Eher Konzert oder Western?

  • Ersteller Dixiklo
  • Erstellt am

Akkustik oder Western?

  • Konzertgitarre, ganz klar, is viel leichter und schneidet nicht so in die Finger;)

    Stimmen: 11 13,9%
  • Westerngitarre, klingt viel besser.

    Stimmen: 39 49,4%
  • Spiel beides, mal so mal so.

    Stimmen: 26 32,9%
  • Spiel gar nix, bleib nur bei der E-Gitte :)

    Stimmen: 3 3,8%

  • Umfrageteilnehmer
    79
  • Umfrage geschlossen .
Gnomi schrieb:
Ich kämpfe weiter snobistisch dagegen an !!! :D

Dann hoffe ich aber, dass du auch eine originale Gitarre aus der Zeit spielst. Denn die modernen spanischen Gitarren sind ja auch nicht identisch mit denen von 1800...

In Sachen "spirit" gilt das dann noch viel mehr. Da wär ne Gitarre von 2000 natürlich tödlich.

und was für Cembalo geschreiben wurde klingt auch auf Cembalo gut

Wers mag...

mag auf Klavier ja auch gehen, ist aber einfach nicht der ursprüngliche "Spirit!

Sinnlose "Prinzipien". Achja, definiere "spirit"!

Abgesehn davon gibts in der Kunst eh keine Vorschriften. :)

Ich empfinde historische Instrumente als völlig spiritlos, weil sie einfach gruselig muffeln und mulmen. Orchesteraufnahmen mit historischen Instrumeten klingen für mich unglaublich tot und langweilig, und barocke Orgeln finde ich auch schlimmer (piepsiger) als romantisch gestimmte. Auch wenns das zu Bachs Zeiten wohl nicht gab.

(nicht, dass ich 1600 dabei gewesen wäre...).

Eben.

Wer sagt dir, dass Bach nicht begeistert von einem Piano wäre...

Aber der Komponist hatte doch das Instrument im Ohr, für das er geschrieben hat. Kann man ihm doch die kleine Freude lassen das auch darauf zu spielen.

Der Komponist ist tot....

...und wenn er lebt, kann er auch MIR die kleine Freude lassen, mich es auf einem modernen Istrument spielen zu lassen. :)

Unterm Strich solls jeder halten wie er will. Ich werd Bach weiterhin auf dem Piano spielen.


Horrorvorstellung.....Piano-Aufnahmen von Brendel, Gould, Lipatti oder Schiff auf nem Spinett, Cembalo oder sonstigen Klapperkasten.

Obwohl ich zugeben muss, dass Rezitative in Mozartopern ganz gut mit Klapperkästen kommen....
 
Gnomi schrieb:
Ich kämpfe weiter snobistisch dagegen an !!! :D
Hi Gnomi,

das Wort gibt's wirklich! :D Ich wollte kein krasseres verwenden.
lips.gif
Ist aber nicht beleidigend gemeint.
Was das Cembalo bei Bach und früher betrifft, bin ich wie Ray der Meinung, daß die Komponisten wahrscheinlich für's Klavier geschrieben hätten, wenn sie es in der heutigen Form gehabt hätten. Es ist doch tatsächlich wesentlich vielseitiger.
Wer sagt dir, dass Bach nicht begeistert von einem Piano wäre...
Gerade von Bach weiß man, daß er, wie übrigens auch Mozart, modernen Techniken gegenüber sehr aufgeschlossen war und selbst sogar Verbesserungsvorschläge machte.
Ich bin nicht so besonders pingelig, was Übertragungen von einem auf ein anderes Instrument betrifft. Das haben viele Komponisten ja selbst so getan. Gerade frühe klassische Musik, bis zum Barock etwa, konnte man oft nach Lust und Laune instrumentieren, bzw. spielen. Ich habe z. B. eine CD mit den "Vier Jahreszeiten" von Vivaldi von einer Gruppe E-Gitarristen gespielt. Gar nicht mal so schlecht.
Sorry, bin etwas vom Thema weg, aber nicht sehr.
angel.gif


Gruß,
Gitta

@ Ray: Deinem Kleingedruckten stimme ich ohne Wenn und Aber zu! Aber Andreas Staier spielt super auf dem Cembalo. ;)
 
Wenn die Komponisten sehr fortschrittlich waren ist das ja auch eigentlich okay...
Aber einen toten konservativen Komponisten soll man nicht ärgern in dem man seine Stücke auf einem zu modernen Instrument spielt. :D

Und wenn ich es mir leisten könnte würde ich mir auch für jede Epoche eine
Gitarre aus der Zeit anschaffen.

Achja... was ist denn nun ein krasseres Wort für snobistisch?
Ich fang schon nicht an zu weinen :cry: wenn du es sagst :D
 
ich mag beide recht gern. aber doch akustik/western-gitarre.
vom klang und auch vom spielgefühl. die griffbretter von konzertgitarren sind mir zu breit.
 
Die Klassische klingt in meinen Ohren organischer, natürlicher.
 
Hab momentan keine Western -.-
Spiel eh mehr klassische Konzertgitarre, weil das mein Hauptinstrument ist=)
Ist mir auch wirklich flexibler, auf ner Western würd ich mir ja die Nägel abspielen, wenn ich da mit den Fingern spiele 0o.
Ich bin mir aber nicht sicher ob man das Vergleichen kann...
Konzertgitarre würde ich eher mit einem Klavier vergleichen (Harmonieinstrument im eigentlichen Sinne). Allerdings ein Klavier mit meeeehr Ausdruck und schönerem Klang *duck*
Western assoziiere ich eher mit modernen Fingerpickings und Akkordgeschrammel, nicht mit Sor und Bach =)
 
Ich spiel ne Konzertgitarre, aber wieso soll die leichter zu spielen sein als ne Western ? 1. ist der Hals breiter und 2. die Saiten höher, was das Greifen nicht gerade erleichtert.
 
hallo zusammen!

bin im A-Gitarren Gebiet ziemlich unerfahren...
was passiert denn wenn ich auf eine western gitarre nylon saiten draufziehe bzw. umgekehrt, auf klassische stahlsaiten???
 
Western ist hauptsächlich für Stahlsaiten gedacht. Deswegen, wenn du da Nylon drauf machst, dann wirst du, denke ich, kaum was hören. Und wenn du Konzertgitarre mit Stahlsaiten bespannst, dann fliegt wenigstens der Steg weg. Geschweige, was dir alles sonst um die Ohren fliegen kann *lol* :D
 
spiele beides gleich gerne und auch etwa gleich viel.
Das gilt sowohl, wenn ich alleine spiele, als auch mit der Band.

Mit der Konzertgitarre kommen manche Songs einfach "romantischer" rüber, außerdem sind eher klassisch angehauchte Solo-Passagen damit autentischer.

Auf der Western spiele ich das ein oder andere irische Stück und eine ganze Menge Songs die eher in den Country / Folkbereich gehören. Da wechsel ich zwischen 6-saitiger/12-saitiger und meinem Dobro (das eher was für Bluegrass-artige Songs ist).

Manchmal hängt es auch einfach davon ab, was uns im "Klangteppich" noch fehlt, denn die Konzertgitarre ist insgesamt etwas weniger brillant und einfach weicher im Sound.
 
Hi,
habe leider noch nie eine westerngitarre gespielt, generell noch keine akustische Gitarre mit Stahlseiten.
Ich habe eine Konzertgitarre mit Nylonseiten. bin eigendlich sehr zufrieden mit dem Klang. Klingt weich und warm, zu Liedern wie Angie einfach passender als eine Gitarre mit Stahlsaiten.
Aber eine mit Stahlsaiten werde ich mir früher oder später auch zulegen :p
 
Also ich spiele zwar auch Westerngitarre (ich habe sogar nie was anders gespielt, da ich erst vor nem Jahr angefangen habe) ... ich hab sie genommen, weil sie der E-Gitarre recht ähnlich ist und besser klingt.
Aber eines verstehe ich nich: hier wird dauernd gesagt, die klassische sei schwieriger zu spielen, dabei reißt die einem doch weder die Finger auf noch braucht man dafür wochenlanges Sehnentraining, um die gängigen Akkorde flüssig spielen zu können(bei mir wars jedenfalls am Anfang so :rolleyes: ...

Ray schrieb:
das Barreegreifen auf der Western leichter.

Also ich kiregs nie hin SECHS Seiten runterzuhalten, mindestens eine drückt mein Finger nich richtig runter, obwohl er mittlerweile ordentlich traininert is ... liegt das an mir??????
Ich möchte gar nicht erst wissen, wie ihr das fertigbringt Flamenco-mäßiges auf diesen Stahlröhren zu spielen :confused: ... ich habs mit einigen mittelschweren Metallica-Licks versucht (etwas das Fade to Black-Solo) - es ist quasi nicht möglich, auf diesen harten Saiten so schnell zu spielen!!! Es gibt kaum "sustain"

Ray schrieb:
Imho ist z.B. das Barreegreifen auf der Western leichter, dafür muss man auf der Western sauberer senkrecht greifen, weil die Saiten meist enger stehen. V.a. bei ausgefallenen Griffen ist das dann ganz schön haarig. Auf extrem schmalen E-Gitarren kann das dann fast unmöglich werden.

Mit so dünnen Fingern wie ich sie hab' is das kein Problem:D
 
ich bin leidenschaftlicher klassik gitarre spieler und hab so den anschein als haetten viele die hier gepostet ham noch nie eine "richtige" klassikgitarre gespiel!

alle die sagen western is lauter und vulominoeser oder die nylonsaiten ham nen "komischen" oder zu laschen klang haben warscheinlich noch nie einer gute klassik gitarre in der hand gehabt...
damit mein ich gitarren fuer ueber 2000euro... also keine spielzuge fuer experimente mehr...
auf solchen gitarre ist die brillianz und die klarheit besonders der nylonsaiten ungeschlagen.. da kann keiner e- western oder sonst irgend eine gitarre mithalten.. natuerlich gibt es auch ausnahmen (klassikgitarre die nich so dolle sind.. aba trotzdem teuer)

klassik rockz ya!
 
( . ) ( . ) schrieb:
ich bin leidenschaftlicher klassik gitarre spieler und hab so den anschein als haetten viele die hier gepostet ham noch nie eine "richtige" klassikgitarre gespiel!

damit mein ich gitarren fuer ueber 2000euro... also keine spielzuge fuer experimente mehr...

Willst du damit sagen das alles was unter 2000 Moneten is, alles scheiße is? das erzähl mal dem herren Slash oder sonstwem, der haut dir die western gleich umme Ohren.

sicher isses n anderer Klang auf ner Klassikgitte, würd aber nich sagen das gute gitten erst bei 2ooo €ansetzten. Leistung hat Preis, sicher, aber gibson is teuer und verkauft durchaus viele Gitten ab 1ooo € ;)

Eine "richtige Klassikgitarre" klingt halt nach Klassik, sonst würde sie j a auch nich so heißen, und ich mag halt den Klang der Stahlsaiten einfach lieber, ich finde das Nylonsaiten einfach dumpf klingen (ja auch die ab 2ooo moneten ;)
Ich mags einfach nich, und dan kann die klampfe nochsoviel kosten und geil sein.

fazit:

Jedem das seine
 
Könnte mir mal jemand erklären, worin der Unterschied liegt?

Am besten mit Hörbeispielen :)

danke
 
Net-Lexikon zu Konzertgitarren:

net-lexikon.de schrieb:
Die Konzertgitarre hat im Vergleich zur Western- und E-Gitarre ein breiteres Griffbrett. Die drei Basssaiten sind aus Nylonseide und mit Kupfer- oder Silberdraht umsponnen, gelegentlich auch die 3. (g-)Saite. Die drei (bzw. zwei) Melodiesaiten oder besser Diskantsaiten sind aus massivem Nylon. Seit einiger Zeit wird für sie auch Polyvinylidenfluorid (PVDF) benutzt, ein Material, das eine deutlich höhere Dichte als Nylon aufweist. Die Saiten sind daher bei gleicher Tonhöhe dünner und somit „lebendiger“ und reaktionsfreudiger (unter Gitarristen werden diese die PVDF-Saiten auch „Carbonsaiten“ genannt). Es gibt immer noch alte Konzertgitarren, die mit Darmsaiten bespannt sind. Diese bestehen heutzutage aus Schafsdarm.

net-lexikon.de schrieb:
und zu Western
Bei der Westerngitarre sind die Saiten aus Stahl und haben eine wesentlich höhere Saitenspannung als Nylonsaiten. Der Hals ist ähnlich wie bei einer E-Gitarre meist schmal und enthält - wie bei fast allen Stahlsaitengitarren - häufig einen spannbaren Stahlbogenkern, um die Gegenspannkraft des Holzhalses gegenüber dem Zug der Stahlsaiten zu korrigieren. Eine Westerngitarre hat in der Regel 6 Saiten (selten auch 7 oder 12). Der Korpus ist meistens deutlich größer als bei der klassischen Gitarre. Das Griffbrett ist gewölbt.Die Folk-/Westerngitarre hat einen sehr hellen Klang, der durch das Benutzen eines Plektrums (Plektron) noch brillanter ist.

Soweit so gut? Klangbeispiele hab ich jezz so schnell nich gefundn, musst ma googlen oder am besten einfach austesten
 
Danke sehr, und worin genau liegt jetzt der Unterschied im Klang?
Sprich welche Musikart (im Sinne von 'folkig', 'emotional', 'rockig', 'tanzbar', usw.) kann man womit eher erziehlen?
Ich habe leider selber nur eine Konzertgitarre :(
 
Bright Eye schrieb:
Danke sehr, und worin genau liegt jetzt der Unterschied im Klang?
Sprich welche Musikart (im Sinne von 'folkig', 'emotional', 'rockig', 'tanzbar', usw.) kann man womit eher erziehlen?
Ich habe leider selber nur eine Konzertgitarre :(

Eine Konzertgitarre klingt weicher, wärmer. Eine Westerngitarre sehr hell und Volumreicher...
 

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