Der große Hammond XK5 Thread

Ist schon interessant was man da so schreibt...........

http://www.b3guys.com/Hammond+XK-5+Heritage+Pro+and+A3+System+Organ.html/product_id/562

Zitat aus oa Link :
" ....
Tone wheel generators have become like rare violins or classic cars: Even though Hammond originally calibrated all instruments that left the factory to sound identical, no two are exactly alike after decades of use. So we’ve extended the programmability of both the overall generator characteristics (such as leakage and cross-talk between pickups) and individual tone wheel behavior (such as the purity of the sine wave) to almost ludicrous depths. In addition to letting you perfectly duplicate different conditions of Hammonds—from showroom-new to road-abused if that’s what you’re going for—there’s the ability to recreate individual organs right down to the model, year, and serial number! Presets will capture the exact tonal qualities of famous artists’ instruments, from jazz great Dr. Lonnie Smith to Chuck Leavell (The Rolling Stones) to Gregg Rolie (Santana, Journey) and more."

Sowas kann auch UHL Instruments

Liest man weiter wird das Geheimnis um die virtuellen Kontakte etwas gelüftet

weiteres Zitat

" Hybrid Multiple Key Contact System:
...........

You can’t accomplish this with a single MIDI note-on, which is what most of today’s organ and synth key actions use. In the XK-5, we use three mechanical contacts at different points in the keys’ travel. Each of these in turn triggers three virtual contacts, giving you separate “note on” connections for every drawbar frequency in the same manner as the original nine-contact electro-mechanical Hammond® organs. The result is a fingers-to-music connection that perfectly duplicates sitting at a vintage B while saving on weight and cost. Plus, the time-spread between these “note ons” is programmable, as is the order in which you hear the harmonics speak. And since the contacts all receive and transmit MIDI note data, you can capture every harmonic nuance of your performance in your DAW program of choice—to which you can directly connect the XK-5 via USB."


Da arbeitet man also mit 3 Kontakten pro Taste, Jeder löst DREI TÖNE aus. Der zeitliche Abstand dieser 3 Töne kann
programmiert werden. Obendrein löst jeder virtuelle Kontakt einen MIDI NOTE ON Befehl aus.
Wenn hier jetzt jeder Nuance Rechnung getragen wird, muß dies auch auf verschiedenen Midi Kanälen passieren.
Nota bene : man hat nur 16 Kanäle , folglich wird es etwas mehr als eng in der Datenpipeline

Da die zeitliche Abfolge der Einzeltöne immer die gleiche ist entspricht dies nicht dem Original wo es zufallsbedingt
aufgrund der physikalischen Eigenschaften der Kontakte passiert.

Lassen wir uns also mal überraschen was die NAMM so bietet

Ach ja der Preis wurde mit $8,995.00 beziffert ........ nun denn für das Geld bekommt man schon eine richtige B 3
 
Hallo zusammen,

Tastenkontakte hin oder her. Vier Zugriegelsätze hin oder her, was ich bei frei programmierbarer Preset-Oktave sowieso in die Kategorie 'Show' einordne.
Die XK5 soll doch auch eine vollkommen neue Klangerzeugung aufweisen. Jetzt nehmen wir mal an, dieses neue Modelling ist das Maß der Dinge und stellt alles bisherige in den Schatten, was noch abzuwarten ist. Wenn dem tatsächlich so wäre, käme ich mir als Käufer einer NewB3 Mk.II oder B3P einigermassen verschaukelt vor. Rein hypothetisch gesprochen. Ich gehöre nicht zu diesem Käuferkreis.
Hammond-Suzuki sollte sich auch einmal Gedanken über eine Update-Politik machen.
Rein geschäftspolitisch sollte sich die Klangerzeugung der XK5 nicht zu sehr von der alten unterscheiden, um die Hochpreis-Käufer nicht zu verprellen.
Finde ich.
Und was den oben von freddy wiedergegebenen Werbetext betrifft. Der erste Absatz ist ja nun wirklich nichts Neues. Steht das nicht genau so oder so ähnlich im Prospekt über die XK3?


Viele Grüße
Martin
 
Zuletzt bearbeitet:
....in den Ebay Kleinanzeigen ist eine gebrauchte B3Pmk2 drin, die stetig im VB sinkt.....wer kauft sich das nun noch ?

Jim Alfredson (der die XK5 auf der Summer NAMM Ende Juni täglich am Stand vorführen wird) hat in Facebook
schon "geunkt", dass er sich vorstellen könnte, dass die "neue" Klangerzeugung auch in die
Topmodell-Nachfolger einfliessen könnte....
;-)

Das "Marketing Geblubber" ist das eine, wie die Kiste als Ganzes klingt (die interne Lesliesim steht ja noch aus)
wird sich noch zeigen......

Gruss
Markus
 
@martin 34379
Also Preset Tasten sind kein SHOW-Element, sondern für den, der sehr schnell Zugriff auf favorisierte selbst erstellte
Einstellungen haben will einfach ein MUSS . Die beiden Sätze A und B dienen einer variablen sofortigen Einstellung
wobei der eine Satz davon nur einen Zugriff auf die Percussion erlaubt. Zweiter Satz sowie die 11 Presets haben keinen
Zugriff auf die Percussion , wenn es denn mit der originalen B3 identisch ist.
Was in der Kiste wirklich drin ist werden wir ja sehen. Allein aufgrund der Beschreibungen kommt mir schon vieles mehr als sehr bekannt vor. Rein optisch ist jedoch hier nichts weiter auffällig.
Bisher scheint von dem Modell auch nur ein einziges Exemplar zu existieren - auch merkwürdig

@ M_G
Marketing geblubber hin oder her. Nur wenn hier schon Hinweise auf weitere Topmodelle erfolgen wie soll sich dann
eine Kundschaft verhalten ? Bestehendes bereits kaufen oder noch warten ? Mit letzterer Option vermasselt man sich
ein naheliegendes geplantes Geschäft noch ehe es aus den Startlöchern entwichen ist.
Wenn Nachfolgemodelle auf gleicher Technologie beruhen was soll dann noch ein Kaufanreiz sein ? Allein mit optischen Hinguckern sicher nicht und eine Orgelbank mit Rückenlehne wie bei der LOWREY Majesty hatte man schon - auch eine Ente.
Nach meiner Ansicht wird ein Preis um die 8900 $ - wenn es dabei bleibt - eher abschreckend als verkaufsfördernd sein.
Selbst eine Verpflichtung bekannter Protagonisten wie Dr Lonnie Smith drehen ein Rad nicht herum.
Vor wenigen Jahren hat sich Silvio de Francesco noch für die KeyB stark gemacht - wo steht er heute ?
Claudia Hirschfeld hat vor etlichen Jahren für Hammond Suzuki auf der FFm Messe gespielt - wo steht sie heute ?
Franz Lambert war kürzlich an der Lowrey zu hören mit entsprechendem Kommentar - hat er die Marke gewechselt ?
Barbara Dennerlein hat vor etlichen Jahren einmal auf Dr Böhm gespielt - bezahlte Eintagsfliege !

Kurz : bekannte Musiker an irgendeinem Instrument machen das Instrument selbst nicht besser.
Entweder ist es gut oder nicht.
Eine Verpflichtung irgendwelcher Protagonisten dient nur dem Werbezweck eine Kundschaft anzulocken.
Ob es sich unterm Strich dann rechnet muß man die Marketing Abteilung betreffender Firmen fragen
 
@happyfreddy,

ich sagte und meinte: ich halte die zwei Zugriegelsätze bei Vorhandensein von frei programmierbarer Preset-Oktave für Show. NICHT die Preset-Oktave.
Das Einzige, was ich dem abgewinnen kann, ist daß ich die Registratur sehe. Aber bei den restlichen Preset-Tasten auch wieder nicht.
Stellmotoren an allen Drawbars, die die Drawbars dann entsprechend verfahren, je nachdem wie das jeweils gedrückte Preset programmiert ist. Das wär' auch noch eine Idee. Wenn, dann aber für die XK6 :-|
Und dann aber bitte noch einrastende Preset-Tasten.

Viele Grüße
Martin
 
Zuletzt bearbeitet:
Stellmotoren an Zugriegeln haben zwei Nachteile :
sie ratschen nicht
Schieberegler mit dem Stellweg müssen erst noch produziert werden
allgemein haben Motorfader einen Weg von 100 mm, darauf hat sich die Industrie eingestellt.

Ob aber ein richtiges Durchkneten der Zugriegel um WahWah Effekte zu erzielen auch bekommt ist
eine andere Frage. Die kleinen Zahnriemen dürften hier unterdimensioniert sein.
Rastende Presettasten sind kein Problem ich hab es zweimal gemacht- danach fragen oder gar Wert darauf
legen tut heute niemand mehr
 
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Mojoh hast ja recht. Tipp - Gedankenfehler weil just davor in einem anderen Forum wo es um Schlager der 50er geht
unterwegs gewesen.

Nur Deine Angabe ist so auch nicht richtig.
Silvio ist nicht so adelig wie Joe - ihm fehlt das " de "
 
Stellmotoren an Zugriegeln haben zwei Nachteile :
sie ratschen nicht
Schieberegler mit dem Stellweg müssen erst noch produziert werden
allgemein haben Motorfader einen Weg von 100 mm, darauf hat sich die Industrie eingestellt.

Ob aber ein richtiges Durchkneten der Zugriegel um WahWah Effekte zu erzielen auch bekommt ist
eine andere Frage. Die kleinen Zahnriemen dürften hier unterdimensioniert sein.
Rastende Presettasten sind kein Problem ich hab es zweimal gemacht- danach fragen oder gar Wert darauf
legen tut heute niemand mehr

Mich würde interessieren, wie man mit den Zugriegel WahWah Effekte erzeugen kann.

Gruß
Günter
 
Indem man sie durchknetet, schreibt er doch.
 
Mich würde interessieren, wie man mit den Zugriegel WahWah Effekte erzeugen kann.

Das ist eigentlich ganz einfach und läßt sich leicht reproduzieren:
Ein Wah-Wah-Effekt ist ja technisch gesehen in Filter, den man per Pedal öffnen und schließen kann. Dieser Filter schneidet höhere Frequenzen ab, das klingt wie "Wah-Wah", daher der Name.

Bei der Hammond läßt sich die Oberton-Zusammensetzung des Klangs durch einen Zugrigel je Oberton steuern (die Fußlagen). Deshalb kann ein Wah-Wah-Ähnlicher Effekt erzeugt werden, wenn man eine Gruppe Zugriegel schnell heraus- und hereinschiebt.

Beispiel: 16'-Zugriegel auf 8, in höheren Lagen am besten ein schnell repetierendes Riff spielen und dabei die Nachbarzugriegel rein- und rausschieben. Voilà !

Viele Grüße
Torsten
 
Danke! Dann mache ich es ja auch richtig.

Gruß
Günter
 
Aber da gibt es doch noch so einen ganz vollen und schrillen Wau oder so ähnlich. Wie bekommt man diesen am Besten hin?

Groß
Günter
 
Aber da gibt es doch noch so einen ganz vollen und schrillen Wau oder so ähnlich. Wie bekommt man diesen am Besten hin?
So etwas, was z. B. seinerzeit Keith Emerson z. T. bei "Pictures At An Exhibition" gemacht hat? Oder hier, bei 0:18:

Nach meiner Beobachtung ein schneller Glissando nach oben und zurück mittels flacher Hand auf mehreren Tasten.
 
Ja, genau das ist das, was ich wissen wollte, wie man das optimal machen muß. Danke!

Gruß
Günter
 
Werte Herren,

ich komme mal wieder zum eigentlichen Thema zurück.
Morgen wird die Summer Namm eröffnet und Hammond zeigt die neue
XK5- und Heritage-Serie. Anhängend die aktuellsten Links.

http://hammondorganco.com/products/portable-organs/xk-system-series/

http://hammondorganco.com/products/portable-organs/xk5/

Der Spieltisch sieht ja wirklich gut aus.
Ich bin gespannt, was da vom Sound her wirklich neu ist.
Wird sie besser sein als alle HX3-Derivate, Keyborgan und Crumar Mojo?
Um HX3 und Keyborgan zu schlagen, bedarf es einiger Anstrengung.

Es werden bestimmt auf Youtube Videos dazu jetzt erscheinen.

Grüße von Thomas
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Werte Herren,

noch ein Nachschlag an Infos.
Die XK5 mit Untermanual wird im September lieferbar sein.
In Europa wird es keine A3 vorerst geben. Das ist das 2-maualige Gerät
in einem kompletten Gehäuse mit Füßen wie die B3. Kundenkreis in Amerika: Kirchen.
In Europa kostet die XK5 zwischen 3500-3800 Euro und das 2. Manual 1600 Euro.
Anscheinend wird die XK5 dann in das Unterteil so hereingeschoben, dass
dann die Orgel wie ein Teil aussieht.

Gewicht der XK5 liegt bei 15,6 kg. Das ist moderat.
Das Untermanual XLK5 wiegt 13,5 kg.

Grüße von Thomas
 
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...bin auch schon sehr gespannt auf "aussagekräftige" Demos!
Bisher findest man ja nur Beispiele mit Röhrenleslie dran, aber da klingt
ja so gut wie jeder Clone gut...
;-)

So wie beschrieben, scheint man auch bei der "transportablen" Variante
die Seitenteile abmontieren zu müssen....

" ... designed to cradle your XK-5. Remove the existing side panels from the main unit (a quick and simple operation).... "
 
Hallo M_G,

so wie ich das verstanden habe, muss man das Seitenteill nur abschrauben, wenn das optionale zweite Keyboard dazu erworben wird,
d.h. mit dem Untermanual kommt dann ein komplettes Seitenteil mit, damit kein Spalt sichtbar wird, das ursprüngliche Seitenteil des
einmanualigen Oberteils wird dann einmalig entfernt.

Die X5 sieht schön aus, klingt wahrscheinlich auch sehr gut, aber halt teuer, ich würde mir wünschen, das die Uhl im Original B3 Gehäuse
rauskommt, müsste halt trotz Holz leicht sein, vielleicht Presspappe mit Holzdekofolie oder ähnlich, von ein paar Meter Entfernung sieht den
Fake keiner mehr. Die Unterkonstruktion und der Spieltisch müssen natürlich stabil sein, dass man sich auch ein mal drauflegen kann. :)

Ciao Matze
 

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