Drumset abnehmen - Stagg oder Samson?

von ventus2, 21.07.06.

  1. ventus2

    ventus2 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.07.06   #1
    Hallo!Ich will mein Schlagzeug abnehmen. Mein lokaler Musik Dealer hat das STAGG 5700er Mikro Set für 199€ und ein Samson dmc-100 für 299€ im Angebot.Was ist besser, was soll ich nehmen? Die Samson Teile sind ja recht riesig... gerade die Overheads sind schon ziemlich groß. Aber hat jemand Erfahrung mit den Klangeigenschaften??Danke für alle Antworten!
     
  2. 8ight

    8ight HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 21.07.06   #2
    schau mal unter den studio mikrofonen hier im forum nach, da sind einige threads zur drumabnahme.

    ich würde nehmen:
    1x DAP PL02 für die bassdrum
    1x DAP PL07 für die snare
    2x Beyer OPUS 53 als overheads

    bei bedarf noch weitere PL07 für die toms.

    Alternativ:
    sennheiser e602, AKG D112, Shure Beta52 für die bassdrum
    ein vernünftiges snare mic (sm57, e604, opus88............)
    und eben die 2 beyer overheads.
     
  3. Slider

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    Erstellt: 21.07.06   #3
    Wir hatten bei einem Live Auftritt an den Toms Samson Miks, nur an einem Tom ein DAP Mikro....
    Der Unterschied ist enorm...das die Daps so schlecht klingen hätte ich nicht gedacht...generell bin ich von den Samson sehr positiv überrascht, die klingen schonma sehr viel besser als DAP, T.Bone etc.! ;)

    Cheers
     
  4. basement studios

    basement studios Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.06   #4
    ich würde für die snare folgendes mic nehmen: beyerdynamic tgx47 wirklich gutes mic!! für den preis absolut erste wahl!

    @Slider: allerdings möchte ich bezweifeln, dass dir dann das sm57 an den toms besser gefällt, denn besonders bei ner liveanwendung an den toms tun die sich nicht wirklich was!
    es is vermutlich dann der sound an sich der dir missfällt.

    overheads auf jeden fall die opus53, auch die sind klasse!

    und bassdrum, da scheiden sich die geister.... und wie ;)
    also das dap würde ich nicht unbedingt nehmen.
    und die 3 genannten kanidaten sind absout die zu empfehlenden mics, welches davon musst du aber jetzt entscheiden.....
    akg d112 kickt wie sau, der klassiker an rock-bassdrum......
    shure beta 52 ist eher für punnchigen sound (à la r&b oder soul) geeignet. für rock weniger.
    sennheiser e602 ebenfalls ein absolut gutes mic, eine art mittelding zwischen den andren beiden, kickt nicht so sehr, hat aber auch nicht den fetten punch. steht halt dazwischen...
    das musst du am besten mal testen!

    auf jeden fall lässt sich denke ich sagen dass man viel viel mehr davon hat 4 wirklich gute mics einzusetzen (dass nach oben immer alles offen ist ist klar :rolleyes: ) als sich ein set mit 7 mics zu kaufen und alle toms einzeln aufzunehmen, dass aber bei weitem schlechter klingt.....

    was ich nehmen würde:
    opus53 // tgx47 // d112....... mein geschmack halt....

    liebe grüße
    simon
     
  5. Unforgiven

    Unforgiven Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.08.06   #5
    ich poste einfach mal hier rein, weils zum thema passt:
    ich habe vor für gelegentliche mitschnitte von proben und kleinere auftritte folgende mics zuzulegen:
    1 x dap pl02 für bass
    1 x dap pl07 für snare
    1 x sc100 II T.bone stereo set overheads

    ich denke mal damit sollten sich ein halbwegs ordentlicher sound rausholen lassen, ich will KEIN profi equipment oder profi sound sondern lediglich einen halbwegs annehmbaren sound für kleinere demos oder auftritte...

    mit dieser kombi durchaus machbar?
    läge genau in meinem preisrahmen von 200€

    ich überlege lediglich ob sich für 60€ mehr die opus 53 wirklich deutlich abheben sound mäßig

    für alle antworten dankbar, Gregor
     
  6. basement studios

    basement studios Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.08.06   #6
    sry für den doppelpost, bitte löschen!!
     
  7. basement studios

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    Erstellt: 19.08.06   #7
    ich denke der aufpreis lohnt sich schon!!!

    ich habe einmal in meiner schule was abmischen müssen wo die sc100II als overheads eingesetzt waren und ich mochte die teile klanglich garnicht!
    die opus 53 sind dagegen schon besser und auch robuster!
    ich denke speziell für aufnahmen (seien es probe- oder gig-mitschnitte) ist es wirklich wichtig nen ordentlichen sound zu haben....

    lg
    simon
     
  8. jobi71

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    Erstellt: 19.08.06   #8
    Ich fahr auch die Samson-Mics und bin recht begeistert. Nur für die OHs sollte man vielleicht bessere Kondenser nehmen, bzw Live sogar dynamisch(!) abnehmen - sonst bist Du gegen das Übersprechen machtlos.
     
  9. 8ight

    8ight HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 19.08.06   #9
    dynamische zeichnen IMHO aber nicht fein genug für becken und hihat. Dynamische kann man verwenden, dann würde ich aber jedes becken einzelnd und nah (kurzer abstand) abnehmen
     
  10. basement studios

    basement studios Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.08.06   #10
    ich habe gehört und gesehen, dass man becken auch von unten abnehmen kann.
    gesehen lediglich live, das klang gar nicht mal sooo schlecht (wobei da natürlich die details nicht so rüber kommen....)
    auf jeden fall dürfte da das problem mit dem übersprechen gemindert werden...

    ich denke dass man mit einem gate drauf auch sonst das problem zumindestens in den griff bekommt wenn man nah am becken mikrofoniert.... natürlich kommt da noch was drüber, besonders von der snare die ja bekanntlich überall drauf ist, doch es führt nicht zu all zu großen problemen....

    lg
    simon
     
  11. jobi71

    jobi71 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.08.06   #11
    Muß halt jeder n bisserl experimentieren und Erfahrung sammeln. Und hängt ja auch immer von Anforderungen und Begebenheit ab. Soll nicht der Hinweis gewesen sein, daß MAN grundsätzlich die OH dynamisch mikrophonieren soll.

    Aber wenn´s auf der Bühne ordentlich Heavy und Rockig zu geht, also dementsprechend laut, hab ich mit dynamischen Mics für die OH eben schon gute Erfahrungen gemacht - vor allem Open Air bei Windstärke 6 :cool:

    Ich käm auch nicht auf die Idee den filigranen Jazz-Schlagzeuger ohne Kondenser zu bearbeiten.

    Mit den Isomax von Countryman würde ich auch gerne mal experimentieren, das stimmt. Bis jetzt hab ich das nur bei anderen gesehen. Habt Ihr mit denen bei der Abnahme der Cymbals schonmal Erfahrung gesammelt?
     
  12. Tallica0815

    Tallica0815 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.06   #12
    Wenn der Raum halbwegs stimmt und man nicht den übelsten Metalsound haben will, würde ich anders an die Sache rangehen.

    Nämlich 2x Studio Projects B1 Kondensator Großmembran
    1x AKG D112 (gebraucht).

    Damit liegst du auch ca. bei 300€ kannst aber wesentlich bessere Ergebnisse bekommen. Ich sag mal Stichwort "Recorderman Technik" - Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Für live allerdings natürlich weniger zu gebrauchen.

    Das wird aber allemal besser, als mit den Billigmics, denn alle die ich gehört habe klangen absolut nach Pappe. Die Stagg sollte man höchstens als Deko benutzen, den Samson hab ich noch nicht gehört. Aber wenn du ein Drumset mit guten Einzelmics abnehmen willst + brauchbare Overheads und Roommics musst du mindestens 1000€ (und das wird knapp) rechnen, deshalb würde ich darunter zur Recorderman Tehcnik greifen.

    Hier ist wie es geht:
    Here's the trick. It's fast and it works perfect every time.

    1. Place the "Left" overhead mic directly over the center of the snare at the hight of two drum sticks - held end-to-end (from the center of the snare, straight up, to the capsule of the mic).

    2. Next... take the drum sticks (still held end-to-end) from the center of the snare over to above your ( i.e." the drummers") right shoulder and place your "right" overhead mic here.

    3. Fine tune the placement by using a mic cable and measuring the distance from the center of the Kick to each of these mics is also equidistant from the kick and snare.

    4. listen with headphones and have the drummer lightly hit his kick drum, and adjust the "right" mics angle until the kick is in the middle of your "image".

    What this has done is:
    - 1. Place the snare & the kick in the center when you pan these mics hard left and right.
    - 2. Place the overheads in a position which is in-phase with the kick,snare and overheads.
    - 3. balance the overheads so that the Rack and floor Toms (as well as all cymbals) are correctly balanced.

    this is actually a great "picture" of the kit at this point. maybe a hair of Top end (depending on what mics your using) and a little this, and a Kick mic. BUT whatever you add (snare mics, toms, etc) you will now be inphase. This also makes your snare & toms louder inrelation to the cymbals & is more of a true OH mic set-up (Not just "cymbal" mic's )

    It may look weird but try it...it trulelly ROCKS!!
     
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