Der richtige Sound der E-Gitarre

von basti89, 27.01.17.

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  1. basti89

    basti89 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.17   #1
    Also das mit der E-Gitarre habe ich glaub ich noch nicht ganz verstanden.

    Aktuell übe ich The Wolf von Mumford & Sons. Die Griffe habe ich schon ganz gut drauf, aber wie bekomme ich den Sound der Gitarre bitte hin? Über Effekte oder über den Verstärker oder über etwas ganz anderes?

    Meine Ausstattung:
    Hatte mir zum Start eine Kombi aus Gitarre und Verstärker von Epiphone gekauft:
    https://www.thomann.de/de/epiphone_slash_afd_lp_performance_pack.htm

    Dazu habe ich noch ein Effekt Gerät:
    Zoom G1on
    https://www.thomann.de/de/zoom_g1on.htm

    Außerdem hätte ich noch Apples Garage Band mit dem ich rumspielen könnte.

    Hat jemand ein Paar Tipps zum Thema Sound/Effekte der Gitarre?
     
  2. clone

    clone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.17   #2
    Hi Basti, willkommen im Forum!

    Ich habe einmal kurz in das Video geschaut. Der Sänger spielt eine Jazzmaster. Das ist doch eine recht andere Gitarre als deine. Bei dem Lied ist sie recht leise und sehr hell abgemischt. Er spielt wohl die Akkorde... .

    Fülle bekommt der Gesamtsound durch den Bass und die zweite Gitarre. An deren Sound bist du mit deiner Gitarre näher dran.

    Um dich bei dem Lied zu begleiten solltest du versuchen deinen Sound eher recht hell und klar einzustellen, also nicht allzu verzehrt. Grundsätzlich hat deine Gitarre aber eben einen anderen Sound.

    Andere können dir da sicher auch noch besser weiter helfen.. .
     
  3. micharockz

    micharockz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.17   #3
    Erstmal herzlich Willkommen im Forum!

    Der Sound wird durch alle Komponenten beeinflusst, wobei hier die Gitarren selbst und die Verstärker die wichtigste Rolle spielen.

    Ich habe deine Gitarre und den Verstärker noch nicht gehört. Oft klingen die Tonabnehmer günstiger Les Pauls recht dumpf, ist das bei deiner auch so? Die Gitarren in der Aufnahme klingen recht transparent. Mit Stratocaster- oder wie hier Jazzmaster-Tonabnehmern (jeweils unterschiedliche Singlecoils, also eine Magnetspule) und einem Fender-Verstärker (oder ähnlichem) und etwas Overdrive kommt man in die richtige Richtung, dann noch etwas Federhall dazu. Es gibt auch transparent klingende und in den Höhen klingelnde Humbucker (der Tonabnehmertyp mit zwei Spulen, der in deiner Gitarre verbaut ist), der zweite Gitarrist im Video hat glaube ich auch welche und klingt ja wirklich nicht dumpf.

    Bevor wir jetzt eine Wissenschaft draus machen, hier ein paar Tipps was du versuchen kannst. Der Klang aus dem Video dürfte mit deinem Equipment aber kaum möglich sein, das klingt wahrscheinlich kräftig verzerrt am besten. Du kannst ja mal versuchen zu beschreiben, wie es bei dir klingt, oder eine kurze Aufnahme posten. Zwei Akkorde per Handy bringen schon eine grobe Orientierung für uns.

    • Erstmal am Verstärker einen möglichst klaren Klang einstellen. Keine Verzerrung, wenn es irgendwie wummert, versuchen mit Bass und Mids-Regler gegenzuwirken
    • Ausprobieren, mit welcher Tonabnehmer-Kombination es am transparentesten klingt.
    • Ein wenig! Verzerrung am Amp dazuregeln. Wenn du leicht anschlägst, sollte es nicht mehr zerren. Wenn es zu fett klingt oder matscht odet sägt, den Amp wieder unverzerrt einstellen.
    • Ach ja, etwas Hall dazu
    Falls du mit dem Verstärker nicht nahe genug drankommst, versuche es mit dem Zoom. Falls es damit per Kopfhörer gut klappt, kannst du es auch vor den unverzerrten Verstärker stöpseln.

    Beim Zoom

    • Einer Fender- oder nur leicht zerrende Marshall-Simulation auswählen
    • Erstmal schauen, was mit der Klangregelung der Verstärkersimulationen möglich ist. Wenn das nichts nützt, drehe diese erstmal in Mittelposition und versuche mal mit dem extra Equalizer des Zoom den Sound höhenreicher und weniger matschig hinzubekommen. Das Hauptproblem wird wohl sein: Wo bestimmte Frequenzen einfach fehlen, kann man mit dem EQ nur sehr begrenzt etwas hinzaubern, Wunder sind da nicht zu erwarten.
    • Versuchen, ob du mit der Zerre der Ampsimulation oder mit einem anderen Zerreffekt des Zoom näher rankommst.
    • Etwas Spring-Reverb dazugeben.
    Sorry, falls ich deiner Gitarre zu Unrecht einen höhenarmen Sound unterstelle. Sag bitte, wenn ich irre, dann sind wir ja auch klangtechnisch schon ein Stück weiter...
     
  4. Makozer

    Makozer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.17   #4
    hab kurz reingeguckt, alleine fürs intro / den rest brauchst ja schon etwas um zu wechseln vom sound her :D

    tipp: selbst wenn du exakt das selbe gear hast mit exakt den selben einstellungen, du wirst dich trotzdem anders anhören ;) von daher versuch nich allzuviel "gleich" zu klingen *gg* die tipps bisher sollten aber reichen
     
  5. RockTone

    RockTone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.02.17   #5
    es gibt so viele Geschmäcker und Vorlieben..

    ich will klingen wie.... ist eigentlich eine Challenge, die du so gut wie nicht gewinnen kannst. Und ich kenne es, wenn ich in einem Song einen bestimmten Gitarrensound höre, mich dann interessiert, womit ist das gespielt.

    Wie schon geschrieben... Gitarrentyp, Hölzer, Tonabnehmer, Saiten all die Komponenten bilden das erste Glied in der Kette gesteuert von deinen Fingern, dem Anschlag (wie und wie hart, an welcher Stelle) - alles macht kleine Unterschiede im Sound.
    danach kommen ggf. Effekte und der Amp bzw. die Box mit Speakern..
    Effekte.. mit welchem Amp gemixt
    welche Einstellungen am jeweiligen Effekt
    welche Einstellungen am Verstärker selbst
    Wie wurde aufgenommen... das Mikro, womit die Box abgenommen wird tut auch was zum Soundcharakter dazu - und letztendlich wie wurde nachvertont, der Sound softwareseitig nochmal verdreht..

    Wenn man einen bestimmten Künstler mag bzw. dessen Sound, schau ich mir ganz gern auf Youtube
    ein "Rig rundown" dazu an - das was die Künstler live spielen ist eigentlich für mich am interessantesten, da hier der Faktor Nachbehandlung des Sound wegfällt
    Und man sieht dort welche Gitarrenmodelle, welche Effekte (oftmals mit Einstellungen) und welche Verstärker und Boxen etc. genutzt werden.

    Das hilft ein bissl dabei die grobe Soundrichtung anzupeilen für sich (mehr aber auch nicht)

    ach ja.. diese Rig Rundowns gibts leider nicht für jeden Künstler

    Gruß
    Oliver
     
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  6. RockTone

    RockTone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.17   #6
    noch eine Info.. ich persönlich habe mit ZOOM keine so gute Erfahrung gemacht was die Sounds betrifft.
    Ich bin allgemein kein Freund von digitalem MultiKrämpel, ABER zum Aufnehmen hab ich ein BR800 und das integrierte COSM Amp Simulations Modul finde ich mit Abstand
    am besten, was die Amp simulation betrifft im Vergleich mit dem, was ich von ZOOM oder Line6 bislang gehört habe.

    Das ist aber jetzt nur meine persönliche Meinung
     
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