Downstrokes: welche technik?

von _MatthiasR_, 23.03.08.

  1. _MatthiasR_

    _MatthiasR_ Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.10.06
    Zuletzt hier:
    29.01.14
    Beiträge:
    304
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    222
    Erstellt: 23.03.08   #1
    Hallo!

    Wie spielt ihr die downstrokes?
    ich spiele sie aus dem handgelenk, jedoch ist das bei längeren songs und hoher geschwindigkeit sehr ermüdend, so dass ich immer langsamer werde und mich verkrampfe und schließlich zum wechselschlag wechseln muss :o
    ----> gleiches problem bei schnellen palmmutes (und PM im wechselschlag klingen in meinen ohren nicht so gut)

    gibs da irgend eine spezielle technik, oder ist das einfach nur übungssache?

    danke schon im voraus!

    cheers
     
  2. Tims

    Tims Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    28.05.07
    Zuletzt hier:
    6.04.12
    Beiträge:
    248
    Ort:
    Hamburg
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    456
    Erstellt: 23.03.08   #2
    Das ist eingentlich abhängig von Songs. Je nachdem wie man in Übung ist und je nachdem wie gut, schnell und konstant man schnelle Downstrokes spielen kann, tut man dies auch. Bei schnellen palmmutes z. B. ist es auch durchaus üblich diese mit Down und Upstrokes zu machen.
     
  3. riddler

    riddler Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.11.05
    Zuletzt hier:
    28.03.15
    Beiträge:
    3.266
    Ort:
    BaWü
    Zustimmungen:
    4
    Kekse:
    6.132
    Erstellt: 23.03.08   #3
    Mir hats geholfen meinen Handballen bis runter zum kleinen Finger entlang der Bridge "zu verankern". Sobalds schneller wird als ich momentan relativ konstant schaffe (irgendwo um die 100bpm), dann gehts mir gleich wie dir...es ermüdet sehr schnell, fängt an zu verkrampfen und ich werd langsamer und langsamer.

    Du verkrampfst dann aber eher in der Unterarm, Ellenbogen gegend oder? Geschwindigkeit kommt halt erst langsam, die entwickelt sich. Und das wichtigste ist locker und unverkrampft zu spielen. Wenn du also merkst dass du eine Grenze überschritten hast und anfängst zu verkrampfen dann hör auf. Es wird seine Zeit brauchen aber es wird Tag für Tag, Woche für Woche besser werden und irgendwann packst du dann auch ohne Probleme hohe Geschwindigkeiten aus dem Hangelenk zu schütteln.

    Was eine gute Geschwindigkeit angeht nehm ich mal Master of Puppets als Referenz und auch für mich als Ziel dass vor mir liegt. MoP liegt bei 110 BPM (16tel). Irgendwo da fängt auch langsam die menschenmögliche Grenze an, gibt sicher Leute die schaffen auch noch 10BPM mehr, aber wer 110 schafft ist eigtl für alles gerüstet ^^. Wenns also schneller wird sollte man sowieso auf Wechselschlag wechseln und ist auch normal..daher ists klanglich dann auch immer passend.
     
  4. _MatthiasR_

    _MatthiasR_ Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.10.06
    Zuletzt hier:
    29.01.14
    Beiträge:
    304
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    222
    Erstellt: 23.03.08   #4
    ja verkrampfen tu ich mich im unterarm..

    meine geschwindigkeit, die ich länger halten kann ist auch so um die 100-110bpm (16) wenn ich nicht abdämpfe... palmmutes schaff ich nur bis ca. 90-95 bpm konstant und das auch nur ca 10 min dann fängts an langsamer zu werden!

    cheers
     
  5. SigurTool

    SigurTool Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.06.06
    Zuletzt hier:
    10.05.11
    Beiträge:
    392
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    3.018
    Erstellt: 23.03.08   #5
    Tut gut zu hören, dass nicht nur ich Probleme mit so einer Geschwindigkeit habe.

    Auch wenn ich nicht so der Metaltyp bin spiele ich hin und wieder mit einem Freund, der Schlagzeuger ist ein wenig Metal. Und man wird nur mit der Zeit besser und schneller.
     
  6. Punkt

    Punkt Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    27.04.06
    Zuletzt hier:
    8.12.13
    Beiträge:
    1.674
    Zustimmungen:
    4
    Kekse:
    971
    Erstellt: 23.03.08   #6
    gar nicht. ich spiel ausschließlich Wechselschlag^^
    Dauert lang bis mans mit Mutings sauber drauf hat, lohnt sich aber zu lernen
     
  7. riddler

    riddler Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.11.05
    Zuletzt hier:
    28.03.15
    Beiträge:
    3.266
    Ort:
    BaWü
    Zustimmungen:
    4
    Kekse:
    6.132
    Erstellt: 23.03.08   #7
    Einen genauso sicheren und sauberen Wechselschlag zu erlernen ist mindestens genauso wichtig. Ich kann nur jedem raten sich die Zeit zu nehmen und nichts zu erzwingen, es kommt einfach mit der Zeit und mit viel Übung von ganz alleine. Natürlich muss man sich ab und an pushen und es übertreiben, aber wer immer so übt wird am Ende wieder weit vorne ansetzen müssen mit Üben und nochmal von grundauf üben...man gewinnt damit nichts. Ich sprech aus Erfahrung ^^. Wenn ihr Wechselschlag übt, dann arbeitet darauf hin einen ähnlich tighten Upstroke zu schaffen wie bei Downstrokes, streichelt nicht nur über Saite sondern schlagt an wie beim Downstroke. Das ist am Anfang ziemlich ungewohnt..schwer...gar unmöglich. Aber wer dass einige Zeit übt wird daraus erheblichen Nutzen ziehen können, auch Downstrokes werden möglicherweise auf einmal leichter fallen.

    Um nochmal ein Wort zu Downstrokes zu sagen: Versucht mal langsam zu spielen und dabei den Bewegungsaufwand beim Anschlagen zu minimieren, das ist anfangs ebenfalls sehr ungewohnt wenn man immer mit der maximalen Kraft anschlagen will/angeschlagen hat, hindert aber bei höheren Geschwindigkeiten unverkrampft vorwärts zu kommen.


    Edit:
    @_MatthiasR_: thx :-)
     
  8. HellToPay

    HellToPay Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    20.01.04
    Zuletzt hier:
    16.06.16
    Beiträge:
    1.211
    Ort:
    Berlin
    Zustimmungen:
    7
    Kekse:
    593
    Erstellt: 23.03.08   #8
    Ob man Wechselschlag benutzt oder nur mit Abschlag arbeitet. Hängt vom Riff ab! Ab einer gewissen Geschwindigkeit ist es einfach nicht mehr möglich, bzw. klingt es extrem undynamisch wenn man nur Abschläge benutzt. Deshalb wird man hier am besten mit Wechselschlag arbeiten. Außerdem ist es oft eine Soundfrage zu welcher Technik man greift. Ein Abschlag klingt immer härter als ein Aufschlag vor allem wenn man Powercords spielt. Aber auch bei einzelnen Saiten merkt man Unterschiede.
    Du solltest des weiteren darauf achten, dass du möglichst ökonomische Bewegungen machst. Sprich niemals aus dem ganzen Arm spielen, sondern nur das Handgelenk benutzten. Bei manchen Techniken ist es sogar erforderlich nur mit den Fingern zu arbeiten. Da wäre bereits das Handgelenk zu viel Bewegung.
    Du wirst bald merken, dass dein Handgelenk immer lockerer wird und du immer länger durchhalten kannst. Übung macht den Meister;)
     
  9. comanche

    comanche Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    02.06.06
    Zuletzt hier:
    31.10.16
    Beiträge:
    404
    Zustimmungen:
    32
    Kekse:
    1.170
    Erstellt: 25.03.08   #9
    Dazu möchte ich meinen Senf auch noch abgeben:
    Mir hat es schon sehr geholfen, extrem "leise" die Saiten anzuschlagen, um locker zu werden. Meist verkrampft man ja bei schnellem Spielen, weil man versucht mit übermäßigem Kraftaufwand "auf Teufel komm raus" die Geschwindigkeit zu halten. Versucht mal so leise es nur geht zu spielen. Dadurch lernt man sehr energie-/kraftsparend anzuschlagen und die Bewegungen auf ein Minimum zu reduzieren (was ja eigentlich das anzustrebende Ziel ist). Und minimale Bewegungen führen dann wiederum zu höherer Geschwindigkeit.

    Gruß,
    Andreas
     
  10. geka

    geka Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.08.05
    Zuletzt hier:
    8.11.14
    Beiträge:
    1.180
    Zustimmungen:
    45
    Kekse:
    2.642
    Erstellt: 25.03.08   #10
    Da ist was dran, glaube ich.
    Ich arbeite auch an dem Problem, besonders bzgl. Ausdauer.

    Man ist leicht versucht, die "wuchtig" klingenden gemuteten Töne auch "wuchtig" anzuschlagen. Ich glaube, das ist gar nicht nötig, sondern es klingt "bestimmt" genug, wenn man den richtigen Auflagepunkt für das Muten gefunden hat und sehr sauber zwischen gemutet und offen wechselt.
    Soweit die Theorie.......

    Gruß
    geka
     
  11. Moshpit

    Moshpit Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    04.09.06
    Zuletzt hier:
    16.07.16
    Beiträge:
    948
    Zustimmungen:
    104
    Kekse:
    3.075
    Erstellt: 25.03.08   #11
    Ich habe meine persönliche Schallmauer erst durchbrochen, als ich angefangen habe meinen Bewegunsradius beim Anschlag radikal zu verkleinern. Es bringt ab einem bestimmten Punkt nichts mehr, das Metronom beim üben einfach immer schneller zu stellen. Auf clean schalten und ein paar Wochen auf exakt dem gleichen Tempo deutlich unterhalb des alten Tempolimits üben. Dabei auf gleichmäßige Lautstärke und gleichmäßige, kleine Bewegungen achten. Geduld haben und konsequent arbeiten. Es dauert ein paar Wochen. Die ersten kleinen, positiven Effekte sollten sich aber bereits nach ein paar Tagen zeigen. Das Tempo kommt von alleine. Ich bin ewig spätestens bei 95/100 kleben geblieben bis ich anders geübt habe.
     
  12. Pajo

    Pajo Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    03.07.05
    Zuletzt hier:
    25.06.12
    Beiträge:
    354
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    104
    Erstellt: 27.03.08   #12
    Hey ;)
    Ich würde auch sagen das kommt ganz auf den Song und auf das Riff an.
    Bis zur Geschwindigkeit von Master of Puppets schaff ich es noch mit Downstrokes komplett was aber auch schon echt anstrengend is und wenn man das bisschen nich geübt hat auch shcon nich mehr wirklich klappt - bei mir ! :D
    ansonsten wie einer meiner Vorredner schon sagte wird das mit Down und Upstrokes gespielt :great:


    Mfg pajo
     
Die Seite wird geladen...

mapping