dot inlays entfernbar??

von jimROOT, 02.03.08.

  1. jimROOT

    jimROOT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.08   #1
    hab da ma ne frage und zwar kann man normale dot inlays auch entfernen und "ausbügeln"?? in einer RG7420

    mit holz kit füllen oder so? auf jeden fall ohne das man es sieht??
    wenn die maserung dann an den stellen fehlt siehts ja letzten endes doch anoch dots ^^
     
  2. Fridolin K.

    Fridolin K. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.08   #2
    Also rein machbar dürfte das schon sein. Wäre dann so was wie diese Einlegearbeiten an so alten Schränken und Kommoden in Schlössern. Aber ist das nicht zu viel Aufwand für etwas das man nicht sieht?
     
  3. Darkeminence

    Darkeminence Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.03.08   #3
    hi,:)

    das problem dabei ist der arbeitsaufwand, es dauert und es kann schwierig sein, da man keine fehler machen darf. imho lohnt es sich nicht, schon allein wegen dem risiko, was kaputtzumachen.
    die stellen müsste man dann noch so bearbeiten, dass es aussieht, als wenn die maserung noch besteht, aber das ist ne kunst für sich...

    gruß darkeminence:D
     
  4. nicouh

    nicouh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.08   #4
    Hi,
    ich will jetz nicht unbedingt nen neuen thread eröffnen, da es praktisch das gleiche thema ist.

    Ich hab da ne gitarre im auge die quadratische "block inlays" hat (weiss nich genau wie die heissen).
    Die hier: hier.
    Da ich aber viel mehr auf dot inlays stehe, hab ich mich gefragt ob man von block auf dot inlays umrüsten kann?
    Ca. so: bild :rolleyes:
    Von dot auf block könnte ich mir das ja noch vorstellen, da man ja "nur was überkleben" müsste (is schon klar, dass die nich geklebt sind :D). Aber andersrum wüsste ich gerade nicht... Wäre ja so als wenn man auf nem Foto am pc irgendwas ausschneiden würde und dann erwarten würde, dass sich der hintergrund von alleine wieder reingeneriert :screwy: (ohne photoshop zu benutzen ;))
    Und wenn das doch geht, weiss jemand wo man das machen lassen könnte bzw. wie teuer es wär?

    thx, mfg
    nico
     
  5. mavey

    mavey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.08   #5
    naja so überkleben ist nicht möglich, da die inlays ja eingebettet sind. zur frage des threaderstellers: ich würde es so lassen, da das risiko (mir persönlich zu groß wäre) zu groß
     
  6. gitarrero!

    gitarrero! Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 18.03.08   #6
    Grundsätzlich ist es so, dass sämtliche Inlay-Modifikationen eigentlich nur dann wirklich Sinn machen, wenn die Bünde herunten sind, z.B. anlässlich einer Neubundierung. Nur dann kann man wirklich problemlos über das gesamte Griffbrett planschleifen. In jedem Fall ist sowas ein recht tiefer struktureller Eingriff und auf alle Fälle vom Fachmann zu realisieren und daher mit einem nicht zu vernachlässigenden finanziellen Aufwand verbunden.
     
  7. nicouh

    nicouh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.03.08   #7
    ok, mist, schade.
    danke jedenfalls :p
     
  8. ibanezplayer

    ibanezplayer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.08   #8
    ich habe die dots mit, kaum zu glauben^^, einem Lötkolben ausbekommen.
    Einfach mit dem Lötkolben anmatschen und dann solange der dot noch weich ist mit dem schraubendreher rausholen. Geht natürlich nur bei plastig dots, aber die meinsten Gitarren haben plastig dots.
    mfg
     
  9. Rockin'Daddy

    Rockin'Daddy Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 15.05.08   #9
    Günstige Gitarren haben Plastik-Inlays.Hochwertige Gitten haben Abalone, bzw. Perlmut-Inlays.
    Ich bin der festen Überzeugung, daß Du damit die Gitarre ruiniert hast.

    1. glaube ich nicht, daß Du die Bundstäbe entfernt hast. Was für diese "Aktion" zwingend notwendig gewesen wäre. Denn das Beischleifen (sei es von neuen Inlays, "Holzspachtel" oder sonstigen Verschlimmbesserungen) geschieht ausschließlich in Richtung der Maserung. Quer zur Maserung führt zu Faserbruch und somit unschönen Vertiefungen. Mit Bundstäben ist ein sauberes, ebenes Griffbrett schlichtweg unmöglich zu erreichen.Wahrscheinlich hast Du jetzt eh ein scalloped Fretboard.

    2.Füllspachtel: (auf Polyesterbasis."Holzkitt/Holzspachtel") ist extremst hygroskopisch. Das heißt, es zieht Wasser aus der Umgebungsluft (in diesem Falle auch noch dem Fingerschweiß) und quillt auf, wird pappig. (Ähnlich dem 2 Komponenten-Spachtel bei Fahrzeug-Lackierungen)
    Wird das Griffbrett (die Füllmasse) also nicht durch eine Klarlackierung vor der Umgebung (Luftfeuchtigkeit) isoliert, wirst Du den Füllstoff nach und nach rausarbeiten. Quasi null belastbar. Deswegen gibt es keinen Tischler oder Schreiner, der eine Oberfläche damit bearbeitet, ohne diese danach dauerhaft zu versiegeln. Andernfalls müßte dann Schleifstaub mit Binder benutzt werden.

    3.Die exakte Farbe:Holzfüllmasse gibt es in verschiedenen Holzfarben. Aber ein exaktes Angleichen zum umliegenden Holz ist wirklich schwierig. Speziell bei verschiedenen Herstellern. Bei einem wird es durch die Härtung heller, bei Clou z.B. dunkler. Da den genauen Ton zu treffen ist fast unmöglich.

    4.Maserung: Ich kenne nur wenige Lacker und Airbrusher, die eine Maserung authentisch nachbilden können. Zumal die Inlays ja auch nicht lackiert werden können/dürfen. (und ich kenne viele, fähige Lacker)


    Aber ich bin gespannt auf die Fotos! Das hätte ich wirklich gern gesehen.


    mfg
     
  10. Barth Basses

    Barth Basses Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.08   #10
    Naja Abalone oder Perlmutt hat ja auch ne Plastikträgerschicht.

    Bei Palisander kannst du dir ja neue Dots aus Palisander drehen und die dann einleimen.Geht gut wenn du gut bist^^.Musst nur Holz finden mit der gleichen Farbe.Aber bei Indischen Palisander oder Ebenholz ist das garnicht schwer.Bei Pao Ferro oder andere arten hingegen schon.

    Aber diese Modifikationen sind sowieso alle dämlich.Schauen shclechter aus als vorher und ihr eigentlicher Nutzen ist auch nicht mehr gegeben.

    Also wenn dann gscheit,also mit neuen Griffbrett.
    Lg
    Chris
     
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