Sehe ich nicht so. Ich hab früher auch immer alles programmiert. Das Problem ist: Will man es wirklich realistisch, ist es eine heiden Arbeit, das zu programmieren. Es fehlt einfach die emotionale Verbindung. Drags, Ghost Notes, Flames, Rolls. Das sind alles Sachen, die enorm vom Feeling leben und profitieren. Das kriegt man mit Programmieren einfach nicht hin. Man ist dann Stunden mit verschieben und Veloctiy anpassen beschäftigt.
Ich spiele die Drums nur noch ein, und dann bin ich damit so viel schneller. Wenn man das übt, wird es irgendwann präzise genug, dass man es entweder gar nicht mehr korrigieren muss oder es einfach, wie ich, eine realtive Quantisierung von 50 % macht. Das rückt dann die Schläge noch ein bisschen mehr an die Zählzeiten ohne das Feeling und Mikrotiming zu vernichten.