden.
    Was noch dazu kommt: Wären es beim FDR die gut 1.000 Euro Aufschlag zwischen Custom und Normalversion klanglich wert? (Also falls die Wahl auf FDR anstatt auf Princeton fallen würde.)
    Aktuell spiele ich zu Hause zur Zeit einen Victory V40 The Duchess, mit nem Wampler Black '65 davor, womit ich auch (noch) sehr sehr gut leben kann... :love:
     
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  7. 68goldtop

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    Erstellt: 15.05.19   #7
    Hey!

    Besten Dank :great:


    Nee - nur eine SG mit P90 und der Amp!
    Meistens habe ich ein (sehr dezentes) Delay vor dem Amp - als Hall-Ersatz - aber bei diesem Song mach´ ich das meistens aus damit das Riff "trockener" kommt ;)

    Alle anderen Raum-Effekte sind im Mix gemacht - ich hätte den Mix lieber ein bisschen "aufgeräumter" gehabt :rolleyes:


    cheers - 68.
     
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  8. Tiger13

    Tiger13 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.19   #8
    Habe gerade eine feine Doku zum Thema gefunden
     
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  9. Tiger13

    Tiger13 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.06.19   #9
    Ein äußerst interessanter Artikel aus premier guitar!
    (kein link, sondern voller Text, da ich die App nutze)

    Jonny Lang’s Dual-Channel Deluxe Reverbs

    Jeff Bober
    August 17, 2010

    Jeff,
    In the June issue “Axes Bold As Love” article, there are two photos of Jonny Lang’s Deluxe Reverbs. The caption states, “He plugged into both the Normal and Vibrato channels simultaneously for extra thickness and texture.” Indeed, the photos show four guitar cords, connected to the “1” inputs of both channels on both amps.

    However, the common wisdom concerning Fender amps with vibrato is that jumpering the channels doesn’t work. Unlike a four-input Marshall or a Bassman, a Fender amp equipped with vibrato has an extra triode amplification stage in the vibrato channel— the normal channel has two stages, but the vibrato channel has three. Since each stage inverts the signal, the signals from the two channels are out-of-phase when they arrive at the phase inverter. Combining out-of-phase signals like this should result in a thinned-out, weaker sound—pretty much the opposite of “extra thickness and texture.”

    So what gives? Is there something special about Lang’s amps? Is he perhaps using some sort of external splitter that provides an intentional phase reversal for two of the four channels? Or is Jonny just a weirdo who happens to like a thin, nasal guitar sound?

    Rich Stevens
    Potsdam, New York


    Hi Rich,
    Nice catch and great question. While I don’t believe that Jonny is a big fan of “thin, nasal guitar,” you are correct in why this shouldn’t work. (Nice technical explanation too. Boy, I’d better watch my job!) First, I’ll tell you exactly what’s going on in Jonny’s rig and then give you a couple of cool alternatives.

    In the picture of Jonny’s rig that you’re referring to, you do see cables connected to input 1 of both amp channels, but he only uses one channel at a time. Not shown are the other ends of those same cables connected to an A/B switcher. If you look closely, you’ll see that the channels are set differently. He uses the amp’s Vibrato channel for his rhythm sound and switches to the Normal channel for his solo tones. Using the amp this way, the phase of one channel is not affected by the phase of the other because the signal is not passing through both channels simultaneously.

    Mystery solved. Now let’s get to a couple of cool alternatives that will indeed allow you to use both channels simultaneously. The first method is a simple modification that will place both channels in phase with each other, as well as enable both channels to have reverb and tremolo. Although I’m sure there are a few variations on this type of modification, this is a very simple version. I’ve done this on many original black and silverface models over the years. Doing this modification on the current reissue models may be a bit more challenging due to the use of circuit boards, but it’s nothing that a good, experienced tech shouldn’t be able to handle. And we all know that a good, experienced tech should always be the person executing any amplifier modification because of the risk of life-threatening injury! Fender would also like to remind readers that modifying an amp’s circuitry will void the warranty, and that repairs should only be performed by an authorized technician.

    Locate the capacitor that is the output of the second gain stage in the Normal channel. This would normally be a .047uf capacitor and on the schematic of the reissue Deluxe Reverb (available for download in the online version of this article at premierguitar.com), it is noted as C5. In the original black and silver versions of the amp, this cap was connected to a 220k resistor via a long wire. Remove the wire connection from the 220k resistor. Now locate the capacitor that is the output of the second gain stage in the Vibrato channel— typically a .022uf capacitor. On the reissue’s schematic it is listed as C12. This capacitor is connected to the junction of a 10pf capacitor and a 3.9Mohm resistor, as well as a 500pf capacitor (C13, R25, and C14, respectively). Connect the wire from the output of the Normal channel capacitor to this junction.

    That’s it! You have now sent the output of the Normal channel to the input of the reverb and tremolo circuits along with the Vibrato channel. Of course, all modifications to an amplifier will change some aspect of it, and this is no exception. This one may change the gain structure and feel of the amp a bit, but I’m sure it’s nothing you couldn’t quickly become comfortable with. Once this is done, you will be able to run the guitar into both channels simultaneously, each with different EQ settings. This will also give you the option of using two different guitars, one connected to each channel. This will enable each guitar to have reverb and tremolo, as well as having its own channel volume and tone controls.

    Another option is to use an external device that would supply you with two output signals, one of which would be 180 degrees out-of-phase with the other. This would allow you to simultaneously use both channels of any black or silverface amp you might run into. One such device is the Barber Electronics Launch Pad. This device not only gives you two phase-reversible outputs, but also a variable 20 dB of gain for when you need to really push those amps over the top.

    There you have your two channels demystified and reenergized!
     
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