Mal wieder zurück zu meiner Stagepiano-Suche.

Meine Präferenz scheint sich nämlich immer mehr in Richtung "Yamaha P120" zu bewegen, auch wenn ich noch irgendwie klären muß, wie ich das Geld dafür zusammen kriege. Nach mehrmaligem (allerdings kurzem) Testspiel des P120 bleiben aber noch ein paar - möglicherweise behebbare? - Kritikpunkte bestehen:
1) Der Piano-Sound klingt manchmal wie unter der Bettdecke. Da fehlt noch ein wenig Dynamik, und mehr räumliches Grandpiano-Feeling. Vielleicht einfach zu wenig Reverb? (siehe Pkt 3) Gibt es eine Möglichkeit, den Piano-Sound dynamischer zu machen?
2) Der Rhodes-Sounds ist zwar eigentlich gut, allerdings ist er viel zu aggressiv und wirkt herausgepreßt, selbst noch bei leichtem Anschlag und Brilliance-Regler auf Minimum. Ich stelle mir ein Rhodes eigentlich viel "klingender" und sanfter vor. (Wie die Demos auf der Clavia-Homepage:
http://www.clavia.se/MP3s/index.htm ) Ist das ein Problem des P120-Rhodes-Sound an sich oder kann man dem mit einer bestimmten Equalizer-Einstellung zuvorkommen?
3) Das Reverb und die Effekte sind mir zu schwach, sodaß ich sie manchmal überhaupt nicht raushöre. Gerade beim Grandpiano wünsche ich mir einfach mehr Reverb (siehe Pkt 1), beim Rhodes einen stärkeren Tremolo/Phaser-Effekt. Nunja, das P120 bietet ja in der Option "function" eine Vielzahl von auf dem Display immer nur z.B. mit "F2" oder "F6.3" abgekürzten Einstell-Möglichkeiten. Versteckt sich auch die Möglichkeit, den Reverb/Effect-Level zu verändern, darunter?
Gekauft wird aber erst, wenn ich auch mal das P90 und die vielen Rolands antesten konnte (die hier in Umgebung keiner vorrätig hat). Bis dahin könnt ihr gerne noch auf meine Fragen antworten.
