E-Gitarre nur mit Fingern spielen. Pro/Contra

von Guitarreroo, 10.07.20.

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  1. JetzisFeierabend

    JetzisFeierabend Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.20   #41
    Wenn es dir regelrecht Schmerzen bereitet, mit einem Plek zu spielen, dann machst du irgendwas in Fingern oder Handgelenk oder Unterarm falsch. Da könnte schon eine Stunde Unterricht reichen. Sich einfach mal von nem Profi die Technik zeigen lassen. Erst wenn du mit einem Plek spielen kannst stellt sich die Frage, ob und für welche Sounds du es willst.
     
  2. armint

    armint Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.07.20   #42
    Ich bin ähnlich wie der TE mit der Klassik-Gitarre mit entsprechender Haltung (Gitarre zwischen den Beinen, nicht auf dem rechten Oberschenkel und natürlich rechts Daumen und drei Finger aufgewachsen.
    In den 20ern war ich (ebenfalls) fast ausschließlich mit Band und E-Bass aktiv und vernachlässigte die Gitarre total. Vor ca. 20 Jahren begann ich mich wieder für die Gitarre im Bereich Fingerpicking zu interessieren - eben weil dieser Stil der Klassik recht nahe kommt.
    Als ich ein paar Jahre später in einer eher akustischen Combo einstieg, wollte ich zunächst auch mit Pick spielen, ließ aber immer öfter das Pick liegen - weniger weil ich es nicht hinbekomme sondern eher weil es sich für mich falsch anfühlt.
    Inzwischen spiele ich von ca. 40 Stücken des Repertoires etwa 2 mit einem normalen Pick und zwei weitere mit einem Gypsy-Swing-Pick aus Knochen.
    Das ist halt mein Stil und damit komme ich gut klar.
     
  3. Nick McNoise

    Nick McNoise Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.07.20   #43
    Hier sieht man noch einen Fingers-only-Gitarristen und einen sehr guten dazu:
     
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  4. RED-DC5

    RED-DC5 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.07.20   #44
    Hab ihn schon zweimal live sehen und hören dürfen, der Typ ist absolut genial
    und einer der immer unter dem Bewertungsradar fliegt, das gleiche gilt für
    Martin " Lancelot" Barre.
    Das war nun ei wenig OT ,habe einen Freund der auch nur mit den Fingern spielt
    und er hört sich immer gut an , selbst habe ich festgestellt der Ton läßt sich mit den
    Fingern anders formen.Dann gibt es auch noch die Leute die teils Pick und Finger spielen
    Warren Haynes , Derek Trucks und bei Session Olli ist mir das auch schon aufgefallen.

    Grüße
     
  5. brennbaer

    brennbaer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.07.20   #45
    war der nicht bei Jethro Tull?
     
  6. RED-DC5

    RED-DC5 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.07.20   #46
    Genau , nach Mick Abrahams(This Was) war er für viele Jahre Tull,s Gitarren Zauberer
    hab ihn mit seiner Band mal Live gesehen im Colosaal in Aschaffenburg. War ein tolles Erlebniss.
     
  7. Rude Mood

    Rude Mood Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.20   #47
    Dann lass es! Ich rate Dir dazu, beim Fingerpicking zu bleiben. Hier mal meine persönlichen Ansichten:

    1. Neben Vibrato und Bending ist der Anschlag die Technik, die von den meisten Gitarristen vernachlässigt wird. Dabei brauchst du jahrelange Übung, wenn Du eine ordentliche Technik der Schlaghand aufbauen willst. Ich rede hier von einem soliden, gleichzeitig dynamischen und lockeren Anschlag - eine Monster-Schlaghand wie Malmsteen oder DiMeola sie haben, ist für die meisten Leute schlicht unerreichbar. Das Problem ist, dass Du eine "schwere Hand" nicht kompensieren kannst, mit so einer Technik wird sich in Deiner Hand jede Gitarre beschissen anhören. Ob Du jetzt noch diese Monster-Arbeit bewältigen willst, musst Du selbst entscheiden.

    Schau Dir mal diesen Typen hier an, dann verstehst Du, was ich mit schwerer Hand meine:



    Er metzelt den Song nieder, im wahrsten Sinne des Wortes. Er spielt vielleicht die richtigen Noten, aber er spielt sie nicht richtig und raubt damit dem Song seine Seele.

    2. Das richtige Picking mit den Fingern ist ebenfalls schwierig (ich kann es nicht gut). Aber Du hast auf jeden Fall durch Deinen klassischen Unterricht eine solide Grundlage, die Du nur ausbauen musst. Also ist hier Verhältnis Aufwand/Resultat garantiert viel besser!

    3. Dass die Fingerpicker die Minderheit sind, muss nicht bedeuten, dass es schlecht ist, ohne Plektrum zu spielen. Neben dem (wirklich atemberaubenden) Richie Kotzen fallen mir aus Anhieb jede Menge Gitarristen ein. Insbesondere ältere Blueser spielten ganz ohne Plektrum. Hör Dir Mal das Album Born Under a Bad Sign von Albert King und das "Schaukelstuhl-Album" von Howlin' Wolf mit Hubert Sumlin an. Das ist alles ohne Plek gespielt. Eine moderne Interpretation dieser Schule liefert Robert Cray.

    4. Im Country sind eher die Flatpicker wie Brad Paisley in der Minderheit, dort ist Fingerstyle herrschend, meistens mit Daumenpick. Der sehr von Country-Gitarristen beeinflusste Knopfler wurde ja schon diskutiert. Hör Dir auch mal James Burtons spiel auf den frühen Alben von Emmylou Harris an. Der benutzt auch nur ein Daumenpick. Emmy scheint beide Gitarristen gerne an ihrer Seite zu haben, und für die schöne Emmy tut man doch alles! ;-)

    5. Eigentlich kannst Du fast alles ohne Pick spielen. Ich bin da kein Experte, aber ich glaube, dass vielleicht super-schnelle Malmsteen/Petrucci-Sachen nicht gehen, und auch bei extremem Metal mit High Gain könnte es mit den Fingern schwierig werden.

    6. Zum Schluss: Duane Allman war ein Plektrum-Spieler, hat aber Slide immer mit den Fingern gespielt. Er meinte mal, dass Plektrum und Slide zusammen nicht geht, da Du so den Kontakt zwischen Körper/Finger und Instrument vollständig löst und so die Gitarre nicht mehr wirklich spürst. Also: beim Spiel mit den Fingern ist die Beziehung zu Deinem Instrument deutlich intimer und persönlicher. Wohl deswegen ist Fingerstyle bei sehr feeling-betonten Stilen wie Country und Blues verbreitet.
     
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  8. Stratspieler

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    Erstellt: 29.07.20   #48
    Jahrelang spielte ich meine Strat(s) nur mit dem Plektrum. Inzwischen lerne ich sie kennen, wenn man sie mit den Fingern spielt. Gerade die Stratocasters, finde ich, haben in ihren Zwischenpositionen mit den Fingern gespielt, eigenartige Töne. Sie gefallen mir und es macht Spaß, "einfach nur mit den Fingern was Neues zu lernen", auch wenn es sicherlich noch sehr stockend oder hackig klingt. Und was ich noch lerne: Bei guten Strats hört man hier einen deutlichen Unterschied zum Plektrumton und weniger gute Strats stellen diesen fingergespielten Ton nicht so prägnant heraus.

    Jede musikalische Stilrichtung ist sicherlich nicht so gut geeignet, mit den Fingern zu spielen, bei manchen finde ich ein Plektrum angebrachter. Das aber ist wiederum Übungssache. Wenn es gut klingt, warum dann nicht? Machen wir individuelle Kunst oder arbeiten wir nach Einheitsvorschrift? :)
     
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  9. armint

    armint Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.20   #49
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  10. Der ahnungslose Depp

    Der ahnungslose Depp Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.20   #50
    Mit Fingern ist ein komplexeres Spiel möglich. Plekspiel erlaubt ein ausgelassenes, schwungvolles Spiel. Mit Plek kann man einen prägnanten Anschlag erzielen, was sehr deutlich beim Bass spielen auffällt. Mit Daumenpick kann man zwar auch schwungvoll spielen und hat einen prägnanten Anschlag. Wechselschlag gelingt damit aber nicht? Für Spieler mit Motorik Problemen (bei mir essentieller Tremor) kann Fingerspiel die Rettung sein. Chicken- oder Hybridtechnik ist ne tolle Sache, da man die Vorzüge beider Varianten kombinieren kann. Aber es ist ergonomisch nicht die praktikabelste Variante. Ich bereue es ein wenig und spiele so nur noch selten, verlerne es allmählich. Viele Jahre über spielte ich zu weiche Plektren. Härtere haben einfach mehr Attack und es klingt meist voller (wenn dies nicht extra durch die Materialauswahl verhindert wird).
    --- Beiträge zusammengefasst, 29.07.20, Datum Originalbeitrag: 29.07.20 ---
    Vielleicht kann Dir das ein Neurologe erklären.
     
  11. Palm Muter

    Palm Muter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.20   #51
    Bis zum Neurologen würd ich noch nicht rennen, wenn das Problem wirklich nur darin besteht das sich das Plek auch nach einer gewissen Zeit noch immer wie ein Fremdkörper anfühlt.

    Da ist der Arzt auch etwas arm, "hey, eigentlich gehts mir ja gut. Aber wenn ich versuche mit so nem Plastikteil mehrmals in der Sekunde eine millimetergenaue Bewegung zu machen haut das nicht so ganz hin" - wenn das dein einziges "Symptom" ist lehne ich mich wohl nicht weit aus dem Fenster wenn ich vermute, dass dir der Doc wohl irgendwas sagen wird wie "Ähm... sorry, ich bin für den Genesungsprozess von Kranken zuständig - was soll ich mit einem Gesunden, der gern besser Gitarre spielen könnte?".

    Ich stell mir das eher so vor, wie wenn man als langjähriger manuell schaltender Autofahrer plötzlich in einem Automatikvehikel sitzt. Obwohl ja eigentlich viel simpler ist alles unrund (und fühlt sich auch so an), der linke Fuß tritt dauernd gegen das Fahrzeug weil er kuppeln will und bei jeder Steigung hat man, obwohl technisch beinahe unmöglich, ständig das Gefühl den Motor abzuwürgen.
    Bei einem Auto gewöhnt man sich meist recht schnell dran, aber wenn ich lese das der TO schon als Kind klassischen Unterricht hatte und das bis ins Teeniealter, dass hinterlässt auf jeden Fall Spuren.

    Kurzer Neurologischer Exkurs:
    Kindliche Synapsen sind ein vielfaches verbindungfreudiger als Erwachsene. Deswegen lernen Kinder viel schneller und nachhaltiger - und wenn während der gesamten Kindheit Unterricht genommen und gespielt wird werden die entsprechenden Verbindungen im Hirn immer stärker ausgebaut, quasi "trainiert". Jetzt ist das Hirn zwar faul und baut das auch schnell wieder ab wenn es nicht benutzt wird, aber auch da gibt's einen starken "jojo-Effekt", was nichts anderes heißt als was du mal konntest lernst du um einiges schneller wieder als andere auch wenn du nach deiner subjektiven Wahrnehmung wieder ganz bei Null anfängst.

    Und speziell was da im kindlichen Hirn "angelegt" wurde ist um einiges nachhaltiger als was ab Pubertät "eingespielt" wurde, das ist ja der Grund warum man Kinder mit allerlei Begabung möglichst früh entsprechend fördern sollte.

    Also unabhängig von Spieler zu Spieler verschiedenen Präferenzen, dass wenn man auch nach längerer Abstinenz wieder anfängt, ein Saiteninstrument zu bedienen und das quasi seine gesamte Kindheit und Jugend zupfend gemacht hat finde ich es eigentlich gar nicht unlogisch wovon der TO berichtet. Was auch bedeuten würde, dass es sich positiv auf seinen Fortschritt am Instrument auswirken müsste wenn er das Plek wegwirft^^

    Grüße
     
  12. Dietlaib

    Dietlaib Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.20   #52
    Gäbe es Videomaterial von den letzten 1000 Übungsstunden des Plektrumeinsatzes könnten wir das sichten und auf Effizienz und etwaige Fehler überprüfen. ;)

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es viele Sachen gibt, die ich nicht so gut kann, und sicher noch mehr, die ich nuja - gar nicht kann. Selbst die Dinge, die ich einigermaßen hinbekomme, kann ich plötzlich nicht mehr so gut, wenn ich sie nicht regelmäßig wiederhole. Der Gedanke, mir diesbezüglich ärztliche Unterstützung zu holen, kam mir bislang nicht.
     
  13. Der ahnungslose Depp

    Der ahnungslose Depp Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.20   #53
    Der Arzt hat anzuerkennen, dass ein Gitarrist Klärungsbedarf haben kann, wenn er trotz Übung die Saiten nicht trifft. Du nennst das gesund, wenn es sonst den Alltag nicht einschränkt. Für einen Gitarristen aber kann es eine enorme Belastung sein, die nach vielen Jahren Übung zur Frustration führt. Liegt zB ein Bewegungstremor vor, hat man im Ruhezustand ruhende Finger. Erst in Bewegung wird die Motorik beeinträchtigt, so dass man daneben schlägt. Das nervt extrem und führt zu keinem soliden Spiel. Also bevor ich nach vielen Spielstunden dahinter komme, dass ich bei aller Übung nicht zum Ziel kommen kann, finde ich das vielleicht besser vorher heraus. Und lenke dann mein Spiel in eine entsprechend Richtung.
     
  14. Dietlaib

    Dietlaib Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.20   #54
    Vielleicht hat er das einfach nur so dahingesagt, dass er die Saiten nicht trifft, und er trifft sie so gut oder schlecht wie jeder Ungeübte.
    Aus meiner Sicht liegt das Problem hier:
     
  15. Der ahnungslose Depp

    Der ahnungslose Depp Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.20   #55
    Na man sollte schon ernst nehmen, was die Leute sagen. Ich wollte ja auch nur auf die Möglichkeit solch scheinbar harmloser Motorikstörungen hinweisen. Habe ja nicht behauptet, dieses Problem läge gewiss vor.
     
  16. Palm Muter

    Palm Muter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.20   #56
    @Dietlaib
    Meine ich auch.

    Liegt wirklich was medizinisches Zugrunde merkt man das auch an was anderem als am Gitarrenspiel.
    Ich könnte auch zum Thema Tremor noch einiges sagen, aber lassen wir das Thema, ist ja rein spekulativ und unabhängig davon selbst wenn dem so wäre ist ein Onlineforum eher nicht der geeignete Ort für so etwas.
    Aber wenn bei einem Problem, dass sich ausschließlich aufs Gitarrenspiel bezieht ist der "Arzt" den ich zuerst konsultieren würde ein Gitarrenlehrer :D
     
  17. Der ahnungslose Depp

    Der ahnungslose Depp Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.20   #57
    Dafür spräche, dass auch von einer schmerzenden Hand nach 5 Minuten berichtet wird.
     
  18. ToneTauber

    ToneTauber Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.20   #58
    Tatsächlich spielt Brad Paisley mit Hybrid-Technik, also Plektrum + Mittel- und Ringfinger. Diese Spielart ist auch die am weitesten verbreitete in vielen „elektrischen“ Country-Stilen (Stichwörter: Chicken Picking, Double Stops)
    Klar, es gibt immer Ausnahmen, z.B. Brent Mason –einer der Besten Chicken-Picker ever– spielt mit Thumb-Pick:


    Und dann gibt's noch das Travis- bzw. Chet-Picking (von Merle Travis / Chet Atkins): Hier wird grundsätzlich mit dem Thumb-Pick + Mittel- und Ringfinger gespielt.


    Reines Plektrumspiel findet man eher im Bluegrass:
     
  19. C_Lenny

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  20. Rude Mood

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    Oh, sorry...mit Flatpicking meinte ich genau diese hybride Technik. Hab mich wohl dämlich ausgedrückt.
     
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