doepfer pk88 + gem rp-x erfahrungsberichte

von gwhs, 14.03.08.

  1. gwhs

    gwhs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.08   #1
    hallo!

    ich ueberlege mir folgende kombination fuer gigs anzuschaffen: doepfer pk88 + gem rp-x.

    konnte das gem rp-x einmal im laden laenger testen, klanglich find ich das super. allerdings treten hier im forum immer wieder probleme mit brummen bzw. zu niedriger ausgangspegel auf...

    das doepfer pk88 finde ich von der tastatur her nicht so schlecht, waere halt schoen handlich zum transportieren. es hat aber meines wissens keine einstellung der velocity kurven.

    hat jemand erfahrungen, ob beide geraete optimal zusammenarbeiten. habe leider ueberhaupt keine moeglichkeit, dies zu testen. oder sollte ich lieber eine all-in-one-stage-piano-loesung nehmen...

    DANKE!:)
     
  2. joegreat

    joegreat Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.08   #2
    Hallo Gwhs!

    a) Die Problem mit der Spannungsversorgung dürften gelöst sein. Im Notfall einfach ein besseres Netzteil verwenden (gibt's schon ab € 9,- bei Conrad) und gut ist. :)

    b) Das PK88 hat die gleiche Tastatur wie das LMK2+/4+ - finde ich auch sehr gut. Der Unterschied ist einfach die fehlenden MIDI-Optionen.
    Es hat nur einen (für mich kleinen) Nachteil: Die schwarzen Tasten sind - auf Grund der verkürzten Mechanik - ca. 30% lauter klingen. Wenn man sich aber darauf einstellen kann ist es kein Problem. Bei mir ist es nach dem Einspielen (10 Min) wieder OK. Beim LMK2+/4+ kann man das Dynamik-Verhältnis von schwarzen zu weißen Tasten einstellen bzw. angleichen.

    c) Hier eine Gegenüberstellung der Vor-/Nachteile der Doepfer gegenüber einer All-In-One-Lösung (Stagepiano) aus meiner Sicht:
    Vorteile Doepfer/RP-X:
    - geringeres Gewicht bei optimaler Piano-Tastatur (bei mir 20kg vs. über 50kg des MP8 im Flight-Case :screwy: )
    - Flexibler Tonerzeuger: Beim RP-X kann man weit mehr einstellen (über den PC) als normalerweise auf einem Stagepiano
    - Im Falle das was kaputt geht muss man nur einen Teil neu kaufen
    - Wiederverkaufswert (ich tausche meine Geräte immer nach 2-3 Jahren) ist weit höher als bei einem alten Stagepiano

    Nachteile Doepfer/RP-X:
    - Zwei Geräte/Netzteile und Kabel: Es kann mehr kaputtgehen und die Fehlersuche kann beim Live-Auftritt kompliziert werden
    - Aufbau ist komplizierter: 2 Geräte und Kabel - und wohin mit dem RP-X: Hab' mir noch einen Scheren-Tisch mit Ablage dazugekauft - nochmals Kosten...
    - Keyboard und Klangerzeuger sind nicht abgestimmt - muss man per PC im RP-X anpassen (Velocity-Offset)
    - Gesamtpreis (Liste 769,- + 599,- = 1.368,-) ist nicht wirklich günstiger als "vergleichbare" Stagepianos (z.B.: Yamaha CP33 = 1.400,-) - der Marktpreis liegt sogar darüber - dafür aber is die Kombination preisstabiler.

    Für mich war enscheidend für den (zusätzlichen) Kauf die Flexibilität/Anpassbarkeit des RP-X - verwende es auch im Studio - und das geringere Gewicht des Doepfer im Vergleich zum Kawai MP8.

    Soweit meine Einschätzung - bin gespannt was die Kollegen noch so meinen... :rolleyes:

    Viele Grüße
    Joe :cool:
     
  3. stuckl

    stuckl Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.03.08   #3
    Wegen der beschriebenen Nachteile des PK 88 gegenüber dem LMK 2 plus (Velocity-Kurven, Verhältnis schwarz-weiße Tasten) müsste man m.E. für langfristige Zufriedenheit doch wiederum das LMK 2 plus nehmen, wodurch sich die Kosten erneut sprungartig erhöhen.

    Lange Zeit dachte ich, das wär´s für mich. Nun aber fahre ich persönlich doch mit dem CP 33 von Yamaha besser. Kompakt und smooth, Tastatur spitze und es gibt auch einen "dunklen" Klaviersound da.

    Bin froh drüber, gerade nach dem was ich in letzter Zeit im Thread auch über Roland FP 4 / 7 gelesen habe, das war nämlich lange Zeit meine 3. Überlegung.

    Aber wenn du die Sounds des RP-X so gut findest, wie wäre es, wenn du ein GEM Promega 2 oder GEM PRP 700 nehmen würdest? Damit fährst du kostengünstiger und hast nicht soviel Kabelsalat usw. Allerdings müsstest du vorher noch testen, wie du wiederum mit der Tastatur zurechtkommst.

    http://www.musicstore.de/is-bin/INT...PI0000282-000R&ProductUUID=0&JumpTo=OfferList
     
  4. Jay

    Jay HCA Piano/Spieltechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 15.03.08   #4
    Das sehe ich genauso. Unbedingt LMK2+ einplanen.

    Stimmt schon, das CP33 ist ein sehr anständiges Gerät (was sollte ich als P-90-Fan auch anderes sagen ;) ). Wenn man nur Klavier spielt, mag die Überlegung auch zutreffend sein, lieber ein Stagepiano zu nehmen. Das RP-X hat neben dem Klavier, was in Bands IMHO eine bessere Figur macht als der Yamaha-Sound, auch hervorragende E-Pianos. Durch die gebotenen Einstellmöglichkeiten und die realistischeren Grundsounds ist man dem Pop-only-Yamaha-Rhodes weit überlegen, besonders bei Funk u.ä.

    Vielleicht noch ein Wort zum Brumm: Die lästige Kinderkrankheit bin ich mittlerweile los. Ich verwende ein stabilisiertes(!) Netzteil (Assmann oder so ähnlich, gibts bei Saturn). Das hat zwar Besserung gebracht, war aber noch ncht alles. Der Brumm ging erst wirklich weg, als ich das RP-X mal aufgeschraubt habe (Hinweis: Auf eigene Gefahr! Denk dran, Garantie ist dann weg! Und ich bin vom Fach, ich weiß also, was ich tue ...). Eins der inneren Kabel saß nicht richtig. Jetzt gehts jedenfalls.
     
  5. gwhs

    gwhs Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.08   #5
    vielen dank fuer die antworten!

    optimal waere fuer meine anwendungen ein promega 3. allerdings finde ich keinen, der eines verkauft!
    einziger nachteil waere hier das transportproblem... waere aber trotzdem noch etwas leichter als mein bisheriges cpf-1...

    das promega 2 gefaellt mir von der tastur her nicht, die prp serien sind mir zu plastik mäßig.

    fuer den gem-sound bleibt dann eigentlich nur noch das rp-x (mit neuem netzteil!).

    denke hier ist statt der pk88 die lmk2+ tastatur tatsächlich besser. hoffe, mir gelingt die anpassung der velocity-kurven.
     
  6. GEMservice

    GEMservice Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.03.08   #6
    Die Garantie ist nicht weg! Nicht bei mir, selbst ist der " Mann "! Wenns hilft bin ich für jeden Tip oder jede Lösung dankbar.
    mfg
    Michael Niski
     
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