E-Piano CLP230 oder GEM R-800

von chauxp, 17.06.07.

  1. chauxp

    chauxp Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.06.07   #1
    Hallo,

    Ich muss für meine Tochter einen Klavier kaufen. Z.Z haben wir zu hause ein Keyboard und meine Tochter hat immer Problem mit Tastatur, wenn sie bei Vorführung mit echtem Klavier spielen muss.

    Ich habe im diesem Bereich absolut keine Ahnung. Ich habe ein Budget bis 1.500 € dafür.

    Ich habe viel Forums gelesen. Da hat jeder eine eigene Meinung. Ich habe am Wochenende einen Händler getroffen. Er ist von GEM RP-800 total überzeugt und empfiehlt mich zu kaufen.

    Ich hoffe , dass Ihr uns helfen können. Hier sind meine Frage:
    - Soll ich einen günstigen neuen Klavier anschaffen Preis ca. 2.200 €? Wobei ich nicht so viel Geld investieren kann.

    - Soll ich einen e-piano anschaffen, und was für eine ?

    - Was soll ich nehmen YAMAHA CLP-230 oder GEM RP-800 ?

    - Habt Ihr andere Idee ?

    Danke Euch im Voraus

    Gruß

    Chauxp
     
  2. Gast 12945

    Gast 12945 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.07   #2
    Hätte ich die Wahl zwischen einem schlechtem neuem richtigen Klavier und einem guten Digitalpiano, würde mich persönlich für ein D-Piano entscheiden.

    Die meist verkauften Pianos aus der CLP-Serie von Yamaha ist das CLP-240.
    Hier haben Sie bereits ein 3-fach dynamisches Sample, bei dem ein realistisches Spielgefühl geboten wird.

    Das GEM PRP-800 ist preislich z.Z. einfach unschlagbar. Es ist günstiger jedoch hört man den Qualitätsunterschied. Vorteil bei dem PRP-800 ist, dass es transportable ist.

    Klassisch & schöner ist das CLP-230 oder 240 für zu Hause.
    Die CLP-Serie konzentriert sich auf die alternative zum richtigem Piano.

    Die Tastatur im CLP-230 ist genauso hochwertig wie im CLP-240
     
  3. Dana.

    Dana. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.06.07   #3
    Hallo Chauxp,

    Das GEM hat einen wirklich klasse Piano-Sound. Ich möcht hier allerdings zu bedenken geben, dass es bei einem Gerät, das zu Hause stehen soll, auch auf die Qualität der eingebauten Lautsprecher ankommt (wenn nicht ausschließlich über Kopfhörer gespielt werden soll, was ich nicht empfehlen würde).

    Was die eingebauten Lautsprecher angeht, hat das Yamaha im vergleich zu allen anderen Herstellern meinem akustischen Eindruck nach mit Abstand am besten drauf (0% Blecheimer-Anteil). Die Lautsprecher in den GEMs haben mir persönlich nicht so gut gefallen und den (eigentlich tollen) Sound ziemlich verfärbt (und damit deutlich schlechter gemacht).

    Vom Grundklang her sind beides Piano-Sounds mit starkem Höhenanteil in der Saitenresonanz (im Gegensatz zu den eher dunkleren Roland-Piano-Sounds).

    Liebe Grüße

    Dana
     
  4. stuckl

    stuckl Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 26.06.07   #4
    Wichtig: Wenn man leise spielt, habe ich noch den einen Kritiker im Ohr, der sagt, dass dann fast alle D-Pianos zu hell und spitz klingen, bei Roland nicht, könne aber auch besser sein, sagte er...
     
  5. Dana.

    Dana. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.06.07   #5
    Kommt auf die Musik an, die man macht. Klangfarben von Flügeln und Klavieren sind auch unterschiedlich. Im Allgemeinen mussten E-Pianos in den letzten Jahren darum kämpfen, die komplexen Höhen der Grands überhaupt zu erreichen.

    Bei mittlerer Lautstärke ist es immer ein guter Test, Dreiklänge in der kleinen und eingestrichenen Oktave liegen zu lassen und zu hören, wie sich die Schwebungen entwickeln, ob der Klang schön resonant und sonor ist, oder nicht.

    Das eigentliche Qualitätsmerkmal ist nicht so sehr das "leise" spiel, sondern das "langsame" Spiel. Wenn schnell gespielt wird, kann man auch auf schlechteren E-Pianos punkten, da kommts nur noch auf das Obertongemisch der Einzeltöne an. Wenn man die Töne stehen lassen muss, dann trennt sich plötzlich die Spreu vom Weizen, und da kommt besagte Firma dann nicht ganz so gut weg. Ausklingende Töne gefallen mir z.B. bei Kawai sehr gut (im übrigen auch auf deren Flügel im Vergleich zu einigen anderen Herstellern).

    Liebe Grüße

    Dana
     
  6. stuckl

    stuckl Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 26.06.07   #6
    Besagte Firma kommt vor allem dann nicht gut weg, wenn man einen EINZELNEN Ton ausklingen lässt, dann hört man den "loop" des Samples...

    Aber ist ja interessant, die Hersteller hatten zunächst mit den Höhen zu kämpfen, nun gelingt das, und der Kritiker wirft nun vor, dass die Klavier bei leisem Spiel zu spitz und hell klingen...

    vllt. Geschmackssache...

    Aber Dana, ich staune über deine Fachkenntnis.
     
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