Der Job des DJs

von Merowinger110, 18.11.08.

  1. Merowinger110

    Merowinger110 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.08   #1
    Hallo allerseits!

    Ich beschäftige mich nun länger schon mit den verschiendensten Spielarten elektronischer Musik und dabei kommt man natürlich am DJ nicht vorbei, da eigentlich jeder Künstler in diesem Bereich auch als DJ auftritt. Wie ich bisher erfahren konnte, ist der Job des DJs nicht so einfach wie er scheint. Zu allererst: Ich bin kein DJ und habe auch keinerlei Ambitionen einer zu werden, obwohl ich gern elektronische Musik höre und mache. Aber da ich mich für die Thematik interessiere, hier ein paar Fragen:

    - Kann ich mich als DJ auf spezielle Musikrichtungen spezialisieren? Wenn ich DJ wäre, würde ich zum Großteil Ed-Banger-Musik auflegen, also weniger Techno (da kenne ich eh nur Scooter, und die gehen gar nicht, bäh!) sondern mehr Elektrorock spielen. Also Sachen wie Justice, Digitalism, Feadz, DJ Mehdi, Mr. Oizo, Daft Punk und The Chemical Brothers sowieso, dito Fatboy Slim usw. Nie würde ich Songs spielen, die im Mainstream-Radio laufen (höchstens Remixes von den Songs, Soulwax usw.). Anders gesagt: Kann ich es mir als DJ leisten, nur Songs aufzulegen, die mir gefallen?

    - Ist es notwendig, dass alle Songs ineinanderübergehen? Bei normalen House mag das noch gehen, aber gerade bei diesen zum Teil strukturell arg kaputten Justice-Sachen? Wie soll das gehen? Lange Pausen sind natürlich störend, aber fließende Übergänge? Geht jetzt sehr in Sachen technik, aber davon weiß ich leider auch nur wenig.

    - Wenn ich die Groove lese, beschleicht mich das Gefühl, dass es zum guten Ton gehört, Vinyls aufzulegen. Ist es wirklich so schlimm, CDs zu benutzen? Klar sehen Plattenspieler cooler aus als CD-Spieler, aber wenn man (wie ich) eine recht große CD-Sammlung hat, muss man dann alle Alben wieder als Platte kaufen, nur um nicht schräg angeschaut zu werden?

    Entschuldigt meine vielleicht recht naiven Fragen, aber wenn ich eine bestimmte Musikrichtung höre, mach ich das auch richtig, und will dann auch eine Menge darüber lernen. :rolleyes:
     
  2. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 18.11.08   #2
    Ich habe es mal zu den DJ's verschoben und freue mich auf eine interessante Diskussion.


    Topo :cool:
     
  3. ehemaliger_005

    ehemaliger_005 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.08   #3
    die meisten DJs aus dem clubbereich tun das. ich persönlich finde es zum kotzen, wenn ich auf einer party nur ein genre höre und ein DJ sich selber unnötige grenzen setzt, aber so hat sich das nun mal entwickelt. daran sind auch die veranstalter schuld, aber das steht nicht zur debatte. also kurz: ja. aus idealistensicht: bitte nicht.

    Dein geschmack definiert Deinen stil. aber ob es bei den leuten ankommt, wenn Du einen egotrip fährst, ist eine andere sache. Du solltest meiner meinung nach ein repertoire haben, was - vielleicht ohne unbedingt kommerz zu sein - recht universell die leute "am arsch kriegt", und darauf basierend kannst Du dann abstecher in "Deine" richtung machen. aber wenn's partout nicht funktioniert, weil die leute keinen bock drauf haben, zwing sie nicht. alles, was das bringt, ist ein leerer floor - und womöglich eine booking-connection weniger. solltest Du irgendwann kein unbekannter mehr sein, gehen die leute also primär Deinetwegen auf die parties - dann bewege den schwerpunkt langsam von "universell" zu "speziell"...

    nur so pro-forma: scooter ist kein techno. scooter ist kommerz-handzup-jumpstyle-hardcore-schrott. "echter" techno hat durchaus was erwachsenes!

    an sich ist das für einen DJ nicht zwingend notwendig, nein. aber wenn Du in einem club elektronische musik auflegst, dann ist das schon angebracht. durch übergänge kreierst Du nicht nur einen sauberen flow, sondern kannst, wenn Du Dein handwerk sauber beherrschst, "die feder aufziehen". und wenn Du sie dann gekonnt loslässt, explodiert der floor. und ja, das geht auch mit justice... egal wie zerhackt so ein track ist, er hat ein grundtempo, und das kann man angleichen.

    nein, ist es nicht. die diskussion zum thema "medium" findest Du in jedem dj-forum weltweit mindestens 50x als thread und 1000x als offtopic-post... lass es mich schnell zusammenfassen: relevant ist nur, was am ende rauskommt.

    Du kannst sowohl mit modernen cd-playern auflegen als auch die goldene mitte zwischen analog und digital wählen: timecodesysteme. dazu brauchst Du Deine sachen in digitaler form (mp3 oder wav, hauptsache schön hochqualitativ - keine 128 kbps mp3s oder sowas), einen rechner, entsprechende software und... turntables. Du legst dann mit platten auf, aber diese dienen nur als interface - sind mit einem trägersignal bespielt, welches (sehr vereinfacht ausgedrückt) die position der nadel auf der platte auf die mp3 überträgt. somit hast Du die haptik von vinyl, spielst aber digitalen sound ab.
     
  4. Merowinger110

    Merowinger110 Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.08   #4
    Danke für die vielen Antworten. Damit hast du schon die wichtigsten Fragen beantwortet. Vielen Dank dafür! :great:

    Sobald in unserem Kaff DSL funktioniert (also wenn die Hölle zufriert :mad:), werde ich mein eigenes Ding starten und eine MySpace-Seite machen und da mein eigenes Zeug hochladen. Dann muss ich nur noch den Music Maker durch Ableton ersetzen. :rolleyes:
     
  5. Bene1984

    Bene1984 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.08   #5
    Tranqui's Antwort entsricht zu 100% meiner Meinung. Anders und besser hätte ich es nicht schreiben können! :great:

    Edit: Du musst erst....:rolleyes:
     
  6. Merowinger110

    Merowinger110 Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.08   #6
    Jetzt stelle ich meine vorher vergessenen Fragen, bevor der Thread alt wird:

    - Welche Möglichkeiten hat ein DJ, den Sound der Musik zu beeinflussen? Als DJ-Equipment kenn ich jetzt nur die Plattenspieler (oder eben CD-Player) und dieses Ding dazwischen mit den Reglern und den Crossfadern. Und eben ein Mischpult. Welche Ausrüstung braucht man als DJ eigentlich und wieviel muss man investieren? (nur falls ich doch mal auf die Idee kommen sollte, sowas zu machen;))

    Wenn man alles mit Computern machen würde, wäre ja alles möglich. Wie bei Daft Punk, die ja bei Alive 20007 ihre Songs ineinandermischen, oder bei Justice, bei denen die Live-Versionen viel besser klingen als die auf der Platte.

    - Wie lange sollte so ein DJ-Set sein?

    - Ne ganz blöde Frage: wieso tragen DJs Kopfhörer? :confused: Reicht die Lautstärke im Club nicht oder hört man mit Kopfhörern Nuancen, die man sonst nicht hört?

    Hoffentlich nerve ich euch nicht, und entschuldigt nochmals die doofen Fragen. Aber jetzt bin ich auf den Geschmack gekommen. :D

    Und ja, schon klar: Erst Ableton und dann MySpace! ;)
     
  7. 900?

    900? Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.08   #7
    recht viele eigentlich...von einfachen möglichkeiten wie equalizern und filtern bis hin zu einer unüberschaubaren bandbreite an verrückten effekten...oder ganz simpel: durchs mixen...
    battle-djs durch scratchen und beliebiges manipulieren der platte...
    es gibt wirklich viele möglichkeiten...

    Ding dazwischen mit Reglern und den Crossfadern = Mischpult,
    wobei klassischerweise nur ein crossfader verbaut ist, und mehrere linefader

    u said it... 2 TTs/Cdplayer + Mixer + Kopfhörer...oder halt ein midicontroller + pc (+soundkarte + kopfhörer)...
    investieren kann man recht viel...pauschal würde ich mal 800 euro für den flüssigen einstieg veranschlagen...
    um zu erklären warum das "so viel" ist, muss ich wohl ein wenig mehr ausholen:
    Die simpelste angelegenheit eines Djs ist das beatmatching, d.h. das angleichen der Geschwindikeit (pitch) eines tracks im Kopfhörer mit dem der gerade auf der großen Anlage läuft...Du, als Dj, hörst praktisch im kopfhörer den Track der als nächstes für die große menge, über die große anlage, zu hören sein wird...
    Der witz ist nun, dass erst ab einer gewissen preisklasse der pitch sehr genau ist...ein genauerer pitch erleichtert das angleichen und verzögert ein baldiges auseinanderlaufen.
    Soll also im klartetxt heißen, dass ein gewisses maß an qualität vorhanden sein muss um nicht vor verzweiflung zu sterben.. ;)


    no rules...
    sollte ja jetzt klar sein
     
  8. ehemaliger_005

    ehemaliger_005 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.08   #8
    schnelle und präzise hände sind sicher mit am wichtigsten :) was Du damit bedienst, sind in der regel platten (startpunkt, laufgeschwindigkeit), equalizer (höhen, mitten, bässe), fader (lautstärke). hinzu kommt eine unendliche anzahl an beliebig kombinierbaren effekten - angefangen mit filtern über delays, reverbs bis hin zu ganz kranken multieffekt-verzerrungen. Du solltest Dich in jedem fall aber erst einmal in der grundlegenden materie absolut sicher fühlen. kein effekt rettet ein schlechtes dj-set.

    es gilt die altbewährte regel: wer billig kauft, kauft zweimal. ein komplettes, gutes timecode-setup mit 2 turntables kostet Dich, laptop ausgenommen, komplett etwa 2500 EUR. ein cd-player-setup kostet in etwa dasselbe, bzw. wenn Du wirklich reinhaust sogar ein stück mehr. es geht immer ein stück billiger, aber Du kannst Dir sicher sein, dass das auf lange sicht keine gute entscheidung ist.

    es gibt gigs, auf denen spielst Du eine halbe stunde. es gibt gigs, da spielst Du 2-3 stunden (das ist, glaube ich, auch ein guter richtwert). es gibt auch welche, da spielst Du 9 stunden, oder noch länger. wenn Du allerdings eine demo aufnimmst - das ist eine wissenschaft für sich... wenn Du fragen dazu hast, stell sie.

    Du möchtest sicher nicht über die clubanlage den nächsten track vom tempo angleichen, so dass es alle mitbekommen. daher hörst Du den erstmal per kopfhörer vor und machst erst dann laut, wenn es passt. außerdem hast Du in einem großen raum auch eine gewisse verzögerung, bis der sound Deine ohren erreicht, von den veränderungen im sound abgesehen (in der kanzel klingt es selten so wie unten auf dem floor). das taugt nix, wenn Du stressfrei arbeiten willst.
     
  9. Merowinger110

    Merowinger110 Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.08   #9
    Das ist echt interessant. Hätte nicht gedacht, dass man als DJ soviel Kontrolle über den Sound hat. Bässe usw. war klar, aber dass ich Effekte einbauen kann, wusste ich nicht. Bei Soulwax und Justice ist das ja sehr geil, z.B. zu hören bei der "Stress"-Liveversion auf Ed Rec Vol. III. Diese Einleitung und wie das ganze dann in den Song übergeht. Genial, wie da eine Spannungskurve eingebaut wird. Wenn man dann noch Effekte benutzt, um die Sache erst ruhen zu lassen und dann alles explodieren zu lassen, dass muss schon ein geiles Gefühl sein.
    Dachte dazu braucht man ewig viel Synthesizer und ne Wand voller Effektgeräte. :eek:
     
  10. 900?

    900? Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.08   #10
    verwechsle DJing nicht mit producing oder live-producing
     
  11. ehemaliger_005

    ehemaliger_005 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.08   #11
    was ist das denn...? Du meinst liveacten :)

    es gibt einen fundamentalen unterschied zwischen dem, was ein DJ macht, und dem, was ein liveact macht. ein liveact besitzt als urheber seiner musik alle bausteine - also beat, bassline, lead, vocals etc. - separat. dadurch kann er viel tiefer in den sound eingreifen, als es mit einem fertigen track möglich ist. das stimmt.

    aber ein gut klingendes liveset vorzubereiten ist wesentlich aufwendiger und schwerer, als einfach aufzulegen.
     
  12. Registriert

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    Erstellt: 25.06.09   #12
    noch eine dj-kopfhörerfrage: (dieses thema ist glaub ich noch nicht wirklich behandelt worden ;) )

    wenn der crossfader auf links ist, hört man dann automatisch übern kopfhörer was rechts gerade läuft oder muss man da manuell die kopfhörerquelle wählen?

    und was ist cue?
    ich weiß allerdings, wer q ist ;)
     
  13. 900?

    900? Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.06.09   #13
    well, is so ne art selbstverständlichkeit, weisste?? ;)

    nö, muss man schon am mixer auswählen...meistens mit nem knöpfchen pro kanal, welches i.d.R. "cue" oder "pfl" heißt...

    cue kann um genau zu sein verschieden bedeutungen haben:
    -einmal, wie oben erklärt, einfach der vorgang des vorhörens (cueing)
    -cue-punkte sind stellen im track/auf der platte an denen man sich orientiert bzw ab denen man einen track anfangen möchte...das geht auf ner platte mit den kleinen stickern und sonst bei cd/digital natürlich auch einfach digital
     
  14. ehemaliger_005

    ehemaliger_005 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.09   #14
    sind. q ist nicht; q sind.
     
  15. Merowinger110

    Merowinger110 Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.09   #15
    Oh, mein alter Thread wurde reaktiviert, grade jetzt wo ich noch mal was nachlesen wollte. So ein Zufall. :rolleyes:

    Seit ich den Beitrag geschrieben habe, habe ich eine Menge dazugelernt (was elektronische Musik betrifft, nicht das DJing, das traue ich mir nach wie vor nicht zu). Tranqui hat mich ja aufgeklärt, was Techno ist (danke dafür, da hätte ich viel verpasst :)) und was soll ich sagen: Nun (Juli 2009) habe ich die Groove und die de:bug abonniert und höre Adam Beyer, Joey Beltram und Konsorten und es macht Spaß. Besonders die Releases von Drumcode und Bpitch Control haben es mir angetan. Habe meine Hörgewohnheiten umgestellt und höre House, Techno, Minimal, Glitch usw. genauso gern wie Dylan, Beatles und usw.

    Ich mache selber auch Tracks, allerdings sind die eher "speziell" und sicher nicht jedermanns Sache (siehe meine MySpace-Page). Die Musik mache ich größtenteils für mich, damit ich was für die Zugfahrt habe. ;)
     
  16. Rockster Boy

    Rockster Boy Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 04.08.09   #16
    Ich habe auch nochmal eine Frage an alle DJs da draußen:

    Wenn ihr jetzt mehrere Stunden auf einer Party auflegen müsst, bereitet ihr dann vorher schonmal eine Trackliste vor?

    Also z.B. eine Liste mit Songs, die gespielt werden könnten, oder einfach eine Liste mit euren Lieblingssongs? Natürlich muss man dann nicht stur nach der Liste gehen, sondern kann auch mal je nach Stimmung ein anderes Genre nehmen.

    Oder wählt ihr wirklich immer erst während des aktuellen den nächsten Song raus?
     
  17. aexel

    aexel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.08.09   #17
    ich hab da auch mal ne frage...was macht man wenn man mal derbe aufs klo muss ?
    stellt euch das doch mal vor...dj aufm klo, die platte springt übelst andauernd, vielleicht auch noch was andres doofes ??
     
  18. ehemaliger_005

    ehemaliger_005 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 04.08.09   #18
    nein. eine der fähigkeiten eines guten DJs ist interaktion - das bedeutet, auf das publikum einzugehen und mit ihm zu spielen. und das funktioniert mit einer statischen playlist einfach nicht.
     
  19. Rockster Boy

    Rockster Boy Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 04.08.09   #19
    Aber du hast schon im Kopf, welche 2-3 Songs du als nächstes spielst oder?
     
  20. ehemaliger_005

    ehemaliger_005 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 05.08.09   #20
    natürlich. es gibt auch kombinationen, von denen ich einfach aus erfahrung weiß, dass sie funktionieren. aber das kann sich binnen sekunden ändern, und das tut es meistens auch. ich mag keine vordefinierten sets, das muss alles dynamisch bleiben :)
     
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