Digitalpiano mit Aftertouch - Vor- oder Nachteil?

von Michael_S, 23.07.07.

  1. Michael_S

    Michael_S Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.07.07   #1
    Hallo,

    welche Digitalpianos der Mittelklasse haben eigentlich aftertouch?
    Kandidaten:
    - Roland FP-4, FP-5, FP-7
    - Yamaha P-140, CP-33
    - Kawai MP5
    [- Korg SP-250]
    [- GEM PRP 800]
    - ähnliche...

    Und: Ist das eher ein Vor- oder Nachteil?
    Ich habe irgendwo in einem (diesem?) Forum gelesen, durch ein Aftertouch-Feature fühlt sich die Tastatur beim "Aufprall" irgendwie unecht/gummiartig/nicht Klaviermäßig an....
    Und fürs Piano braucht man es ja nicht, oder?

    Welche Anwendungen für Aftertouch sind Sinnvoll? Vielleicht denke ich ja an was nicht und ärgere mich irgendwann, dass ich dies als Kaufkriterium nicht berücksichtigt habe...

    Gruß - Michael
     
  2. Tastendilettant

    Tastendilettant Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.07.07   #2
    Etwas ins Blaue geraten, aber ich vermute, keines der Mittelklassse Stagepianos hat Aftertouch. Fürs Klavierspielen auch völlig überflüssig, aber sinnvoll ist es beispielsweise beim Spielen von Blasinstrumenten. Man findet Aftertouch meist bei Entertainerkeyboards und einigen Synthesizern.

    Das sich Tastaturen mit Aftertouch etwas schwammig beim Anschlag anfühlen, habe ich mal in einem Kawai Forum gelesen. Das mag durchaus sein, denn damit Aftertouch funktioniert, muß die Taste nach Erreichen des Endanschlagpunktes noch ein wenig nachgeben. Das könnte sich etwas undefiniert anfühlen.
     
  3. Guendola

    Guendola Registrierter Benutzer

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  4. Jay

    Jay HCA Piano/Spieltechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 24.07.07   #4
    Die Doepfer LMKs haben Aftertouch. "Schwammig" oder "undefiniert" ist die Tastatur aber auf keinen Fall.
     
  5. Dana.

    Dana. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.07.07   #5
    Die Fatar-Tastaturen (auch in den Studio-Logics) haben meinem Eindruck nach den "härtesten" Aufschlag am Tastenboden, bei gleichzeitiger Aftertouch-Funktionalität. Ich hab mir gestern im Laden mal wieder das offene Modell einer Roland-Tastatur angesehen, und es ist wohl wirklich abhängig davon, welche Materialien an welcher Stelle eingesetzt werden.

    Die Filze sind im Allgemeinen sehr weich, um Aftertouch zu ermöglichen. Beim Roland schlägt die Taste so wie ich das gesehen hab z.B. auf eine kleine Gummi-Hülle auf. Wenn ich mir die TP8-Schematik auf fatar.com ansehe, dann sind diese Tasten grundsätzlich ganz anders gebaut, schlagen mit einer größeren Fläche am Tastenboden auf, und bieten damit für mein Gefühl den realistischsten Anschlag am Tastenboden.

    Wenn ein Keyboard (wie die Fatars, beim Roland kann ich keine Aussage machen), nur monophonen Aftertouch hat, dann spricht in m.E. nichts dagegen, die Taste erst einmal kräftiger aufschlagen zu lassen. Aber das ist bei unterschiedlichen Herstellern unterschiedlich gelöst.

    Dummerweise trägt gerade dieser Effekt viel zum realistischen Spielgefühl bei, und sollte nur wenig "stören".

    Liebe Grüße

    Dana
     
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