Drahtlossysteme

chop
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Hallo. Kann mir jemand ein paar Antworten zu Drahtlossystemen geben?
Hier meine Fragen:

- Stecke ich ein Klinkenkabel an einer Seite in die Gitarre, an der anderen in einen Funker den ich dann, klobig wie die, die ich bisher gesehen habe sind, in die Beintasche beim Gig, oder gibts sowas auch Benutzerfreundlich?

- Sollte man als Band wenn, dann komplett auf Funk umsteigen?
(Vocal-MIC, Bass, Gitarre) Wie wär das dann eig. mit den Funkern; dann bräuchte man in diesem Fall doch drei stück, richtig?

- Welches Budget sollte vorhanden sein? Ich weiss, nach oben hin sind sicher keine Grenzen gesetzt. Die Soundqualität sollte bei der Übertragung nicht zu sehr leiden.
 
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Ricco
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Zu 1: es gibt zwei grundlegende Varianten von Sendern zum einen kleine Stecker inklusive Antenne, die direkt in die Klinkenbuchse kommen, da hast du nur noch quasi ein Batteriegroßen "Kasten" an der Gitarre. Zum anderen gibt es diese kleinen Päckchen, die dann per Kabel mit der Klinkenbuchse verbunden werden, bei Bass und Gitarre können die Dinger schön Stressfrei am Gurt festgemacht werden (ein Clip ist eigentlich immer dran).

Am Verstärker hängt dann so ein Kasten (meist 9,5" breit), der mit einem Klinkenkabel mit dem Input des Amps verbunden ist. Gibt dann natürlich auch 19" Geräte, die man ins Rack schrauben kann, kommt natürlich immer auf das Gerät selber an. Für die 9,5"-Geräte gibts aber im Normalfall Rackeinbaukits.

Zu 2: Auf Funk umsteigen kann, wer möchte. Es ist egal ob nur einer mit Funk spielt oder alle. Sollten aber alle auf Funk umsteigen, muss man einfach darauf achten, dass man auf verschiedenen Frequenzen funkt. Bei AKG z. B. sind einige Empfänger mit ISM1, ISM2 etc. beschriftet, zusätzlich einen Farbcode, jeder braucht auf jeden Fall eine andere Frequenz!

Wenn du selber auf der Bühne 2 Gitarren hast (eine z. B. als Backup), möchtest aber beim Gitarrentausch nicht den Sender wechseln, kann man sich einfach 2 "gleichfrequenzige" Sender holen und beide Gitarren mit jeweils einem bestücken. Dann natürlich immer nur EINEN anschalten und Gitarrenwechsel sind schnell und ohne Kabelsalat vollzogen und es wird nur ein Empfänger benötigt, wäre ja auch dumm, wenn nicht ;)

Sofern ich weiß kann man die ganz teuren Geräte eh bis aufs übelste Programmieren, was die Frequenzen angeht, daher trifft das eher auf die untere Preisklasse (ich sag mal bis 1000 € ;)) zu.

Zu 3: Ich hab mit den ganz günstigen AKG-Teilen (WMS40 ~ 170 €) echt gute Erfahrungen gemacht. Wenn du nicht hyperprofessionell ständig Liveaufnahmen oder sowas machst, dann reicht das Teil vollkommen. Hat zwar kein True Diversity (also nur 1 statt 2 Empfängerantennen) daher kann es schonmal zu kurzzeitigen Signalabbrüchen kommen, aber behindern tun die einen nicht wirklich. Passiert äußerst selten und dann auch nur sehr kurz. Die Reichweite der Teile ist auch absolut ausreichend, hab damit durch 2 Wände eine Entfernung von mindestens 50 Metern erreichen können und ich glaube das reicht ja vollkommen, sofern du nicht bei Rock am Ring spielst und Kilometergeld fürs hin- und herrennen bekommst ;)
 
chop
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Klasse Antwort. Genau die habe ich fürs erste gebraucht. Danke :)
Auf die Idee die Angelegenheit an den Gurt zu schnallen bin ich nicht gekommen :D
 
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