LAN war im chipsatz des motherboards integriert. von Realtek. (...)
Audio war ein Realtek ALC662, laut asus, dann stimmt aber was mit der anzahl der kanäle nicht. ALC260 wäre die alternative in stereo. (...)
grafikkarte ist eine radeon x1950pro von sapphire, der erweiterte grafikmodus von ubuntu hat in kombination mit anden openGL-anwendungen nicht funktioniert.
Also dass ein am Mainboard integrierter LAN Chipsatz nicht funktioniert, wundert mich extrem - ich hatte da noch nie bei jeglicher Hardware Probleme mit der automatischen Netzwerkkartenerkennung, und das seit Jahren, als die HW-Erkennung wirklich noch zu wünschen ließ. Im Gegensatz zu XP, wo ich nach jeder Neuinstallation erstmal die Treiber-CDs zu meinem Mainboard suchen muss. Genausowenig gab es bei mir Probleme mit Audio, lediglich wenn man auf USB- und FireWire-Interfaces setzen will, sollte man sich vorher informieren was da geht und was nicht.
Du hast offensichtlich einfach riesen Pech gehabt mit der Hardware. Weil Standard-LAN und Audio machen normal wirklich keine Probleme.
Der OpenGL-Bug im proprietären fglrx-Treiber ist bekannt - das Flackern tritt aber nur auf, wenn du im Fenstermodus spielst. Fullscreen läuft bei mir alles perfekt (radeon 4850). Wenn man die Desktop-Effekte deaktiviert, ists sowieso kein Prob - da kann man sich auch schöne Buttons machen, die das automatisch machen. Mich tangiert das Problem aber eh nicht, da ich kaum spiele und Compiz eig. nur aktiviert habe, damit die Screenlets vernünftig aussehen.
Das Problem sind meistens, wie du sagt, die Anbieter, da aus mir unverständlichen Gründen es fast für jedes Audio-Interface und jeden LAN-Adapter eine eigene Schnittstelle gibt, obwohl sie alle das gleiche machen, und die wenigsten Rücken die Schnittstellenbeschreibungen raus - aus welchen Gründen auch immer. Und Reverse-Engineering ist eine harte Arbeit. Recht hast du aber, wenn du sagst, dass es für den Anwender keinen Unterschied macht, wer den Mist gebaut hat.
Für mich genügt der GIMP völlig. Ein paar urlaubsfotos verschlimmbessern, (...) Profis mögen andere ansprüche haben, für die man dann halt auch bezahlen muss, warum auch nicht, wenn man damit wieder geld verdient.
Sobald du etwas halbwegs professionell drucken lassen möchtest, bist du mit GIMP auf verlorenem Posten, Stichwort CMYK Farbmodell. Und das Fehlen von Ebeneneffekten (Schatten, etc...) tut sein übriges. Im Gegensatz dazu gibt es für den Illustrator eigentlich ganz gute Alternativen (für mich - ich weiß nicht wie Profis das sehen).
Mit der hardware-kompatibilität hat Linux schon noch aufholbedarf. Zu den schrecken der audio-mürkse mit alsa, pulse, esound und was auch immer sonst noch satanisches in meiner mühle stecken mag und noch nie wirklich wunschgemäss funktioniert hat, habe ich mal in meinem privaten blog frust abgelassen: Aber vielleicht machts ja Jaunty dann möglich...
Bei mir funktioniert ALSA perfekt - in Kombination mit JACK erreiche ich geringere Latenzen als mit ASIO
